Harry Potter ist am Ende

30 07 2007

Band 7 war sozusagen Pflichtübung, wenn man, wie ich, alle vorangegangenen sechs Potter-Bände gelesen hat.

Aber ein krönender Abschuss sieht leider anders aus. Nicht nur zum Ende des Buches hat David Hugendick den Nagel auf den Kopf getroffen:

Der Epilog danach, der ist wirklich grausig. Wirklich.



Gefühlte Entfernungen (in Berlin und anderswo)

26 07 2007

Man sagt ja über die Berliner, dass die hauptsächlich in ihrem Kiez bleiben.

Zugegeben: Berlin ist groß. Aber gestern hat sich eine neue Erklärung für die Bewegungsfaulheit angeboten. Nach unserem Besuch in der Karaoke Cheers kam die Idee auf, ein Taxi zu nehmen. Woraufhin M. entgeistert meinte, das seien mindestens 25 Kilometer bis nach Hause. Das kam mir doch sehr übertrieben vor, aber als Neu-Berliner war meine Position nicht grade fest untermauert.

Also jetzt mit Verspätung etwas Aufklärungsarbeit: vom mittig gelegenen Karaoke Cheers ist man nach 25 km in so ziemlich jeder Richtung aus Berlin raus. Laut Wikipedia beträgt die größte Ausdehnung in Ost-West-Richtung etwa 45 km, die größte Ausdehnung in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km.

Vielleicht ist diese verzerrte Wahrnehmung ein Versuch, die eigene Faulheit zu kaschieren? (Soooooooooo weit, ne, da bleiben wir lieber hier um die Ecke…) Oder, was wahrscheinlicher ist, nach zu langer Zeit an einem Ort verschiebt sich die Skala. Die Welt schrumpft sozsagen auf die ständige Umgebung, alles was weiter weg ist, ist dann plötzlich richtig weit weg. Also fast unerreichbar.  Wie auf Rügen beobachtet, als wir die ansässige Dorfbevölkerung nach dem Weg fragten. Die waren völlig entsetzt, dass wir zu Fuß dahin wollten. Es waren dann auch unglaubliche 3 km. War für uns hartgesottene Weltenbummmler natürlich kein Problem…



Multikulti Karaoke

26 07 2007

Gestern waren wir im “Karaoke Cheers”.

Wenn man in den Hinterhof steigt, in dem die Bar gelegen ist, denkt man zuerst an andere Etablissements, aber keine Bange: Getränke kosten in der Regel einstellige Beträge (ab 3 Euro). Eintritt liegt bei 3 Euro, zu voll war’s auch nicht.

Die Musikauswahl war okay, aber richtig schön die kulturelle Mischung. Bestimmt 2/3 aller Titel konnte ich nicht entziffern, weil in asiatischen Schriftzeichen. Am Mikro waren an diesem Abend unter anderem Japaner, Chinesen, Thailänder und Vietnamesen. Und natürlich die für jede Karaoke-Bar obligatorische Junggesellinnen-Abschlieds-Combo.

Es war schon abgefahren, in Charlottenburg zu einem chinesischen Rap-Lied (mit Karaoke-Rap wohlgemerkt) zu tanzen. Wir sind so lange geblieben, bis der Karaoke-DJ keine Titel mehr entgegengenommen hat. Herrlicher Abend.

Einziger Wermutstropfen: ich hab’s verpeilt, die wunderschöne Chinesin nach ihrer Telefonnummer zu fragen.



Höhepunkte der Film- und Synchrongeschichte

16 07 2007

Ich arbeite seit knapp 1,5 Jahren für ein sehr spezielles Synchronstudio. Nein, ich synchronisiere da keine Pornos (obwohl die das über 15 Jahre gemacht haben), sondern allerlei Filme, die ohne den Umweg übers Kino direkt in die Videotheken wandern.

Der neueste Streich war Halloween Night. Ich hab Mitch (Baxter) gesprochen und zwei Mini-Rollen. Immerhin: die eine Minirolle hat Sex und wird danach von hinten mit einer Axt erschlagen. Nicht schlecht, oder?

