Monthly Archive for February, 2009

Aschenbrödel reloaded

“Wir machen es wie in 3 HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL”, sagte ich zum Frl.W., “wir bringen unseren Freunden das mit, was uns als Erstes in den Schoss (optional die Hände) fällt und uns an sie erinnert:”

Gesagt, getan. That’s the way Filmnerds like it. Schon bald fanden wir etwas fürs Glückskind. Ein Geschenk genau wie sein Charakter: süß, bunt, irgendwie funktional, vor allem in der Küche. Und auch für den Herrn André fiel uns was auf. Sein Geschenk war jung, männlich, groß gewachsen und braun gebrannt. Und an der spärlichen Bekleidung konnte man erkennen, dass er auch noch Geld und Geschmack hatte.

Jung, knackig, reich…das reicht als Schnittmenge für ein Geschenk. Aber wie kriegen wir den nach Hause?

“In Folie wickeln und als Schinkenbein verzollen”, philosophierte Frl.W., die nie um eine Antwort verlegen ist.

“Hmm…ist das nicht Menschenhandel?”, fragte ich, die Stimme der Vernunft imitierend.

“Hast recht.” sagte Frl.W.

Da wurde uns klar, dass das mit den Nüssen für den Herrn André logistisch eindeutig schwieriger werden wird, als diese kleine Aschenbrödelnummer.

Körperfasching

Es gibt so tage da verschwimmen Grenzen. An manchen die von gut und Böse, an anderen die des guten Geschmacks. Letzteres vor allem im Urlaub. Wenn man denkt man müsse einen Strohhut un ein buntes T-Shirt mit dem Urlaubsortsnamen und kitschigen Palmen kaufen. Und das Ensemble dann auch noch tragen, damit unsäglich bescheuert aussehen und sich auf Kilometer als Tourist zu erkennen – und damit zum Abschuss frei- geben.

Nun befanden sich das Frl. W. und meine Wenigkeit auf eben diesem Weg – auf dem Weg in den Urlaub. Die Notwendigkeit desselbigen ließ sich leicht an den Augenringen ablesen, deren weiteste Ausläufer gerade die untere Obergrenze meiner Nippel erreicht hatten. Frl.W. sah mit nichten besser aus, nur dass ihre Augenringe die oberste Untergrenze selbigen Körpermerkmals erreicht hatte, was nicht bedeutet, dass Frl.W. fertiger war als ich., sondern dass ihre Nippel einf Stück weiter oben wohnen als meine. Das mag jetzt danach klingen, dass ich mal wieder abschweife – ich gebe zu ich habs ein wenig mit Nippeln aber die sind nun mal grenzmarkierende Körperpunkte, sprich die Mitte der Brust und Brüste verschwimmen eben auch gerne mal – vor allem im Alter.

Wie ich so im Bus nach Tegel stand, sah ich einen älteren Mann so um die 60 Jahre. Kurze Haare, weiche Gesichtszüge. Nach mehreren Minuten – denn nicht nur Gottes Wege sind unergründlich sondern auch die Wege meiner Gedanken und das dauert dann dementsprechend lange – fiel mir auf, dass besagter Mann eine Frau sein musste. Sofort fixierten meine Augen ihren Brustkorb auf der Suche nach einer eindeutigen Geschlechtszuordnung. Aber da war nichts. Nächster Blickpunkt: Beule in der Hose. Fehlanzeige. Aber warum hatte er/sie 4 Arme? erst da entschied sich mein Gehirn die Wahrheit zu erkennen. Zwischen zwei funktionstüchtigen Armen lagen/hingen/entspannten zwei Brüste, deren Ende (angezeigt durch die Platzierung der Nippel) – zugegebenermaßen unvermutet – auf ihren Oberschenkeln befand.

