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	<title>Frühstücken in Berlin</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem perfekten Morgen.</description>
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		<title>Frühstücken in Berlin</title>
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		<title>Zum dritten Mann</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 21:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8220;Zum dritten Mann&#8221; liegt in der Kollwitzstraße an der Ecke zur Sredzkistraße, und es ist heute eine Notlösung. Wir wollen eigentlich ins &#8220;Sowohl als auch&#8220;, das wir schon öfter getestet haben und mittlerweile aus Überzeugung besuchen. Aber das ist mal wieder überfüllt. So sind wir mit etwas Unbehagen im &#8220;Zum dritten Mann&#8221; gelandet, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;Zum dritten Mann&#8221; liegt in der Kollwitzstraße an der Ecke zur Sredzkistraße, und es ist heute eine Notlösung. Wir wollen eigentlich ins &#8220;<a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/02/17/sowohl-als-auch-2/">Sowohl als auch</a>&#8220;, das wir schon öfter getestet haben und mittlerweile aus Überzeugung besuchen. Aber das ist mal wieder überfüllt. So sind wir mit etwas Unbehagen im &#8220;Zum dritten Mann&#8221; gelandet, denn schließlich nahm an dieser Stelle unser Frühstücksblog <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/06/24/mathes-lautz/">seinen Anfang</a>, damals keinen angenehmen.</p>
<p>Aber: neuer Name, vermutlich neuer Betreiber, neues Glück. Schon leicht ausgehungert erobern wir in dem ausgesprochen leeren Lokal einen Platz an der großen Fensterfront zur Sredzkistraße. Gegen den noch kühlen Wind von draußen und die Zugluft hat der Betreiber eine innovative Methode verwendet, um die Fenster abzukleben: Gaffa! Offenbar befinden wir uns hier in bester Handwerkergesellschaft.</p>
<p>Der Blick in die Karte macht sofort klar: Hier geht es um österreichische Kost, die Namen der Frühstücke sind eindeutig. Nichts anderes in dem Restaurant läßt zwar österreichisches Flair erahnen, also keine Trachten, Alpenmusik, nicht mal ein Arnold-Schwarzenegger-Poster. Außer den abgewetzten Dielen wirkt das Ambiente eher steril, ohne Tischdecken, dennoch erwarten wir unterbewußt einen betont hoffärtigen Kellner.</p>
<p>Immer auf der Suche nach dem perfekten Frühstück fällt 46halbe sofort die Eierspeis von Freilandeiern mit Frischkäse ins Auge. Sie kommt mit steirischem Gourmetschinken und Zwiebeln:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/03/eierspeis.jpg" alt="eierspeis" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Eierspeis mit Frischkäse für 6,90 Euro.</p>
</div>
<p>Wir machen da nicht viele Worte: Es ist gerade das perfekte Mahl. Es sieht anfangs ein wenig leer auf dem Teller aus, sättigt jedoch in ausreichendem Maße. Der dazu genossene Grapefruitsaft (0,3 Liter für 3,30 Euro), der Latte macchiato (3,10 Euro) und ein Brotkorb mit verschiedenen Brötchen runden das Essen ab. Wir fragen den Kellner nach dem Namen der besonders gut schmeckenden dunklen Brötchen. Aus dem Stegreif weiß er keine Antwort, kontert aber mit der Aussage, daß er &#8220;hinten&#8221; mal nachfragen könne. Er bleibt uns allerdings die Antwort schuldig. Wir tippen auf &#8220;a Spitzweck&#8221;.</p>
<p>naros durchsucht die Karte nach dem Eintrag mit den meisten Zutaten, der Hunger scheint beträchtlich. Er wählt das Frühstück &#8220;Innsbruck&#8221;. Die Gier nach Nahrung läßt ihn sogar noch ein zusätzliches Ei ordern. So sieht es aus:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/03/innsbruck.jpg" alt="innsbruck" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück &#8220;Innsbruck&#8221; für 8,20 Euro, plus Zusatz-Ei für 1,10 Euro.</p>
</div>
<p>Positiv fällt auf, daß der Obstsalat und vor allem der Käse frisch geschnitten serviert werden. Man kennt es nur allzu oft, daß sowohl Obst als auch Käsestücken schon angetrocknet oder letztere mit Packungsabdrücken versehen sind. Auch der Feldsalat ist knackig frisch und mundet. Die Marmelade hingegen kann nicht überzeugen, sie ist sehr süß, schmeckt statt frühlingshaft eher weihnachtlich und dominiert alles, worauf man sie schmiert.</p>
<p>Der wirklich große Hunger kann durch &#8220;Innsbruck&#8221; nicht gestillt werden, das allerletzte der durchaus gutschmeckenden Brötchen muß mangels übriggebliebener Beläge mit Salz und Pfeffer gegessen werden. Dabei fällt die Pfeffermühle negativ auf: eine gigantische Fehlkonstruktion. Auffällig dagegen der Zuckerstreuer:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/03/asiaSuperior.jpg" alt="asia superior" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Grüner Tee &#8220;Asia Superior&#8221; für 2,90 Euro.</p>
</div>
<p>Wir glauben, daß der nun verbotene Verkauf von Glühlampen das Umformen derselben in Zuckerstreuer bewirkt und damit den einen oder anderen Glasbläser vielleicht wieder in Lohn und Brot gebracht hat. Der außerdem bestellte grüne Tee fällt leider zunächst durch ein nicht ordentlich abgewaschenes Schälchen auf, in dem allerdings dankenswerterweise Kandis angeboten wird.</p>
<p>Während nun der Tee und die Frühstücke verputzt sind, passiert etwas seltsames: Wir werden unsichtbar. Der leider auch nicht besonders hoffärtige Kellner sieht uns einfach nicht mehr, auch nicht, wenn wir winken. Es mag daran liegen, daß sich das Lokal langsam füllt, aber unser Wunsch nach Nachschub von koffeinhaltigen Heißgetränken bleibt zunächst unerfüllt, die leeren Teller bleiben stehen.</p>
<p>Dafür ergehen wir uns aber nicht in Betroffenheitskultur, auch nicht wegen der Rechtschreibfehler in der Karte, sondern diskutieren die Gentrifizierung, ACTA und was es sonst politisch zu besprechen gibt, während zu unseren Füßen die nicht gentrifizierbaren Kiezbewohner offenbar erwacht sind. Wir werden Zeugen der ausgedehnten Morgenhygiene der Prenzlberger Spatzen, die vor dem &#8220;Zum dritten Mann&#8221; offenbar eine öffentliche Badeanstalt eingerichtet haben.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/03/spatzen.jpg" alt="spatz" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Spatzen beim morgendlichen Staubbad, kostenlos.</p>
</div>
<p>Irgendwann erhört der Kellner unser Flehen dann doch und nimmt die Bestellung für einen Espresso (2,10 Euro) und einen Cappuccino entgegen, ohne allerdings die Frühstücksteller mitzunehmen. Vielleicht möchte er uns noch ein wenig an das im Schnitt ganz angenehme Erlebnis erinnern.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/03/heissgetraenk.jpg" alt="cappuccino" />&nbsp;</p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Cappuccino für 2,60 Euro.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle, die im &#8220;Sowohl als auch&#8221; keinen Platz finden, denn &#8220;Zum dritten Mann&#8221; bietet durchaus gutes Frühstück, hat aber vor allem den Vorteil, daß man sofort einen Tisch findet. Wer sich von spartanischem Einrichtungsstil angezogen fühlt und nicht gleich schreiend rausrennt, wenn er mal eine Viertelstunde unsichtbar ist, kann sich hier durchaus wohlfühlen.</p>
<blockquote><p><strong>Zum dritten Mann</strong></p>
<p><strong> </strong><a href="http://maps.google.de/maps?q=kollwitzstr+87+berlin&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=15.816267,56.821289&amp;hnear=Kollwitzstra%C3%9Fe+87,+Prenzlauer+Berg+10435+Berlin&amp;t=m&amp;z=16">Kollwitzstraße 87</a>, 10435 Berlin</p>
<div><a href="http://zumdrittenmann.de/">Webseite &#8220;Zum dritten Mann&#8221; mit einer Fotogalerie</a></div>
</blockquote>
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		</item>
		<item>
		<title>Ampelmann</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2012/01/07/ampelmann/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2012/01/07/ampelmann/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 20:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Frühstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Schloß Bellevue gibt es für Normalsterbliche nichts zu essen, wenn man nicht grade zum Staatsempfang geladen ist oder vielleicht ein Sternsinger. Dennoch machen wir vor dem Frühstück einen kleinen Umweg in den Schloßpark, um Bundesmittelläufer Christian Wulff zuerst noch den Schuh zu zeigen. Im Januar ist eine Demo in Berlin keine so angenehme Angelegenheit: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Schloß Bellevue gibt es für Normalsterbliche nichts zu essen, wenn man nicht grade zum Staatsempfang geladen ist oder vielleicht ein Sternsinger. Dennoch machen wir vor dem Frühstück einen kleinen Umweg in den Schloßpark, um Bundesmittelläufer Christian Wulff zuerst noch den Schuh zu zeigen.</p>
<p>Im Januar ist eine Demo in Berlin keine so angenehme Angelegenheit: regnerisch, kühl und windig. Das macht hungrig, wir<sup>[1]</sup> brechen daher bald zum Hack-Markt auf, nicht ohne vorher einen Spreeuferspaziergang durchs Regierungsviertel zu unternehmen.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/wulffschuh.jpg" alt="wulff-demo" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Wulff-Schuhdemo: kostenlos.</p>
</div>
<p>Politisch aufgeladen, kalauern wir schon beim Eintreten nicht unbeträchtlich: &#8220;Eben noch beim Hampelmann, jetzt sogleich im Ampelmann&#8221;. Denn Ampelmann heißt heute das Lokal unserer Wahl. Es befindet sich am Spreeufer, schräg gegenüber der Museumsinsel in den S-Bahnbögen unterhalb des Bahnhofs Hackescher Markt. Das Frühstücksangebot können wir leider nicht mehr testen. Es wird seit kurzem zwar statt bis 12 Uhr jetzt bis 13 Uhr offeriert, aber wir verfehlen diesen Zeitpunkt doch erheblich.</p>
<p>Im Ampelmann werden Pizza und Brot selbst gebacken, wie uns die Karte verrät. Das frische Brot kosten wir doch gern:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/brotWasser.jpg" alt="wasser und brot" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Wasser und Brot zum Anfüttern: kostenlos.</p>
</div>
<p>Der Brotkorb wird zusammen mit Leitungswasser gereicht, dazu kleine Weingläser. Wir bestellen zunächst verschiedene Kaffee- und Teevarianten: Cafe Latte (3,20 Euro), Latte macchiato (3,20 Euro) Roibos Vanilla (Kännchen: 4,20 Euro) und Pfefferminztee (Tasse: 3,20 Euro) .</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/roibos.jpg" alt="Roibos-Tee" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Tee Roibos Vanilla: 4,20 €.</p>
</div>
<p>Und wir haben wieder einen dieser Vorspeisen-Spielverderber dabei. Man sitzt da hungrig und hat sich nach langem Ringen etwas ausgewählt, alle bestellen nacheinander ihr Gericht – und dann passiert es: naros ist der Letzte in der Reihe und wünscht sich eine Vorspeise zu seinem Hauptgericht. Alle anderen wissen nun, daß die Zeit, bis sie etwas zu beißen haben, exorbitant verlängert ist. Zudem muß man ihm beim Essen zugucken. Eine Vorwarnung wäre nett gewesen, zumal eine nach gebratenem Speck duftende Speise serviert wird:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/schafskaese.jpg" alt="Schafskaese" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Gebratener Schafskäse im Speckmantel an pikantem Mango-Chutney: 8,50 €.</p>
</div>
<p>Wir haben es ihm verziehen. Dafür wird er umfassend zu seiner Vorspeise befragt. naros gibt an, daß der Schafskäse durch die Beigabe von Rauke im beiliegenden Salat mit Zitronen-Vinaigrette erfreut. Er schmeckt gut, sagt naros, dennoch hätte ein Kuh-Käse statt Schafskäse wohl besser gepaßt.</p>
<p>Frau Knöpfchen bekommt wenig später die Pizza Bresaola:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/bresaola.jpg" alt="pizza bresaola" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Pizza Bresaola: 11,50 €.</p>
</div>
<p>Die Pizza ist üppig mit Mozzarella, Bresaola, Walnüssen und Parmesan belegt. Bresaola ist übrigens Schinken vom Rind, wie die stets freundliche Kellnerin erklärt. Das Timing der Bedienung gefällt uns: Es wird nicht gedrängelt, sie läßt uns aber auch nie warten.</p>
<p>naros, der bereits den Schafskäse hinter sich hat, bekommt als Hauptgang Nudeln:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/orechiette.jpg" alt="orechiette" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Orechiette mit Hähnchenbrust für 10,50 €.</p>
</div>
<p>Orechiette sind hütchenförmige Nudeln, die naros sehr gut schmecken. Uns umhüllt beim Essen eine leicht hypnotisierende Kaufhausmusik, die dann und wann untermalt wird durch leichte, erdbebenartige Rüttelungen wegen der über uns fahrenden S-Bahn. naros erinnert das spontan an das früher oft gehörte <a href="http://www.poemhunter.com/song/little-earthquakes/">Little Earthquakes</a>.</p>
<p>Die Teller der Speisen sind alle ansprechend dekoriert, das Geschirr ist von schlichtem Design und wirkt robust. Auf die Servietten sei sogar ein Loblied gesungen: Sie sind zwar aus Papier, fühlen sich dennoch wie Stoff an, ein kleines Männchen ist auch aufgedruckt. Viele weitere Details im Restaurant erinnern an den Namen: überall Ampelmännchen, auf den Shirts der Angestellten, in den Toiletten, selbst auf den Zuckertütchen.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/vieleAmpelmaennchen.jpg" alt="ampelmaennchen" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Ampelmännchen, viele.</p>
</div>
<p>Das Ampelmännchen ist eines der wenigen Überbleibsel des DDR-Alltags, das im Straßenverkehr in Berlin noch vielfach präsent ist. Sonst hilft es, den Verkehr zu regeln, hier in der Speisekarte weist es auch den Weg zu den Essens- und Getränkeangeboten. Jede Seite der Karte ist mit einem anderen der Männchen markiert. Mit Hilfe eines <a href="http://inkling.wacom.eu/">neuen Gadgets</a> kann hier ein kleiner Eindruck vermittelt werden: </p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/inkling-maennchen.jpg" alt="ampelmaennchen" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Ampelmännchen für Hauptgerichte.</p>
</div>
<p>Für den kleinen Hunger bestellt 46halbe die Tomatensuppe. Die aufmerksame Kellnerin serviert sie zusammen mit den Hauptgerichten:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/tomatensuppe.jpg" alt="tomatensuppe" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Provenzialische Tomatensuppe für 5,50 €.</p>
</div>
<p>Die Suppe ist mit Crème fraîche und Basilikum abgerundet, schmeckt gut, aber etwas langweilig. Die Crème fraîche will sich nicht recht auflösen, entfaltet daher ihren Geschmack nur teilweise.</p>
<p>Kai hat sich für die Schweinemedaillons entschieden:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/schweinemedallions.jpg" alt="schweinemedaillons" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Schweinefilet für 14,50 €.</p>
</div>
<p>Die drei Filetmittelstückchen werden mit Rübchenpüree und Bratenjus an Kartoffelgratin gereicht. Kai meint, es würde nach Weihnachten schmecken. Das mag am Lebkuchengeschmack liegen, den die Soße hat. Wir haben Zimt, Kardamom, Ingwer und weitere Multikulti-Gewürze im Verdacht.</p>
<p>Zwei Gierige unter uns bestellen auch einen Nachtisch. naros, der schon den Schafskäse UND die Orechiette verdrückt hat, genehmigt sich einen in der Karte als Pfannkuchen firmierenden Eierkuchen:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/pfannkuchen.jpg" alt="mit heidelbeeren" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Heidelbeer-Pfannkuchen mit Vanilleeis und Ahornsirup für 7,50 €.</p>
</div>
<p>46halbe kann bei der Kuchenvitrine nicht widerstehen, sie bestellt einen Apfelkuchen.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2012/01/apfeltart.jpg" alt="mit heidelbeeren" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Die normannische Apfeltarte für 3,80 €.</p>
</div>
<p>Bei diesem Apfelkuchen aus Mürbeteig mit auffälligem Zimtgeschmack kann nicht abschließend geklärt werden, was daran normannisch ist, nach Angaben von 46halbe mundet er ihr jedenfalls. Auch der dazu bestellte frisch gepreßte Orangensaft (4,50 Euro für 0,2 Liter) und der Espresso (zwei Euro) können überzeugen. Die schöne Espresso-Tasse mit dem Ampelmännchen gefällt ihr, der Inhalt hätte allerdings etwas heißer sein können.</p>
<p>Es ist gemütlich, man könnte sich hier fast festsitzen. Doch es scheint, daß wir den Mangeltag des Restaurants erwischt haben. Unvermittelt werden alle Tische umgeräumt, weiße Tischdecken aufgelegt, Stühle gerückt. Vermutlich findet abends eine geschlossene Veranstaltung statt. Das Stühlerücken mahnt uns zum Aufbruch.</p>
<p>In Anlehnung an unsere Demo dichtet naros kurz vor dem Gehen und frei nach dem Schlußsatz des grünen Ampelmännchens im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verkehrskompa%C3%9F">DDR-Verkehrskompaß</a>:</p>
<blockquote><p>
    So ist&#8217;s richtig, so ist&#8217;s schön,<br />
    freundlich zeig ich meinen Schuh.<br />
    Mach schon Wulff, du kannst jetzt geh&#8217;n.<br />
    Komm gut heim und gib uns Ruh&#8217;.
