How to get through a Horrorfilm if you are a riesige Pusche (Teil I)

Disclaimer: Betrachten der Links nur auf eigene Gefahr. Und überhaupt, ich bin nich schuld!

Bist du ein kleiner Riesenschisser, der schon nicht hingucken kann, wenn einem der Finger blutet? Geschweige denn wenn einer per Horrorfilm mal ganz in Ruhe gejagt, in den Wahnsinn getrieben, geschlachtet und fachmännisch zerlegt wird?

Wenn du jetzt ein Mädchen bist, hast du immerhin eine Ausrede. Schwaches Geschlecht, labile Nerven, Migräne, Periode, willst lieber was kochen bla bla bla. Aber als Junge?

Als Junge bist du – um es mal mit ganz gepflegtem Deutsch auszudrücken – mächtig am Arsch. Das kommt davon, wenn du früher lieber mit Puppen gespielt hast.1  Also was tun, wenn sich ein zünftiger Männerabend anbahnt und man nicht für den Rest seines Lebens von seinen Kumpels ob seiner Mädchenquieker und dem anschließenden Ohnmachtsanfall ausgelacht werden will?

Nicht verzagen, Dr. Karatekueken fragen…

Als erstes solltest du das Metier kennen:

Es gibt

1) Gruselfilme (alte Horrorfilme, wo man den Mund meist nur zum Gähnen und nicht zum Schreien betätigt)

In diese Kategorie fällt zum Beispiel NOSFERATU (1922). Ein großartiger Film aber nichts vor dem man Angst haben muss. Im Endeffekt ist das nur ein Typ mit Hasenmümmelzähnchen, der sich die Fingernägel mal schneiden lassen sollte und dessen Mutter eindeutig mit Mr. Spock im Heuhaufen geschnackselt hat. Und außerdem wohnt er in einem Kindersarg, den er sich eigenhändig unter den Arm klemmen und damit durch die Stadt laufen kann. Also trau dich und guck dir ein bisschen Nosferatu an: Klick

2) Monsterfilme (wie der Name schon sagt…)

Monster sind ihrem Namen nach “Hingucker” oder Zeichen. Grob erwarten dich im Monsterfilm folgende Kategorien:

a) Tiermonster

Werwolf, Bigfoot und so alberner Schnösel. Auch nicht wirklich gruselig. Die kläffen, sabbern nur rum und haaren ganz fürchterlich. Würden die Opfer solcher Monster in den Filmen nicht ihre ganze Zeit mit schreien verplämpern, sondern einfach mal ein Stöckchen werfen…Wenn das nicht hilft, dann immer daran denken, dass jeder Werwolf eigentlich nur Michael Jackson im OP-Endstadium ist.

b) Kunstmenschen

Frankenstein, dem Frankenstein ihm seine Ische, Chucky und dem Chucky ihm seine Ische2 , sprich alles was erstmal Strom braucht um loszulegen oder eine unechte (oder virtuelle) Verkörperung des Menschen ist, ohne ein Mensch zu sein. Auch kein Problem, hier sollte man immer auf die Nähte achten. Mit einem bisschen Wissen aus dem Grundschul- Nadelarbeit – fakultativ- Kurs sind die in Null Komma nichts aufgetrennt. Wenn du ausm “bösen Westen” kommst, dann frag Omma (aber guck lieber nach, ob Omma unterm Kittel nicht so komische Nähte hat, die man auftrennen kann3 )

c) Filmmonster, tot

Zombies, Mumien, Vampire. Gruselig sind die auch nicht so richtig. Eher ekelig weil weit über ihr Mindesthaltbarkeitsdatum. Und erschreckend weil unkoordinierte und in den letzen Jahren immer schneller werdende Bewegungsabläufe. Vampire sind ja kein Problem. Die klitzekleine kieferorthopädische Ungereimtheit, darüber kommt man doch schnell weg. Und die weiblichen Vampire sind doch alle kleine bisexuelle Luder, die am liebsten andere Frauen vampen. Mumien gabs lange nicht und wenn dann nur in Verbindung mit Brendan Fraser. Und dessen schauspielerische Leistungen sind weitaus erschreckender. Und bei Zombies mache ich immer folgendes: ich stelle mir Omma und Oppa als Nackedeis vor und hänge noch Dönerlappen über die unschlaffen Stellen. Und plötzlich graut mich nur noch vor dem Altersheim…

to be continued…

  1. Ich liebe Klischees. []
  2. die irgendwie aussieht wie Madonna… []
  3. frische OP-Narben ausgeschlossen []

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