“Das nennt man also Schlauchbrust”, dachte ich fasziniert vom offensichtlichen Verschwimmen üblicher Körpergrenzen. Dabei starrte ich wohl ein wenig zu offensichtlich, so dass die Beschlauchte dachte, ich wöllte den Sitz neben ihr einnehmen auf dem ihre Tasche stand. Sie konnte ja nicht ahnen, dass ich vielmehr darüber sinnierte, zu welchen Zwecken man solche Körperausstülpungen noch benutzen konnte. Irgend einen zweck musste das Ganze ja haben und Kinder stillen konnte es ja nicht sein, außer man legt den Infanten dazu auf den Boden vor sich. Obwohl, wenn man das Kind per Tragetuch auf den Rücken schnallt und die Brust nach hinten über die Schulter wirft, könnte man eine Art Sebstbedienungsmilchzapfanlage einrichten.

Aber mit 60+ hat man ja tendenziell keine Kinder mehr und die Milchsuche gestaltet sich eh wie die Suche nach Wasser in der Wüste Gobi. Was ist also ihr Zweck und wieso so viele schlauchbebrustete Damen nicht die Notwendigkeit einen BH zu tragen? Mit gekonnter Falttechnik (ich tippe mal auf so eine Art Zick-Zack Faltung) könnte man die Brust in das BH Körbchen einbringen und zwar so, dass auch der Nippel wieder an der Stelle steht, an der man ihn üblicherweise vermutet.

Doch plötzlich vielen mit ganz viele Möglichkeiten ein, die eine rundbusige Frau eben nicht hat. Zum Beispiel auf Reisen. Wohin mit der Reisekasse? Einfach unterklemmen. Da fällt nichts raus und keiner – weder Dieb noch der Zollbeamte – käme ja auf die Idee dort nachzusehen. Das eignet sich auch hervorragend zum Drogenschmuggel. Und sollten demnächst doch Nacktscanner eingeführt werden, sagt man einfach das sind Brustimplantate. Bis der Zollbeamte “Implantate” und und tatsächliche Brustform in Zusammenhang gebracht und die klitzekleine Abweichung von der eigentlichen Form operierter Brüste wahrgenommen hat, ist man schon weg. Aber abgesehen von der Multifunktionseinsetzbarkeit als Klemmbrett, kann man noch so viel mehr machen. Hängebrüste sind zum Beispiel tolle Nackenstützen – je nach Länge für 1-3 Personen. Oder als Kissen, Schal, Topfuntersetzer (bei SM Affinität) oder zum Abwischen von Münder, Tischen oder Böden einsetzbar. Oder als a) Armlehnen (hinlegen, Brüste parallel zum Körper lagern, Arme drauf) oder b) Armwärmer (siehe a) nur andersrum).

“Scheiße”, dachte ich für einen Moment, “und ich hab nur Brüste, die machen, dass Männer starren und infantiles Zeugs reden und die manchmal beim Hosenreißverschluß schließen blickwinkeltechnisch im Weg sind und ich mir deshalb die Finger einklemme- All diese Überlegungen dauerten so lang, dass Frl.W. und ich bereits im Landeanflug auf den Urlaubsort unserer Wahl waren. “Und glaitsch wärdän wir buuterwaitsch landen und värgäßen sie nitsch, angeschnaalt su blaibän bies wir unsärä Parkpozitioon ärreitscht habän. Und nitscht värgäsän: Don’t hurry, be häbbi”, knarzte die Headstewardess aus dem Off.

“Krass”, sagte ich zu Frl.W. , “die Stimme klingt als gehörte sie zu einer betrunkenen osteuropäischen Transe.”

“Leider nicht”, antwortete Frl.W. nonchalant, “es ist nur ne ziemlich hässliche Frau und guck mal, die hat komische Nippel!.”

“Hmmm…”, erwiderte ich dem Frl.W., “ich bin erstmal durch mit komischen Nippeln” und so rutschten wir auf unseren Augenringen ins Ferienparadies.