</p></blockquote>
<p>Hingehen sollten alle, die ein kuschliges künstliches Feuer hinter Glas genießen möchten, am Hack-Markt nicht ganz billige, aber qualitativ gute Nahrung suchen oder die einen besonderen Service im Ampelmann ausprobieren wollen: Ein Velo-Taxi kutschiert geneigte Gäste zum nahegelegenen S-Bahnhof oder zum Auto.</p>
<blockquote><p><strong>Ampelmann</strong><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?q=Stadtbahnbogen+159-160+berlin&amp;hl=de&amp;ll=52.51596,13.379803&amp;spn=0.027317,0.108747&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.432273,55.678711&amp;vpsrc=6&amp;hnear=Stadtbahnbogen+159,+Mitte+10117+Berlin&amp;t=m&amp;z=14">am Monbijoupark, Stadtbahnbogen 159-160</a>, 10178 Berlin<br />
Tel. (030) 84 71 07 09<br />
<a href="http://ampelmann.de/html/ampelmannrestaurant.html">Webseite</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_522" class="footnote">Diesmal waren 46halbe, naros, Kai und Frau Knöpfchen als Testesser dabei.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schokoladniza</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/07/21/schokoladniza/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/07/21/schokoladniza/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 21:14:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[“Мы недосчитываемся денег!” – Unbenannte Gäste, 2011 Eigentlich heißt das Lokal Шоколадница, aber da wir[1] wissen, daß nicht mehr jeder kyrillisch lesen kann, wollten wir eine gefälligere Überschrift wählen. Das Шоколадница sieht ohnehin deutlich verwestlicht aus, keine Reste mehr davon zu sehen, daß die Caféhaus-Kette sowjetische Wurzeln hat. Auch wenn Tischlinnen fehlen, das ganze Interieur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px">“Мы недосчитываемся денег!” – Unbenannte Gäste, 2011</p>
<p>Eigentlich heißt das Lokal Шоколадница, aber da wir<sup>[1]</sup> wissen, daß nicht mehr jeder kyrillisch lesen kann, wollten wir eine gefälligere Überschrift wählen. Das Шоколадница sieht ohnehin deutlich verwestlicht aus, keine Reste mehr davon zu sehen, daß die Caféhaus-Kette sowjetische Wurzeln hat. Auch wenn Tischlinnen fehlen, das ganze Interieur erinnert an amerikanische Ketten. Die Kellner sind jung, uniformiert, servil und zahlreich. Eine bei uns schon vergessene Frage wird beim Plazieren am Eingang gestellt: Raucher? Denn in Moskau gibt es noch Raucherbereiche, hier in der oberen Etage. So experimentierfreudig sind wir aber dann doch nicht.</p>
<p>Wer also vollkommen entkoffeiniert durch die Stadt läuft, kann entweder den <a href="http://shoko.ru/moskva/dostavka_na_dom/">24-Stunden-Lieferservice</a> nutzen oder es uns gleich tun und in eine der an jeder Straßenecke befindlichen Filialen einkehren. Wir wählen in der altehrwürdigen Ecke von Moskau – Китай-город – die Filiale vor allem wegen des Straßennamens: Солянка.</p>
<p><img class="size-full wp-image-476" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/07/aussenansicht.jpg" alt="aussenansicht" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Außenansicht Шоколадница.</p>
<p>Es gibt aber keine Soljanka, es muß erstmal ein kühles Getränk her, denn der Juli ist der heißeste Monat in Moskau. Im Шоколадница werden wir beim Durchsehen der Karte auf angenehme gefühlte zwanzig Grad runtergekühlt. naros ordert eine hausgemachte klassische Limonade: Лимонад домашний классический. Sie bewirkt einen unmittelbaren Zuckerschock, der aber durch Umrühren gemindert werden konnte.</p>
<p><img class="size-full wp-image-476" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/07/limonade.jpg" alt="limonade" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Klassische hausgemachte Limonade, 320 ml, 199 Rubel.</p>
<p>Die russischen Karten zeigen eine Besonderheit: Die Getränke werden mit genauer Angabe der Milliliter versehen, das Essen wird in Gramm ausgezeichnet. Wir wollen die gereichten Mengen also nicht verschweigen. 199 Rubel sind übrigens derzeit etwa fünf Euro, also durchaus ein stolzer Preis für den gemeinen Moskauer, der durchschnittlich sechshundert Euro im Monat verdienen soll. Möglicherweise sollte man die Angaben zum Durchschnittseinkommen in Moskau aber nicht für bare Münze nehmen, denn wir beobachteten überall gut gefüllte Lokale, und aufgrund der Gespräche in russisch ist anzunehmen, daß es sich nicht um ausländische Touristen handelte.</p>
<p><img class="size-full wp-image-476" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/07/shake.jpg" alt="shake" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Milchshake &#8220;Süßer Traum&#8221;, 280 ml, 199 Rubel.</p>
<p>Aus irgendeinem nicht mehr nachvollziehbaren Grund erregt das Getränk Сладкая мечта das Interesse von 46halbe. Schon rudimentäre Russischkenntnisse zeigen, daß es sich um einen Milchshake mit Eis handeln muß, dazu getrocknete Aprikosen und Vanillesirup. Die Konsistenz des Gemischs ist dergestalt, wie man es als Kind schon haßt: voller Stücken, Krümel und nur sehr zähfließend. Das mit dem Trinkhalm ist sicher gut gemeint, erweist sich jedoch als nicht praktikabel. Die Aprikosenstücken kleben schon nach drei Millilitern fest im Halm. Aber ein Löffel tut es ja auch. Es bleibt die Frage, ob es nicht richtiger gewesen wäre, wie bei Speisen üblich eine Gramm- statt eine Milliliterangabe auf die Karte zu drucken.</p>
<p><img class="size-full wp-image-476" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/07/blinki.jpg" alt="blinschiki" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Plinsen mit Schokolade, 180 g/15 g, 199 Rubel.</p>
<p>Was die dem nachmittäglichen Frühstück angemessene Nahrung betrifft, entscheiden sich naros und 46halbe unabhängig voneinander für die Блинчики &#8220;Шоколадница&#8221;, obwohl auch klassische Frühstücke im Angebot sind. Die Plinsen sehen tatsächlich aus wie auf dem Werbefoto, mit hübsch anzusehenden Schokoladenmustern, -füllung, Rosinen und Kokosraspeln. Fraglich bleibt, für welchen dieser Bestandteile die Angabe von fünfzehn Gramm gilt. Bei den Rosinen teilen sich die Meinungen der Tester, 46halbe besteht darauf, daß dies schlecht gewordene Trauben seien. Insgesamt aber können die Plinsen überzeugen und sind innerhalb weniger Minuten verzehrt.</p>
<p>Während wir mit russischer Popmusik bei laufenden Fernsehern beschallt werden, muß der Kaffee getestet werden. Sind hier Kurpfuscher am Werk oder echte Kaffeenerds? 46halbe bestellt einen Капучино. In westlicher Manier wird er mit Herzchen-Muster gereicht, allerdings ohne die hierzulande üblichen widerlichen Kekse und ohne Wasser. Geschmacklich erhält er eine gute Note, aber keine sehr gute.</p>
<p><img class="size-full wp-image-476" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/07/cappucino.jpg" alt="cappuccino" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Cappuccino, 250 ml, 179 Rubel.</p>
<p>Als wir uns dann entspannt die Rechnung geben lassen wollen, müssen wir mit Entsetzen feststellen, daß unsere Rubel knapp geworden sind. Wir sehen uns schon in einem russischen Kittchen. Doch die Frage nach der Kartenzahlung wird zum Glück bejaht. Ein bißchen Spaß soll die Kreditkartenfirma ja auch haben, wenn die anomalieerkennenden Algorithmen eine plötzliche Kartenbenutzung in Rußland detektieren. Die 975 Rubel (ohne Trinkgeld), also etwa 25 Euro, haben wir gern bezahlt.</p>
<p>Hingehen sollten alle, schon weil das Шоколадница in Moskau ist, und diese Stadt unbedingt eine Reise wert ist. Wir empfehlen also den Lesern die ansprechende russische Gastfreundlichkeit. Die Солянка ist übrigens unweit des Kreml und nur einen Steinwurf von dem ehemaligen Standort des berühmten Hotels Россия, das leider vor einiger Zeit abgerissen worden ist und nur noch eine große Baugrube hinterlassen hat.</p>
<blockquote><p>Шоколадница<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?q=%D1%83%D0%BB.+%D0%A1%D0%BE%D0%BB%D1%8F%D0%BD%D0%BA%D0%B0+%D0%B4.1%2F2&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=55.754023,37.625384&amp;spn=0.011037,0.046391&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=12.60695,47.504883&amp;t=h&amp;z=15">ул. Солянка д.1/2, 101000 Москва</a><br />
Telefon: +7 495 / 628 70 11<br />
<a href="http://shoko.ru/moskva/">Webseite des Шоколадница</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_503" class="footnote">naros und 46halbe bereisen die große, weite Welt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Karvana</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/06/12/karvana/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 19:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[“Quieta non movere!” – Bismarck, 1891 Kaiserwetter in Berlin, das lädt auch kleine Kaiserinnen zum Frühstücken ein.[1] Dem Besuch im Karvana war allerdings ein merkwürdiger Mißerfolg vorausgegangen. Die Tester hatten sich zunächst die Turnhalle zum morgendlichen Verzehr leckerer Speisen ausgesucht. Allerdings mochten die Kellnerinnen einfach keine Notiz von den ausgezehrten Gestalten nehmen, die nach Koffeinhaltigem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px">“Quieta non movere!” – Bismarck, 1891</p>
<p>Kaiserwetter in Berlin, das lädt auch kleine Kaiserinnen zum Frühstücken ein.<sup>[1]</sup> Dem Besuch im Karvana war allerdings ein merkwürdiger Mißerfolg vorausgegangen. Die Tester hatten sich zunächst die <a href="http://www.dieturnhalle.de/" target="_blank">Turnhalle</a> zum morgendlichen Verzehr leckerer Speisen ausgesucht. Allerdings mochten die Kellnerinnen einfach keine Notiz von den ausgezehrten Gestalten nehmen, die nach Koffeinhaltigem und Nahrhaftem lechzten. Nach zwanzig Minuten des Wartens, in denen nicht mal eine Speisekarte den Weg zu unserem Tisch fand, gaben wir voller Mitleid mit den anderen Gästen auf.</p>
<p>Das eigentlich Lustige passierte aber nach unserem Entschluß, eine andere Nahrungsquelle aufzusuchen: Die Kellnerin wollte wissen, ob wir den Inhalt der benutzten Tassen, die von unseren Vorgängern noch auf dem Tisch gestanden hatten und nicht abgeräumt worden waren, nicht bezahlen wollten. &#8220;Haben Sie da hinten an der Ecke gesessen?&#8221;, rief sie uns hinterher. Mehr als ein mildes &#8220;Wtf?&#8221; fiel uns dazu nicht ein.<sup>[2]</sup> Wir trabten von dannen, Friedrichshain hat schließlich mehr als ein Frühstückslokal in petto.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-269" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/06/bluemchen.jpg" alt="kaffee+bluemchen" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Milchkaffee, wirklich groß, mit leckerem Keks: 3,20 Euro.</p>
<p>Also ziehen wir Richtung Gärtnerstraße ins Karvana, um unseren Kaffeedurst zu stillen. Dort ist es drinnen leer, kein einziger anderer Gast stört die Ruhe. Da es draußen ein paar Stühle und Tische gibt, verlustigen sich alle dort. Der Blick in die Karte zeigt zwar wenig Auswahl, dafür hat sie aber ein seltenes Feature: ein Inhaltverzeichnis.<sup>[3]</sup> naros zögert nicht lange und wählt das gemischte Frühstück. Die Lieferung dauert eine Weile, dafür entschädigt aber der erfreuliche Anblick:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-271" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/06/gemischtes.jpg" alt="gemischtes fruehstueck" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Gemischtes Frühstück: 7,50 Euro.</p>
<p>Ein interessant schmeckender Hartkäse mit Pistazien findet sich auf dem Teller, dazu sehr frische Baguette-Salami. Diese neigt in der Regel dazu, nach fünf Minuten Luftkontakt ranzig zu wirken und schmalzig zu werden. Es gibt Karmapunkte dafür, daß sie keineswegs ranzig schmeckt. Ein äußerst frisches Ciabatta-Brötchen, das nicht im Backofen aufgetaut wurde, macht den Tester froh. Das einzige ein wenig Negative ist das leicht trockene Brot.</p>
<p>Der Sauerrahm ist aufgeschlagen, was zu einem weiteren spontanen &#8220;Daumen hoch&#8221; bei naros führt. Außerdem gibt es mindestens sechs verschiedene Obstsorten, darunter die berühmt-berüchtigten Johannisbeeren, für deren Vor- und Nachteile wir dringend auf einen <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/08/23/rote-harfe/" target="_blank">anderen Frühstückstest</a> verweisen wollen. Viel Gemüse und Salat liegt auch auf dem ansehnlichen Teller, dazu Rauke. Der EHEC-Hype ist zum Zeitpunkt des Karvana-Besuchs noch nicht losgebrochen, müssen wir wohl hinzufügen. Übrigens, Rauke – das möchten wir an dieser Stelle betonen – muß einfach überall rein.</p>
<p>Dazu ordert naros ein &#8220;ganz großes&#8221; Wasser. Das nimmt die Kellnerin wörtlich und bringt ein Bierglas voller kühlem Naß mit der Entschuldigung, daß die größten Wassergläser nur 0,4er seien. Das gibt erneut Karmapunkte von den Testern, auch für den moderaten Preis von zwei Euro. Fotographisch konnte es nur schwer festgehalten werden, da es sogleich verdunstete.</p>
<p>Die Wahl von 46halbe fällt auf das Putenbrust-Sandwich mit einem frisch gepreßten Orangensaft. Während des Wartens auf die Leckereien lohnt ein Rundgang durchs Karvana: Es locken in einer einladenden Auslage Zotter-Schokolade und eine verführerische Torten-Vitrine. Es warten außerdem Zeitschriften in großer Auswahl und eine einzelne Zeitung (Berliner), die sich 46halbe kurzerhand greift, um sich an allen Neuigkeiten zu Heuschreckenfirmen und zur Atommisere zu delektieren, laut kommentierend natürlich, sind ja keine anderen Gäste da. Die Zeitung bietet zusätzlich ein hochgeschätztes Quiz, das naros zur Zufriedenheit löst.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-270" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/06/toast.jpg" alt="putenbrust-sandwich" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Putenbrust-Sandwich: 3,50 Euro.</p>
<p>Leider muß 46halbe zu ihrem Verdruß etwas länger warten. Allgemein wird eine unterschiedliche Anlieferzeit zweier Frühstücke nicht gern gesehen. Der äußere Anschein des schnöden Toast flößt auch nicht eben Hochgefühle ein. Dafür aber ist der Toast leicht angebräunt und geschmacklich insgesamt nicht zu beanstanden.<sup>[4]</sup></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-275" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/06/stimmung.jpg" alt="stimmung im lokal" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Eindruck der Illumination und Dekoration drinnen.</p>
<p>Die Kellnerin schenkt uns kaum Beachtung, was wir angesichts des nicht enden wollenden Zeitungsquiz aber kaum bemerken. Aber auch wenn wir die Bedienung kaum zu Gesicht bekommen, diskutieren wir mal grundsätzlich die immer jünger werdenden Service-Kräfte. Wann wurde eigentlich das letzte Mal eine Bedienung gesichtet, die über dreißig war? Wo hat ein Hotel noch einen Rezeptionisten, der so wirkt, als hätte er die Lebenserfahrung für etwas Diskretion und Empathie, der gar Auskünfte zum Kulturleben der gastgebenden Stadt erteilen könnte? Man kann sich vorstellen, daß wir mehr als ein Stündchen im Karvana zubringen, um das in Ruhe zu diskutieren..</p>
<p>Menschen, die etwas Ruhe und wenig Störungen suchen, sind im Karvana gerade richtig. Das Frühstück kostet für uns insgesamt 24,20 Euro, was dem Lokal ein durchaus akzeptables Preisniveau bescheinigt. Hingehen sollten auch alle, die <a href="http://www.karvana.de/" target="_blank">Kaffeeweiterbildungen und Verkostungen</a> schätzen, gern zu Lesungen gehen und die einen Sinn für formschöne Gabeln pflegen!</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>Karvana</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Gabriel-Max-Str.+4&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=12.27525,46.362305&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Gabriel-Max-Stra%C3%9Fe+4,+Berlin+10245+Berlin&amp;ll=52.511729,13.458338&amp;spn=0.011623,0.045276&amp;z=15&amp;iwloc=A" target="_blank">Gabriel-Max-Str. 4</a>, 10245 Berlin<br />
Tel. <span>0178 &#8211; 34 33 256</span></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_490" class="footnote">Das Karvana wurde inbrünstig von 46halbe und naros begutachtet.</li><li id="footnote_1_490" class="footnote">Wir haben eine Theorie: Wir gehen davon aus, daß wir an diesem Tag temporär unsichtbar waren. Ähnliches passierte uns nämlich mehrfach.</li><li id="footnote_2_490" class="footnote">Kleiner Nachteil: keine Seitenzahlen.</li><li id="footnote_3_490" class="footnote">Ab jetzt sind wir wieder temporär unsichtbar. Selbst am Ende unseres Besuchs müssen wir eindringlich auf uns aufmerksam machen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Goldberg</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/04/08/goldberg/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 14:55:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monoxyd</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Neukölln]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Gottes willen[1]! Wir waren anscheinend noch niemals zum Frühstück im schönen Neukölln! Aber das sollte sich an einem denkwürdigen Tag ändern, an dem das Goldberg in der Reuterstraße zum Treffpunkt[2] auserkoren wurden. Schon der erste Eindruck schien alle Vorurteile, die man als satter Friedrichshainer so haben kann, bestätigen zu wollen. Vor dem Etablissement begegnete der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Gottes willen<sup>[1]</sup>! Wir waren anscheinend noch niemals zum Frühstück im schönen Neukölln! Aber das sollte sich an einem denkwürdigen Tag ändern, an dem das Goldberg in der Reuterstraße zum Treffpunkt<sup>[2]</sup> auserkoren wurden.</p>
<p>Schon der erste Eindruck schien alle Vorurteile, die man als satter Friedrichshainer so haben kann, bestätigen zu wollen. Vor dem Etablissement begegnete der Tester einer jungen Frau, die dem Aussehen nach mit dem BTMG<sup>[3]</sup> in Konflikt stand. Auch das Goldberg selber bot auf den ersten Blick eine sorgfältige Auswahl angegammelter Chiqué, einen recht modrig riechenden Nebenraum und einen Betreiber, der durchaus als Antagonist eines Horrorfilms gut ausgesucht wäre. Aber alles kam anders.</p>
<div id="attachment_476" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/04/5600164682_6c5d13e0f1.jpg"><img class="size-full wp-image-476" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/04/5600164682_6c5d13e0f1.jpg" alt="Kännchen Darjeeling im Goldberg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Kännchen Darjeeling 2,60 €</p></div>
<p>Der seltsame bleiche Mann in Hoodie und Sonnenbrille war nicht nur aufmerksam und freundlich, er brachte den Tee nach einer äußerst angemessen kurzen Zeit so, wie er sein soll<sup>[4]</sup>. Nicht nur das, der Tee schmeckte auch noch gut. Solchermaßen gut eingestimmt begab es sich, dass die zweite Versuchsperson alsbald auftauchte und sich von der Karte einen Milchkaffee bestellte, der auch prompt und in ebenso guter Qualität an den Tisch geliefert wurde.</p>
<p>Nun war es Zeit für das eigentliche Ziel der Goldbergbesteigung: Das Frühstück. Nach langem Überlegen und kurzer Entschlossenheit orderten die Expeditionsteilnehmer eines jener Frühstücke, das der Lokalität den Namen gab und eines jener Frühstücke, das seinen Namen den Menschen verdankt, die pünktlich um fünf Uhr einen Tee zu nehmen pflegen.</p>
<div id="attachment_480" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/monoxyd/5600165974/"><img class="size-full wp-image-480" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/04/5600165974_8f6ec3c19d.jpg" alt="Frühstücke im Goldberg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Vorn: Goldberg (7,60 €). Hinten: Englisches Frühstück (6,50 €)</p></div>
<p>&#8220;Halt!&#8221;, rief da sofort der unsichtbare, aber dennoch stets anwesende Restaurantkritiker. &#8220;Wo ist denn der Bacon?&#8221; Doch jene vorlaute Person verstummte sofort, als nur wenige Augenblicke später frisch angebratener Bacon wie von Zauberhand den Tisch erreichte.</p>
<div id="attachment_482" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/monoxyd/5600168678/"><img class="size-full wp-image-482" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/04/5600168678_9a9af6058c.jpg" alt="Frischer Bacon im Goldberg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">Frischer Bacon</p></div>
<p>Nach diesem Vorfall waren auch die letzten Bedenken ausgeräumt. Beide Mahle mundeten vorzüglich und wurden durch den Verzehr weiterer Heißgetränke, die stets schnell und wohlzubereitet kamen, obwohl sich der Laden mittlerweile merklich gefüllt  hatte, abgerundet.</p>
<p>Die Expedition war von der Qualität sogar so begeistert, dass sie sich &#8211; allen Bedenken zum Trotz &#8211; noch einen zweiten Gang in Form eines Stückes New York Cheesecake einverleibte.</p>
<div id="attachment_484" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/04/5600170110_1576f6797b.jpg"><img class="size-full wp-image-484" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/04/5600170110_1576f6797b.jpg" alt="Cheesecake &amp; Heißgetränke im Goldberg" width="500" height="333" /></a><p class="wp-caption-text">New York Cheesecake (2,80 €), Kaffee (1,70 €), Milchkaffee (2,50 €)</p></div>
<p>Der weitere Verbleib wurde nur dadurch unmöglich gemacht, dass dringende weitere Terminierungen durch einen andauernden Aufenthalt verhindert worden wären. Gerüchteweise soll sich das Goldberg im Laufe eines ganzen Tages als sehr wandlungsfähig erweisen. Von der durchaus empfehlenswerten Frühstückslokation, die für alle geeignet ist, die gut frühstücken wollen, metamorphiert der Laden in eine gemütliche Kneipe, in der man durchaus seine x Biere<sup>[5]</sup> in entspannter Athmosphäre zu sich nehmen kann.</p>
<p>Ob dem wirklich so ist, konnten wir wie gesagt nicht genau herausfinden, empfehlen aber den getreuen Leser das Goldberg schnell aufzusuchen, möglichst noch bevor das Viertel und damit auch diese Oase für Frühstücker durch eine mit Sicherheit bevorstehende Schwabisierung zerstört wird.</p>
<blockquote><p>Goldberg<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Reuterstra%C3%9Fe+40,+12047+Berlin&amp;aq=&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.298157,37.441406&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Reuterstra%C3%9Fe+40,+Berlin+12047+Berlin&amp;t=h&amp;z=16"> Reuterstraße 40, 12047 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 53 06 99 28<br />
<a href="http://www.goldberg-bar.de/">www.goldberg-bar.de</a></p></blockquote>