Andere großartige Filme waren

  • Horrors of War, in dem amerikanische Soldaten gegen deutsche Zombie-Uber-Soldaten kämpfen müssen; ich bin die Stimme von Sergeant Armstrong
  • der chinesische Superhelden-Film Shadow Mask (mein Part: Jacky, der verrückte beste Freund des Helden)
  • Thug Life (ein ganz übler HipHop-Gang(sta)-Sekten-Film; hier hab ich den Überblick verloren, wieviel Rollen genau ich gesprochen hab; der Aufnahmeleiter/Techniker/Regisseur/Cutter in Personalunion meinte immer: die sind nie zusammen im Bild. Stimmte auch in der ersten Hälfte, aber irgendwann waren plötzlich 6 Leute in einer Szene, die ich alle schon gesprochen hatte; hab den Film noch nicht gesehen, aber das wird bestimmt genauso lustig wie
  • der Jackie-Chan-Film, für den ich auch gesprochen habe. Jetzt denkt der geneigte Leser natürlich erstmal: Kraaaaass. Jackie Chan. DER Jackie Chan? Hmhm, genau, derjenige welcher. Aber in Young Tiger von 1974, wo er den Bösewicht spielt
  • Ähnlich unterste Schublade wie Hillside Cannibals (Bill) oder Hey Ram (Shriram Abhyankar und Aparna Ram
  • Schon wieder so trashig, dass lustig , war hingegen The Wickeds (Dylan).

Ein Heidenspass…



Titanic ist toll

13 07 2007

Immer wieder lustig, auch hier:

Seltene Fragen
  • Was geht’s?
  • Wollen Sie die hier anwesende, außerordentlich unattraktive und extrem streng riechende Anna Mustermann wirklich zur Frau nehmen?
  • Wieviel Uhr haben wir heute eigentlich?

Seltene Antworten

  • Lennon? Der arbeitet hier nicht mehr.
  • Die Tür ist offen, Inkasso-Mann!
  • Ich will mal so sagen, Herr Standesbeamter: Meinetwegen.
  • Regen, Apparat Traufe.
  • Zu Befehl, Hauptmannsarsch
  • Wenn es etwas Neues in Washington gäbe, wäre ich der letzte, der es erführe, Herr Buhrow, aber keine Sorge, ich lege gleich los wie immer.


Süsse Rechtschreibfehler - Teil 1

13 07 2007

Entefekt*

 

*Verfasser ist der Redaktion bekannt.



Muppet Wisdom

10 07 2007

Waldorf and Statler are just great.

Do you think this show was educational?
- Yes, it will drive people to read books.

via stackenblochen



Me and My Shadow

7 07 2007

Ich hatte mich (mal wieder) für ein interessantes Kurzfilmprojekt beworben.

Es waren noch verschiedene Rollen zu vergeben, die Regie hat mir geschrieben, ich würde für “Jochen” vorsprechen können.

Hier Jochens Profil:

Name: Jochen Greiner
Alter: 55 Jahre
Geburtsland: Deutschland (Ostdeutscher)
Beruf: Versicherungsvertreter
Geschlecht: Männlich
Größe: ca. 1,68 Meter, schmächtig
Haarfarbe: dunkel

Herrlich, oder? (zugegebenermaßen eher witzig, wenn man mich persönlich kennt)



Terminator IV mit Schäuble

7 07 2007

Der Mann hat se nicht mehr alle. Anders kann man das mittlerweile nicht mehr ausdrücken.

Neben verschärften Sicherheitsgesetzen (der Name Sicherheitsgesetz ist schon haarsträubend) ist Schäuble jetzt auch noch für die “gezielten Tötung von Verdächtigen durch den Staat”. Ja, wunderbar. Vielleicht hat unser Innenminister einfach zu viel 24 geschaut.

Muss man zu diesem gefährlichen und hanebüchenen Vorschlag noch irgendwas schreiben? Oder gibt’s Leute, die das tatsächlich befürworten? Ich befürchte ja.

Und ich hoffe sehr, dass die Sicherheitsfanatiker nicht allzuweit kommen werden.  *seufz*



Schlechter um Mittelerde

7 07 2007

Ich hab ‘damals’ Die Schlacht um Mittelerde sehr gerne gespielt. Gestern hab ich dann das Demo von Teil 2 gespielt.

Also entweder hab ich das Spiel in meiner Erinnerung so verklärt.

Oder Teil 2 ist wirklich viel schlechter geworden.

Meinem Nachbarn geht’s genauso. Komisch.

Hat jemand die Vollversion gespielt? Ist die vielleicht viel viel besser als das Demo? Sind Zwerge und Goblins einfach blöde Rassen? Man weiss es nicht…






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