05. – 15.02.2009
Filmfestival, groß, in Berlin.
Sektionen:
Wettbewerb: großes Mainstreamkino, damit auch Stars kommen
Panorama: bunt durch den Kinogemüsegarten, vor allem Arthouse/Autorenfilm, schwul-lesbischer Anteil
Forum: politisch, jung, interessant aber mit Kopfwehgefahr
Generation: Kinder/Teeniefilme. Sehr lustige Vorführungen mit gefühlten 10 Millionen Kindern in einem Saal.
Perspektive Deutsches Kino: deutsch, deutsch, deutsch. Hier gibts meistens nix zu lachen.
Shorts: Kurzes aus allen Sektionen. Von genial bis supergrotoid alles dabei.
Retrospektive: altes, cooles Zeugs von angestaubten bis toten Filmemachern
kulinarisches Kino: Film + Essen (als ob der wahre Filmfetischist für sowas Zeit hätte)
Und sonst so?
Parties, Parties, Parties.
Und Karatekueken, die mit eine Akkreditierung um den Hals täglich fünfzehn Mal über den Potsdamer Platz rennt. Hochroter Kopf, volle Tasche, den selbstgebastelten Filmplan in der linken Hand. Kaffee in der rechten.
voraussichtliche Anzahl der gesehenen Filme am Ende der Berlinale: 57-60
voraussichtliche Liter Kaffee: 200L
voraussichtliche Anzahl an Subway-Sandwiches: 20
voraussichtliche Stunden Schlaf: ca. 3h pro Nacht
voraussichtliche Dicke der Augenringe: 4-5 cm
voraussichtliche Anzahl an Starsichtungen: 8-10
voraussichtliches Interesse an Starsichtungen (Skala 1-10): 0
voraussichtliche Versuche Tilda Swinton (diesjährige Juryvorsitzende) anzufassen, um endgültig feststellen zu können, ob sie ätherisch ist oder doch nur so aussieht: 1
voraussichtlicher cineastischer Befriedigungsfaktor (Skala 1-10): 12
voraussichtliche Tage Krankheit danach: 3-4 Tage
Wie man sowas ohne bleibende Schäden übersteht? Vielleicht schreib ich demnächst noch einen kleinen Berlinale-Survival Guide…
0 Responses to “Berlinale in Steno”