<p>Sämtliche Bilder befinden sich in höherer Auflösung auch noch an <a href="http://www.flickr.com/photos/monoxyd/tags/goldberg/">dieser Stelle</a>. Dort ist auch das Butterfäßchen zu bewundern.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_474" class="footnote">Ja, ich gebe zu, dass musste ich <a href="http://woerter.germanblogs.de/archive/2010/09/30/um-himmels-willen-oder-um-himmels-willen.htm">nachschlagen</a>.</li><li id="footnote_1_474" class="footnote">Es trafen sich dort der unvergleichliche John Goldtrain und <a href="http://twitter.com/monoxyd">monoxyd</a></li><li id="footnote_2_474" class="footnote">Bissiges Tierchen muss Gassi</li><li id="footnote_3_474" class="footnote">Also loser Tee in einem Beutel</li><li id="footnote_4_474" class="footnote">x &gt;= 3</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Sowohl als auch</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/02/17/sowohl-als-auch-2/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/02/17/sowohl-als-auch-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 16:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>monoxyd</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Es begab sich aber zur Zeit, daß die jungen Helden[1] gedachten, ein gemeinsames Frühstück einzunehmen und dazu das Ben-Uschi &#38; der Papst auserkoren. Es begab sich aber zu dieser Zeit auch, daß eben jenes Etablissement durch ein Kasperletheater ersetzt worden ward. Unverdrossen zogen die jungen Helden weiter zu Anna Blume, die sie jedoch wiederum schnöd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Es begab sich aber zur Zeit, daß die jungen Helden<sup>[1]</sup> gedachten, ein gemeinsames Frühstück einzunehmen und dazu das <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/12/08/ben-uschi-der-pabst/">Ben-Uschi &amp; der Papst</a> auserkoren. Es begab sich aber zu dieser Zeit auch, daß eben jenes Etablissement durch ein Kasperletheater ersetzt worden ward. Unverdrossen zogen die jungen Helden weiter zu Anna Blume, die sie jedoch wiederum schnöd wegen Überfüllung zurückwies.</div>
<div>Abgeschlagen, abgebrannt und fast verhungert landeten die beiden Streiter im &#8220;Sowohl als auch&#8221;, welches schon in grauer Vorzeit von anderen Eßtestern <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/10/06/sowohl-als-auch/">vorgeprüft</a> worden war. Nichtsdestotrotz setzten sich die Protagonisten und suchten aus der Speisekarte, die über ein wohlfeiles Inhaltsverszeichnis verfügte, je einen Tee heraus. Für Don Quijote gab es Breakfast Tea, für den getreuen Sancho eine aus Kräutersud gekochte Teemischung.</div>
<div><a title="Sowohl als auch - Tee by monoxyd, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/monoxyd/5453085809/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5217/5453085809_585f44ac6e.jpg" alt="Sowohl als auch - Tee" width="500" height="333" /></a></div>
<div>Hocherfreut wurde nach einer äußerst akzeptablen TTT<sup>[2]</sup> festgestellt, daß die Gebräue in großen Tassen serviert und lose in papiernen Beutel präsentiert wurden. Der Preis von zwei Goldstücken und achtzig Kupferlingen scheint daher nicht ungerechtfertigt. Derart aufgeheizt wurde erneut die Karte zur Mahlwahl studiert.</div>
<div>Aus der üppigen Frühstücksgewinnpalette wählte Mr. Smithers das &#8220;Osloër&#8221; (7,90 €)<sup>[3]</sup>, Dr. M. Burns hatte sich hingegen vorgenommen, seinen Magen mit einem &#8220;Sylter&#8221; (7,20 €)<sup>[4]</sup> vollzuschlagen. Gesagt – getan. Noch weit bevor der Tee alle war, erschienen auch schon zwei übersichtlich befüllte Teller mit totem Meeresgetier.</div>
<div><a title="Sowohl als auch - Osloër by monoxyd, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/monoxyd/5453087809/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5176/5453087809_375aa5ae24.jpg" alt="Sowohl als auch - Osloër" width="500" height="333" /></a></div>
<div>Obwohl die Übersichtlichkeit der Teller Stirnrunzeln hervor rief, wurden beide Esser wohl gefüllt, kommen allerdings nicht umhin, die fehlende geschmackliche Abwechlsung zu bemerken. Die Vermutung liegt nahe, dass das tote Meeresgetier industriell verarbeitet und auf den Teller verbracht wurde. Kein Grund zur Beschwerde, aber von einem Geschmackserlebnis kann und soll an dieser Stelle nicht gesprochen werden.</div>
<div><a title="Sowohl als auch - Sylter by monoxyd, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/monoxyd/5453086875/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5179/5453086875_86536eda41.jpg" alt="Sowohl als auch - Sylter" width="500" height="333" /></a></div>
<div id="_mcePaste">Das anwesende Volk entsprach dem seit unserem letzten Besuch deutlich veränderten Gentrifikationsmaß im Kiez<sup>[5]</sup> und führte zu einer beschleunigten Nahrungsaufnahme. Unterstützt wurde dieser Eindruck durch die sanft-süß-säuselnde Fahrstuhl-Muzak. Der Blick in die Kuchenvitrine verzögerte die frühen Abreisepläne noch ein wenig und führte schließlich zum Erwerb eines Stücks Schoko-Sahne-Schnitte, ähhh, -Torte.</div>
<div><a title="Sowohl als auch - Schokosahnetorte by monoxyd, on Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/monoxyd/5453088867/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5052/5453088867_71c9ecde64.jpg" alt="Sowohl als auch - Schokosahnetorte" width="500" height="333" /></a></div>
<div id="_mcePaste">Während die SSS einen guten Schokoladisierungseffekt erzeugte, enttäuschten die dazu bestellten koffeinhaltigen Heißgetränke. Während der bestellte Espresso durch Aufhäufung eines kleinen Zuckergebirgens durchaus genießbar war, war der Milchcafé eher ein spröder kaffffe, den auch größere Schwünge Zuckers nicht retten konnten.</div>
<div id="_mcePaste"><a href="http://www.is.cs.cmu.edu/FarSID/">Farsid</a>: Unter den an diesem Morgen besuchten Eßstellen hat das &#8220;Sowohl als auch&#8221; einen wohlverdienten dritten Platz eingenommen. Sollte es das verehrte Publikum in dieses Etablissement verschlagen, hat es nichts Böses™ zu befürchten. Allerdings fällt uns auch gerade kein gewichtiger Grund ein, das &#8220;Sowohl als auch&#8221; als explizite Wahl einer Befrühstückung zu empfehlen. Möglicherweise ändert sich diese Beurteilung aber, sobald die Sonne es ermöglicht, die Mahlzeit vor dem Café einzunehmen. Wir werden berichten.</div>
<blockquote>
<div>Sowohl als auch<br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=kollwitzstra%C3%9Fe+88,+Berlin,+Deutschland&amp;sll=52.501097,13.423576&amp;sspn=0.012043,0.039911&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.538309,13.420229&amp;spn=0.012033,0.039911&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Kollwitzstr. 88, 10435 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 442 93 11<br />
<a href="http://www.tortenundkuchen.de">www.tortenundkuchen.de</a></div>
</blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_456" class="footnote">Nicht mehr ganz so jung: <a href="http://twitter.com/erdgeist">erdgeist</a>. Trotzdem heldenhaft: <a href="http://twitter.com/monoxyd">monoxyd</a>.</li><li id="footnote_1_456" class="footnote">Time To Tea</li><li id="footnote_2_456" class="footnote">Wir können für die Preise nicht garantieren, da sie aus dem Gedächtnis angegeben werden.</li><li id="footnote_3_456" class="footnote">Wir können für die Preise nicht garantieren, da sie aus dem Gedächtnis angegeben werden.</li><li id="footnote_4_456" class="footnote">Windows-NET-Umhängetasche eines glatt-gegelten Herren</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Gagarin</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2011/01/13/gagarin/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Jan 2011 22:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es zwar noch winterlich ist, aber der Frühling im weitesten Sinne schon absehbar, lohnt es sich, potentiell zu lobende Frühstückslokale abzuklopfen. Wir[1] fanden uns daher diesmal direkt am Wasserturm in Prenzlauer Berg im &#8220;Gagarin&#8221; ein, denn es empfiehlt sich bei besserem Wetter zum Draußensitzen. Man erwartet in der Gentrifizierungsgegend zwar den typischen Geck oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es zwar noch winterlich ist, aber der Frühling im weitesten Sinne schon absehbar, lohnt es sich, potentiell zu lobende Frühstückslokale abzuklopfen. Wir<sup>[1]</sup> fanden uns daher diesmal direkt am Wasserturm in Prenzlauer Berg im &#8220;Gagarin&#8221; ein, denn es empfiehlt sich bei besserem Wetter zum Draußensitzen. Man erwartet in der Gentrifizierungsgegend zwar den typischen Geck oder Gimpel am Nebentisch, vormittags war es aber überraschend leer in dem abends auch als Bar betriebenen Lokal.</p>
<p>Die Karte begrüßt den Gast mit einer veritablen Publikumsbeschimpfung, die vor dem sagenumwobenen &#8220;russischen Service&#8221; warnt. Wir dürfen jedoch entwarnen: Der Kellner war überaus nett und nebenbei auffallend attraktiv. Die Karte enthielt auch den Hinweis auf das sonntägliche Brunch-Büfett, den wir geneigten Lesern nicht vorenthalten wollen. Denn für zehn Euro bekommt man russische Spezialitäten kredenzt, die wir aber mangels Test nicht bewerten können. Wir werden das Gagarin sonntags eher meiden, Büfetts sind unsere Sache nicht.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/01/gagarin.jpg" alt="gagarin-karte" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Die Speisekarte des Gagarin. Auch wer kein Kyrillisch lesen kann, wird wohl ahnen, wer dort abgebildet ist.</p>
</div>
<p>Während beim Brüten über der Karte das große Rätselraten wieder begann, welches Frühstück nun den perfekten Morgen machen könnte, fiel die Dekoration des Gagarin ins Auge: lauter Bilder russischer und sowjetischer Führer, dazu Weltraumbilder. Aufmerksam registrierten unsere Hintern derweil das angenehm bequeme Sitzsofa, das wir in der Ecke neben der Bar ausgesucht hatten, als auch schon der erste Latte macchiato kam:</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/01/latte.jpg" alt="latte-ausblick" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Latte macchiato: 2,70 €.</p>
</div>
<p>erdgeist wählte, wie meistens, die Variante mit doppeltem Espresso, für die er immerhin 3,90 € löhnen mußte. Auch eine andere Tradition setzte er fort: Er wählte der besseren Objektivierbarkeit wegen das Frühstück, das einem gemischten Frühstück nahekommt. Im Gagarin heißt das &#8220;Belka &amp; Strelka&#8221;.</p>
<p>Wer sich nun fragt, wer oder was Belka (&#8220;Eichhörnchen&#8221;) und Strelka (&#8220;kleiner Pfeil&#8221;) sind, dem sei eine Netzsuche empfohlen, denn es gibt großartige Geschichten über sie. Es waren zwei streunende Moskauer Hunde, die zu Weltraumhunden wurden, die in den 50ern und 60ern Orbitalflüge absolvierten und überlebten. Eines von Strelkas danach zur Welt gekommenen Hundebabies mit dem Namen Pushinka wurde von den Russen den Kindern John F. Kennedys geschenkt und soll eine amerikanische Hundedynastie mit Migrationshintergrund gegründet haben. Beide Kosmonautenhunde sind ausgestopft worden und heute in einem Museum zu sehen, gar ein erfolgreicher Trickfilm wurde letztes Jahr über sie gemacht, der im russischen Kino lief.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/01/belka.jpg" alt="belka+strelka" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück Belka &amp; Strelka: 6,90 €.</p>
</div>
<p>Das Frühstück konnte im Gegensatz zu den Anekdoten über die Hunde allerdings nicht viel Freude machen. Gerade im Vergleich zu den typischen gemischten Frühstücken, die erdgeist regelmäßig konsumiert, muß man es unterdurchschnittlich nennen. Es fehlte an frischen Zutaten, denn abgesehen vom Obst blieb es fad. erdgeist bereute, daß er nicht beispielsweise Quark zusätzlich bestellt hatte, das hätte die langweilige Zusammenstellung deutlich aufgewertet.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2011/01/sputnik.jpg" alt="sputnik" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück Sputnik für 3,50 €.</p>
</div>
<p>Da man auch ein ganz kleines Frühstück ordern konnte, bestellte 46halbe &#8220;Sputnik&#8221;, da ihr Hunger nur so mittelprächtig war. Es stellte sich irgendwie grad als das heraus, wonach ihr der Sinn gestanden hatte. Nur das Ei wählte sie ab, bekam ohne Preisaufschlag stattdessen den gewünschten Frischkäse. Ein wenig Obst lag anbei: Mango, Erdbeere und Melone. Mit etwas Honig und Schwarze-Johannisbeer-Marmelade dazu war es perfekt.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die in angenehmer Atmosphäre und vollkommen unprätentiös frühstücken und dabei in alten russischen Lehrbüchern ihre Sprachkenntnisse auffrischen möchten, aber kein Gabelfrühstück erwarten.</p>
<blockquote><p><strong>Gagarin</strong><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=knaackstr.+22+berlin&amp;sll=52.535375,13.416998&amp;sspn=0.011016,0.044975&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Knaackstra%C3%9Fe+22,+Berlin+10405+Berlin&amp;ll=52.534785,13.418598&amp;spn=0.011016,0.044975&amp;z=15">Knaackstraße 22</a>, 10405 Berlin<br />
Tel. (030) 442 88 07<br />
<a href="http://www.bar-gagarin.com/">Webseite</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_446" class="footnote">Diesmal waren 46halbe und erdgeist als wie immer objektive Tester unterwegs.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>KuchenRausch, die Zweite</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2010/08/01/kuchenrausch-die-zweite/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 16:53:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer 2008 haben wir das KuchenRausch schon einmal auf Herz und Nieren getestet. Ein unabhängiges Team[1] konnte nun bei einem Ortstermin ein neuerliches Lagebild erstellen. Die Schreibweise mit dem großen Binnen-R kommt übrigens vom Kaffeehaus selber, allerdings nicht durchgängig. Auf der Rechnung steht beispielsweise &#8220;Kuchen Rausch&#8221;. Unschwer zu erkennen: Die Agovis-Krankheit ist auch hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2008 haben wir das <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/08/08/kuchenrausch/">KuchenRausch</a> schon einmal auf Herz und Nieren getestet. Ein unabhängiges Team<sup>[1]</sup> konnte nun bei einem Ortstermin ein neuerliches Lagebild erstellen. Die Schreibweise mit dem großen Binnen-R kommt übrigens vom Kaffeehaus selber, allerdings nicht durchgängig. Auf der Rechnung steht beispielsweise &#8220;Kuchen Rausch&#8221;. Unschwer zu erkennen: Die Agovis-Krankheit ist auch hier angekommen.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/08/logo.jpg" alt="logo kuchenrausch" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Aufdruck der Speisekarte.</p>
</div>
<p>Wir hatten eine längere Suche hinter uns, denn am Wochenende findet man in Friedrichshain kaum ein Lokal, das kein Brunchbuffet anbietet. Uns war aber nicht nach einem Buffet, auch wegen des Wetters. Stundenlang offen herumliegende Speisen mochten wir bei den hohen Temperaturen nicht essen. Also hatten wir mehrere Blöcke des Südkiezes zu Fuß erkundet, um ein Frühstück à la carte zu finden.</p>
<p>Das KuchenRausch ist ein Ecklokal, gleich gegenüber vom <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/11/02/intimes/">Intimes</a> an der Simon-Dach-Straße gelegen. Wir ergatterten erfreut den letzten freien Tisch draußen. Wochenends kommt man sich zwar zuweilen vor wie auf einer Frischfleischparade, denn der Strom nicht einheimischer Passanten mit merkwürdiger Kleidung reißt kaum ab. Dennoch hat sich etwas zum Positiven gewandelt: Da die Simon-Dach-Straße zur Einbahnstraße geworden ist, hat der Verkehr merklich nachgelassen, was den Lärmpegel durch weniger Feuerstühle und Kraftwagen gesenkt hat.</p>
<p>Wir bestellten erstmal zwei Latte Macchiato beim blitzartig herbeigeeilten freundlichen Kellner. Der Preisvergleich mit dem Test von vor zwei Jahren ergab eine milde Preissteigerung von 2,80 auf jetzt drei Euro. Leider ist die Bar offenbar nicht so schnell wie der Kellner, denn die TTL lag bei sieben Minuten, dankenswerterweise serviert mit stillem Wasser. Während wir also warteten und einen Blick in die Karten warfen, gesellten sich zwei Menschen mit viel Gesichtshaar und einer Gitarre und einem Saxophon zu den Frühstückenden und spielten auf. In moderater Lautstärke gab es Gassenhauer für Cineasten, was Herrn Vroomfondel schlußendlich tatsächlich dazu veranlaßte, den Musikern Geld zu geben.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/08/2latte.jpg" alt="zwei latte" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Latte Macchiato zum Preis von je 3 €.</p>
</div>
<p>So angeregt, entschied sich Herr Vroomfondel für das Gourmetfrühstück. Der gerade den Latte Macchiato servierende Kellner zeigte sich allerdings etwas bockig und quittierte unser Ansinnen, nun eine Bestellung aufgeben zu wollen, mit einem Blick als hätten wir ihn um einen Ehebruch gebeten. Er nahm unsere Bestellung nicht entgegen, verwies stattdessen auf einen Kollegen. Wir durchschauten die Bedienungsordnung nicht so ganz, aber sein Kellnerkollege war gleichermaßen nett, vielleicht gar ein wenig eloquenter und humorvoller. Während wir warteten, verglichen wir noch die bekannten Preise des Jahres 2008 mit den heutigen: Wir stellten gleichbleibende Frühstücks- und moderat angestiegene Getränkepreise fest.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/08/gourmet.jpg" alt="gourmetfruehstueck" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Gourmetfrühstück: 11,80 €.</p>
</div>
<p>Das Frühstück mit Lachs, Wurst, Schinken, Kräuterquark, gebratenen Kartoffelstückchen und allerhand Deko kam nach einiger Wartezeit, deren Messung durch ein angeregtes Gespräch leider unterblieb. Eigentlich wird das Gourmetfrühstück mit Käse ausgeliefert, der Bitte nach ersatzweisem Kräuterquark wurde aber problemlos entsprochen. Herr Vroomfondel äußerte nach einer Kostprobe den Verdacht, daß der Kräuterquark selbstgemacht sein könnte, auf jeden Fall aber war er geschmacklich ansprechend und reichlich vorhanden. Die Honig-Senf-Soße war jedoch leider ein aromatisiertes Industrieprodukt, das kaum Honig enthielt. Auch die Obstgarnitur verschmähte er, lobte aber gleich mehrfach die Marmelade. Insgesamt vergab er das Prädikat &#8220;reichlich und abwechslungsreich&#8221;.</p>
<p>46halbe hatte das Rührei mit geriebenem Emmentaler und Schnittlauch mit Butter und Brot bestellt, dessen Anblick jedoch irgendwie Enttäuschung hervorrief:</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/08/ruehrei.jpg" alt="ruehrei" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Rührei mit &#8220;geriebenem&#8221; Emmentaler und Schnittlauch für 4,90 €.</p>
</div>
<p>Es wirkte klein. Von geriebenem Emmentaler konnte leider keine Rede sein, denn an den Seiten des aus drei Bioeiern bestehenden Rühreis hatten sich zwei größere Ansammlungen des Emmentalers, die offenkundig erst kürzlich noch Scheiben waren, zusammengefunden. Außerdem war kein Schnittlauch im Rührei, sondern lediglich einige Schnittlauchstückchen darübergestreut. Die Obstdekoration lag hilflos daneben. Nicht einmal der lecker anmutende Brotkorb konnte da trösten. Nach dem Kosten des Rühreis allerdings verflog die Enttäuschung, denn geschmacklich war es überraschenderweise ausgesprochen gelungen.</p>
<p>Wir können das KuchenRausch nach wie vor empfehlen, wenn auch nicht uneingeschränkt. Hingehen sollten alle, die auf selbstgemachte Brombeer-Thymian-Marmelade abfahren, aber sich nicht von Mini-Serviettchen und einem noch immer dünnen Latte Macchiato abschrecken lassen.</p>
<blockquote><p><strong>KuchenRausch</strong><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Simon-Dach-Stra%C3%9Fe+1+berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=13.491744,45.922852&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Simon-Dach-Stra%C3%9Fe+1,+Friedrichshain+10245+Berlin&amp;z=16">Simon-Dach-Straße 1</a>, 10245 Berlin<br />
Tel. (030) 55 95 38 55<br />
<a href="http://www.kuchenrausch.de/">Webseite</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_420" class="footnote">Diesmal waren wieder 46halbe und Herr Vroomfondel als Testpersonen unterwegs.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Hilde</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2010/05/31/hilde/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 21:04:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Hilde liegt in der Metzer Straße an der Ecke zur Prenzlauer und ist gleichzeitig Café und Bar. Abends gibt es zuweilen Live-Musik und eine volle Hütte, tagsüber ist es aber gemütlich leer. Es liegen sogar Spiele wie Backgammon oder Vier gewinnt bereit für längere Aufenthalte. Wir eroberten den erstbesten Tisch neben der Tür und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Hilde liegt in der Metzer Straße an der Ecke zur Prenzlauer und ist gleichzeitig Café und Bar. Abends gibt es zuweilen Live-Musik und eine volle Hütte, tagsüber ist es aber gemütlich leer. Es liegen sogar Spiele wie Backgammon oder Vier gewinnt bereit für längere Aufenthalte.</p>
<p>Wir eroberten den erstbesten Tisch neben der Tür und setzten uns mit dem Rücken zur Prenzlauer auf die mit Kissen ausgelegte Fensterbank. Hat man etwa einen Chapeau claque oder eine Perücke auf, können Passanten diese im Vorbeigehen bewundern. Als Sitzmöbel umgewidmete Fensterbänke beobachtet man jetzt häufiger in Berlin. Es liegt vermutlich an den neuen Biedermeiern, die hier nun überall wohnen, und an dem allgemeinen Hang zur Gentrifizierung, der ehemalige Schaufenster-Geschäfte nach und nach in gastronomische Lokalitäten umwandelt.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/innenraum.jpg" alt="innenraum" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der Innenraum mit Blick auf die Bar.</p>
</div>
<p>Zuerst mußte natürlich ein stimmungsaufhellendes koffeinhaltiges Heißgetränk her. Der umgehend georderte Latte Macchiato hat eine besonders angenehm auffallende Schokoladenbeigabe: <a href="http://www.chocolonely.nl/">Tony&#8217;s Chocolonely</a>. Anders als die üblichen Kekse, die man zum Kaffee serviert bekommt und die regelmäßig widerwärtig schmecken, ist dieses Schokostückchen nicht nur mit dem Fairtrade-Siegel gesegnet, sondern mundet auch. Nebenbei garantieren Chocolonely und sein holländischer Erfinder Teun van de Keuken sklavenfreie Herstellung und verwenden ghanaischen Kakao, der gemeinsam mit einer Kooperative angebaut wird.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/latte.jpg" alt="latte mit chocolonely" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Latte Macchiato mit einem Stückchen Chocolonely für 2,60 Euro.</p>
</div>
<p>Nach nur kurzer Durchsicht der Karte wählte erdgeist leichtfertig das Frühstück &#8220;Substanz&#8221; zusammen mit einem doppelten Latte Macchiato, der sich allerdings als recht bitter herausstellte. Das Hilde ist also nichts für den Profi-Kaffeegenießer, tröstend jedoch der zum Anfüttern auf dem Tisch hinterlassene Brotkorb. Zu dem Tee, der auf dem Foto zu sehen ist, kommen wir später.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/brot-tee.jpg" alt="brot mit tee" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Ein einladender Brotkorb.</p>
