(Ich hab Pilot Balloon genommen. Funny Fact: Keine der Musiken hat mir so richtig zugesagt, aber ich wollte es auf jeden Fall ausprobieren. Vielleicht ist die Scheibe ja doch einen Euro wert, der eine Beat klang doch ganz vielversprechend.)
[via]
Everything happens for a reason, except possibly football.
(Ich hab Pilot Balloon genommen. Funny Fact: Keine der Musiken hat mir so richtig zugesagt, aber ich wollte es auf jeden Fall ausprobieren. Vielleicht ist die Scheibe ja doch einen Euro wert, der eine Beat klang doch ganz vielversprechend.)
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Also wenn jeder so denkt wie du und “vielleicht einen Euro” dafür bezahlt, dann ist das Label wohl schnell pleite. Ist vielleicht keine so coole Aktion von dir.
Wenn das Projekt solche Leute wie mich nicht verträgt, ist es sowieso gescheitert. Denn natürlich machen da nicht nur Leute mit, die die Musik sowieso kaufen wollten, sondern auch Kunden, die halt mal reinhören wollen. Wie sonst sollen solche Künstler denn sonst bekannt werden? Aber dann ist halt auch das Risiko mit dabei, dass es nicht gefällt.
Sie hätten die Tracks ja auch zum Download anbieten können, dann hätte ich keine CD bestellt und gar keine Kosten verursacht…
Du hast doch reingehört und scheinbar hat es dir nicht wirklich gefallen. Aber immer schön mitnehmen, wenn es was umsonst gibt. Geiz ist ja geil. Ich hoffe, daß du wenigstens die Unkosten bezahlst. Kleine Labels abzocken ist nämlich echt ekelhaft.
Nochmal: Ich zocke kein Label ab. Ich nutze ein Angebot, dass mir gemacht wurde. Abzocke wäre, mir viele verschiedene CDs unter verschiedenem Namen zu bestellen und sie dann für teuer Geld weiterzuverscherbeln und dieses Geld dann an Universal zu spenden.
Ich will dieses Angebot testen und habe mir die CD bestellt, die mir am ehesten gefallen könnte. Wenn das Label das nicht will, sollen sie es halt dazu schreiben. Aber wenn du irgendwo hinschreibst “Zahl was du willst”, musst du auch damit rechnen, dass manche Leute vielleicht nichts zahlen.
(Ich gehe im übrigen davon aus, dass die Leute 2ndrec auch dahingehend kalkuliert haben. Ich würde es auf jeden Fall tun.)
Da hat Jeck recht. Wenn die das so anbieten, geht’s sowieso eher um Promotion. Es steht ja auch nicht umsonst “nur solange der Vorrat reicht” auf der Seite.
Evtl. wollen sie auch nach Radiohead und so testen, ob so ein Konzept hier marktreif ist.
Und dafür ist “ich wollte es auf jeden Fall” ausprobieren sehr gut.
Von Abzocke kann jetzt mal wirklich nicht die Rede sein…
Wenn das Projekt solche Leute wie mich nicht verträgt, ist es sowieso gescheitert.
Findest du es denn gut wenn es scheitert? Wohl nicht, sonst würdest du es nicht “coole Aktion” nennen. Leute wie du lassen es aber scheitern. Was wiederum nicht in deinem Sinn wäre, denn damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, daß Labels ähnliche Aktionen machen.
Wenn man es wirklich “cool” findet, sollte man sich vielleicht überlegen, ob man es nicht auch unterstützt. Indem man entweder was bezahlt. Oder erst gar nicht bestellt, wenn man nicht bezahlen möchte, weil einem die Musik gar nicht gefällt.
“Abzocken” ist das falsche Wort, das gebe ich zu. Aber es ist ein sehr unbedachtes und unreifes Verhalten, das vielleicht dazu führt, daß solche “coolen Aktionen” scheitern und keine Nachahmer finden.
Findest du es denn gut wenn es scheitert?
Ich sehe das Ganze als Experiment. Wenn es scheitert ist es eine klare Aussage. Das fände ich dann schade, aber das wäre dann so.
Gegenfrage: Wenn nur die Leute die Musik bestellen, die sie gaaaaanz sicher haben wollen und auf jeden Fall viel Geld hinlegen werden, kann das Projekt auch scheitern. WNämlich dann, wenn das Label auf seinen Scheiben sitzen bleibt, weil niemand - bis auf einen kleinen ausgewählten Kreis - die Künstler kennt. Willst du das?
Ich finde es keineswegs “unreif” und “unbedacht” ein Angebot, dass mir gemacht wird, wahrzunehmen. Ich unterstütze das Angebot, in dem ich es als ehrlicher Kunde nutze.
Stell dir nur vor alle lassen bei diesem Projekt weil es so cool und unterstützenswert ist, viel Geld. Daraufhin stellen die Label ihren Vertrieb um und sitzen dann auf dem Trockenen, weil plötzlich niemand mehr die Musik haben will.
In diesem Sinne bin ich ein genauso wichtiger Kunde wie alle anderen auch - weil ich es so nutze, wie es Leute in der Welt hier draußen nun mal tun würden. So erlaube ich es, dem Label eine korrekte Einschätzung vorzunehmen, wie gut so ein Angebot funktioniert.
Mal am Rande und bevor hier ein falscher Eindruck entsteht: Es steht noch nicht fest, ob und wie viel ich zahle, dass entscheide ich erst, wenn die CD da ist.
Außerdem: Wenn man alle Tracks in der Gesamtheit hätte vorhören können, hätte ich sie gar nicht bestellt oder vielleicht vorher gewusst, dass ich viel zahlen will.
Und noch eine neugierige Frage: Wie bist du überhaupt auf diesen Blogpost gestoßen?
Ich habe bei Technorati gesucht, was über diese Aktion geschrieben wurde. Ich habe selbst auch ein Label (sehr klein, gerade mal 2 Veröffentlichungen) und mich interessiert das Thema und was die Leute darüber schreiben und denken.
Ich hab heute die CD bekommen. Darin ein Schreiben, dass schon so klingt, als ob sie auf jeden Fall damit rechnen, dass man was bezahlt und eine Auflistung von Produktionskosten, die nach einer - sehr positiv geführten - Überschlagsrechnung dazu führt, dass ich jetzt glaube, dass man alleine 4 Euro bezalt, damit die CD sich selbst trägt.
Jetzt wird erst einnmal Probe gehört und später sag ich euch noch, ob und wenn ja wie viel ich bezahlt habe.