Odorama

Manchmal setzen sich im Kino so Menschen neben einen, die sich zu allererst mit ihrer Geruchs- oder Geräuschkulisse ankündigen. Sprich noch bevor man seinen Sitzpartner visuell kennenlernt, riecht man ihn schon. Oder hört, wie er unter würgenden Brunftgeräuschen versucht seinen Mucus aus dem Hals oder der Nase nach draußen zu befördern. Wenn das passiert, weiß man schon: das werden jetzt harte 90 Minuten.

Ich hatte dieses Jahr auf der Berlinale in allen meinen Filmen Glück. Meine jeweiligen Sitzpartner waren allesamt geruchsarm und äußerst leise. Und dann, wie sollte es auch anders sein, in einem der letzten Filme traf ich sie. Die Königin der Geruchs- und Geräuschkulissen.

Das Privileg neben sich noch einen freien Sitzplatz zu haben, ist ein seltenes bei Filmfestivals. Nur kurz währte meine Freude. Der Film begann, ich kuschelte mich in den fett gepolsterten Sitz. Dann roch es plötzlich aus unerfindlichen Gründen nach Tod. Nach ganz totem Tod. Gepaart mit Leberwurst und Erdnüssen. Die Menge wurde unruhig. Zu den schneidend säuerlichen Ausdünstungen, die den Raum vernebelten gesellte sich ein Kratzen. Ein Hinken. Ein Knarren. Erstarrt blickte ich in Richtung Eingang und in meinem Kopf ertönte der Psycho Soundtrack. Die ersten geruchssensiblen Zuschauer liefen schreiend in Richtung des anderen Ausgangs. Wenn sie noch konnten. Die meisten kollabierten einfach in ihren Sitzen.

Das Geräusch kam näher und dann bog sie um die Ecke einen Schwarm giftgrüner Moderwolken in meine Richtung schickend. “Oh mein Gott, nicht sie! Die Frau ohne Rillen!” japste es panisch hinter mir bevor der Inhaber jener Worte sich in seinen Sessel ergoß. Erstarrt schaute ich zu wie sie näher kam. Meine Lunge pritzelte schon und ich wusste jetzt ist es zu spät. Ich würde auf der Berlinale sterben. In einem Dokumentarfilm über eine israelische Schwulenbar. Scheiße.

Scheiße. Dachte ich. Scheiße! Dachte ich wieder. Nur diesmal weils gleich thematisch passend so roch. Das alte Muttchen mit dem Hinkebein hatte sich direkt neben mich platziert. Versuche würgende Gurgelgeräusche zu verbergen waren unnütz. Ich starrte auf die Leinwand und war sicher so ist es wenn man ein Arsch im Leben war und der Tod einen persönlich abholt. Ich schwor zu konvertieren. Zu dem erstbesten Gott, der mir helfen würde. Doch von denen meldete sich keiner. Sie hatten wahrscheinlich alle damit zu tun ihre würgenden Gurgelgeräusche zu verbergen.

Wenn ich mich nicht bewege, mache ich keinen Lufthauch, dann kommt nicht noch mehr zu mir geschwappt. Dachte ich so, doch Muttchen hatte andere Pläne. Sie zog ihre Jacke aus. Ein kleiner Aufschrei ging durch den Saal. Sie trug nur ein ärmelloses Shirt darunter. Vor uns fiel die gesamte Reihe Zuschauer mit dem Gesicht nach vorn in die Sessellehnen ihrer Vordermänner. Ich hatte das Gefühl meine Nasenscheidewände versuchten verzweifelt den Saal zu verlassen – notfalls auch ohne mich. Dann packte Öhmchen zwei gelbe Lappen aus. In einem Anfall von “Faszination des Grauens” schaute ich zu ihr rüber nur um ihr bei einer scheinbar traditionellen Zeremonie beizuwohnen. Mit größtmöglicher Erhabenheit schwang sie je einen Lappen unter ihre stark behaarten Achseln. Links – flapp. Rechts -flapp. Und die blieben hängen noch bevor sie den Arm runter nahm.