</div>
<p>Bevor auf erdgeists Frühstück näher eingegangen werden soll, ein kurzer Hinweis auf ein häufig auftauchendes und leider auch im Hilde zu beklagendes Problem: Serviettchen, sozusagen Genußwerkzeuge in homöopathischen Dosen. Denn obgleich ein leerer Teller bereitgestellt wurde und man sicherlich das gesamte Frühstück mit Hilfe von Messer und Gabel verzehren könnte, so neigt doch der typische Hungrige bei der morgendlichen Nahrungsaufnahme zum handfesten Griff nach dem Brötchen. Warum existiert eigentlich keine Lippenreinigungselementdarreichungsverordnung, in der die Mindestaufnahmefläche der Mundtupferl festgelegt ist, es gibt doch auch sonst für alles einen wiehernden deutschen Amtsschimmel? Na gut, das wäre vielleicht dann doch übertrieben, eigentlich hülfe schon statt der Mini-Serviette ein ordentlich großes Tuch für Finger und Mund.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/substanz.jpg" alt="fruehstueck substanz" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Frühstück &#8220;Substanz&#8221; für 6,90 Euro.</p>
</div>
<p>Das Frühstück &#8220;Substanz&#8221; bestand aus verschiedenen Salami- und Schinkensorten, dekoriert mit Apfelstückchen, Paprika, Tomate, Orange und grünem Salat. Dazu gab es einige Oliven, die erdgeist als überflüssig brandmarkte. Das Frühstück bekam insgesamt das Prädikat &#8220;gut&#8221;, mehr aber auch nicht.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/veggie.jpg" alt="fruehstueck veggie" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Frühstück &#8220;Veggie&#8221; für 6,50 Euro.</p>
</div>
<p>46halbe hatte sich für das vegetarische Frühstück entschieden. Eine gute Wahl und sehr nahe am perfekten Morgen, wie er an diesem Tag erschien. Es gab Mohrrübchen-Stangen, Paprika, Frischkäse, Gurke, Kiwi, eine Erdbeere, Marmelade, Honig, dazu Joghurt. Die Erdnußbutter griff sich erdgeist allerdings. Schon gut gesättigt, bekamen wir dann noch Besuch von frank, der sich ebenfalls zu einem Frühstück &#8220;Substanz&#8221; im Hilde hinreißen ließ. Serviert wurde dazu ein Assam-Tee mit Honig, dessen Darbietungsweise ein erfreulicher Anblick war:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/tee.jpg" alt="nur tee, bitte" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Assam-Tee für zwei Euro.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle, die sich von mildem Retro-Style angezogen fühlen und die nicht gleich erschüttert sind, wenn die Karte weniger als fünfzig Frühstücke zur Auswahl bereithält.</p>
<blockquote><p><strong>Hilde</strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Metzer+Stra%C3%9Fe+22+berlin&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Metzer+Stra%C3%9Fe+22,+Berlin+10405+Berlin&amp;z=15">Metzer Straße 22</a>, 10405 Berlin</p>
<div><a href="http://www.hilde-berlin.com/">Webseite des Café Hilde mit Veranstaltungshinweisen</a></div>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Academie der schönsten Künste</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2010/05/07/academie-der-schonsten-kunste/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2010/05/07/academie-der-schonsten-kunste/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 17:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[keine Kreditkartenzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es just anfängt zu regnen, ist das doch sicher ein gutes Omen – nämlich gerade als wir[1] an der Tür der Academie der schönsten Künste standen, tröpfelte es von oben. Nicht &#8220;schönen&#8221; wohlgemerkt, da mag sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen. Das Interieur wirkte einladend: In dem mehrfach unterteilten Innenraum reihen sich gemütliche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es just anfängt zu regnen, ist das doch sicher ein gutes Omen – nämlich gerade als wir<sup>[1]</sup> an der Tür der Academie der schönsten Künste standen, tröpfelte es von oben. Nicht &#8220;schönen&#8221; wohlgemerkt, da mag sich jeder seinen eigenen Reim drauf machen.</p>
<p>Das Interieur wirkte einladend: In dem mehrfach unterteilten Innenraum reihen sich gemütliche Sofabänke aneinander, garniert mit großen bunten Kissen. An den Wänden konnte man dutzende Bilder und Fotos betrachten, nicht selten abgebildet waren nackte, halbnackte und sich offenkundig zugetane Menschen. Eine umfangreiche Auswahl von Zeitschriften, aber leider keine Tageszeitungen, lagen bereit, um einsamen Frühstückern die Zeit zu vertreiben.</p>
<p>Auf einem kleinen Hinterhof gibt es einige Tische unter Sonnen- bzw. Regenschirmen. Aufgrund des Wetters verzichteten wir darauf, in Ruhe unter den Schirmen zu sitzen, und suchten uns einen Tisch drinnen. Angenehmerweise zechte die übliche Stuttgarter Landplage &#8211; der telefonierende oberhemdtragende Yuppie &#8211; woanders, so daß sich eine angenehme Frühstücksatmosphäre einstellte. Zwar saß eine anfangs fortlaufend in eines ihrer diversen Telefone plappernde Frau gegenüber, sie griff sich aber alsbald ein Buch und schwieg. Bei der Lektüre handelte es sich um ein Werk eines Bizarro-Esoterikers mit güldenem Umschlag, was uns zu abseitigen Spekulationen über den Beruf der Dame anregte. Wir verzichten hier zugunsten des Lesers auf eine genauere Erörterung.</p>
<p>Dann kann es ja losgehen mit der Speisenwahl. Herr Vroomfondel wählte das Bauernbrot mit Räucherlachs und Meerettich, einen Latte Macchiato und eine große Apfelschorle. Die TTL wurde mit grenzwertigen sechs Minuten gestoppt, prinzipiell war die Bedienung eher lahm, aber nicht unfreundlich. Die in der Academie kredenzte Kaffeesorte wird den fortgeschrittenen Koffein-Nerd nicht zum glückseligen Grinsen verleiten, ist jedoch im Rahmen eines Frühstücks durchaus akzeptabel. </p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/lachsbrot.jpg" alt="lachsbrot" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Bauernbrot mit Räucherlachs und Meerrettich: 5,90 €.</p>
</div>
<p>Das Bauernbrot stellte sich – leicht überraschend – als Italien-Style heraus. Es war grobporiges Weißbrot, das jedoch gut mit dem Lachs harmonierte. Der Lachs in Standard-Qualität war zu einem reichlich bemessenen Belag komponiert, der Meerettich wurde im separaten Näpfchen in ausreichender Menge gereicht. Erstaunlicherweise waren die halben Partytomaten, deren ubiquitäre Verwendung ja bei 46halbe zu einer konsequenten Abwertung in der Gesamtnote führt, aromatisch und zum Lachsbrot passend.</p>
<p>Das Angebot an Speisen war vielfältig, 46halbe hatte Mühe mit dem Auswählen. Das &#8220;knusprige Sandwich&#8221; klang irgendwie gut. Dazu konnten, wie beim Bauernbrot auch, diverse Beläge ausgesucht werden. 46halbe entschied sich für die stinknormale Variante: Frischkäse und milde Salami. Es stellte sich allerdings heraus, daß es sich um eine schnöde Schrippe handelte, die allerdings tatsächlich als knusprig einzustufen war.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/salamibroetchen.jpg" alt="salamibroetchen" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">&#8220;Sandwich&#8221; mit Frischkäse und Salami: 4,50 €.</p>
</div>
<p>Dazu wurde ein Obstsalat geordert, an dem es genau nichts zu bemängeln gab – außer vielleicht, daß Herr Vroomfondel sich mehrfach unerlaubt, aber mit großem Genuß, daran vergriff. Das spricht aber für Aussehen und Geschmack. Abweichend von den sonstigen Abläufen bestellte 46halbe dazu einen großen Milchkaffee.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/obstsalat.jpg" alt="obstsalat" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Obstsalat: 5,50 €.</p>
</div>
<p>Die allgemeine Aufmerksamkeit des Personals ließ ein wenig zu wünschen übrig, es bedurfte mehrfacher Signalisierung von Nachbestell- und Zahlungsbereitschaft. Es glückte uns dann aber nach dem Verzehr doch die Bestellung eines Capuccino, der dem Milchkaffee nicht nur wie ein Ei dem anderen glich, sondern auch so schmeckte.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/05/milchkaffee.jpg" alt="milchkaffee" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Großer Milchkaffee für 2,90 € oder kostenloser Capuccino?</p>
</div>
<p>Daß man sich die Brote aus einer großen Auswahl selbst zusammenstellen kann, ist eine innovative Idee fürs Frühstück, die man bisher nur selten offeriert bekommt. Innovativ und den Gästen sehr entgegenkommend ist es aber auch, Bestelltes einfach nicht zu berechnen. Wir schwören natürlich bei unseren Mägen, dies nicht gleich beim Bezahlen bemerkt zu haben, aber auf der Rechnung fehlten 46halbes Capuccino sowie der von Herrn Vroomfondel genossene frischgepreßte Orangensaft. Vermutlich wäre uns das ohne unser Frühstücksblog niemals aufgefallen, belief sich die Rechnung doch insgesamt auf stattliche 25,20 Euro.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die in entspannter Atmosphäre aus einer großen Auswahl von leckeren, frisch belegten Brötchen, Broten, Obstsalat und ähnlichem frühstücken wollen. Falsch ist man allerdings in der Academie, wenn man ein typisches Berlin-Style gemischtes Frühstück erwartet.</p>
<blockquote><p><strong> Academie der schönsten Künste</strong><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Charlottenstra%C3%9Fe+5,+70182+Stuttgart&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.819685,35.991211&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Charlottenstra%C3%9Fe+5,+Stuttgart+70182+Stuttgart,+Baden-W%C3%BCrttemberg&amp;z=16">Charlottenstraße 5</a>, 70182 Stuttgart<br />
Tel. (0711) 24 24 36<br />
<a href="http://www.academie-der-schoensten-kuenste.de/academie.php">Webseite</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_355" class="footnote">Diesmal waren 46halbe und Herr Vroomfondel als Testpersonen unterwegs.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>St Gaudy</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2010/03/22/st-gaudy/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2010/03/22/st-gaudy/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 23:14:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kreditkartenzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man vormittags durch die Gaudystraße in Richtung der Schönhauser Allee entlangspaziert, entdeckt man einen vor einiger Zeit neueröffneten Laden, das St Gaudy Café. Da offenbar in Prenzlauer Berg doch Vollbeschäftigung herrscht oder aber alle noch schlafen, ist niemand zu sehen im Laden. Aber das Schild draußen vor der Tür wirkt einladend: Bring me a [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man vormittags durch die Gaudystraße in Richtung der Schönhauser Allee entlangspaziert, entdeckt man einen vor einiger Zeit neueröffneten Laden, das St Gaudy Café. Da offenbar in Prenzlauer Berg doch Vollbeschäftigung herrscht oder aber alle noch schlafen, ist niemand zu sehen im Laden. Aber das Schild draußen vor der Tür wirkt einladend:</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/03/bach.jpg" alt="bach-spruch" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Bring me a cup of coffee before I turn into a goat. (Johann Sebastian Bach)</p>
</div>
<p>Und wer wollte sich schon in eine Ziege verwandeln? Wir<sup>[1]</sup> kehrten also ein und suchten uns einen der Tische am Fenster zur Gaudystraße. Es gibt im St Gaudy nicht viele typisch angeordnete Stühle und Tische, in den beiden Räumen des Lokals sind dafür Kuschelecken vorhanden, die sich nach etwas Verweildauer aber als minder bequem entpuppten. erdgeist litt unter mildem Jetlag, sein Blick war in etwa so, als hätte er eine Stunde auf ein Testbild geschaut. Entsprechend mußten erstmal zwei Latte macchiato her, doppelt für ihn. Nach einem kürzlichen Besuch in den USA sah sich erdgeist außer Stande, den Kaffee zu bewerten, da er alle deutschen Heißgetränke köstlich fand.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/03/2latte.jpg" alt="zwei latte" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Zwei Latte macchiato, Preis unbekannt.</p>
</div>
<p>Es gibt noch etwas nicht im St Gaudy: eine Karte. Wie wir es nun mehr und mehr beobachten, gibt es auch hier einen Tresen, wo man die Speisen an einer Tafel abliest oder aus der Auslage aussucht.<sup>[2]</sup> Entsprechend gibt es auch nur partiell eine Bedienung. Während als musikalische Untermalung Laute eines Wimmerholzes ertönen, wanken wir zum Sortiment, wo uns ein freundlicher Australier empfängt. erdgeist wählt ein dunkles belegtes Kürbiskern-Brötchen.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/03/broetchen.jpg" alt="broetchen" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Sandwich-Brötchen mit Camembert, Rauke, Gurke und Tomate, Preis unbekannt.</p>
</div>
<p>46halbe hatte zuerst auf nichts Lust, obgleich die Auslage leckere belegte Brötchen, vor allem aber verschiedene ansehnliche Kuchensorten offerierte. Nachdem erdgeist seine Schrippe verdrückt hatte, bestellten wir aber doch noch einen Karottenkuchen mit zwei Gabeln. Er kann sehr zum Verzehr empfohlen werden, war aber recht mächtig.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/03/karottenkuchen.jpg" alt="karottenkuchen" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Karottenkuchen, Preis leider auch unbekannt.</p>
</div>
<p>Da wir uns ans Fenster gesetzt hatten, spürten wir leider bald den Drang, uns eine Jacke überzuziehen, denn insgesamt war es im St Gaudy einen Tick zu kühl. Schon zum Aufwärmen orderten wir daher weitere Heißgetränke, die wir unter dem leicht skeptischen Blick von Lenin genossen.</p>
<div>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2010/03/lenin.jpg" alt="lenin-lampe" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Lenin auf der Lampe.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle, die in Ruhe eine der zahlreich rumliegenden Zeitschriften lesen wollen, vor dem Bestellen immer gern einen Blick auf die Speisen werfen möchten und freundliches Personal zu schätzen wissen.</p>
<blockquote><p><strong>St Gaudy Café</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Gaudystrasse+1+berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=12.859568,40.078125&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Gaudystra%C3%9Fe+1,+Prenzlauer+Berg+10437+Berlin&amp;ll=52.54734,13.412848&amp;spn=0.012161,0.039139&amp;z=15&amp;iwloc=A">Gaudystr. 1</a><br />
Tel. 0175-5977562<br />
<a href="http://www.gaudycafe.com/">Webseite des St. Gaudy</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_341" class="footnote">Das neue Café haben erdgeist und 46halbe für Euch unter die Lupe genommen.</li><li id="footnote_1_341" class="footnote">Der Vorteil ist natürlich, daß man sieht, was man bekommt. Der Nachteil ist, daß man keine Rechnung am Ende des Frühstücks bekommt, daher die Preise leicht wieder vergißt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Milch &amp; Zucker</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2010/01/14/milch-zucker/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 12:24:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[keine Kreditkartenzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Milch &#38; Zucker ist einer der Klassiker, den wir schon lange mal hier im Blog besprechen wollten. Das liegt daran, daß man eigentlich mindestens einmal im Monat zwangsweise in der Oranienstraße vorbeikommt.[1] Es gibt da Netz, Kaffee und Kuchen, den wir heute stellvertretend für Euch probiert haben.[2] Näheres dazu erfahrt ihr im Podcast, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Milch &amp; Zucker ist einer der Klassiker, den wir schon lange mal hier im Blog besprechen wollten. Das liegt daran, daß man eigentlich mindestens einmal im Monat zwangsweise in der Oranienstraße vorbeikommt.<sup>[1]</sup> Es gibt da Netz, Kaffee und Kuchen, den wir heute stellvertretend für Euch probiert haben.<sup>[2]</sup> Näheres dazu erfahrt ihr im Podcast, und auch, warum 46halbe bei Bärten Fersengeld gibt.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/09/100_4671.jpg" alt="Obst, Beerentörtchen und Brownie" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Obst, Beerentörtchen und Brownie.</p>
<p>Aber der Reihe nach: Das Milch &amp; Zucker ist eine der Kaffeebars, die – genau wie das Internet, von dem in letzter Zeit alle reden – immer häufiger im Berliner Stadtbild auftauchen. Bestellt wird an der Theke, an der auch sofort bezahlt wird. Die TTT ist demzufolge als instantan zu bezeichnen. Neben den üblichen Heißgetränken, die auch in Puschenversionen offeriert werden,<sup>[3]</sup> gibt es auch belegte Brotsachen aller Arten und Weisen, eine große Auswahl an Frischgetränken<sup>[4]</sup> sowie Backwaren, Müsli und Obstsalat.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/09/100_4670.jpg" alt="Latte Machiatto (Single)" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Latte macchiato (2,40 Euro).</p>
<p>46halbe orderte den einen oder anderen Latte macchiato sowie einen Kuchen, der einfach ansprechend aussah, dessen Zusammensetzung aber weniger von Bedeutung war. Natürlich ißt das Auge bekanntermaßen mit, was also schon aussieht wie eine Vogelscheuche mit Affenschaukel, wird erst gar nicht bestellt. Die ausgesprochen freundliche Bedienung klärte uns später auf: Es war ein Karottenkuchen. Doch Vorsicht! Diese Art Kuchen vergrößert sein Volumen exponentiell nach dem Verzehr.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/09/100_4673.jpg" alt="Karottenkuchen (ganz)" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Karottenkuchen (2,50 Euro).</p>
<p>Im Milch &amp; Zucker sitzen um einen herum meistens klickende Computerbesitzer und ein paar Anwälte der Sorte, die keinen Schlips trägt – man ist schließlich in Kreuzberg. Im Sommer sind vor dem Lokal an der vielbefahrenen Oranienstraße auch draußen ein paar Tische aufgebaut. Da dies bei der derzeitigen Witterung nicht der Fall ist, kann es zu Stoßzeiten durchaus recht voll sein.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/09/100_4675.jpg" alt="Karottenkuchen (halb)" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der Karottenkuchen hatte es in sich: Durch die spontane Verdreifachung seines Volumens kurz nach dem beginnenden Verzehr konnte er nur etappenweise verspeist werden.</p>
<p>Im Gegensatz zur nur mäßig eßbereiten 46halbe, die aufgrund ihrer geringen Nahrungsaufnahme auch so aussieht, ließ sich Jeck Pixelbrei nicht lumpen und orderte für den ersten Gang einen Focaccia<sup>[5]</sup> mit Rosmarinschinken und einem Darjeeling-Tee. Die Preise können nicht mehr genau angegeben werden, betragen aber in der Regel zwischen zwei und drei Euro.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/09/100_4668.jpg" alt="Darjeeling, Focaccia und Uhrzeit" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Darjeeling und Focaccia.</p>
<p>Der Focaccia zeichnete sich durch äußerste Leckerhaftigkeit aus, was dazu führte, daß er innerhalb kürzester Zeit verspeist wurde. Besonders gelobt werden soll an dieser Stelle die gute Qualität des Schinkens und das kleine, aber sehr mundende Detail der Trockentomate.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die auf kuchenartige Kalorienbomben stehen oder einfach nur in der Oranienstraße vorbeilaufen, denn koffeinhaltige Heißgetränke zum Mitnehmen werden auch offeriert.</p>
<blockquote><p><strong>Milch &amp; Zucker</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Oranienstra%C3%9Fe+37,+berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=11.753648,46.098633&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Oranienstra%C3%9Fe+37,+Kreuzberg+10999+Berlin&amp;z=15"><span><span>Oranienstraße 37</span></span></a><br />
Tel. 030 / 61 67 14 97<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/francescabondy/1545392896/">Die Außenansicht bei Flickr</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_314" class="footnote">Gerüchteweise ist das eines der Büros von Jeck.</li><li id="footnote_1_314" class="footnote">Und zwar nur, weil wir uns für Euch, die geehrten Leser, vollgefressen haben, um auch ja ein wohlfundiertes Urteil für Euch zu fällen.</li><li id="footnote_2_314" class="footnote">koffeinfrei und/oder mit Sojamilch bzw. laktosefrei – lecker!</li><li id="footnote_3_314" class="footnote">Zum Beispiel: Club-Mate. Das gehört wohl mittlerweile zum guten Ton.</li><li id="footnote_4_314" class="footnote">Immer dieses neumodische Zeug. Das heißt eigentlich schlicht und simpel: <a href="http://dict.leo.org/itde?lp=itde&amp;p=thMx..&amp;search=focaccia">Fladen</a>.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<itunes:subtitle>Das Milch &#38; Zucker ist einer der Klassiker, den wir schon lange mal hier im Blog besprechen wollten. Das liegt daran, daß man eigentlich mindestens ...</itunes:subtitle>
		<itunes:summary>Das Milch &#38; Zucker ist einer der Klassiker, den wir schon lange mal hier im Blog besprechen wollten. Das liegt daran, daß man eigentlich mindestens einmal im Monat zwangsweise in der Oranienstraße vorbeikommt. ((Gerüchteweise ist das eines der Büros von Jeck.)) Es gibt da Netz, Kaffee und Kuchen, den wir heute stellvertretend für Euch probiert haben. ((Und zwar nur, weil wir uns für Euch, die geehrten Leser, vollgefressen haben, um auch ja ein wohlfundiertes Urteil für Euch zu fällen.)) Näheres dazu erfahrt ihr im Podcast, und auch, warum 46halbe bei Bärten Fersengeld gibt.


Obst, Beerentörtchen und Brownie.

Aber der Reihe nach: Das Milch &#38; Zucker ist eine der Kaffeebars, die – genau wie das Internet, von dem in letzter Zeit alle reden – immer häufiger im Berliner Stadtbild auftauchen. Bestellt wird an der Theke, an der auch sofort bezahlt wird. Die TTT ist demzufolge als instantan zu bezeichnen. Neben den üblichen Heißgetränken, die auch in Puschenversionen offeriert werden, ((koffeinfrei und/oder mit Sojamilch bzw. laktosefrei – lecker!)) gibt es auch belegte Brotsachen aller Arten und Weisen, eine große Auswahl an Frischgetränken ((Zum Beispiel: Club-Mate. Das gehört wohl mittlerweile zum guten Ton.)) sowie Backwaren, Müsli und Obstsalat.


Latte macchiato (2,40 Euro).

46halbe orderte den einen oder anderen Latte macchiato sowie einen Kuchen, der einfach ansprechend aussah, dessen Zusammensetzung aber weniger von Bedeutung war. Natürlich ißt das Auge bekanntermaßen mit, was also schon aussieht wie eine Vogelscheuche mit Affenschaukel, wird erst gar nicht bestellt. Die ausgesprochen freundliche Bedienung klärte uns später auf: Es war ein Karottenkuchen. Doch Vorsicht! Diese Art Kuchen vergrößert sein Volumen exponentiell nach dem Verzehr.


