Monthly Archive for May, 2007

Nachtrag: Nazis in der Nachbarschaft

Passend zu meiner Anmerkung in Nazis in der Nachbarschaft, dass sich die Nazi-Aufkleber-Arschgeigen linker Symbole und Slogans bedienen, gab es gestern den Artikel Die Angst der NPD vor dem “Volkstod” bei tagesschau.de.

“Das Konzept von Identität ist auf Seiten der Linken gar nicht klar”, sagt SPD-Politiker Brodkorb. Die NPD hat dies offenbar erkannt und versucht daher, linke Globalisierungsgegner auf ihre Seite zu ziehen; rechte Strategen träumen sowieso schon lange von einer “Querfront”.

Grusel, grusel …

Lösung 10: Das Tätowier Magazin

Neue Tätowierungen werden langsam mal wieder Zeit. Die letzte war im Januar 2005, wenn mich nicht alles täuscht. Das ist ja nu wirklich schon nen Weilchen.

Motive sind natürlich auch schon geplant, jetzt heißt es aber den richtigen Tätowierer für das zu finden, was ich haben will. Gar nicht so leicht, wenn ihr mich fragt. Bisher habe ich mich immer von denselben Leuten tätowieren lassen. Da wären einmal der Marcus (leider ohne Homepage), der mir schon mein erstes Tattoo gemacht hat (Verbrecher!), und das Studio Pretty in Ink (Achtung Flash-Page!) aus Köln. Gute Arbeit haben sie gemacht, keine Frage. Ich werde mich von denen sicher auch noch das eine oder andere Mal pieken lassen. Doch jetzt habe ich erst mal spezielle Wünsche, und da suche ich dann auch spezielle Tätowierer.

Und spezielle Tätowierer findet man am allerbesten im Tätowier Magazin. Wird man mal nicht fündig, kann man immerhin noch sein Bier damit öffnen (gar nicht so leicht).

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Nazis in der Nachbarschaft

Ein paar abgerissene Naziaufkleber

Gestern kam meine Liebste vom Spazierengehen nach Hause und erzählte, dass irgendein Arschloch bei uns in der Gegend Nazi-Aufkleber an die Ecken klebt. Sie hatte auch schon nen ganzen Haufen abgefriemelt und in den Müll geschmissen.

Als wir dann eben eine kleine Runde drehten, fanden wir doch tatsächlich noch mehr davon und rissen natürlich auch die ab.

Wirklich gruselig finde ich, dass die Aufkleber anscheinend so wirken sollen, als hätten sie nichts mit Faschismus zu tun. Man leiht sich sogar Symbole und Slogans der linken Szene aus. Wenn man die beworbene Website ansurft, geht es auch so weiter. Da wird dem Kapitalismus der Kampf angesagt und für Freiheitsrechte geworben. Sogar eine eigene Tierrechtsorganisation haben die gegründet.
Ist das die neue Masche, von der ich zwar schon gehört, sie jedoch bisher noch nicht erlebt habe?

Es wird wohl wirklich Zeit, dass ich mich mal wieder etwas mehr um diesen stinkenden braunen Auswuchs unserer Gesellschaft kümmere. Meine letzte Anti-Nazi-Demo ist schon wieder viel zu lange her. Haltet doch bitte auch ein bisschen die Augen offen, und wenn Ihr solche Aufkleber seht: keine Sekunde zögern.

Noch ein Wort an unseren verkackten Kleber: Du kleiner Arsch kannst mal hoffen, dass ich dich nicht dabei erwische, sonst frisst du deine scheiß Aufkleber. Außerdem wird es danach eine neue Folge meines Podcasts geben: “Lösung $i: Die Nazifresse”

So macht Landwirtschaft Spaß …

Ticket - Full metal Village

Hallo, ich heiße t. und ich bin Filmstar.

Gestern habe ich es endlich geschafft, mir Full Metal Village in der Kölner Filmpalette (sehr schönes kleines Kino) anzusehen.
Was soll ich sagen? Riesig, der Film. Sicher nicht für Leute, die einen Dokumentarfilm über saufende und grölende Metaller sehen wollen. Doch wer einen wirklich schönen Film über das Dorf Wacken zu schätzen weiß, kommt voll auf seine Kosten.

Ganz besonders entzückend fand ich den alten Bauern, der Frau Sung Hyung Cho erklärt, wie es sich mit den Rindviechern verhält. Wer den Film gesehen hat, weiß, wen ich meine. Wer ihn nicht gesehen hat, sollte sich mal ganz schnell ins Kino machen.

Ich jedenfalls freue mich jetzt noch viel mehr auf das kommende Wacken Open Air. Bier trinken macht immer noch viel mehr Spaß, wenn man sich dort, wo man es tut, auch wohl fühlen kann.

Viel lesenswerter beschreibt Julian den Film, und nen Trailer hat er auch.

Das muss man einfach machen.

Totale Überwachung?

Sehr hübsch.

Lösung 9: Die Tastatur

Also diese Tastaturen, die Apple da baut sind ja wirklich recht hübsch anzuschauen, und es lässt sich auch einigermaßen brauchbar darauf tippen. Den integrierten USB-Hub finde ich auch äußerst praktisch.

Aber wie so vieles aus dem Hause Apple haben auch diese Dinger nicht nur Vorteile.
Zum Beispiel sind die nur so lange hübsch, bis man zum ersten Mal etwas Krümeliges an seinem Arbeitsplatz gegessen hat. Und selbst wenn man sich so richtig zusammenreißt, irgendwann verwandelt sich das schöne Weiß in ekliges Fettfingergrau. Auch die durchsichtigen Seitenwände verwandeln die Tastatur mit der Zeit in ein kleines Terrarium mit integriertem Biotop.
Einen weiteren, und viel schwer gewichtigeren, Nachteil stellt die Tatsache dar, dass sich Bierflaschen mit Apple-Keyboards wirklich nur äußerst umständlich öffnen lassen. Zum Glück habt Ihr ja mich. Ich zeig Euch schon wie das geht.

Wer gute Tastaturen mit Mac-Layout kennt, möge diese bitte in Form eines Kommentars nennen.

Ansonsten ist dem einen oder anderen Schlaukopf vielleicht schon aufgefallen, dass der Podcast jetzt in besserer Qualität zu haben ist. Ganz schön toll, ne?

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Return of the Teenage-t.

Turboticket

Seit einigen Jahren finde ich Dinge wie Stagediving, Pogo und T-Shirts auf Konzerten ausziehen scheiße. Aus dem Alter bin ich einfach raus.
Hab ich jedenfalls gedacht.
Am 13.05. waren nämlich Turbonegro in der Live Music Hall und bewiesen mir, was ich insgeheim selbst schon lange wusste. Ich bin noch immer Teenager.

Schon die Vorband (Boozed) hat gerockt wie Arsch und war mindestens die halbe Kohle wert. Das Posing (besonders der Gitarristen) war auch recht gut, allerdings sahen die Jungs für meinen Geschmack nen Stückchen zu normal aus. Wie der freundliche Sozialwissenschaften-Student von nebenan eben. Laut Caddy sind die aber auch gerade mal 20 Jahre alt, da ist das ok. Kann ja noch kommen. Immerhin spielen die wohl schon 150 Konzerte im Jahr, sagt auch der Caddy. Wenn’s stimmt, und davon gehe ich aus, ist das ganz schön cool.

Ok, Vorband vorbei.
Lange Pause: perfekt zum Bier kaufen. Das dauert in der Live Music Hall nämlich immer ewig. Richtig betrinken kann man sich da nicht. Da ist das letzte Bier schon lange wieder abgebaut, bevor man ein neues hat. Egal, nen anständiger Rausch ist in dem Laden eh kaum zu bezahlen.

Tada, da sind sie. Turbo-fucking-negro! Prima. Der Punk-Rock-Finger ist angespitzt.
Ich hab mich inzwischen schön nach vorne gedrängelt, stehe aber eher an der Seite, schließlich will ich nicht mitten im Pogo-Pit stehen, wenn’s los geht.
Es geht los, und ich stehe mitten im Pogo-Pit. Lässt sich aber auch nicht so recht ändern, denn irgendwie kocht die gesamte Halle. Wurst, geb ich eben auch Gas. Das hab ich schon seit $i Jahren nicht mehr gemacht und die spielen schließlich gerade irgendeinen Hit. Welchen weiß ich nicht mehr, bin nicht so gut darin, mir so was zu merken.

Die Liste sah ungefähr so aus:
Hit
Hit
Hit
Hit
Song vom kommenden Album (das Publikum macht Pause)
Noch ein Song vom kommenden Album (… zirp-zirp …)
Hit
Hit
Hit
Hit
Man verlässt die Bühne …
… man lässt sich wieder auf die Bühne feiern
Hit
Hit
Hit Aus.

Ganz schön kurz. Ganz schön gut.
Ein Riesenfest, eine große Schlacht.

Sell your body to the night.

Lösung 8: Mobiltelefon

Mobiltelefone kann ich nicht leiden.
Ich habe Angst vor Dingen, die in meiner Hosentasche kontinuierlich Energie in Form von Strahlung freisetzen. Klingt komisch, ist aber so.
Außerdem kann ich es nicht leiden, wenn die Teile klingeln bzw. andere störende Geräusche machen. Weder meins noch die der anderen Leute sollen das tun. Mir gefällt es auch nicht, dass man von mir erwartet, immer erreichbar zu sein, nur weil ich so was besitze. Da hab ich nämlich keinen Bock drauf.

Aus beruflichen Gründen habe ich allerdings vor kurzem versprochen, dass ich mich bemühen will, mein Telefon öfter mit mir rumzutragen. Na dann soll es ja wohl auch was sinnvolle, können, oder?

Für mich als Nerd UND Hasser mobiler Telefone gibt es eine Hoffnung: OpenMoko, eine offene Plattform für mobile Kommunikation (Chaosradio Express 42). Die Firma FIC stellt als erstes ein OpenMoko-Telefon namens Neo1973 her. Das würde mich ja schon reizen. Allerdings müsste ich wohl von meiner Prepaid-Karte auf einen Vertrag wechseln, um es sinnvoll nutzen zu können … blöd.

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Das Kochbuch für Geeks

Cover - Da Kochbuch für GeeksOder: “Kochen ist auch nicht schwerer als Programmieren”
Diese Aussage kann ich ja nicht so recht glauben …

Nachtrag: Den Wettbewerb hätte ich ja beinahe vergessen.

Lösung 7: World of Warcraft

Keine Lust, mir was geistreiches einfallen zu lassen.

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