Die wandelnde Geruchskulisse drehte sich zu mir und lächelte mir zu. Und da erst begriff ich was “die Frau ohne Rillen” bedeutete. Was das genau heißt, darf ich noch nicht aussprechen, sagt meine Therapeutin. Aber sagen wir so. Es gab wohl kurz vor dem Film Leberwurstbrot. Oder kleine Kinder. Je nachdem was grad da war.

There’s no place like home. There’s no place like home” murmelte ich. Und stieß erneut Gebete in sämtliche Himmel, Höllen und Refugien. Und endlich wurde ich erhört. Zumindest indirekt. Der Dokumentarfilm ging nur eine Stunde und gerade als ich mich zum Sterben zusammenrollen wollte, war er zu Ende.

“Vergeben die Sozialtickets an Obdachlose auf der Berlinale?” fragte mich das Frl.W. als sie das Öhmchen vor dem Kino im Hellen erblickte. “Nein, eigentlich nicht”, antwortete ich grün-blau-grau im Gesicht, “aber jetzt weiß ich warum manche Leute ewig alt werden, so wie das Öhmchen oder Johannes Heesters zum Beispiel. Das sind offensichtliche Fehler in der Matrix. Mit gotterhabener Geruchskulisse oder welche, die, wie im Fall Heesters, einfach nicht aufhören wollen zu singen und zu steppen. Die will nicht mal der Teufel.”

Zombie Evolution (Teil 2): „They’re back from the grave and ready to party!“

Teil1

1985. Tiefste, allertiefste 80er. Die älteren unter uns wissen was das bedeutet. *Schauder*. Die furchtbare Synthesizer Musik hatte nicht nur auf das Hirn des Menschen schreckliche Auswirkungen. Wie in RETURN OF THE LIVING DEAD (1985 und nicht von Romero) ersichtlich, triggerten die 80er Jahre auch eine weitere Entwicklungsstufe. Vorbei war es mit dem träge dahinlatschenden Zombie. Ab jetzt wurde gerannt. Und zwar was die morschen Knochen hielten. Und der gemeine Zombiesprint war ein Massensport. Nur eben, dass es keine Medaillen, sondern Leber gab. Seine Schnelligkeit verschaffte ihm auch die große Ehre ab sofort nicht nur Ekeleffekte, sondern auch ordentliche Schreckmomente auszulösen, was einfach noch mehr Spaß machte beim Zuschauen.

Und weil wir ja heutzutage keine Zeit mehr haben, rennen die Zombies seit 28 TAGE SPÄTER eben noch schneller. Sind noch übermenschlicher und verwandeln sich in Sekunden anstatt tagelang vor sich hin zu siechen bevor der Spaß so richtig los geht.

Doch wie in jeder Evolution gibt es auch mal Sackgassen. Dass Zombies plötzlich lernen Schusswaffen zu benutzen (zu sehen in DAY OF THE DEAD (1985), LAND OF THE DEAD (2005), ist schlichtweg albern. Wer schon mal in Texas war, weiß, dass jeder Hirntote eine Waffe benutzen kann. Mal ehrlich, das ist doch keine Weiterentwicklung. Und wie langweilig ist das, wenn der Zombie den Typen erst erschießt und dann anknabbert. Sowas macht doch heutzutage nicht mal mehr im echten Leben so richtig Schlagzeilen…

Ich frage mich wann Zombies anfangen werden sich natürlich fortzupflanzen. Am besten auch durch gleichgeschlechtlichen Sex. Dann wären sie uns endgültig voraus. Vielleicht werden Zombies am Ende noch die besseren Menschen?

Hippieliebe

“Menschen haben Ringe um sich, mit denen sie den Abstand zu anderen Menschen bestimmen. Und die meisten Menschen gewähren keinen Eintritt in den innersten Ring”, philosophierte neulich das Glückskind, “das ist doch totaler Blödsinn! Aber vielleicht bin ich auch zu hippiehaft…”

Recht hat es. Es ist totaler Schwachsinn sich immer ein Stück weit einsam zu lassen nur aus Angst jemand könnte einen sehen wie man wirklich ist. Ein Mensch. Unperfekt. Ein bisschen hässlich. Ein bisschen schwach. Ich war schon immer dafür diese Idiotie aufzubrechen, die Grenze zu sprengen. Wieso nicht mit besten Freunden kuscheln, sich von seiner verletzlichen Seite zeigen und Menschen haben, denen man alles – wirklich alles – erzählen kann? Wieso immer diesen letzen Abstand wahren. Und warten auf den einen/die eine, der/die sich dann Partner(in) nennt und nur der/die darf ganz nah ran.