Karottenkuchen (2,50 Euro).

Im Milch &#38; Zucker sitzen um einen herum meistens klickende Computerbesitzer und ein paar Anwälte der Sorte, die keinen Schlips trägt – man ist schließlich in Kreuzberg. Im Sommer sind vor dem Lokal an der vielbefahrenen Oranienstraße auch draußen ein paar Tische aufgebaut. Da dies bei der derzeitigen Witterung nicht der Fall ist, kann es zu Stoßzeiten durchaus recht voll sein.


Der Karottenkuchen hatte es in sich: Durch die spontane Verdreifachung seines Volumens kurz nach dem beginnenden Verzehr konnte er nur etappenweise verspeist werden.

Im Gegensatz zur nur mäßig eßbereiten 46halbe, die aufgrund ihrer geringen Nahrungsaufnahme auch so aussieht, ließ sich Jeck Pixelbrei nicht lumpen und orderte für den ersten Gang einen Focaccia ((Immer dieses neumodische Zeug. Das heißt eigentlich schlicht und simpel: Fladen.)) mit Rosmarinschinken und einem Darjeeling-Tee. Die Preise können nicht mehr genau angegeben werden, betragen aber in der Regel zwischen zwei und drei Euro.


Darjeeling und Focaccia.

Der Focaccia zeichnete sich durch äußerste Leckerhaftigkeit aus, was dazu führte, daß er innerhalb kürzester Zeit verspeist wurde. Besonders gelobt werden soll an dieser Stelle die gute Qualität des Schinkens und das kleine, aber sehr mundende Detail der Trockentomate.

Hingehen sollten alle, die auf kuchenartige Kalorienbomben stehen oder einfach nur in der Oranienstraße vorbeilaufen, denn koffeinhaltige Heißgetränke zum Mitnehmen werden auch offeriert.
Milch &#38; Zucker, Oranienstraße 37
Tel. 030 / 61 67 14 97
Die Außenansicht bei Flickr</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Kreuzberg, Podcast</itunes:keywords>
		<itunes:author>jeck.pixelbrei@gmail.com</itunes:author>
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		<title>Casina delle Rose</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2009/11/29/casina-delle-rose/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 16:49:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Tu si aliubi fueris, dices hic porcos coctos ambulare.&#8221; – Petron, Satyrica 45,4 22 Grad und angenehme Sonnenstrahlen begrüßen den Besucher auf dem Weg durch den Villa Borghese[1] zum Casina delle Rose. An uns[2] vorbei kommen gutgelaunte Fußgänger, Rollschuhfahrer, Segway-Benutzer und Fahrradwanderer. Wir setzen uns auf die große Terrasse an den äußersten Rand, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px">&#8220;Tu si aliubi fueris, dices hic porcos coctos ambulare.&#8221; – Petron, Satyrica 45,4</p>
<p>22 Grad und angenehme Sonnenstrahlen begrüßen den Besucher auf dem Weg durch den Villa Borghese<sup>[1]</sup> zum Casina delle Rose. An uns<sup>[2]</sup> vorbei kommen gutgelaunte Fußgänger, Rollschuhfahrer, Segway-Benutzer und Fahrradwanderer. Wir setzen uns auf die große Terrasse an den äußersten Rand, um den ersten Härtetest für das Servicepersonal zu proben.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/casina.jpg"><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/casina.jpg" alt="casina" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Außenansicht des Casina delle Rose mit Freiluftkino nebenan.</p>
<p>Doch es eilt sofort und mit freundlichem Lächeln eine bildhübsche Italienerin herbei und offeriert uns die Karte. Die typische Frühstücksuhrzeit am frühen Nachmittag läßt uns nach koffeinhaltigen Heißgetränken und Süßem ausschauen. 46halbe durchsucht das Eisangebot und wird fündig. Serviert wird ein köstliches, cremiges Gemisch aus Stracciatella und Vanille, das trotzdem so kalt ist, daß die Schokoladenstückchen am Löffel festfrieren. Lecker!</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/eis.jpg"><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/eis.jpg" alt="eis" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Eis der Sorte Stracciatella-Vanille mit vernachlässigbarem Preis.</p>
<p>Um den Genuß zu vervollkommnen, werden ein Cappuccino und ein Eiskaffee geordert. Der Versuch, den Eiskaffee landesüblich auf italienisch zu bestellen, glückt vordergründig, denn die Nachfrage &#8220;Shakerato?&#8221; sorgt für leichte Verwirrung. Die Kellnerin überbrückt ihr Fremdschämen äußerst professionell mit einer eindeutigen Geste, die Erleuchtung bringt: &#8220;Ja, geschüttelt! Äh, si, shakerato!&#8221; Der Cappuccino kommt in einer besonderen Tasse mit ergonomisch wertvollem Henkel und erfreut durch den in diesem Teil der Welt durchaus üblichen guten Kaffeegeschmack. Der Eiskaffee, der hier Caffe Freddo genannt wird, aber toppt das Erlebnis angenehmer Gastronomie durch seine Optik:</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/eiskaffee.jpg"><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/eiskaffee.jpg" alt="eiskaffee" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Cappuccino und Caffe Freddo, die ihren einzeln leider nicht mehr bekannten Preis Wert waren.</p>
<p>Die dunklen Applikationen an der Innenseite des Glases stellten sich als vergängliche Kunst heraus, die den rieselnden Effekt von pittoresken Schokoladenfällen hatte. Um eine lange Beschreibung kurz zu machen: Kaffee schmeckt hier einfach nach Kaffee, und die milde Temperiertheit des Getränks verleitet allzu schnell zu übereiltem Genuß.</p>
<p>Im Verlauf des entspannten Gesprächs über die Vorzüge mediterranen Lebens kamen die Tester übrigens überein, daß sie im Falle eines zukünftigen Umstiegs in das Spekulantengeschäft das Objekt definitiv erwerben werden. Ob wir die für römische Verhältnisse moderaten Preise beibehalten werden, wird sich allerdings erst dann zeigen: Unser Aufwand betrug inklusive eines fürstlichen, aber verdienten Trinkgeldes fünfzehn Euro.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/spqr.jpg"><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/11/spqr.jpg" alt="gullideckel" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Selbst die Gullideckel sind in Rom vielsagend.</p>
<p>Während wir das Spekulationsobjekt verließen und zu einem Spaziergang aufbrachen, fiel uns die allseits bekannte altrömische Sage des Marcus Curtius ein.<sup>[3]</sup> Der furchtlose junge Soldat adliger Herkunft schmiß sich dereinst mitsamt Harnisch und Roß in einen Erdspalt inmitten Roms, der sich zuvor als mit herkömmlichen Mitteln nicht auffüllbar erwiesen hatte. Sein selbstloses Opfer war nicht umsonst: Der Spalt schloß sich, so daß wir heutzutage fröhlich durch den Villa Borghese schlendern und dabei ansehnliche Reiterbildnisse des Herrn Martius bestaunen konnten.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die erfahren wollen, was italienische Gastlichkeit praktisch bedeutet und den ansonsten durch ausgiebiges Hupen gekennzeichneten Straßenverkehr der Großstadt mal vergessen möchten. Das Casina delle Rose sollte einfach jeder Romtourist besuchen, auch wenn man gar keinen Hunger hat. Und zu Fuß sind es nur fünf Minuten zum örtlichen Segway-Vermieter.  :}</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>Casina delle Rose</strong>, <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Largo+Mastroianni+1+(),+00197+ROM&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=35.082817,92.021484&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Largo+Marcello+Mastroianni,+00197+Rom,+Latium,+Italien&amp;ll=41.911044,12.488408&amp;spn=0.004024,0.011233&amp;z=17&amp;iwloc=A">Largo Mastroianni 1</a>, 00197 Rom<br />
Tel. +39 <span>06 4201 6224</span></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_319" class="footnote">Ja, wir sind im schnieken Rom, und der Villa Borghese ist der schönste und größte Park hier.</li><li id="footnote_1_319" class="footnote">Das weitgereiste furchtlose Testteam ist heute 46halbe und naros.</li><li id="footnote_2_319" class="footnote">Na gut, sie fiel uns durch das Blättern in römischen Stadtführern auf.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Datscha</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jun 2009 11:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[keine Kreditkartenzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Testteam[1] hat den folgenden Artikel unter unerwartet erschwerten Bedingungen verfaßt. Der Leser möge also nachsehen, falls zwischen den Zeilen Zähneknirschen zu vernehmen ist. Aber der Reihe nach&#8230; Das Datscha erfreut seine Gäste mit einem kostenlosen WLAN und vor allem erstaunlich vielen gut zugänglichen Steckdosen.[2][3] Dieser Umstand regt dazu an, grundsätzlich über die ethischen Dilemmata [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Testteam<sup>[1]</sup> hat den folgenden Artikel unter unerwartet erschwerten Bedingungen verfaßt. Der Leser möge also nachsehen, falls zwischen den Zeilen Zähneknirschen zu vernehmen ist. Aber der Reihe nach&#8230;</p>
<p>Das Datscha erfreut seine Gäste mit einem kostenlosen WLAN und vor allem erstaunlich vielen gut zugänglichen Steckdosen.<sup>[2]</sup><sup>[3]</sup> Dieser Umstand regt dazu an, grundsätzlich über die ethischen Dilemmata der freien Netznutzung in Cafés zu sprechen. Für jeden, der sich der Hackerethik verpflichtet fühlt, ist ja immer mal wieder die Diskussion darüber an der Tagesordnung.</p>
<p>Wir mußten schon nach kurzer Debatte feststellen: Es wäre in der Tat eine große Herausforderung für das anwesende Testteam beispielsweise über einem ebensolchen Café zu wohnen und trotzdem alle moralischen Richtlinien zu befolgen, die verantwortungsvolle Nutzer von neuartigen Rundfunksempfangsgeräten sich selbst aufzuerlegen pflegen. Groß wäre die Versuchung, sich in Splinter-Cell-Manier auf die Lauer zu legen, um unwissende oder fahrlässige Menschen zu beobachten und auszuspionieren.<sup>[4]</sup></p>
<p>Aber endlich mal zum Zweck dieses Blog-Postings: Der erste Blick in die Karte war irgendwie vertraut, obgleich das Datscha vorher nie besucht wurde. Aber die Speisekarte erinnerte in Aussehen, Schriftart und vor allem wegen <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/fehlerfrei.jpg">eines bestimmten Spruchs</a> sofort an das <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/09/05/gorki-park/">Gorki Park</a> in Mitte. Das gleiche gilt für die Teegläser:</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/tee.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-301" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/tee.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a><br />
<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Loser Darjeeling-Tee in einem schönen Glas für 2,00 Euro. So soll es sein.<br />
</span></p>
<p>Glücklicherweise wurde die oben beschriebene hackerethische Versuchung jäh unterbrochen, da die TTT<sup>[5]</sup> so klein war, daß sie im nicht meßbaren Bereich lag. Dies könnte allerdings auch daran liegen, daß Jeck gerade damit zu tun hatte, seine Pflanzen gegen Zombies zu pflegen. Die einzig halbwegs verläßliche Aussage, die ihm zu entlocken war: &#8220;Der Tee war auf jeden Fall noch während der ersten Welle von Zombies hier!&#8221;<sup>[6]</sup></p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/kaffee.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-302" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/kaffee.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a><br />
<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Leckerer Capuccino für 2,20 Euro.</span></p>
<p>Nach dem diesmal übrigens nur ganz leicht verspäteten Eintreffen<sup>[7]</sup> von 46halbe konnte deshalb ohne viel Verzögerung die Essensbestellung aufgegeben werden. Die Auswahl gestaltet sich einfach, denn es gibt überschaubar viele Angebote, die sich deutlich voneinander unterscheiden. Es ist ein Tag für ein deftiges Frühstücksmahl: Nach kurzer interner Debatte wurde ein Schwarzes Meer und ein klassischer Flammkuchen mit Speck bestellt.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/flammkuchen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-300" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/flammkuchen.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a><br />
<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Klassischer Flammkuchen. Gut für den Tester, hart für das Büro. 5,90 Euro.<br />
</span></p>
<p>Der Flammkuchen fiel auf den ersten Blick dadurch auf, daß Unmengen von Zwiebeln<sup>[8]</sup> den geneigten Esser anlugten. 46halbe mag Zwiebeln, bekam aber instantan ein mitleidiges<sup>[9]</sup> Gefühl gegenüber ihren Büronachbarn, die offenbar einen harten Tag vor sich hatten. Das Hineinbeißen in den natürlich noch warmen Flammkuchen ergab einen angenehm dilligen Geschmack.</p>
<p>Das Schwarze Meer ist eines der auf einem Teller in kleinen Schälchen angerichteten Mahlzeiten, die dem Betrachter ein spontanes &#8220;Was?! Das ist alles!?&#8221; entlocken.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/schwarzesmeer.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-303" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/schwarzesmeer.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a><br />
<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Perfektes Katerfrühstück: Schwarzes Meer für sieben Euro.</span></p>
<p>Bei genauerem Beessen stellt sich zum Glück heraus, daß die Datscha-Küche ein sehr genaues Gespür dafür hat, wieviel Portion gerade genug ist. Beim Würzen ist dieses schon an Gleichberechtigungsmanie erinnernde Fingerspitzengefühl allerdings nicht vorhanden. Die verschiedenen Sachen waren entweder sehr salzig oder scharf (Tomaten/Zwiebel-Paste und Heringstartar) oder gar nicht in die Nähe eines geschmacksverändernden Stoffes gekommen (Rührei und Kartoffelröstling mit Lachs).</p>
<p>Glücklicherweise mag Testesser Jeck salzig und gehört dem Kompetenznetzwerk der Eigenwürzer an, sodaß die Essung des Schwarzen Meeres zur allgemeinen Zufriedenheit verlief und vor allem all jenen Weggefährten empfohlen wird, die an den Nachwirkungen einer Ethanol-Intoxikation leiden.</p>
<p>Um wirklich einen kompletten Testbericht<sup>[10]</sup> abliefern zu können, wurde dann noch ein Stück Käsekuchen bestellt.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/kaesekuchen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-304" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/kaesekuchen.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a><br />
<span style="font-size: x-small;font-family: verdana,geneva">Normalerweise gibt es noch zwei andere Sorten<sup>[11]</sup>: Käsekuchen für 2,50 Euro.</span></p>
<p>Zur Bewertung dieses Stückes kann leider kein ganz neutrales Testurteil angegeben werden, da Herr P. eigentlich keine Käsekuchen mag und 46halbe sich mit fadenscheinigen Ausflüchten, die sich auf das Kokoszeugs auf dem Kuchen bezogen, dem zuvor angekündigten Testessen entzog. Mit aller zu Rate gezogenen Kompetenz kann das Team aber bestätigen, daß der Kuchen handwerklich korrekt und wohlschmeckend zubereitet wurde und Käsekuchen-mit-Mandarinen-und-Kokosflocken-Liebhabern durchaus Freude bereiten kann.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die ein praktisches, schnelles und freundliches Frühstück wünschen und keine Angst vor Kindersirenen in einem ansonsten aber nur mittelmäßig gefüllten Lokal haben.<sup>[12]</sup> Da das Netz nach dem guten Essen noch etwas zum Bleiben einlädt, die Bedienung freundlich ist und die koffeinhaltigen Heißgetränke schmecken, können wir das Datscha guten Gewissens weiterempfehlen.</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>Datscha</strong><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Gabriel-Max-Stra%C3%9Fe+1,+Friedrichshain+10245+Berlin,+Berlin,+Berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.574931,36.914063&amp;ie=UTF8&amp;cd=2&amp;geocode=FWA6IQMdn1nNAA&amp;split=0&amp;ll=52.509744,13.457823&amp;spn=0.006896,0.018024&amp;z=16&amp;iwloc=A" target="_blank"><br />
</a><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Gabriel-Max-Stra%C3%9Fe+1,+Friedrichshain+10245+Berlin,+Berlin,+Berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.574931,36.914063&amp;ie=UTF8&amp;cd=2&amp;geocode=FWA6IQMdn1nNAA&amp;split=0&amp;ll=52.509744,13.457823&amp;spn=0.006896,0.018024&amp;z=16&amp;iwloc=A">Gabriel-Max-Str. 1</a><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=Gabriel-Max-Stra%C3%9Fe+1,+Friedrichshain+10245+Berlin,+Berlin,+Berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.574931,36.914063&amp;ie=UTF8&amp;cd=2&amp;geocode=FWA6IQMdn1nNAA&amp;split=0&amp;ll=52.509744,13.457823&amp;spn=0.006896,0.018024&amp;z=16&amp;iwloc=A">, 10245 Berlin</a><br />
Tel. <span>030 / 700 86 735<br />
<a href="http://cafe-datscha.de/">cafe-datscha.de</a></span></p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/aussenansicht.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-311" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/06/aussenansicht.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_299" class="footnote">46halbe und der ehrenwerte Herr Pixelbrei.</li><li id="footnote_1_299" class="footnote">Steckdosen sind im Grunde wichtiger als das Netzangebot, da man ja heutzutage sein mobiles Internet dabei hat.</li><li id="footnote_2_299" class="footnote">Ach wirklich? GPRS zählt als mobiles &#8220;Netz&#8221;?</li><li id="footnote_3_299" class="footnote">*sniff*</li><li id="footnote_4_299" class="footnote">Time To Tea.</li><li id="footnote_5_299" class="footnote">Was dies bedeutet, überlassen wir dem Leser, weisen aber vorsorglich daraufhin, daß die TTT und TTL auch im restlichen Verlauf der Sitzung angenehm klein war.</li><li id="footnote_6_299" class="footnote">Nee, klar.</li><li id="footnote_7_299" class="footnote">Die Zwiebeln sahen für Jeck sehr frisch und lecker aus.</li><li id="footnote_8_299" class="footnote">Diese Fußnote wurde gegen 46halbes Willen eingefügt und dient nur der Ablenkung. 46halbe weint jetzt, denn sinnlose und unnötig lang ausformulierte Fußnoten sind eine Nemesis. Das habt ihr nun davon.</li><li id="footnote_9_299" class="footnote">Ja, wir haben auch Wostok, so eine Art russische Bionade ausprobiert, wollen aber an dieser Stelle nicht zu viel verraten. Nur so viel: Interessant.</li><li id="footnote_10_299" class="footnote">Am Vortag war eine Touristengruppe eingefallen.</li><li id="footnote_11_299" class="footnote">Auf diesen Umstand bezog sich die eingehende Bemerkung, die der Datscha natürlich keineswegs anzulasten ist. Obwohl man anmerken muß, daß ein paar Kinderwagenkrähenfüße das Problem aus der Welt schaffen könnten.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>kaufbar</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2009/05/30/kaufbar/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 May 2009 22:26:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitten in Berlin ein idyllisches und vielleicht gar ruhiges Plätzchen zu finden, ist nicht immer einfach. Das Lokal kaufbar ist dafür eigentlich nicht bekannt, da es an der recht stark befahrenen Gärtnerstraße in Friedrichshain gelegen ist. Allerdings versteckt sich ein Teil der Tische im Hinterhof, und der ist nicht nur fabelhaft still, sondern hat einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitten in Berlin ein idyllisches und vielleicht gar ruhiges Plätzchen zu finden, ist nicht immer einfach. Das Lokal kaufbar ist dafür eigentlich nicht bekannt, da es an der recht stark befahrenen Gärtnerstraße in Friedrichshain gelegen ist. Allerdings versteckt sich ein Teil der Tische im Hinterhof, und der ist nicht nur fabelhaft still, sondern hat einen schönen großen Ahornbaum. Dank an die freundliche Kellnerin, welche die zuerst eintreffende Testesserin darauf hinwies.</p>
<p>Dieser Frühstückstest stand unter besonderen Vorzeichen, die eine ruhige Umgebung verlangten: Juliane vom Berliner Radiosender Fritz nahm einen kurzen, aber launigen <a href="http://trackback.fritz.de/podpress_trac/web/983/0/trb_090509.MP3">Bericht</a> (mp3, ab Minute 38) über Blogs, die sich der Bewertung von Gaststätten verschrieben haben, für die Sendung Trackback auf. Wir<sup>[1]</sup> setzten uns also an einen der Tische unter den Ahornbaum. Die restlichen Tische waren noch unbesetzt, perfekte Bedingungen also für sowohl den Genuß des Frühstücks als auch die Aufnahme für den Radiobericht.</p>
<p>Die Karte ist in der kaufbar übrigens zweigeteilt. Die eine Hälfte ist voller Vorschläge für Krawallbrause und Cocktails, die andere eine Art Multiple-Choice-Test: Man kreuzt an, was man für das perfekte Frühstück hält. Ob wir damit diesmal richtig liegen?</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/05/kaufbar.jpg" alt="streichholzschachtel" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der Name ist Programm: Alles hier ist kaufbar, nur die Streichhölzer sind kostenlos. :}</p>
</div>
<p>Nachdem der übliche Latte macchiato in einer TTL von unter drei Minuten auf dem Tisch stand und zudem mit Wasser gereicht wurde, versprach der Besuch ein angenehmes Erlebnis zu werden. Juliane hatte allerdings noch etwas mit den Auswirkungen einer durchzechten Nacht zu kämpfen und war daher zunächst nicht übermäßig hungrig. Sie orderte gegen die leichte Apetitlosigkeit im Ankreuzverfahren Obst mit Joghurt. 46halbe bestellte das vegetarische Frühstück, allerdings ohne Gouda.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-194" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/05/obstjoghurt.jpg" alt="obst mit joghurt" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Obst mit Joghurt für 2,80 €.</p>
