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Quarks & Co: Die Waffen der Terror-Fahnder

Kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo auf der Welt ein Terroranschlag verübt wird. Es kann jeden jederzeit treffen – so das allgemeine Gefühl seit 9/11, dem Anschlag auf das World Trade Center in Manhattan am 11. September 2001.

uarks & Co stellt u. a. die neuesten Waffen der Terror-Fahnder vor und zeigt, warum viele Antiterrormaßnahmen uns nicht schützen.

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Wieso nur Dawsons Creek?

Ich habe schon eine ganze Menge Serien gesehen. Die Bill Cosby Show, Ally McBeal, Scrubs, Buffy, The L Word … ich könnte noch eine Weile so weitermachen. Ich glaube nicht, dass ich ein richtiger Serien-Gucker bin. Ich bin zu wenig am Leben anderer Leute interessiert, um mich darüber zu ärgern, eine Folge verpasst zu haben, und vielleicht nicht mitzubekommen, wie es sich Klotilda mal wieder mit Gustav verscherzt. Trotzdem habe ich jede dieser Serien auf ihre Art gemocht und kann mir ihre Wiederholungen immer und immer wieder reinziehen.
Für eine einzige Serie jedoch schäme ich mich. Dawsons Creek. Wieso hat es mir dieser Dreck schon mit der ersten Staffel angetan? Ich habe das nie großartig verfolgt, schließlich hat man ja auch eine gewisse Selbstachtung, oder will sich das zumindest vormachen. Doch immer wenn ich beim Zappen drauf gestoßen bin, habe ich mir die Episode dann auch gegeben.

Ich will mal eben erklären, worum es bei Dawsons Creek geht: Wir haben da diese Clique unglaublich alter Teenager, bestehend aus Dawson Leery (verträumter, melancholischer Filmfreak und Dauerjungfrau), Joey Potter (intelligentes süßes Mädchen mit schwerer Kindheit, das erst nach einer Ewigkeit rausfindet, dass es ja eigentlich total hübsch ist), Pacey Witter (dauergeiler Trotteltyp, der zunächst für den Humor zuständig ist, später aber auch nen ganz Toller wird), und verschiedene Freunde und Liebespartner. Lange gehalten hat sich die arme, von ihren Eltern ungeliebte Jen Lindley mit ihrer seltsamen Großmutter.
Dawson und Joey sind natürlich ineinander verliebt und füreinander bestimmt, wissen es die halbe Zeit nur nicht und haben in der anderen Hälfte Liebeskummer, weil sich das ersehnte Gegenstück gerade eine schöne Zeit, inklusive fadem Beigeschmack, mit irgendwem anders macht. Zum Beispiel, wer hätte es gedacht, mit Pacey oder Jen, die natürlich auch so ihr Päckchen zu tragen haben. So werden die armen Kinderlein dann also volle sechs Staffeln am laufenden Band von härtesten Schicksalsschlägen und emotionalen Krisen gebeutelt, dass man meinen müsste, der Massenselbstmord ließe schon viel zu lange auf sich warten.
Klingt langweilig? Ist es auch.

Wieso also stehe ich auf diesen Schrott?
Sicher bin ich mir nicht, aber vielleicht ist es ganz einfach so, dass diese Serie das Leben von Teenagern zeigt, wie man es sich mit einigen Jahren Abstand durch die rosarote Brille der Nostalgie ansieht. Immerhin hänge ich meiner Teenager-Zeit tatsächlich ziemlich nach. Immer war ich verliebt, oft nicht besonders glücklich, immer aber war es sehr aufregend. Ein großes Abenteuer jedenfalls.
Dawsons Creek erinnert mich irgendwie daran. Nicht die Story, so ganz genau weiß ich gar nicht was, aber es scheint ziemlich am Ende jeder Folge zu sein. Denn es ist so, dass dieses süße Gefühl von Pubertätsherzschmerz erst während des Abspanns so richtig einsetzt.
Mit etwas Glück genügt es ja vollkommen, dieses kitschige Foto eines Sees im Sonnenuntergang mit der mittelmäßigen Abspannmusik (unten zum Anhören) zu genießen. Dann könnte ich mir das restliche Martyrium ersparen.
Ich werde es bei Gelegenheit mal antesten.

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Unrealistisch, fühlt sich aber trotzdem gut an.

Ich bekomme in letzter Zeit immer häufiger das Gefühl, dass sich der Schäuble mit seinen bekloppten Überwachungsfantasien noch selber in Bein schießt (nicht, dass es was machen würde). Der macht inzwischen solch einen unglaublichen Terror, dass man sogar bei den ZDF Nachrichten misstrauisch wird. Immerhin haben sie da einen Beitrag hinbekommen, in dem Datenschützer mehr sagen dürfen, als „Da bin ich gegen“. Habe ich beim ZDF in dem Maße jedenfalls noch nicht erlebt. Ich muss aber auch zugeben, dass ich diesen Sender eher selten laufen habe.
Wenn sich unser Innenminister also noch ein bisschen Mühe gibt, bekommen vielleicht ausreichend viele Leute mehr Schiss vor Vater Staat als vor Kinderpornografie verkaufenden Terroristen und diesem Internetz und dem ganzen gefährlichen Zeug da.

Ach Scheiße, im Leben nicht!

Ratgeber Technik Beitrag zur Vorratsdatenspeicherung

Hm, hat irgendwie keinen Sound. Wieso auch immer …
Hier ist der Link zum Video direkt bei YouTube.com
, da kann man dann auch was hören.