Deutschlands braune Mitte

Passend zum schwarz-rot-goldenen Freudentaumel und wiederkehrendem Nationalstolz, veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie Ein Blick in die Mitte1 als Fortsetzung der 2006 erschienenen Studie Vom Rand zur Mitte2. Betrachtet wird die Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts in der deutschen Bevölkerung und deren Gründe.

Das Ergebnis ist erschreckend. Es bestätigt nicht nur das Ergebnis der ersten Studie, die damals in den Medien viel diskutiert wurde, es korrigiert sie leider teilweise noch weiter nach rechts.

“Offenbar wurde die Ausländerfeindlichkeit in der ersten Studie unterschätzt”, sagte die Psychologin und Co-Autorin der Studie, Katharina Rothe. “Mit besorgniserregender Selbstverständlichkeit” wurden sie auch von denjenigen Personen formuliert, die in erster Linie nicht durch rechtsextreme Äußerungen aufgefallen waren.

Einen gelungenen Artikel zur Studie liefert die taz (siehe Zitat oben).

  1. Ein Blick in die Mitte – Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen in Deutschland [PDF] []
  2. Vom Rand zur Mitte – Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland [PDF] []

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