</div>
<p>Juliane bewertete ihren Joghurt mit Bananenstücken, Orangen und Pinienkernen als sehr wohlschmeckend, aber nicht weiter aufregend. Während sie ihn ohne besondere Eile verspeiste, widmeten wir uns einem Gespräch über Essensbewertungen, Blog-Kategorien und Verfehlungen beim Service. Da der Radiobericht aber nur ein paar Minuten umfassen sollte, kamen wir recht schnell auf journalistische Arbeit ganz allgemein und die Sinnhaftigkeit und den Inhalt von Fragen bei Bewerbungstests an Journalistenschulen zu sprechen. Juliane wußte da Aktuelles und Spannendes zu berichten, was aber hier nicht weiter ausgewalzt werden soll.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-197" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/05/vegetarisch.jpg" alt="vegetarisches fruehstueck" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Vegetarisches Frühstück für 4,10 €.</p>
</div>
<p>Das vegetarische Frühstück kam mit einem frischen, noch warmen Brötchen. Das ließ sogar darüber hinwegsehen, daß das Messer nicht richtig abgewaschen war. Garniert waren die beiden Aufstriche und die Marmelade mit Trauben, Äpfeln, dazu etwas Grünzeugs. 46halbe vergab das Prädikat &#8220;sehr köstlich&#8221;.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-198" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/05/zweitesfruehstueck.jpg" alt="zweites fruehstueck" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Julianes zweites Frühstück, Preis unklar.</p>
</div>
<p>Julianes zunächst unterdurchschnittlicher Apetit wurde offenbar durch die Leckereien dann doch angeregt: Sie bestellte mittels der Ankreuzliste frische Toskana-Brötchen, Serrano-Schinken und ein Ei. Natürlich waren auch hier ein paar Sprossen und Salat als Garnitur dabei. Während sie noch das Essen genoß, füllte sich gegen ein Uhr das Lokal merklich. Offenbar waren die Friedrichshainer nun wach geworden..</p>
<p>Hingehen sollten alle, die preiswert speisen wollen, aber nichts Außergewöhnliches erwarten, gern aber gemütlich und idyllisch chillen und dabei schnell und ausnehmend freundlich bedient werden möchten. Wer dem Müßiggang nicht abgeneigt ist und bis kurz vor Sonnenuntergang bleiben kann, sollte nicht verpassen, zur unweiten Modersohnbrücke zu gehen und unbeeinträchtigt von den in Berlin häufig anzutreffenden Pomadenhengsten den Sonnenuntergang an der fast schönsten Stelle in Berlin zu genießen.</p>
<blockquote><p><strong>kaufbar</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=g%C3%A4rtnerstra%C3%9Fe+4+++++10245+berlin&amp;sll=51.454007,10.415039&amp;sspn=13.600395,49.174805&amp;ie=UTF8&amp;z=16">Gärtnerstr. 4</a><br />
Tel. 030 / 297 78 825<br />
<a href="http://www.kaufbar-berlin.de/">Webseite kaufbar</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_283" class="footnote">Mit der wie immer völlig objektiven Berichterstattung waren heute ebenjene Juliane und 46halbe betraut.</li></ol>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Rotwild aska Fargo</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2009/04/26/rotwild-aska-fargo/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2009 12:15:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brunchbuffet]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Draußen in der Stadt. Wanderer halten an, den Atem. Kehren ein, und wieder. Ein rüdes Wort, dem Hunde. Stolpern und stapeln, zertretenes Grün. Boxi.&#8221; &#8211; Unbekannter Erdgeist Für professionelle Krawalltouristen wie uns[1] gehört das Auskundschaften des Walpurgisnachtkiezes zum Routineprogramm. Auf der Grünberger Straße, gleich neben dem Zielona Góra, schickt sich das Fargo[2] an, Friedrichshainer Schickimicki-Gentrifizierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px">&#8220;Draußen in der Stadt. Wanderer halten an, den Atem. Kehren ein, und wieder. Ein rüdes Wort, dem Hunde. Stolpern und stapeln, zertretenes Grün. Boxi.&#8221; &#8211; Unbekannter Erdgeist</p>
<p>Für professionelle Krawalltouristen wie uns<sup>[1]</sup> gehört das Auskundschaften des Walpurgisnachtkiezes zum Routineprogramm. Auf der <a href="http://maps.google.com/maps?&amp;q=fargo+berlin&amp;fb=1&amp;split=1&amp;cid=11441619732399421840&amp;li=lmd&amp;ll=52.506609,13.463144&amp;spn=0.024606,0.077248&amp;z=14&amp;iwloc=A" target="_blank">Grünberger Straße</a>, gleich neben dem Zielona Góra, schickt sich das Fargo<sup>[2]</sup> an, Friedrichshainer Schickimicki-Gentrifizierung zum Trotz Verweil für Alteingesessene zu sein.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_aussenansicht.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-269" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_aussenansicht.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Ja, da steht immer noch Fargo dran. Nein, es heisst Rotwild.</p>
<p>Idyllisch gelegen am Hunde- und Assi-Boxi, mit Blick auf den Spießerbiomarkt und das Resozialisierungsprojekt &#8220;Cafe am Boxi&#8221;<sup>[3]</sup> verschlug den überpünktlich eingetroffenen Jeck die Befüllung der Freiluftplätze auf die – immerhin noch gut belüfteten – Fensterplätze.<sup>[4]</sup></p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_blickraus.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-271" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_blickraus.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Hier wird am 1. Mai alles noch viel grüner sein.</p>
<p>Das Lebensgefühl im Fargo<sup>[5]</sup> ist Norddeutsch. Man setzt sich erstmal. Man genießt den Ausblick. Man denkt über das Leben nach. Man fragt sich, wo eigentlich die anderen Frühstücksblogger bleiben. Dann löst man noch schnell das Energieproblem der Erde, ohne dazu fossile Brennstoffe zu benötigen.<sup>[6]</sup> Und dann&#8230;</p>
<p>&#8230;dann wird nach ungefähr 20 Minuten zum ersten Mal der Bediener<sup>[7]</sup> aufmerksam und widmet sich dem frisch vervollständigten Testerteam. Das kann viele Gründe haben: Vielleicht sind Gästegruppen der Größe N=1 nicht signifikant genug. Vielleicht muß man draußen sitzen, um bemerkt zu werden. Aber vielleicht waren auch einfach nicht genug Bediener da.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_blickinnen.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-270" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_blickinnen.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Links auf der Theke stand das Büffett.<sup>[8]</sup> Rechts saßen die Inspektoren.</p>
<p>Das machte sich auch in der TTM<sup>[9]</sup> bemerkbar. Während die TTT<sup>[10]</sup> sportliche vier Minuten beträgt, liegt die TTM hingegen bei verpeilerischen 11 Minuten. ABER: Es gab eine höfliche Entschuldigung! Trotz Berlin! Trotz Friedrichshain.<sup>[11]</sup></p>
<p>Einer der anwesenden Frühstücksblogger hat eine kleine Teebeutelneurose<sup>[12]</sup> Glücklicherweise brach die Neurose hier nicht aus. Es handelte sich also um Tee, der sich auch so nennen darf. Schon das Äußere überzeugte: Statt eines Fixminze-Beutels aus der Pappschachtel gab es losen Tee fein verpackt in einen ebenfalls losen Filterbeutel.<sup>[13]</sup></p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_tee.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-275" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_tee.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Ein Tee, der zumindest schon mal gut aussieht. Lose!</p>
<p>Der Milchkaffee brauchte keinen Zucker, was laut Versuchsperson Zeta ein gutes Zeichen für Heißgetränke dieser Art ist, war gut trinkbar und definitiv keine Krönung<sup>[14]</sup>. An die heiße Tasse schmiegte sich ein – den Wärmetransfergesetzen der Thermodynamik folgend schon leicht angeflüssigtes – Stück Sarottischokolade.</p>
<p>Das Angebot an Speisen wurde in Berliner Sonntagstradition dargereicht: &#8220;Kleenet Jemüschtet uffe Theke vateilt, Alta&#8221;. Für alle Non-Native-Speaker: Buffet. Das Frühstücksbuffet ist eine für Tavernen-Betreiber billige und lukrative Variante, Leute am Wochenende abzufrühstücken. Positive Ausnahmen <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/10/22/tempobox/">existieren</a>, sind aber selten. Die Regel sind eher <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/06/24/mathes-lautz/">&#8220;Dienst nach Vorschrift&#8221;-Anrichten</a>. Auch das Buffet im Fargo<sup>[15]</sup> zeichnet sich durch eine fast schon professionelle Beliebigkeit aus. Selbst der Preis ist Mittelmaß: 8,50 Euro ist nicht wirklich billig, aber auch keineswegs zu viel.</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_essn_edgst.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-273" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_essn_edgst.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Herr Erdgeist verspeiste gelb mit rot.</p>
<p>Der geneigte Leser möge uns nicht falsch verstehen. Das Buffet war durchaus sättigend und auch schmeckend. Die Suche nach dem besonderen, einzigartigen Merkmal; der einen Speise, die uns wieder ins Fargo<sup>[16]</sup> ziehen wird, lief aber leider erfolglos.<sup>[17]</sup> Daß die BBB-Crew wirklich alles ausprobiert hat, um die besondere Speise zu finden, soll an dieser Stelle natürlich auch dokumentiert werden:</p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_hauptgang.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-274" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_hauptgang.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Herr Pixelbrei nahm den ganzen Rest.</p>
<p>Nach dem ersten Hauptgang genehmigten sich die externen Inspektoren ein weiteres Heißgetränk jeweils derselben Art, das nun mit jeweils 2,40 Euro berechnet wurde. Das erste Heißgetränk ist im Büffetpreis inbegriffen.<sup>[18]</sup> Erstaunliches Detail: Nachdem Versuchsperson Zeta in Apothekerschrift Notizen gemacht hatte und Versuchsperson 13 mit einem fotografischen Apparat operierte, wurde die zweite Runde in der Hälfte der TTT(1)-Zeit geliefert.<sup>[19]</sup></p>
<p><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_dessert.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-272" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/04/090426_fargo_dessert.jpg" alt="" width="500" height="290" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Was ist an diesem Bild falsch?<sup>[20]</sup></p>
<p>Damit war genug Flüssigkeit vorhanden, um das Dessert herunterzuspülen. Wir stellen hier im Bild nur eine der gewählten Kombinationen dar, um dem geneigten Leser die Ei-Müsli-Kombination von Versuchsperson Zeta zu ersparen<sup>[21]</sup>. Die Qualität war halt… okay. Aber das sagten wir ja bereits.</p>
<p>Versuchsperson 13 räkelte sich nach dem Essen versonnen in seiner semibequemen Sitzgelegenheit und ließ einen wohligen &#8220;wunderbar&#8221;-Seufzer vernehmen. Daß dies zum guten Teil seiner erleuchteten, weisen und gelassenen Geisteshaltung zu verdanken ist, scheint ein passendes Fazit für das Fargo<sup>[22]</sup> zu sein:</p>
<p>Gut gelaunte Menschen, die keine großen Überraschungen und kein Latteschlürfer brauchen, bekommen hier ein solides Frühstück zum annehmbaren Preis<sup>[23]</sup> und werden satt. Wer allerdings sowieso schon einen Griesgrampf gefressen hat, wird sich über das frugale Angebot beschweren, sollte aber wahrscheinlich sowieso zu Hause bleiben.</p>
<p style="padding-left: 30px"><strong>Rotwild aska<sup>[24]</sup> Fargo</strong>, <a href="http://maps.google.com/maps?&amp;q=fargo+berlin&amp;fb=1&amp;split=1&amp;cid=11441619732399421840&amp;li=lmd&amp;ll=52.506609,13.463144&amp;spn=0.024606,0.077248&amp;z=14&amp;iwloc=A" target="_blank">Grünberger Straße 77</a>, 10245 Berlin<br />
Tel. <span>030 &#8211; 29 00 57 19</span></p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_268" class="footnote">Die Inertia des Sonntagmorgen überwanden für euch Jeck und erdgeist.</li><li id="footnote_1_268" class="footnote">Entschuldigung: Rotwild</li><li id="footnote_2_268" class="footnote">Namen recherchieren. Quatsch. Wozu denn, weiß doch jeder, was gemeint ist. So ein Hundfutterkochladen halt. Kein Wunder, daß die rückfällig werden.</li><li id="footnote_3_268" class="footnote">Also die Wand war weg, das Fenster ging bis zum Boden und war quasi ausgebaut. Also fast draußen.</li><li id="footnote_4_268" class="footnote">Entschuldigung: Rotwild</li><li id="footnote_5_268" class="footnote">Wurde natürlich gleich wieder vergessen. Wegen Unterkoffeeinierung.</li><li id="footnote_6_268" class="footnote">Es bediente Sie: Herr Fuchs.</li><li id="footnote_7_268" class="footnote">Das war aber schon weg, als VP13 zurückkam um die fehlenden Fotos zu machen.</li><li id="footnote_8_268" class="footnote">TimeToMilchkaffee</li><li id="footnote_9_268" class="footnote">TimeToTea</li><li id="footnote_10_268" class="footnote">An dieser Stelle bemerkt der geneigte Leser, wie sehr sich der Anspruch der einst stolzen Zunft der Frühstücksblogger der Realität angepasst (lies: gesenkt) hat, wenn solche dem Dienstleistungsgewerbe eigentlich selbstverständlich scheinende Gesten extra erwähnt werden müssen. Dennoch: Ein Lächel-Bienchen an dieser Stelle für den Bediener.</li><li id="footnote_11_268" class="footnote">Er ist der Ansicht, für einen labbrigen Messmerteekannenbeutel nicht teuer Restaurant-Geld bezahlen zu wollen.</li><li id="footnote_12_268" class="footnote">Auch hierbei ist es schon bezeichnend, daß wir das extra erwähnen müssen. Natürlich könnte man an dieser Stelle noch bemängeln, daß zwei Teelöffel Tee auf eine Tasse Tee ein bißchen viel sind, aber hier ist nicht London.</li><li id="footnote_13_268" class="footnote">Ihr wißt schon: Der westverwandtschaftsgeschmuggelte Fegerestekaffee, bei dem man sich immer gut vorstellen kann, er sei durch Onkel Horsts alte Socken gefiltert.</li><li id="footnote_14_268" class="footnote">Entschuldigung: Rotwild</li><li id="footnote_15_268" class="footnote">Rotwild</li><li id="footnote_16_268" class="footnote">Nein, das hat nichts damit zu tun, daß unmittelbar davor 50 Prozent der teilnehmenden Kontrollgruppe ***-Essen in sich gestopft hatte.</li><li id="footnote_17_268" class="footnote">Eigentlich war das bei uns ein bisschen komplexer, aber eine detailgetreue Darstellung der Verhandlungen würden jetzt zu weit führen.</li><li id="footnote_18_268" class="footnote">Wir empfehlen sämtlichen Gästen Berliner Servicebetriebe, immer mal wieder ihr Essen zu fotografieren. Das spornt anscheinend an.</li><li id="footnote_19_268" class="footnote">Der Aufkleber auf der Banane. Wir wissen, dass ihr die Bananen im Großmarkt kauft. Aber wir wollen wenigstens die Illusion, ihr hättet sie gerade frisch vom Baum gepflückt. Also macht gefälligst die verdammten Aufkleber vom Obst ab!</li><li id="footnote_20_268" class="footnote">Ebenfalls unerwähnt müssen die neckischen Anekdoten bleiben, die aus dem altersschwächebedingten Auf-dem-Boden-verteilen von Stiften und Broten und der heroischen Anwendung der 5-Sekunden-Regel erwuchsen. Auch die spontane Selbstheilung der VP13 von seinen jugendlich naiven Vegetarismusexperimenten werden wohl erst in einem späteren Bericht ausgerollt werden.</li><li id="footnote_21_268" class="footnote">Entschuldigung: Rotwild, was es mit dem Verzicht auf den alten Namen auf sich hat, wird dem Leser als Hausaufgabe angetragen.</li><li id="footnote_22_268" class="footnote">Die ebenfalls vertretene Mindermeinung, daß 17 Mark eigentlich zu viel seien, ist ein anderes Thema. Im derzeitigen Berliner Frühstücksmarkt ist der Preis in jedem Falle gerechtfertigt.</li><li id="footnote_23_268" class="footnote">also still known as</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Maibach</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 22:20:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[keine Kreditkartenzahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wo es der Autoindustrie grade so schlecht geht, ist es nur angebracht, ins Maibach zu gehen, auch wenn sich das Auto anders schreibt. Das ist im Grunde unser Beitrag zur Abwendung der schlimmen Krise, die uns laut Meldungen aller Zeitungen unmittelbar bevorsteht. Wir geben also schon aus volkswirtschaftlichem Verantwortungsbewußtsein heute Unmengen Geld aus, natürlich in der Hoffnung, als Ausgleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wo es der Autoindustrie grade so schlecht geht, ist es nur angebracht, ins Maibach zu gehen, auch wenn sich das <a href="http://flickr.com/photos/gunnerx/228166556/">Auto</a> anders schreibt. Das ist im Grunde unser Beitrag zur Abwendung der schlimmen Krise, die uns laut Meldungen aller Zeitungen unmittelbar bevorsteht. Wir geben also schon aus volkswirtschaftlichem Verantwortungsbewußtsein heute Unmengen Geld aus, natürlich in der Hoffnung, als Ausgleich dafür endlich das perfekte Frühstück serviert zu bekommen.</p>
<p>Die Gegend um das Maibach ist eine Zone ungaublich vieler herumfahrender High-Tech-Babyschiebewagen mit Eltern dran, Kindern mit bunten Mützen sowie Eso-Öko-Karma-Läden aller Couleur. Die breiten Gehwege der Rykestraße reichen kaum aus, um die Massen an Wagen zu fassen. Wir hechten also wie in einem Jump-and-Run-Spiel zur Eingangstür, um drinnen überraschend zu entdecken, daß fast gähnende Leere herrscht. Nur die Fensterplätze des an Fläche großzügigen Ladens sind besetzt. Nachdem wir an der fiesen Kuchenvitrine vorbeigehastet sind, die uns Hungrigen ihre Leckereien förmlich aufdrängt, finden wir einen Platz auf der dunkleren Nicht-Fenster-Seite des Lokals. Die Karte des Maibach hält zehn Frühstücke zur Auswahl bereit. So richtig werden uns die Unterschiede zwischen diesen aber nicht klar. Eine Ausnahme ist das Meeresfrühstück, das schon deswegen sogleich geordert werden muß.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/01/meeresfruehstueck.jpg" alt="meeresfruehstueck" />           </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Meeresfrühstück für 8 €.</p>
</div>
<p>Leider fallen gleich zwei Dinge ins Auge: Die Ananas ist verrottet, und die Shrimps haben eine merkwürdige Farbe – sie erinnern an kleine Schweineembryos. Die holländischen genetisch verändert erscheinenden Gewächshaustomaten fallen farblich auch eher unangenehm auf. Es gab ansonsten Toastbrotscheiben (ungetoastet), Gurkenscheiben, ein Ei sowie ein rätselhaftes streichholzschachtelgroßes schwarzes Etwas. Mutig biß der Tester hinein. Es könnte ein durch nachlässige Offenlagerung angetrocknetes Stück Dosenthunfisch gewesen sein, aber auch ein krustiger quaderförmiger marokkanischer unbekannter Speisefisch kleiner Größe. Zum Glück hat die Kruste nicht verhindern können, daß der Geschmack sich vollständig verflüchtigt, denn der Tester mag keinen Thunfisch und auch keine unbekannten marokkanischen Speisefische. Er ringt sich nach dem Verzehr fast des gesamten Tellerinhalts zu folgender Aussage durch: &#8220;Satt hat es gemacht.&#8221; Au weia.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/01/grfruehstueck.jpg" alt="grosses fruehstueck" />            </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Großes Frühstück 7,40 €.</p>
</div>
<p>Die Ingredienzien des Mahls sind auf dem Bild gut erkennbar. Die Testerin des Großen Frühstückes reagiert auf Nachfrage nach Geschmack und Wohlfühlfaktor des Frühstücks mit einem äußerst diplomatischen Satz, den wir uns alle ins Stammbuch schreiben, falls wir ihn bei passender Gelegenheit zitieren wollen: &#8220;Man ist dann glücklich mit einem Frühstück, wenn man es mit netten Leuten einnehmen kann.&#8221;</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/01/maibachfruehstueck.jpg" alt="maibachfruehstueck" />             </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Maibachfrühstück für 8,50 €.</p>
</div>
<p>Das Maibachfrühstück fällt in die Kategorie &#8220;08-15&#8243;, bemerkenswert ist eigentlich nur die Rinderchiliwurst mit scharfem Rand. Alles andere strotzt vor Langeweile. Wir sinnieren über passende Begriffe, es fallen die Wörter &#8220;hausbacken&#8221; und &#8220;gewöhnlich&#8221;.</p>
<p>Einige Heißgetränke wurden beim gemütlichen Beisammensitzen noch genossen, etwa ein Tee mit Sommerbeeren (2,20 Euro), der übliche Latte Macchiato (2,80 Euro) sowie ein wirklich großer Kaffee (2,70 Euro). Daß übrigens Kekse zum Tee oder Kaffee immer eine gute Idee sind, ist schlicht Humbug. Die Sache mit den Keksen an der Kaffeetasse muß hier also dringend problematisiert werden: Ein Keks, der widerlich schmeckt, wird das Kaffeeerlebnis nicht verbessern. Das Maibach bietet zu seinem mittelmäßigen Cappuccino (2 Euro) einen dieser typischen Karamelkekse an, die offenbar im Großhandel jedem Café hinterhergeworfen werden, aber für den Gast eine echte Nemesis sind. Der Geschmack ist so nachhaltig schlecht, daß der Koffeingenuß insgesamt geschmälert wird.</p>
<p>Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Maibach spiegelt in etwa die gesamtwirtschaftliche Situation wider, wegen der wir schließlich hier eingekehrt sind. Wo wir schon in nicht eben bester Laune sind, kommt die nächste Unbill mit der Rechnung: Wenn man kein Bares dabeihat, kann nur mit EC-Karte bezahlt werden. Jaja, wir wissen, daß ein Lokal viele Prozente an die Kreditkartenunternehmen abführen muß, wenn es dem Kunden den Service der Kreditkartenbezahlung anbieten möchte. Aber führt man Produkte, die eben über den Preis einer Leberwurst hinausgehen, sollte man als Geschäftsleitung im Touri-Bezirk auch mal einen Gedanken an die weitgereiste Gästeschaft verschwenden, oder? Diese Nur-EC-Karten-Bezahlung ist offenbar eine nicht auszumerzende deutsche Jahrtausendmacke.</p>
