Letze Woche von Montag bis Samstag war ich bei meiner Großmutter im Dreiländereck. Weil ich nicht so viel zu tun hatte [eigentlich wollte ich lernen, aber das habe ich ein wenig schleifen lassen], habe ich mich an ihren Tagesablauf angeglichen und war überrascht mit wie wenig man einen Tag ausfüllen kann. Das prinzip der “Entschleunigung” hat meine Großmutter auf jeden Fall verwirklicht. Ist der Tag beendet, hat man vier Mahlzeiten zu sich genommen, war einkaufen und ist für circa 2 Stunden spazieren gegangen. Abends dann noch Nachrichten geschaut und dann ab ins Bett.
Ich hatte gehofft auf diese Weise ein wenig Energie zu tanken, aber der aktuelle Nachtschicht-Marathon wird mir wohl mein angesammeltes Schlafkonto wieder leer räumen.
Ansonsten war ich sehr froh, dass es ihr so gut geht. Dafür, dass sie immer rumjammert wie schlimm doch alles im Alter sei, haben wir ganz schön viele Kilometer zu Fuß zurückgelegt.
Sonst wollte sie mir immer in typischer Oma-Manier das Fahrtgeld bezahlen, was ich bis jetzt abgelehnt habe. Auch für dieses Mal hatte ich mir eine ausgeklügelte und passende Verweigerungsstrategie zurechtgelegt - war aber für die Katz, denn sie hat es gar nicht erst versucht. :-)


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