Das Benutzen von Shellbefehlen und Technologien, die einem nicht näher definierten “normalem Nutzer” nicht bekannt sind, ist strafbar und kann mit bis zu 60.000 Dollar bestraft werden.
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…er kann es auch noch gut und leicht verständlich erklären.
Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet, wie ihr abhörsicher mit euren Freunden oder sonstigen Kontakten über Instant Messaging abhörsicher kommunizieren, aber euch nicht getraut habt, weil ihr die ganzen Sachen zu kompliziert fandet, müsst ihr einfach nur hierhin klicken und die dort gegebene Anleitung befolgen, die weitaus besser, einfacher und verständlicher formuliert ist, als dieser Satz.
Die Bundesregierung plant, eine Abhörzentrale einzurichten, die von Polizei, Verfassungsschutz und Geheimdiensten genutzt werden kann.[1] Die Trennung zwischen den einzelnen Staatsdiensten soll dennoch erhalten bleiben, da es sich bei der Abhörzentrale um einen reinen technischen Dienstleister handeln soll, der quasi angemietet wird. Auch aus einem anderen Grund ist diese Konstruktion praktisch: Eine reine Dienstleistung muss anscheinend nicht im Bundestag diskutiert werden.
Und wo wir gerade dabei sind: Auf EU-Ebene betreibt die Musikindustrie gerade wieder mächtig Lobbyarbeit und hat gefordert, dass Internetzugangsprovider korrigierend in die Netze eingreifen und Protokolle und Webseiten sperren, falls sie mit Urheberrechtsverletzungen in Zusammenhang gebracht werden.[2] Das wäre ja fast schon politischer Alltag, aber es wird ernsthaft darüber nachgedacht, diese Forderung in ein Papier des EU-Parlaments zur Förderung der Kulturindustrie aufzunehmen.
Was lerne ich daraus?
- Es wird wirklich Zeit, dass sich mal jemand um so eine Art globales DarkNet kümmert. Also ein Netzwerk, dass innerhalb des normalen Internets läuft, aber nur für eingeweihte zugänglich ist.[3] Dieser Kreis muss aber so groß sein, dass jeder normale Bürger Zugang hat. Schwierig.
- Nicht morgens auf nüchternen Magen den heise-Ticker lesen. Das kann zu sehr auf die Stimmung schlagen…
Metainformation: Diese Zeile dient nur dem grafischen Layout, um die Fußnoten von der Liste abzutrennen.
- heise: “Bundesregierung: Bundesabhörzentrale ist reine IT-Maßnahme” [↩]
- heise: “Musikindustrie fordert EU-weites Filtern des Internetverkehrs” [↩]
- Oder in dem auf andere Art und Weise unzensierter, anonymer Datenaustausch stattfinden kann. [↩]
…habe ich es heute verpasst, standesgemäß an der “Free Burma”-Aktion teilzunehmen.
Ich hatte auch einige Bauchschmerzen mit meiner Meinung nach ungerechtfertigter, zynischer Kritik, konnte die aber nicht wirklich formulieren. Dass hat mir jetzt creezy in einem Kommentar abgenommen:
Ja. Jaaaaaa. Ich habe mich im Vorfeld sehr schwer getan mit der Aktion:
[...]
Hoffe ich, dass wegen dem Free Burma!-Day auch nur ein Mensch dort nicht den Tod findet oder verletzt wird? Ja.
Vielleicht hört einer der Aktiven vor Ort von der Aktion, es zaubert ein Lächeln in sein Gesicht und bestärkt ihm in dem was er tut. Dann war es das wert.
Schlimmstenfalls zolle ich damit den Leuten Respekt, die sich in den letzten Tage für diese Aktion den Wolf organisiert haben. Das tut mir nicht weh.
Ist es aber viel zu wenig? Ja.
Die Schäuble-Ecke rechts oben ist ja sicherlich schon aufgefallen, dass ist Werbung für den AK Vorratsdatenspeicherung, der gegen die drohende Überwachung durch den Staat vorgeht.
Am 22. September gibt es dazu eine große Demonstration in Berlin und ich erwarte eigentlich von fast allen, die dieses Blog lesen, dass sie mit zur Demo kommen. (Nein, Mutter, du bist nicht gemeint.)
Als kleine Motivationshilfe gibt es jetzt einen Song:
Hier runterladen und weitergeben. Falls ihr noch gar nicht wisst, worum es geht: Klickt die rechte obere Ecke. Da gibt es alle Infos schön kompakt zusammengefasst.
Warum ihr das tun solltet? Weil ihr nicht wollt, dass euch jemand beim Duschen aufnimmt. Ja, das ist ein extremer Vergleich. Ja, das digitale Äquivalent, um das es hier geht, ist noch unangenehmer.
Selber mitmachen! Dauert auch nicht lange:
Online-Petition für die Freilassung von Shi Tao
Ja, dass ist der Typ, um den es bei dem Streit um die Yahoo-Werbung der Adical-Blogs ging.
Google hat mit der Schließung seines E-Mail-Dienstes Google Mail in Deutschland gedroht, sollte die Bundesregierung an ihrer umstrittenenen Gesetzesinitiative zur Überwachung des Telekommunikations- und Internetverkehrs festhalten.
Hab ich gerade bei Heise gesehen. Das wär natürlich schick, wenn sie diese Drohung im Zweifelsfall auch wahr machen. Da frag ich mich nur, warum das in China nicht auch geht.
Wer iTunes-plus-Dateien unkontrolliert verbreitet - zum Beispiel in Tauschbörsen - muss momentan damit rechnen, dass er als Käufer zu ermitteln ist.
Mir fällt gerade auf, dass hier noch die Quelle fehlt. Weiss jemand, wo ich das herhaben könnte? Doofes Wordpress…
Für Selbermacher gibt es alle wichtigen Informationen im dataloo. Die schönste Zusammenfassung zum Thema habe ich bei Stackenblochen gefunden, der sie wiederum aus dem Rabenhorst hat:
… übersetzt in die Sphäre der direkten, persönlichen Beziehungen und Gespräche, die für jeden zum Alltag gehören, würde die “Vorratsdatenspeicherung” bildlich so aussehen, dass immer dann, wenn Du zum Beispiel mit anderen personen in Cafes, auf dem Marktplatz oder zu Veranstaltungen zusammentriffst, um zu plaudern oder Dich auszutauschen, ein polizist wie der “Teufel aus der Box” vorspringt und sich automatisch und unsichtbar Deinen Namen und die Namen aller Leute, mit denen Du gerade sprichst oder die zufällig um Dich herumstehen, die Dauer Eures Zusammentreffens, den Namen von Straßen und plätzen, an denen Ihr zusammentrefft und die personalien Eures personalausweises in ein großes, dickes Notizbuch notiert…
Der AK Vorratsdatenspeicherung bereitet eine Klage vor, um sofort loszulegen, wenn das Gesetz beschlossen werden sollte. Dabei kann sich jeder anschließen, und es soll nicht mal etwas kosten, weil der Fall von einem Anwalt übernommen wird, der kein Geld will.





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