<p>Wir wollen niemandem abraten, ins Maibach zu gehen. Hingehen sollten alle, die beim Jump-and-Run-Spiel auf dem Bürgersteig einfach verlieren und zur Stärkung ein koffeinhaltiges Heißgetränk brauchen, voll wie eine Haubitze nicht mehr weiter gehen können oder wirklich gar nichts Eßbares mehr zuhause haben.</p>
<blockquote><p><strong>Maibach</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;q=W%C3%B6rther+Stra%C3%9Fe+28,+Prenzlauer+Berg+10405+Berlin,+Berlin,+Berlin&amp;sll=52.537526,13.420401&amp;sspn=0.010807,0.037894&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FRqjIQMdhMfMAA&amp;split=0&amp;ll=52.540449,13.420401&amp;spn=0.021612,0.075788&amp;z=14">Wörtherstr. 28, Ecke Rykestr.</a><br />
Tel. 030 / 440 136 75<br />
<a href="http://flickr.com/photos/quicksilver/219115576/">Außenansicht bei Nacht</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Morgenland</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2009/01/09/morgenland/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 01:10:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute wird in unserem kleinen, hoffentlich nutzbringenden Blog mal wieder ein Lokal besprochen, dessen geographische Lage in die Kategorie &#8220;gut erreichbar&#8221; fällt. Man kommt also dauernd dran vorbei: das Morgenland in der Skalitzer. Der Besuch diesmal war nicht zufällig, denn zeitgleich mit dem Frühstückstest wurden die Qualitäten des Etablissements für Arbeitsbesprechungen im weitesten Sinne erforscht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wird in unserem kleinen, hoffentlich nutzbringenden Blog mal wieder ein Lokal besprochen, dessen geographische Lage in die Kategorie &#8220;gut erreichbar&#8221; fällt. Man kommt also dauernd dran vorbei: das Morgenland in der Skalitzer. Der Besuch diesmal war nicht zufällig, denn zeitgleich mit dem Frühstückstest wurden die Qualitäten des Etablissements für Arbeitsbesprechungen im weitesten Sinne erforscht.</p>
<p>Als wir<sup>[1]</sup> eintraten, fiel uns zunächst auf, daß der ganze Laden vollgestopft mit Mobiliar war. Das Ambiente war durchaus einladend, man hatte nur erhebliche Mühe, zu einem der Tische zu gelangen.<sup>[2]</sup> Da es zudem recht voll war, hatten wir verdammtes Glück, einen schönen Platz am Fenster okkupieren zu können. Leider war die Stimmung noch aus einem anderen Grund eingangs gedrückt:</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/01/steuerid.jpg" alt="steuer-ID" />              </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Kostenlos, nicht ungefährlich und schlechte Laune machend: die Steuer-ID.</p>
</div>
<p>Stefan und 46halbe warteten zunächst vergeblich auf Andrea – also mußte zu zweit bestellt werden. Wir entschieden uns nach nur kurzer Durchsicht der Karte für das &#8220;Frühstück Paris&#8221; und das &#8220;Italienische Frühstück&#8221;, dazu eine Schokolade und abweichend von den Gewohnheiten einen Milchkaffee, beides jeweils für 2,50 Euro.<sup>[3]</sup> Die nach einer halben Stunde endlich eingetroffene Andrea war nicht dazu zu bringen, ein drittes Frühstück zu testen. Sie entschied sich ehern für das &#8221;Italienische Frühstück&#8221;.</p>
<p>Als gegrilltes Gemüse warteten nun auf beide Paprika und Zucchini, dazu leckere getrocknete Tomaten und Salami milanese:</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/01/italien.jpg" alt="italienisches fruehstueck" />              </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das &#8220;Italienische Frühstück&#8221; für 7 €.</p>
</div>
<p>Außerdem waren noch dabei: Zwiebeln, die allerdings etwas länger hätten eingelegt sein dürfen, Gorgonzola, Parmesan und Mozzarella sowie Schinken.<sup>[4]</sup> Stefan war begeistert (&#8220;Super, fantastisch!&#8221;), meinte aber dann doch, daß es zwar leider etwas zu fettig, aber dafür lecker knoblauchig war.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2009/01/paris.jpg" alt="fruehstueck paris" />               </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Für das Frühstück &#8220;Paris&#8221; sind 5 € fällig.</p>
</div>
<p>46halbes &#8220;Paris&#8221; erfüllte die Erwartungen ebenfalls: Der Quark war köstlich und wurde mit Mango, Trauben, Orangen-, Grapefruit- und Melonenstückchen versüßt. Dazu wurde ein Crossaint mit Butter und Marmelade gereicht. Genau, was 46halbe vorgeschwebt hatte.</p>
<p>Nach dem genüßlichen Mahl folgten allerdings so einige Flausen der Bedienung, die das perfekte Frühstücksgefühl nicht recht aufkommen lassen wollten:<sup>[5]</sup> Im Morgenland findet kein Abräumen statt.<sup>[6]</sup> Nach einer halben Stunde vor leeren Tellern bequemte sich der Kellner wortlos an unseren Tisch.<sup>[7]</sup> Und hey, man kann auch dann, wenn man nicht gefragt wird, laut sagen: &#8220;Ja, es hat geschmeckt. Vor einer Stunde.&#8221;<sup>[8]</sup></p>
<p>Hingehen sollten alle, die auch ein für Kreuzberger Verhältnisse Yuppie-eskes Ambiente verkraften, aber wenig Zeit für leckere Frühstücke haben und daher ihr Geld direkt nach dem Essen auf den Tisch hauen, gehen und daher nicht auf das Abräumen warten müssen und die im Winter mit leichter Zugluft um die Waden klarkommen.</p>
<blockquote><p><strong>Morgenland</strong><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Skalitzer+Strasse+35,+berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=11.2252,40.166016&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.500888,13.426023&amp;spn=0.010633,0.039225&amp;z=15&amp;g=Skalitzer+Strasse+35,+berlin&amp;iwloc=addr"> Skalitzer Straße 35</a><br />
Tel. (030) 611 32 91<br />
<a href="http://flickr.com/photos/alisonjfb/2744635050/">Außenimpression im Sommer</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_240" class="footnote">Diesmal war eine Dreiertruppe – bestehend aus Stefan, Andrea und 46halbe – als gemeinnützige Testpersonen unterwegs.</li><li id="footnote_1_240" class="footnote">Lustigerweise hatten wir ziemlichen Spaß dabei, neuankommende Gäste dabei zu beobachten, wie sie ebenfalls versuchten, sich an den vielen Tischen und Stühlen vorbeizuquetschen. :}</li><li id="footnote_2_240" class="footnote">Na? Wer hatte wohl was?</li><li id="footnote_3_240" class="footnote">Es schmeckte wie Parmaschinken, war aber keiner.</li><li id="footnote_4_240" class="footnote">Dazu kamen die Diskussionen um die adäquate Frisur bei männlichen Gesichtshaarträgern und um gegauckte Akten, aber die müssen hier aus Platzmangel entfallen.</li><li id="footnote_5_240" class="footnote">Wir sinnierten schon, ob wir ein &#8220;Geschirr hier&#8221;-Schild übersehen haben könnten.</li><li id="footnote_6_240" class="footnote">Damit ist auch die Frage klar, ob man dort eine halbwegs passable Arbeitsbesprechung mit etwaigen Notizen machen kann. *seufz*</li><li id="footnote_7_240" class="footnote">Wir haben das aber nicht so gesagt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ben-Uschi &amp; der Pabst</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/12/08/ben-uschi-der-pabst/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 22:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Verschwunden]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Marienburger, unweit der Winsstraße, kommt man an einem Lokal vorbei, dessen Name wohl in die Kategorie &#8220;Untypisch&#8221; fällt: Ben-Uschi &#38; der Pabst. Wenn das kein Grund ist, gerade hier ein koffeinhaltiges Frühstücksgetränk und leckeres Eßbares zu suchen, was dann? Vor einem großen, wegen der aufgebrachten Farbe golden schimmernden Hirschgeweih über unechtem, aber flackerndem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Marienburger, unweit der Winsstraße, kommt man an einem Lokal vorbei, dessen Name wohl in die Kategorie &#8220;Untypisch&#8221; fällt: Ben-Uschi &amp; der Pabst. Wenn das kein Grund ist, gerade hier ein koffeinhaltiges Frühstücksgetränk und leckeres Eßbares zu suchen, was dann? Vor einem großen, wegen der aufgebrachten Farbe golden schimmernden Hirschgeweih über unechtem, aber flackerndem Kamin findet sich ein bequemes Sofa für uns Bummelanten.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/12/geweih.jpg" alt="hirschgeweih" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Blick auf das Hirschgeweih: kostenlos.</p>
<p>Wir<sup>[1]</sup> wollten eigentlich gern erstmal einen Blick in die Speisekarte werfen, dieses Ansinnen wurde aber nicht wie erwartet befriedigt. Stattdessen hörten wir die Bemerkung; &#8220;So Karte aus Papier? Ham wa nich.&#8221; Hoho! Alternativ brachte die sympathische und auffallend freundliche Kellnerin eine Tafel, die mit Kreide beschrieben und kunstvoll verziert war.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/12/fruehstueckstafel.jpg" alt="tafel als speisekarten-ersatz" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Die Speisekarte war etwas größer als gewöhnlich.</p>
</div>
<p>Leider war 46halbe morgens noch nicht so wirklich in der Lage, sich zwischen den Leckereien, die auf der Tafel vermerkt waren, zu entscheiden. Also übernahm erdgeist die Bestellung, während wir mit nicht übermäßig lauter Kaufhausmusik bedudelt wurden. Die neuesten Nachrichten zur Finanzmarktkrise, den Börsenmaklern und weiteren unangenehmen Zeitgenossen konnten während der Wartezeit ausgetauscht werden. Zwischendurch kam der Latte macchiato (2,30 Euro), der mit Russisch Brot statt mit den sonst üblichen widerlichen Keksen serviert wurde. Das gab einen Pluspunkt. So richtig klar war bis zum Eintreffen der Speisen nicht, was es wohl geben würde, aber der Anblick des Servierten versprach Gaumenfreuden. Würde der <strong>Schein </strong>trügen?</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/12/panorama.jpg" alt="fruehstueckspanorama" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Mediterranes Frühstücksensemble um die 12 €, Einzelpreise mangels Speisekarte nicht feststellbar.</p>
<p>Nunja, vielleicht nicht ganz. Es war eine wirklich reichliche Mischung aus Wurst, Obst, Käse, Salaten mit frischen Backwaren, aber nach kurzer Zeit waren wir uns einig: Wir hatten eine Ölquelle aufgetan. Denn Öl war einfach überall und damit leider das einzige, wonach das optisch so ansprechende Frühstück schmeckte.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/12/teller.jpg" alt="blick auf den teller" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Öl-Frühstück.</p>
</div>
<p>Manchmal kommt dann eins zum anderen: Der Cappuccino bestand zur Hälfte aus Milchschaum und schmeckte entsprechend milchig. Tröstend ob des verpatzten Cappuccinos wirkten jedoch die vielen zu bestaunenden Bilder an den Wänden sowie der Anblick der Orchideen, die auf jedem Tisch zur Dekoration standen. Ein positiver Höhepunkt bildete die attraktive Art der Darreichung eines schnöden Eis:</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/12/ei-im-glas.jpg" alt="ei im glas" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das sehenswerte Ei im Glas.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle, die in der Nähe der Prenzlauer Allee ein reichliches, aber möglicherweise öliges Frühstück suchen, auf freundliche Ansprache Wert legen und die ein bequemes Interieur inklusive Ohrensesseln anspricht.</p>
<blockquote><p><strong>Ben-Uschi &amp; der Pabst</strong><strong>, </strong><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=berlin,+marienburger+str+39&amp;sll=52.501437,13.438768&amp;sspn=0.010972,0.040212&amp;g=berlin,+marienburger+str+39&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.53549,13.424864&amp;spn=0.010964,0.040212&amp;z=15&amp;iwloc=addr">Marienburger Str. 39</a><br />
Tel. (030) 41725465<br />
<a href="http://www.ben-uschi.de/">An der echten Webseite arbeiten sie noch</a></p></blockquote>
</div>
</div>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_221" class="footnote">Diesmal waren erdgeist und 46halbe auf der Jagd nach einem Frühstück. erdgeist ist übrigens immer sehr leicht an seinen Schuhen zu erkennen, die ihn wie ein Bergfex wirken lassen. Gerüchteweise kommt dies aber bei Weiblichen an. :}</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Cream</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/11/25/cream/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 01:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schlesische Straße kennt man. Als Berliner fährt man im Schnitt mindestens zehnmal durch im Monat. Es gibt da also nichts zu entdecken, was man nicht vom Auto oder vom Fahrrad aus bereits gesehen hätte? Oh doch – das Café Cream. Das &#8220;Cream&#8221; liegt etwas unauffällig am Wegesrand der Schlesischen Straße in der Nähe des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schlesische Straße kennt man. Als Berliner fährt man im Schnitt mindestens zehnmal durch im Monat. Es gibt da also nichts zu entdecken, was man nicht vom Auto oder vom Fahrrad aus bereits gesehen hätte? Oh doch – das Café Cream.</p>
<p>Das &#8220;Cream&#8221; liegt etwas unauffällig am Wegesrand der Schlesischen Straße in der Nähe des U-Bahnhofes Schlesisches Tor an der Skalitzer. Wir<sup>[1]</sup> waren zuvor noch nie in dieser Kaffeerösterei, obgleich man Orte, wo es frischen, guten Kaffee in Berlin gibt, kennen sollte. Ich kam allein etwas früher als die beiden an und wurde freundlichst begrüßt. Eine taz und die ausgedehnte Lektüre der Speisekarte half mir über die Wartezeit.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/11/alleswurst.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück &#8220;Alles Wurst&#8221; für 6,90 €.</p>
</div>
<p>Ich hatte also meine Entscheidung bereits getroffen, als die beiden dazukamen. Der obligate Latte macchiato, der hier 3,10 Euro kostet, stand schon lange auf dem Tisch. Das Frühstück &#8220;Alles Wurst&#8221;, was mich als ehemaligen Zoni aufgrund der Namensgebung irgendwie an FDGB-Abendbrotbuffets erinnerte, gesellte sich dazu, wobei das Affenfett fehlte. Es gab dafür aber Putenbrust, Serranoschinken, Pastirma, Salami und ein paar Gurken. Zwar war kaum Obst dabei, dafür jedoch die ständigen Tomaten-Begleiter. Aber alles schmeckte lecker und frisch und wurde durch freundliche Servierer mit merkwürdigen Bärten gereicht.</p>
<p>Hedwig und Michael konnten sich zunächst nur schwer entscheiden, nachdem die Heißgetränke bestellt waren. Mag sein, daß meine wieder mal etwas übersteigerte Mitteilungsfreude ihre Konzentration auf die Speisekarte nicht eben beförderte. Sie hätten allerdings dann auch feststellen müssen, daß die deutsche Rechtschreibung nicht gerade die Stärke des Karten-Entwerfers war. Das gibt mindestens zwei Punkte Abzug auf der Gastronomiewertungsliste.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/11/mediterran.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das mediterrane Zwei-Leute-Frühstück für 12,90 €.</p>
</div>
<p>Auf das mediterrane Frühstück für zwei fiel dann die Wahl, dazu gehörten zwei gekochte Eier. Beide gaben übereinstimmend an, daß alles gut geschmeckt hätte, jedoch &#8220;ohne Überraschung&#8221; gewesen sei. Hm, was mögen sie erwartet haben? Glückskekse? Johannisbeerbeilagen?  Das mag sich der geneigte Leser selbst überlegen.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/11/2eier.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Mit dabei: Zwei Eier.</p>
</div>
<p>Als sehr angenehm am &#8220;Cream&#8221; muß bemerkt werden, daß die Lautstärke des Abspielgerätes für die Musik angemessen leise war. Kein lautes Gedudel, dazu ein ruhiger Besuchermix aus vermuteten Anwohnern, jedenfalls in der Mehrzahl Berliner. Die ganze Atmosphäre kann als wirklich &#8220;kaffeehausig&#8221; umschrieben werden. Hätten nicht anderweitige Termine gewartet, wären wir sicher gern noch ein halbes Stündchen länger geblieben.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die selbstgerösteten Kaffee und Frühstück a la carte möchten, zur Abwechslung mal männliche Kellner als Bedienung vorziehen und denen nach einer durch und durch entspannenden Kaffeehaus-Atmosphäre ist. Und Kaffee kaufen nicht vergessen.</p>
<blockquote><p><strong>Cream, </strong><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;q=Schlesische+Stra%C3%9Fe+6,+Kreuzberg+10997+Berlin,+Berlin,+Berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=12.33053,36.914063&amp;ie=UTF8&amp;cd=1&amp;geocode=FRAXIQMdzSHNAA&amp;ll=52.501359,13.443532&amp;spn=0.011678,0.036049&amp;z=15&amp;g=Schlesische+Stra%C3%9Fe+6,+Kreuzberg+10997+Berlin,+Berlin,+Berlin">Schlesische Str. 6</a><br />
Tel. (030) 610 74 980<br />
<a href="http://flickr.com/photos/unlikeworld/2491993105/">Cream-Logo draußen am Haus</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_217" class="footnote">Eine ganz neue Dreiertruppe war diesmal unterwegs. Leider konnten wir uns nicht sofort auf die aus Gründen des Privatsphäreschutzes nötigen Aliase der beiden neuen Tester einigen. Aber ich habe in Erinnerung, daß wir und geeinigt haben, daß wir 46halbe, Michael und Hedwig heißen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Matilda</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/10/04/matilda/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/10/04/matilda/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 23:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Frühstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Graefekiez zwischen Südstern, Planufer und Kottbusser Damm in Kreuzberg ist ein weit attraktiveres Pflaster als gemeinhin bekannt. Das gilt insbesondere auch für ein Frühstück. Zwar ist der Nachmittag nicht die optimale Zeit dafür, aber das stets gut besuchte Matilda in der Graefestraße hat einen anderen Verkaufsschlager: Kuchen. Schon beim Eintreten wurde das verwöhnte Ohr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Graefekiez zwischen Südstern, Planufer und Kottbusser Damm in Kreuzberg ist ein weit attraktiveres Pflaster als gemeinhin bekannt. Das gilt insbesondere auch für ein Frühstück. Zwar ist der Nachmittag nicht die optimale Zeit dafür, aber das stets gut besuchte Matilda in der Graefestraße hat einen anderen Verkaufsschlager: Kuchen.</p>
<p>Schon beim Eintreten wurde das verwöhnte Ohr mit Musik im Stil von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Personen_im_Star-Trek-Universum#Vic_Fontaine">Vic Fontaine</a> umweht. Wir<sup>[1]</sup> ergatterten ein Sofa im Hinterzimmer, ließen die Karte links liegen und bestellten nach kurzem Blick in die Kuchenvitrine zwei Stückchen Pflaumenstreusel nebst Latte macchiato.</p>
<p>Der spätere Blick in die Speisekarte zeigte übrigens so manche Überraschung: Nicht nur waren fünf Frühstücke im Angebot, auch gibt es jeden ersten Samstag im Monat ab 20.30 Uhr Bingo sowie immer sonntags gemeinsames Tatort-Gucken am Beamer! :}</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-193" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/10/2latte.jpg" alt="Zwei latte" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Latte Macchiato für je 2,60.</p>
</div>
<p>Die koffeinhaltigen Heißgetränke wurden freundlich und schnell serviert. Ulf quittierte die Qualität des Latte kurz mit der Bewertung &#8220;okay, wird durchgewunken&#8221;. Erfreulicherweise wurde auch das stets goutierte Wasser dazu gereicht. Schon wenig später kam der Streuselkuchen – dann allerdings vergaß die Kellnerin, daß wir da waren.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-194" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/10/mitsahne.jpg" alt="pflaumenstreusel mit sahne" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Pflaumenstreuselkuchen mit Sahne für 2,70 €.</p>
</div>
<p>Ulf hatte den Streuselkuchen mit Sahne, der nach seinem Bekunden sehr gut schmeckte, allerdings ein bißchen zu kalt war. In warm und duftend wäre das Geschmackserlebnis noch vollkommener gewesen. Nunja, den hatte eben nicht Mama gebacken, sondern die Serviererin vor vielleicht zwei Stunden der Tiefkühltruhe entnommen.</p>
<p>Generell fehlte etwas der Gemütlichkeits- und Kuschelfaktor im Matilda. Es mag an der etwas düsteren Lichtsituation gelegen haben, die nur durch eine neben uns stehende Stehlampe mit Bommeln und etwas von draußen einfallendes Restlicht geprägt war. Überhaupt schienen die Möbel irgendwann in der Zeit zwischen dem Ende der Arbeit der Trümmerfrauen und dem Aufkommen von Telespielen für Fernseher erstanden worden zu sein. Dazu passend gab es leicht glänzende Wände in rauchgelb. Nach kurzer Debatte verständigten wir uns außerdem darauf, daß die unverzierten Wände dringend das Interieur ironisch brechende Kunstdrucke vertragen würden.</p>
<p>Nicht daß wir uns hier groß beschweren wollten &#8211; schließlich hilft eine spannende Unterhaltung über die Einrichtung leicht hinweg. Es ist vielleicht nur der vor der Tür stehende Herbst: Bekanntermaßen brauchen Menschen in dieser Zeit eben viel Licht.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-197" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/10/ohnesahne.jpg" alt="streuselkuchen ohne sahne" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Den Streuselkuchen gab es auch ohne Sahne.</p>
