Archive for the 'Happiness' Category

Mit Löffeln gefressen

Falls ihr mich diese Woche öfter lest, liegt das daran, dass ich zur Abwechslung mal wieder Graveyardshift schiebe. Als erstes möchte ich euch an meiner Weisheit teilhaben lassen. Zu den folgenden bewegenden und tiefwahren Worten wurde ich heute selbst erleuchtet:

Nur ein Stück Blutwurst ist auch noch kein Frühstück. Hilft aber.

Viel besser aber trifft es Meister Oogwai:

Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today is a gift. That is why it is called the present.

Soviel erst mal. Ich will euch ja nicht gleich intellektuell überfrachten.

Die Ohrbooten…

…sind und bleiben live einfach die absoluten Obergötter. Das war gestern noch besser, als die Sportfreunde Stiller.

Und wenn man sich dann das folgende Video anschaut, möchte man doch glatt sagen: “Ach, wenn doch nur jeden Tag Ohrbooten-Konzert wäre.”


Fertig!

Hosen
Badehose
Shorts
Taucherbrille
Stiefel
Schnorchel
Socken
Shirts
Schuhe
Handtuch
Messer
Bücher
Tauchbuch
-erlaubnis
-versicherungsbescheinigung
Kulturbeutel (ohne)
Kamera
USB-Leser
Notizbuch
Stifte
Reisepass
Führerschein
Geld
MP3-Player
Supergeheimgeldbeutel
Brillen
Sonnenschutz

Sorry, falls ich in den letzten Tagen ein wenig unleidlich war, aber vor dem Urlaub hatte sich noch eine riesige ToDo-Liste angesammelt. Ich bin jetzt auf jeden Fall weg. Ohrbooten-Style quasi:

Und tschüss…
wann ik wiederkomm is unjewiss,
sicher is, dass ik mir verpiss
dahin wo dat Wetter besser
Sonnenscheeeeeeeein und Tschüss….

Handy geht wieder

Neulich ist meine SIM-Karte kaputt gegangen. Daraufhin habe ich versucht die Hotline meines Anbieters anzurufen. Nachdem mir der automatische Anrufassistent angeboten hatte, zu einem Mitarbeiter durchgestellt zu werden, wurde ich wieder ins Anfangsmenu des automatischen Anrufassistenten zurückgestellt. Ich hab dann einfach aufgelegt.

Also musste ich in einen Laden, um der dortigen Fachkraft mein Leid zu klagen. In meinem Kopf hatte ich mir das Gespräch schon in den schönsten Farben ausgemalt:

Jeck: Guten Tag.
Clerk: Was wollen sie denn hier? Sehen sie nicht, dass ich gerade Kaffepause habe?
Jeck: Meine SIM-Karte ist kaputt. Ich wollte fragen…
Clerk (kläffend): Haben sie schon mal ausprobiert, das Telefon zu rebooten? Oder die Karte in einem anderen Gerät ausprobiert?
Jeck: Ja…
Clerk: Ach was? Geben sie mal her.

Clerk verschwindet mit meinem Handy für eine halbe Stunde in einem Kabuff. Es sind deutliche Verzehrgeräusche zu vernehmen. Nach zehn Minuten werden diese von leisem unruhigen Schnarchen abgelöst.

Clerk (reibt sich die Augen): Na schön. Wir werden ihnen eine neue Karte zuschicken, das wird ungefähr zwei Wochen dauern.
Jeck: Geht das nicht ein bisschen schneller? Ich brauche das Handy für meine Arbeit.
Clerk: Jetzt werden sie mal nicht unverschämt. Das macht dann 54 Euro. Oder sollen wir das auf die Telefonrechnung setzen?
Jeck: Was? Ich bin seit Jahren treuer Kunde! Auf der Karte steht noch Viag Interkom! Das kann ja wohl nicht wahr sein! Ich werde den Vertrag nicht mehr verlängern und in Zukunft zur Konkurrenz gehen!
Clerk (uninteressiert): Jaja, machen sie das. Der Nächste bitte!

Obwohl ein solcher oder ähnlicher Verlauf nicht überraschend für mich gewesen wäre, kam es doch ganz anders:

Clerk: Guten Tag. Was kann ich für Sie tun?
Jeck: Hallo! Meine SIM-Karte ist kaputt.
Clerk: Haben Sie die mal in einem anderen Gerät ausprobiert?
Jeck: Ja. Und auch eine andere Karte in meinem Gerät.
Clerk: Ah, super. Ich wollte nur sichergehen, dass der Fehler an der richtigen Stelle liegt. Einen Moment mal.

Clerk notiert sich Telefonnummer, Namen und PIN und führt ein sehr kurzes Telefonat. Dabei greift er in eine Schublade und gibt mir einen Briefumschlag.

Clerk: Das ist eine neue Karte für ihre gewohnte Nummer. Es dauert höchstens 24 Stunden, bis die Karte freigeschaltet wird. Meist geht es aber innerhalb einer Stunde.
Jeck: Das war ja einfach. Danke schön!

Jeck setzt sich in die U-Bahn und legt die neue SIM-Karte ein. Fünf Minuten später ist das Netz da. Das Handy funktioniert wieder.

