Author Archive for jeck

Moment mal, sollte das nicht…

Aber bevor wir dazu kommen, bedarf es einiger Vorabinformationen, die der geneigte Leser hier findet.

Alles klar? Gut.

Der Spiegel schließt seine Richtigstellung mit dem folgenden Absatz:

SPIEGEL ONLINE wird künftig noch sorgfältiger recherchieren. Wikipedia bleibt für uns eine wichtige Quelle, darf aber für journalistische Arbeit nie die einzige Quelle sein.

Das hat mich ehrlich gesagt, sehr überrascht. Ich glaube vor nicht allzulanger Zeit galt die Wikipedia noch als, naja, eher fragwürdige Quelle. Hat sich natürlich ganz schön gemausert unsere allwissende Müllhalde. Trotzdem hätte ich den folgenden Satz besser gefunden:

SPIEGEL ONLINE wird künftig noch sorgfältiger recherchieren. Wikipedia bleibt für uns eine wichtige Inspiration, darf aber für journalistische Arbeit nie die einzige Quelle sein.

Der kleine Unterschied? Eine Inspiration ist der Beginn einer Recherche. Eine Quelle ist schon eine Drittel-Recherche. Wenn es schnell gehen muss, eine halbe.[1] Um es mit den Worten eines bekannten Medienunternehmens zu sagen: Nicht gut, nicht gut, nicht gut.

  1. Wäre natürlich kein Problem, wenn man einfach die Wikipedia als Quelle angeben würde. Aber das macht ja erst recht keiner. Wo kämen wir denn da hin? []

Einer der ersten Sätze…

…die das Karateküken heute zu mir sagte, war: “Du siehst ja ganz schön Scheiße aus.”[1] Dann ist das wohl heute der perfekte Tag um das weihnachtliche Foto der Gebrüder Pixelbrei für die Großmutter[2] anfertigen zu lassen.

Say: Cheese!

  1. Natürlich auf die nette Art und Weise, so wie dir gute Freunde halt sagen, dass du Scheiße aussiehst. Ändert natürlich nichts daran, dass du gerade Scheiße aussiehst. []
  2. Ja. Auch wenn ihr glaubt, Jeck sei ein androgyner Android, hat er doch eine Großmutter. Sie läuft auf einem 486er und hat eine ziemlich fiese Voodoo-Grafikkarte. []

Lesebefehl!

Falls jemand noch nicht mitbekommen hat, dass in der Nachbarschaft ein Karatekueken eingezogen ist. Sollte sich dieser jemand beeilen, den Link klicken und dann ausführen, was in der Überschrift dieses Artikels steht.

Und zwar…

…sofort! Acht!

Anklage

Manchmal soll es einfach nicht sein. Da sitzt man unschuldig vor seinem neuartigen Rundfunkempfangsgerät und klickt wahllos seine Karteikartenreiter und wird auf einmal vom Defaulttext des Befindlichkeitsangabeformulars seines bevorzugten Lieblingsnetzwerkdienste förmlich angeschrien:

WHAT ARE YOU DOING RIGHT NOW?

Wer hätte da kein schlechtes Gewissen, wenn die Antwort “Nix?” lautet…

Was ist…

…eigentlich aus dem Blog geworden?

Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung. Ich hatte zweimal gute Ideen für längere Artikel[1], aber irgendwie bin ich nie dazu gekommen.

Das mag daran liegen, dass ich einen sehr aufregenden Sommer hatte und außerdem hochgradig und vollständig mit meinen guten Vorsätzen für 2008[2] gescheitert bin. Und zwar so grandios, dass ich auch Weihnachten vorm Mikrofon stehen werde.

Bevor ihr die Hände über dem Kopf zusammenschlagt: Das war eine bewusste Entscheidung. Ich will mal ausprobieren, wie es ist, wenn man Weihnachten einmal nicht an dem Platz ist, an dem man dem Klischee zufolge sein sollte.

Eine Meinung habe ich bis jetzt dazu gehört: Währenddessen ist es nicht schlimm, aber hinterher ist es schade. Na, ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

Sollte ich mir dann für nächstes Jahr mehr bloggen vornehmen?

Besser nicht…

  1. ”Die Banalität des Bösen” und noch irgendwas, dass ich schon wieder vergessen habe. []
  2. weniger arbeiten []

Aufgewärmt: Durchschaut

Wie immer, wenn man in andere Blogs schaut, wird da gerade mit Stöckchen geworfen. Heute: Alte Texte neu bloggen. Bin ich dabei:

———

Als ich mich umwandte, schaute sie mir direkt in die Augen. Sie hatte es bemerkt.

Obwohl ich jahrenlang nur für diesen einen Augenblick trainiert worden war, wischte sie meine Maske weg, als ob sie eine verstaubte Fensterscheibe säubern würde. “Hast du wirklich geglaubt, dass du damit durchkommen würdest?” Sie lächelte mich an und ich glaubte einen mitleidigen Ausdruck in ihren Augen zu sehen. Oder war es Verachtung? So oft ich den beiden in der letzten Zeit auch begegnet war - ich konnte sie einfach nicht auseinanderhalten.