Bitte scheitern Sie hier!

Das Dumme daran ist nämlich, wenn man solange wartet und es nicht vorher ausprobiert, frachtet man dem armen Menschen alles auf, was sich in den Jahren davor angesammelt hat. Was nicht bekämpft, bearbeitet, geliebt, gestreichelt, besprochen wurde. RUMMMS. Alles auf den Einen, die große Liebe. Und dieser arme Mensch weiß gar nicht, wie er das alles halten soll, genau wie ich, wenn ich denke ich brauche keinen Einkaufswagen und am Ende jongliere ich Berge voller Zeug zur Kasse, nur um mich klassischerweise direkt VOR und nicht auf dem Kassenlaufband zu ergießen.

Und meistens bepackt man den Partner dann noch total ungeschickt, man hat es ja auch nicht geübt, und hegt unendliche Hoffnung darin, dass er/sie gekommen ist um dieses große einsame Loch zu füllen. Eine Aufgabe, die kaum zu schaffen ist von einem allein. Schlimmer ist es noch, wenn nicht einmal dieser Mensch den innersten aller Ringe betreten darf. Dann wird aus dem Ring eine Mauer und man bleibt immer irgendwie allein.

Das halbe Blumenmädchen

Da saß ich nun und dachte, wenn das hippiehaft ist, dann steck ich mir jetzt sofort eine Blume ins Haar, laufe nackt durch die Straßen und singe brustwippend von der Liebe. Meine Freunde können immer zu mir kommen. Alles mit mir teilen, auch Liebe und Streicheleinheiten und Scheißtage und Einsamkeiten. Tag und Nacht. “Wie recht es hat, das kleine Glückskind” dachte ich mir und betrachtete mich im Spiegel. Und betrachtete meine Ringe. Lange und intensiv. Und sah genau hin, zum ersten Mal. Mein innerer Ring – er ist leer. Oder fast leer. Irgendwo ganz am Rand, da stehen zwei kleine dünne Beine und zwei kleine Hände über und über bepackt mit kleinen Kisten und Schachteln, Tüten und Beuteln, in denen meine Einsamkeit verstaut ist. Und meine kleinen Hässlichkeiten und meine Ängste und Hoffnungen. Zum Glück kenne ich diese hübschen Knie so gut, dass ich weiß wer sich dahinter verbirgt, wer da seit Jahren ausharrt und versucht meinen Schachtelberg heil ans Ziel zu bringen. Nur wie das Ziel finden, wenn man nichts mehr sieht?

Geben: 1, Nehmen: 6

Geben kann ich super. Ich mache es gern und mit Liebe. Wie oft habe ich Menschen gesagt, sie können immer zu mir kommen. Und wie oft bin ich zu Ihnen gegangen? Nie. Zumindest nicht freiwillig. Manchmal ist mir einfach alles aus der Hand gefallen, manchmal bin ich fast erstickt an all dem Gerümpel. Wenn dann jemand zufällig da war und ich es nicht mehr verbergen konnte, dann – ja dann ließ ich gewähren. Aber nur kurz und dann nie wieder.

Jetzt ist Schluss damit. Ich öffne meine Türen. Öffne meinen innersten Ring. Ich bin die hinten in der Ecke. Zwischen all den Schachteln.  Die Unperfekte, die etwas Hässliche, die etwas Schwache. Die, die sich ins Höschen pullert, wenn du ihr näher kommst. Und dich trotzdem bei sich will. Immer wollte.

Bist du noch da?