Neurotische Zwangspause in Nikolassee

Mein Weg zur Arbeit dauert etwa 80 Minuten. Ich hatte ihn heute schon fast hinter mich gebracht, als mir auffiel, dass ich mein portemonnaie nicht dabei hatte. Das bedeutete wiederum, wie mir kurz darauf einfiel, dass ich gerade schwarz fuhr.

Es war drei Stationen vor meiner Endhaltestelle. Echt nicht weit. Wirklich nicht. Also drei Stationen.

Ich musste raus! Mein armes schwaches Herz ertrug es nicht, sich auch nur die kurze Strecke einer solchen Spannung auszusetzen. Ich stieg also aus und hatte zehn Minuten Aufenthalt an einer äußerst spannenden Stelle:

Nikolassee

Und dann kam es wie es kommen musste. Ich kaufte ein kleines papier, dass meinen Seelenfrieden wieder herstellte.

BVG-Fahrschein

4 Responses to “Neurotische Zwangspause in Nikolassee”


  1. 1 t.

    Ist das süß!

  2. 2 Toxictuna

    Hehe, das kenn ich! Oft genug erwischt worden, oft genug entkommen! Die Sache mit dem Herz sollte man auch nicht auf die leichte Schulter nehmen, vor allem nicht in unserem Alter.
    ;-)

  3. 3 tiramisu

    Mir graut schon vor den ersten Fahrten als Nicht-Student.

  4. 4 jeck

    Doktoranden leben entspannter!

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