Ja, solche Lichtblicke gibt es in der Servicewüste Deutschland auch mal. Meine Anbieter ist übrigens O2.

Ihr könnt mich jetzt wieder anrufen!

PS: Tschüß, Viag Interkom! Es wurde ja auch wirklich langsam Zeit…

SIM-Karte von Viag Interkom

Wiiiiiiiiiiiiiii!

Eigentlich wollte ich im kulturellen Zentrum der Stadt - dem Lausitz-Center - nur noch ein paar Weihnachtskarten kaufen. Aber dann beschlich mich dieses Gefühl, dass mir sagte: Geh doch noch mal in die dritte Etage des Karstadt schauen. Das macht ja bald zu. Vielleicht gibt es noch was Schickes im Ausverkauf.

Und siehe da: Nachdem ich in ganz Berlin danach gesucht hatte und selbst Outsider erfolglos in Münster jagen war, fand ich hier zwei Schränke voller Wii. Da hab ich natürlich gleich zugeschlagen. Frohe Weihnachten, jeck! =)

Falls also noch jemand ein Wii sucht: Fahrt nach Hoyerswerda!

Sometimes life is good.

In meinem Bauch rollt träge ein Sanddornlikör umher. Ich sitze mit meinem neuen powerbook in einem bequemen Sessel vor dem Kamin in dem langsam das Feuer ausglüht und denke über ein cooles Ereignis nach, von dem ich nicht gedacht hätte, dass es so schnell stattfindet.

Manchmal ist das Leben schön.

pS: No, I’m not telling. You will have to wait until everything has been decided.

Hilfe!

Ich bin von Verrückten umgeben!

Mit drängt sich langsam der Verdacht auf, ich sei einer von ihnen…

Hach.

Manchmal mag ich so einfach gestrickte Familiengeschichten, die das deutsche Fernsehen immer mal wieder auftischt. Ich muss irgendwo eine nicht so verborgene romatisch-kitschige Ader haben…

Hat jemand ein Taschentuch?

jeck schaut gerade “Zwei gegen Zwei“.

Geschenke

Also eigentlich bin ich ja der folgenden Ansicht: Geschenke nur dann zu machen, weil irgendein Jahres- oder mehr oder weniger religiös motivierter Feiertag ins Haus steht ist albern und resultiert oft in banalen Dingen, die man sowieso nicht braucht.

Im Gegenzug bin ich aber dafür sofort und ohne Umschweife zuzuschlagen, wenn ich etwas sehe, von dem ich glaube, daß es wirklich gut zu einer bestimmten person passt und es dieser person dann auch sofort und ohne Umstände zu überreichen.

Dieser Maxime bin ich in den letzten Tagen gefolgt und habe dabei eine erstaunliche Feststellung machen müssen. Weil die Geschenke in einem losen zeitlichen Bezug zum gerade erst vergangenen Weihnachtsfest standen, haben die Geschenkten ein schlechtes Gewissen bekommen, weil sie keine Geschenke für mich hatten.

Es ist nicht so, dass ich auf diese Geschenke scharf gewesen wäre, aber das Leute ein schlechtes Gewissen bekommen, weil man Ihnen etwas Gutes tut, finde ich fast schon wieder interessant. Und weil ich ein kleiner kranker Zwerg mit einer liebenswerten aber zuweilen etwas hämischen psyche bin, denke ich darüber nach, ob ich nicht ein neues Hobby anfangen sollte:

Das Erzeugen von geschenkinduziertem schlechten Gewissen in nichtsahnenden unschuldigen Opfern.

Der Name ist für ein Hobby zwar relativ sperrig, was eine in Deutschland eigentlich notwendige Vereinsgründung fast schon wieder ausschließt, aber nichtsdestotrotz verspricht die Sache ein großer Spaß zu werden. Wer macht mit?

red, yellow, yellow, green, orange

It was the night before 2006. Time to foresee the future. So we cast the bones of a chicken which was dead for a year and a night…

No, not really. We took lead and jelly babies instead. As the lead pouring* was taking place the mighty oracle already saw that the jeckmeister and the outsider may have some common grounds in the year to come.

But the real shine from above came only moments later. To the surprise of the other people the jeckmeister drawed exactly the same combination of jelly babies as the outsider had. What did it mean? More self-appreciation, less destructiveness on your own life and the advise to give away your money freely and with both hands.

By the way: Both lead oracles looked like asian dragons.

What can we say? The tickets for Thailand have already been booked. Maybe some astrologers must rewrite their calendars because 2006 will be known as the year of the jecksider.

That’s all for now. May hilariousness ensue, because one thing is for sure: Some people really deserve better than last year.

* The lead (or tin) is melted and then poured into cold water. Your future is then read from the shapes formed in the water in much the same way as reading shapes in tea leaves.

Edited on Jan 1st 2006, 18:19 by jeck

Well, so.

Well, so. I became 30 today. And got a happy coupon. What more could I want?

=)

next live performance…

…in approx. 6 hours.

excitement levels are rising.

coffee didn’t help either…




Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: