Wer bin ich zweipunktnull

Angua und ich hatten ein bisschen Langeweile und haben uns deshalb online per Videokonferenz Dashboard-Klebezettelchen auf die Stirn geklebt und “Wer bin ich?” gespielt. Das hat ziemlich viel Spaß gemacht, muss ich sagen.

Regeln:
Die Spieler kleben sich gegenseitig Zettel mit der neuen Identität auf die Stirn. Nun wird abwechselnd geraten, wer man ist. Es darf so lange weiter geraten werden, wie die gegebene Antwort “Ja” ist. Ein “Nein” und der Partner ist dran.

Am meisten Spaß macht es natürlich wenn die neuen Identitäten von eher unsympathischen Leute sind.

Die schwarzen Balken sind übrigens zur Anonymisierung gedacht, so sehen wir im Normalfall (so er denn existiert) nicht aus.

Internationalen RassistInnenkongress verhindern!

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.

Weitere Informationen

Deutschlands braune Mitte

Passend zum schwarz-rot-goldenen Freudentaumel und wiederkehrendem Nationalstolz, veröffentlichte die Friedrich-Ebert-Stiftung die Studie Ein Blick in die Mitte1 als Fortsetzung der 2006 erschienenen Studie Vom Rand zur Mitte2. Betrachtet wird die Verbreitung rechtsextremen Gedankenguts in der deutschen Bevölkerung und deren Gründe.

Das Ergebnis ist erschreckend. Es bestätigt nicht nur das Ergebnis der ersten Studie, die damals in den Medien viel diskutiert wurde, es korrigiert sie leider teilweise noch weiter nach rechts.

“Offenbar wurde die Ausländerfeindlichkeit in der ersten Studie unterschätzt”, sagte die Psychologin und Co-Autorin der Studie, Katharina Rothe. “Mit besorgniserregender Selbstverständlichkeit” wurden sie auch von denjenigen Personen formuliert, die in erster Linie nicht durch rechtsextreme Äußerungen aufgefallen waren.

Einen gelungenen Artikel zur Studie liefert die taz (siehe Zitat oben).

  1. Ein Blick in die Mitte - Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen in Deutschland [PDF] []
  2. Vom Rand zur Mitte - Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland [PDF] []

Pinker Humor

Eben habe ich mich dazu durchgerungen, mir tatsächlich so ein iPhone 3g zu kaufen. Also bestelle ich es bei T-Mobile vor, damit es auch pünktlich zum Release bei mir eintrudelt. Das ist auch alles kein Problem, was mich ehrlich gesagt schon ein bisschen wundert, immerhin sind T-Mobile und Telekom die selbe Famile, Ihr wisst schon…

Was dann passierte brachte mich allerdings schon ziemlich zum Lachen. T-Mobiles Bestätigungs-Mail bring mein Mail.app zum Abstürzen (hier zum Angucken). Mail.app ruft die Email vom IMAP-Server ab, und sobald sie da ist stürzt es ab. Ich starte Mail.app neu, es ruft die Mail ab und stirbt… Das kann ich machen so lange ich will.

Erst nachdem ich Den pinken Scherz per Webinterface gelöscht hatte, konnte ich Mail.app wieder starten.

Solche Sachen kenne ich sonst nur von da.
Wahrscheinlich hätte ich mir die Mail vor dem Löschen mal etwas genauer ansehen sollen, immerhin wäre hätte ich damit toll meine Freunde und Bekannten ärgern können.

Das kann ja heiter werden :)

Bobby Baby

Ich habe schon länger nicht mehr gebloggt, und noch viel länger keine Musik mehr vorgestellt. Beides ist hiermit vorbei.

Die Musik von Bobby Baby würde ich als melancholischen Pop vom Feinsten bezeichnen. Eventuell nicht geeignet, wenn sich z.B. die Liebste gerade in Kanada befindet und man sich sowieso schon etwas einsam fühlt. Da die Musik dann zu emotionalen Schwierigkeiten führen könnte.
Aber es soll ja auch Leute geben, die es drauf anlegen…

Goodbye Love ist einer von diesen Songs, die ein eher sensibles Herz schon mal ganz schön in die Mangel nehmen können, besonders wenn man den sehr gelungenen Videoclip mal gesehen hat.

Bobby (Ruperts High Voltage Disco Remix) ist ein sehr schöner und tanzbarer Remix mit richtig viel Ohrwurmpotential. Zum Mixen ist ordentlich in die Chiptune-Kiste gegriffen worden, was mir ja sehr gefällt. Das Original ist allerdings auch sehr gut.

Am besten, einfach mal durch die gesamte Website hören. Ich mag alles sehr gerne aber es sind auch noch einige Spezialbonbons zu entdecken.

Schwachsinn des Tages

Will ich das noch weiter kommentieren?
Nein, ich denke nicht.

Küchenradio 156: Musik(industrie) [Update]

Das Küchenradio hat sich in den letzten Monaten bei mir zum absoluten Lieblingspodcast gemausert. Die haben es tatsächlich geschafft, den bisherigen Platzhirsch meiner persönlichen Podcast-Charts, Chaosradio Express, auf Platz zwei zu verweisen.

Heutiges Thema: Musik - obwohl Musikindustrie eindeutig passender gewesen wäre.
Zu Gast: Thorsten König, Managing Director Universal Music International

Leider konnte ich diese Sendung nicht wirklich genießen. Das lag allerdings nicht daran, dass das Küchenradio irgendwie nachgelassen hätte oder so. Das hat mir alles gut gefallen, wie meistens.
Nein, ich hatte während der gesamten Sendung das dringende Bedürfnis, in meine Lautsprecher zu kriechen um diesem Typen mal ordentlich in den Arsch zu treten. Der Mann hat genau die Mischung aus Jammerei, billigen Versuchen eine Existenzberechtigung für sein Gewerbe zu schaffen, wo schon lange keine mehr ist, und grobem Unfug hinbekommen, mit der man mich so richtig auf die Palme bringen kann.

Auch wenn er mit Sicherheit nur einer von vielen in der Branche ist, so hoffe ich, dass seine Stelle als erstes gestrichen wird, wenn der Laden endlich den Bach runter geht. Dann könnte Musik endlich wieder das sein, was sie ist. Nämlich Kunst und kein Klingeln in den Kassen von Leuten, die wahrscheinlich nicht mal eine Gitarre halten können.

Feindbild Kunde hat gesprochen.
Arschloch.

Update 27.04.2008: Passend zu Thema!

Frühling

Am Wochenende war ich zum ersten mal seit ein paar Wochen wieder im Oberbergischen. Dort ist wirklich mal der Frühling ausgebrochen.
Mensch hat das gut getan.

Biene

Manchmal frage ich mich, ob das Oberbergische wirklich so schön ist, wie ich es immer empfinde oder ob ich einfach extrem Heimatverbunden bin. Hoffentlich nicht letzteres, das hört sich irgendwie braun an…

Rehe

re:publica08: Der erste Tag

Der erste Tag der re:publica ist für mich relativ schnell zusammen zu fassen.
Ich bin um 8:30 Uhr in Köln losgefahren und bin nach verschiedenen Behinderungen, Essen und so weiter um 22:00 Uhr zum Ende der letzten Veranstaltung eingetroffen.

Bin dann noch mit Jeck zu einer Party gefahren, war dann allerdings zu müde um noch wirklich was zu genießen. Aber irgendwer hat von mir noch einen meiner gefürchteten Bier-Vorträge ertragen müssen. Entschuldigung dafür.

Fotos wird es übrigens auch keine von mir geben. Akku ist leer und Ladegerät ist noch in Köln.

War einfach nicht mein Tag. wollen mal sehen, was da noch kommt, kann ja nur besser werden.

Lidl überwacht Mitarbeiter

An nem Tag wie heute solche Nachrichten, da bekommt man doch Lust mit Steinen zu werfen. Verdammter Scheißladen.
Jetzt müssen sich die Leute da, die für einen Scherz von einem Lohn ihren Buckel krumm machen müssen, auch noch bespitzeln lassen um “schwarze Schafe” ausfindig zu machen.

Der Konzern sieht sich allerdings im Recht: Es sei darum gegangen, eventuelles Fehlverhalten der Mitarbeiter festzustellen, nicht aber, sie zu überwachen.

Kann mir bitte mal eben jemand erklären, wo da der Unterschied ist?




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