Sie machte zwei große Schritte auf mich zu - der dicke Teppich verschluckte jeden Laut - und tippte mir mit ihrem Zeigefinger auf die Schulter. Die Berührung brachte mich so dermaßen aus der Fassung, dass ich zu zittern begann. “Komm mir noch einmal in die Quere und du wirst dir wünschen, diese Welt niemals betreten zu haben.” Damit wandte sie sich um und verließ das Zimmer.

Meine Meister würden alles andere als begeistert sein, doch wenigstens hatten wir jetzt ihren Fingerabdruck und ihre DNA. Vorsichtig löste ich die Kontaktfolie von meiner Schulter, steckte sie in einen schmales Etui aus Acryl und verließ ebenfalls den Raum.

Protected: Freiwillige Auftragsarbeit: Monogamie

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Doch nicht so geil?

Nachdem das neue Iphone angekündigt wurde, war ich ja erst begeistert und glaubte, dass ich jetzt auch eins haben muss. Jetzt muss ich aber lesen:

Fazit für das komplette iPhone 3G: Lange nicht mehr ein Hard- und Software-seitig so dermaßen unausgereiftes Gerät gekauft. [...] Es ist einfach nicht benutzbar. [1]

Ich weiß, dass wenigstens einer meiner Leser so ein Ding hat. Kann er das bestätigen? [Update: Kann er nicht.] Oder hat jemand von ähnlichen Erfahrungen gehört oder gelesen?

  1. Warum ich das iPhone 3G hasse! []

Monogamie

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich nicht ganz dieser Meinung bin, aber ich finde es bewundernswert, wie er seine Gedanken zum Thema niedergeschrieben hat.

Der Endgegner der Regeln ist die konsequente Monogamie. Ein riesiger Fehler im System, wie ich finde.

Lesen!

Zeitreise

Ein Spiel aus der Kategorie “Utter Mindfuck”: Chronotron.

Sollte man wahrscheinlich keine Drogen genommen haben, wenn man das spielt… (^_^)

Mit Löffeln gefressen

Falls ihr mich diese Woche öfter lest, liegt das daran, dass ich zur Abwechslung mal wieder Graveyardshift schiebe. Als erstes möchte ich euch an meiner Weisheit teilhaben lassen. Zu den folgenden bewegenden und tiefwahren Worten wurde ich heute selbst erleuchtet:

Nur ein Stück Blutwurst ist auch noch kein Frühstück. Hilft aber.

Viel besser aber trifft es Meister Oogwai:

Yesterday is history, tomorrow is a mystery, but today is a gift. That is why it is called the present.

Soviel erst mal. Ich will euch ja nicht gleich intellektuell überfrachten.

Hulk nicht im Kino! Acht!

(10:34:38) Frl. W: hulk empfehle ich dir übrigens auf dvd
(10:34:45) Jeck: Dacht ich mir schon.
(10:34:47) Frl. W: die haben den fürs kino ganz schlimm geschnitten
(10:35:15) Frl. W: man arbeitet auf die endkampfszene hin und dann springt die plötzlich durch drei einstellungen und ist fertig.
(10:35:21) Jeck: Aua
(10:35:23) Frl. W: dachte erst, das sind mega-anschlussfehler
(10:35:31) Frl. W: das ganze kino war verwirrt
(10:35:55) Frl. W: dann dachte ich: vielleicht ist es ein künstlerisches mittel, so von wegen geschehen zwischen den panels
(10:36:15) Frl. W: hab zu hause dann nachgeschaut, weil ich so verwirrt und auch sauer war
(10:36:46) Frl. W: hatte wohl 135 min, wurde dann auf 114 min gekürzt, weils die studios so wollten und hier läuft ne 110 min version
(10:36:56) Jeck: Argl
(10:36:57) Frl. W: auf der dvd sind aber die 135 min drauf.
(10:37:02) Frl. W: spätestens bei den extras
(10:37:12) Frl. W: nur als beispiel:
(10:37:18) Frl. W: hulk zerteilt auto
(10:37:33) Frl. W: zieht sich die 2 teile als eine art boxhandschuhe an
(10:37:37) Frl. W: holt aus
(10:37:39) Frl. W: cut
(10:37:55) Frl. W: hulk prügelt sich ohne “handschuhe”
(10:37:58) Frl. W: cut
(10:38:04) Frl. W: hulk klebt an ner häuserwand
(10:38:07) Frl. W: cut
(10:38:27) Frl. W: hulk führt seinen finalen schlag aus während plötzlich ganz viele leute um ihn rumstehen
(10:38:41) Frl. W: ende kampfszene
(10:38:51) Jeck: ach du scheise
(10:38:54) Frl. W: jep

Quasi aus der Abteilung: Merken die’s noch?