</div>
<p>Nachdem 46halbe ihren Streuselkuchen ohne Sahne ebenfalls verspeist hatte, mußten wir zwar auf das Abräumen und die weiteren Getränke ein Weilchen warten, blieben aber ob der ansonsten stets lächelnden Kellnerin frohgemut und entschlossen uns dann zu einem Verdauungsspaziergang.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-198" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/10/graefekiez.jpg" alt="Ausblick im Graefekiez" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Umsonst: Ausblick am Planufer im Graefekiez.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle, die in diesem Berliner Kiez täglich ab neun Uhr ein entspanntes Lokal zum Verweilen suchen und bereit sind, auch mal ein paar Minuten auf umfassenden Service zu verzichten. Wer danach noch zu Fuß die Gegend erkunden möchte, ist hier ebenfalls genau richtig.</p>
<blockquote><p><strong>Matilda</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=berlin,+graefestr.+12&amp;sll=52.490803,13.41907&amp;sspn=0.010609,0.038753&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.494984,13.418469&amp;spn=0.010608,0.038753&amp;z=15">Graefestr. 12</a><br />
Tel. 030 / 817 97 288<br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/isarsteve/2889629054/">Außenansicht</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_211" class="footnote">Mit der kulinarischen Mission waren heute Ulf und 46halbe betraut.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gorki Park</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/09/05/gorki-park/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/09/05/gorki-park/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Sep 2008 14:46:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gorki Park ist ein Berliner Frühstücksklassiker am Rosenthaler Platz, der hier bisher nur aufgrund technischer Detailprobleme nicht besprochen wurde. Die Lage lädt dazu ein, beim Herunterrollen vom Prenzlauer Berg noch einmal Körper und Geist zu stärken, ohne einen kleineren Verteidigungshaushalt ausgeben zu müssen. Trotz der Nähe zur Touristenneppzone Mitte ist das Publikum angenehm entspannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gorki Park ist ein Berliner Frühstücksklassiker am Rosenthaler Platz, der hier bisher nur aufgrund technischer Detailprobleme nicht besprochen wurde. Die Lage lädt dazu ein, beim Herunterrollen vom Prenzlauer Berg noch einmal Körper und Geist zu stärken, ohne einen kleineren Verteidigungshaushalt ausgeben zu müssen. Trotz der Nähe zur Touristenneppzone Mitte ist das Publikum angenehm entspannt. Die vorwiegend anzutreffenden Künstleraspiranten, alternden Medienproletarier und Musikspecker auf der Flucht vor dem Sozialstaat machen das zufällige Mitlauschen fremder Frühstücksgespräche zu einem Unterhaltungsfaktor.</p>
<p>Die überaus freundliche und aufmerksame Kellnerin beeindruckte die Tester<sup>[<a id="foo_0_9999" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="frank und 46halbe" href="#foo_0_9999">1</a>]</sup> trotz der besten Frühstückszeit elf Uhr mit sagenhaften drei (!) Minuten Time To Tea (TTT). Auch der heute anstatt des sonst üblichen Latte bestellte kleine naturtrübe Apfelsaft für 2,20 Euro kam schnell zur – für ihre Verhältnisse – recht durstigen Frühstückerin.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/darjeeling.jpg" alt="glas tee" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Glas Darjeeling-Tee für 2,20 Euro.</p>
</div>
<p>Die Karte im Gorki Park weist dem Namen entsprechend ein deutlich russisches Flair auf. Der Frühstücksauswahl tat dies jedoch keinen Abbruch. Es war aber nicht der Tag für Pelmeni und Borschtsch zum Frühstück – zumindest nicht für uns. frank entschied sich für das reichlich klingende Frühstück &#8220;Gorki Park&#8221; zu angemessenen sieben Euro sowie ein Glas Darjeeling, standesgemäß folkloristisch serviert im Teeglas für 2,20 Euro. Angenehmerweise wurde die zweite Darjeeling-Dröhnung auch ohne spezielle Aufforderung mit dem schon beim ersten Glas bestellten Honig geliefert. Letzterer wies leider eine magische Anziehungskraft auf die jahreszeitlich bedingt zahlreichen Wespen auf, die selbst mit Hilfe des hemmungslos geschwungenen Tester-Moleskine nur unzureichend dezimiert werden konnten.<sup>[<a id="foo_0_999" class="footnote-link footnote-identifier-link" title="four confirmed kills." href="#foo_0_999">2</a>]</sup></p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/gorkipark.jpg" alt="fruehstueck gorki park" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück Gorki Park: sieben Euro.</p>
</div>
<p>Das Frühstück &#8220;Gorki Park&#8221; stellte sich nach kurzweiligen 16 Minuten Wartezeit als so reichlich wie erhofft heraus, nichts für Diätopfer und Suppenkasper. Selbst über die infektiös grassierende Beifügung sinnlosen Deko-Obstes konnte daher gnädig hinweggesehen werden, obgleich andere Frühstücker sowas ja angeblich schätzen sollen. Neben verschiedenen Salamisorten, die merkwürdigerweise eher spanisch als russisch wirkten, gab es einen leckeren Schinken, Rührei, eine äußerst delikate selbstgemachte Marmelade und einen obskuren – aber nach Entfernung überschüssiger Käseschichten leckeren – Toast mit gebratenem Huhn. Der Brotkorb war reichlich und wohlkomponiert.</p>
<p>Einzig die Buttermenge war für ein so umfangreiches Frühstück deutlich unterdimensioniert. Die Tester vermuten hier eine bisher unaufgedeckte Verschwörung am Werke, die vermutlich mit dem gleichzeitigen Verschwinden der EU-Butterberge und der Inbetriebnahme des Large Hadron Coliders in Genf zu tun hat. Wahrscheinlich wurde doch ein klitzekleines Schwarzes Loch erzeugt, durch dessen strategische Anwendung die Butterlagerkosten eliminiert und so der LHC refinanziert wurde.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/ciabatta.jpg" alt="ciabatta" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Ciabatta mit Hähnchen und Käse für 3,90 Euro.</p>
</div>
<p>46halbe wählte hingegen das Ciabatta mit gebratenem Hähnchen und Käse überbacken für entspannte 3,90 Euro. Eigentlich ist sie keine Freundin von Ciabatta-Brot, aber es war mal wieder das unkontrollierte Salivieren beim Lesen der Karte an genau der Stelle, wo Ciabatta stand. Naja, es war keine schlechte Wahl, nur hätte der karge Teller etwas mehr Deko fürs Auge vertragen können. Da mußte 46halbe eben zu franks Teller rüberlinsen und dabei die wenigen versprenkelten Schnittlauchstückchen auf ihrem eigenen Teller aufpicken. Getröstet wurde sie von koffeinhaltigen Heißgetränken nach dem Frühstück: diesmal zwei Cappuccino für je 2,30 Euro.</p>
<p>Die fälschliche Anwendung von Orthographie und Grammatik ist ja übrigens eine Nemesis. Daher möchten wir im Rahmen der Initiative für die Verbesserung der deutschen Schriftsprache noch auf folgenden Absatz in der Speisekarte hinweisen:</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/fehlerfrei.jpg" alt="nur fehlerfrei, bitte" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Dem können wir uns nur anschließen.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle, die an der Grenze zwischen Prenzlauer Berg und Mitte ein preislich angemessenes, reichliches und wohlschmeckendes Frühstück von freundlichem Personal ohne langes Warten serviert bekommen möchten, keine Musiker-Gespräche über Kakophonien oder Bandgründungen am Nachbartisch scheuen oder einfach nicht wissen, welches der vielen Cafes rund um den ehemaligen Weinberg sie auswählen sollen.</p>
<blockquote><p><strong>Gorki Park</strong></p>
<p><strong></strong><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=berlin,+weinbergsweg+25&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=10.372017,38.496094&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.532279,13.401732&amp;spn=0.009816,0.037594&amp;z=15&amp;iwloc=addr">Weinbergsweg 25</a>, 10119 Berlin</p>
<div><a href="http://flickr.com/photos/mitchandpetra/258930775/">Außenansicht</a></div>
</blockquote>
<ol class="foo">
<li class="footnote">Heute in furchtloser Mission für das perfekte Frühstück unterwegs: 46halbe und frank, erdgeist kam später auf einen Latte dazu. [<a href="#foo_0_9999" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li>
<li class="footnote">Highscore: four confirmed kills. [<a href="#foo_0_999" class="footnote-link footnote-back-link">↩</a>]</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Salon Schmück</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/08/23/salon-schmuck/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 12:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erdgeist</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Sonntags frühstücken scheint in Berlin etwas besonders zu sein. Alle möglichen Cafés mit sonst ansehnlichem Angebot kommen auf die verwegene Idee, man wolle bloß wegen des Wochenendes plötzlich lieber selber aufstehen, Nahrung von unübersichtlichen Theken auf seinem Teller balancieren und um 15 Uhr noch die warmgehaltene Suppe vom Vormittag mit einer der nie ausreichen wollenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sonntags frühstücken scheint in Berlin etwas besonders zu sein. Alle möglichen Cafés mit sonst ansehnlichem Angebot kommen auf die verwegene Idee, man wolle bloß wegen des Wochenendes plötzlich lieber selber aufstehen, Nahrung von unübersichtlichen Theken auf seinem Teller balancieren und um 15 Uhr noch die warmgehaltene Suppe vom Vormittag mit einer der nie ausreichen wollenden Hände umtopfen.</p>
<p>Umso angenehmer ist es, in ein Lokal zu stolpern, das einen versteht, im sonntagsmorgendlichen Kater abholt und mit der Selbstverständlichkeit des Kreuzberger Kiezpatriotismus die Karte mit &#8220;Dem Frühstück&#8221; hinwirft. Und die Karten im &#8220;Salon Schmück&#8221;, in das wir<sup>[1]</sup> vor dem einsetzenden Sonntagnachmittagsregen flüchtend einkehrten<sup>[2]</sup>, waren wirklich liebevoll gestaltet: PVC-Klappkärtchen in Stullenbrett- und rotem Krokodillederimitatsmuster versetzten uns gleich in die beschwingte Stimmung, die durch die eigenwillige Innenraumausstattung unterstrichen wurde. Uns begrüßten Setzkästen mit Matroschkas und sonstigem Tinnef, eine rot-braune runde Ledercouch in der Mitte des Raums, eine Kuchenvitrine und viele längst ausgestorben geglaubte Beleuchtungsgegenstände. Und wem noch immer zu &#8220;normal&#8221; war, wurde spätestens durch die anderen Gäste mitgerissen, die – teils Murmeln auf ihrem Kopf balancierend, teils noch im Schlafanzug – alle herrlich schräg unterwegs waren.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-200" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/schmueck_innen.jpg" alt="" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der Salon Schmück gibt sich innen verträumt.</p>
</div>
<p>Andrea, Kathrin und Anett waren vegetarisch unterwegs: Sie teilten sich zu dritt das &#8220;Alm Frühstück&#8221; in der &#8220;Frühstück für Zwei&#8221;-Edition für neun Euro, dazu Milchkaffee für 2,30 Euro bzw. Latte macchiato für preiswerte zwei Euro. Dazu die obligatorischen Leitungswasser und Apfelschorle: 0,3l kosten hier ebenfalls zwei Euro. Anett probierte dazu den frischen Obstsalat für 3,50 Euro, Andrea die Bio-Eier mit Mozzarella und Tomate für 4,50 Euro. Die Getränkebestellung wurde zwar zuerst an der Bar verpeilt, dauerte aber nach einer Erinnerung<sup>[3]</sup> nur vier Minuten.</p>
<p>Das Essen war nach nur vierzig Minuten da, führte dann auch gleich zu schwungvollen Diskussionen zwischen den professionellen Testern auf der einen und den Damen vom Fach, die üblicherweise auf der anderen Seite des Tresens stehen: Ein wirklich gutes Frühstück zuzubereiten ist nämlich eine Heidenarbeit. Für frisch geschnippeltes Obst, Gemüse, schön arrangierten Käse, geschmackvoll drapierte Kräuter, passende Eibeilage, herrliche Mozzarella-Tomaten-Basilikum-Kaskaden – und das noch auf mehreren unterschiedlich verzierten Tellern gleichzeitig – kann und sollte man schon mal Geduld aufbringen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-202" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/schmueck_alm_bioei1.jpg" alt="" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Zwei-Leute-&#8221;Alm Frühstück&#8221; (rechts) für 9 €, linkerhand das Bio-Ei vegetarisch für 4,50 €.</p>
</div>
<p>Das &#8220;Alm Frühstück&#8221; präsentierte sich dann aber auch prachtvoll: Das Foto kann die &#8220;phänomenale&#8221; (Anett) Pracht kaum wiedergeben. Zu den leckersten denkbaren Käsesorten (siehe auch die Karte) gesellten sich Advocado-Creme, Bio-Marmelade und als Krönung eine Schüssel voll zerlassenem Camembert zum Selberditschen. Der Brotkorb, den sich erdgeist mit den Alm-für-Zwei-lern teilen sollte, war hingegen ein wenig lütt – selbst wenn statt der hungrigen vier nur die geplanten drei Mäuler zu stopfen gewesen wären – und sollte durch einen weiteren für stolze 1,50 Euro<sup>[4]</sup> ergänzt werden. Die Funktion des im zweiten Brotkorb heimlich mitgelieferten Kühlschrankmagneten wurde uns auch nach längerem Überlegen nicht klar. Dessen Anwesenheit wunderte uns aber nach Anblick des Interieurs nicht mehr. Die Bio-Eier schmeckten deutlich leckerer als auf dem Foto zu erahnen – alles in allem war die Vegetarierfraktion mit ihrem Mahl mehr als zufrieden, Urteil: ausgewogen und günstig.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-203" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/schmueck_brotkorb_latte_obst.jpg" alt="" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Links der Brotkorb, für dessen 3-Schrippen-Ersatz 1,50 € fällig wurden. Mitte: Ein 3 € Latte macchiato. Noch im Bild: Obstsalat richtig gemacht.</p>
</div>
<p>nitram brauchte zur Stärkung etwas herzhafteres: Er war mit einem Chili con carne und drei Bio-Rühreiern mit Käse und Schinken zu jeweils 4,50 Euro dabei. Das Rührei war – wie bereits angedeutet – durchweg lecker, das Chili hätte mit mehr Fleisch und vollständig heiß noch besser geschmeckt. Da nicht alle ihre Teller komplett leer aßen, war der für seine restlosen Vertilgungsfähigkeiten bekannte nitram ein echter Glücksgriff: Seine Schnitt- und Rühreibemmen-Kreation konnte der restlichen Kunst im Raum durchaus das Wasser reichen! Warum während des Frühstücks die Begriffe <a>Moppelkotze</a> und <a>knorke</a> aufgekommen sind, ist leider nicht mehr überliefert, bot aber einen unterhaltsamen Anfangspunkt für eine weitere Recherche, die zu spannenden Details über die <a href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/778/gartenwurst_und_moppelkotze.html">Senatsreserve</a> führte.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-204" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/schmueck_chili_doppeleibemme.jpg" alt="" /> </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Chili con Carne für 4,50 €. Umsonst: sich aus den Resten kreative Bemmen basteln.</p>
</div>
<p>Da erdgeist schon leicht verkatert ankam und zu den fröhlich spielenden Kindern inkompatibel war, mußte er sich zusammenreißen, die ersten Eindrücke nicht zu hochzuhängen: Die Raumakustik war auch nach dem Verschwinden der Kleinen nur mit starken Nerven zu ertragen, die Musik<sup>[5]</sup> half nur wenig. Auf dem Tresen stapelte sich das Altgeschirr, und die Rhabarberschorle<sup>[6]</sup> wurde mit einer Scheibe Zitrone verhunzt.<sup>[7]</sup> Die Leitungswasser wurden – wie leider viel zu oft üblich – vergessen, trotz expliziter Bestellung. Die reine Anwesenheit von Rhabarbersaft<sup>[8]</sup> war aber schon mal ein dicker Pluspunkt.</p>
<p>Nach der Zufuhr von Eiweißen und der Anhebung des Blutzuckerspiegels wirkte aber auch bei erdgeist die Magie des Raums: Das bestellte &#8220;Berg &amp; Tal Frühstück&#8221; für 6,50 Euro kam mit einer großen Auswahl an Wurst, einer kleineren Auswahl an Käse, einem Bio-Ei und allen Details daher, die auch das &#8220;Alm Frühstück&#8221; liebenswert machten: Kiwi- (noch mit Aufkleber), Melonen- und Orangenscheibe, der Mozzarella-Zauber, wirklich leckere Waldbeerenmarmelade. Dazu gab es – suchtbedingt – einen Latte macchiato mit Extrashot für drei Euro, der dann auch prompt im Caipi-Glas daherkam. Wie nun unschwer zu erraten, war auch das &#8220;Berg &amp; Tal Frühstück&#8221; außerordentlich lecker, ausreichend und in angenehmer Atmosphäre gern verspeist.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-205" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/09/schmueck_berg_und_tal.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das &#8220;Berg &amp; Tal&#8221;-Frühstück. Preis: 6,50 €.  </p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle, die auch sonntags leckeres und günstiges Frühstück a la carte wollen, ein wenig Zeit mitbringen und denen &#8220;normal&#8221; zu anstrengend ist. Der Second-Hand-Shop im hinteren Teil des Salons lädt auch die anspruchsvolleren Zeitgenossen zum Eintauchen in die gemütliche Atmosphäre ein.</p>
<blockquote><p><strong>Salon Schmück,</strong><a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=berlin,+Skalitzer+Str.+80&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=32.059939,79.101563&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.501437,13.438768&amp;spn=0.012017,0.038624&amp;z=15&amp;iwloc=addr"> Skalitzer Str. 80</a><br />
Tel. (030) 69004775<br />
<a href="http://flickr.com/photos/26541555@N00/1603207925">Außenimpression bei Sonne</a> </p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_199" class="footnote">Diesmal war eine geduldsstrapazierende Fünfertruppe – bestehend aus nitram, Andrea, Anett, Kathrin und erdgeist – für euch im Regen unterwegs.</li><li id="footnote_1_199" class="footnote">Der &#8220;Salon Schmück&#8221; besteht aus zwei großen Räumen, bei gutem Wetter kann man auch draußen sitzen.</li><li id="footnote_2_199" class="footnote">Nach 25 Minuten <strong>kann</strong> man schon mal höflich nachfragen.</li><li id="footnote_3_199" class="footnote">Dies entspricht fünfzig Eurocent pro Schrippe.</li><li id="footnote_4_199" class="footnote">Es wurde &#8220;Black Music&#8221;, später entspannter Funk kredenzt.</li><li id="footnote_5_199" class="footnote">Schorlen kosten alle zwei Euro.</li><li id="footnote_6_199" class="footnote">Sowas kennt man sonst eigentlich nur vom günstigen Eck-Inder.</li><li id="footnote_7_199" class="footnote">Die Mehrheit der Anwesenden sind ausgewiesene Rhabarberfans.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Zimt und Zucker</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 00:23:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erdgeist</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Frühstücksgelegenheiten im ansonsten diesbezüglich eher verödeten Regierungsbezirk sind ja eigentlich immer ein Grund zur Freude. Wer sich nicht am Metro-Plastewurstbuffet bei den Bösen Buben[1] oder in einer der Touristenfallen um die Ständige Vertretung ernähren will, dem bleibt nördlich des Bahnhofs Friedrichstraße eigentlich nur der Gang zur Butterstulle oder Monsieur Toche, beides keine klassischen &#8220;Frühstücken in Berlin&#8220;-Orte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Frühstücksgelegenheiten im ansonsten diesbezüglich eher verödeten Regierungsbezirk sind ja eigentlich immer ein Grund zur Freude. Wer sich nicht am Metro-Plastewurstbuffet bei den Bösen Buben<sup>[1]</sup> oder in einer der Touristenfallen um die Ständige Vertretung ernähren will, dem bleibt nördlich des Bahnhofs Friedrichstraße eigentlich nur der Gang zur Butterstulle oder <a href="http://www.tip-berlin.de/essen-und-trinken/restaurants-und-bars/monsieur-toche">Monsieur Toche</a>, beides keine klassischen &#8220;<em>Frühstücken in Berlin</em>&#8220;-Orte.</p>
<p>Daher waren die Testfrühstücker<sup>[2]</sup> hocherfreut, daß sich am Schiffbauerdamm jenseits der Touristenmeile hinter der Brücke ein neues Etablissement namens <em>Zimt und Zucker Kaffeehaus</em> materialisiert hatte. Touristenstrategisch günstig am Anlegesteg der Spreedampfer gelegen, lockt es auf den Dampfer Wartende förmlich an einen der mit Spreeblick gesegneten Tische.</p>
<p>Ein Blick in die wohlgestalte Speisekarte verhieß nur Gutes. Frühstück von halb zehn Uhr morgens bis zehn Uhr abends, Neulandfleisch und Bioprodukte und eine bei flüchtiger Betrachtung reichhaltige Frühstücks- und bereits heimlich probierte und für gut befundene Kuchenauswahl versetzte uns in frohe Erwartung. Angesichts der erst fünf Tage zurückliegenden Eröffnung des <em>Zimt und Zucker</em> waren die Tester bereit, kleine Mängel nicht zu hart ins Gewicht fallen zu lassen. Ein Vorsatz, der leider etwas arg strapaziert wurde.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-193" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/zimt_und_zucker_aussen.jpg" alt="Das Zimt und Zucker von außen." />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Außenansicht des Zimt und Zucker.</p>
</div>
<p>Seiner Tradition gemäß suchte sich erdgeist ein Frühstück aus, welches sich einem Kleinen Gemischten am ähnlichsten liest. Wurst und Käse waren auf der <a href="http://erdgeist.org/bb/Zimt_und_Zucker/CIMG0338.JPG">Karte</a> brav getrennt, deshalb entschied er sich für das mit 5,90 € veranschlagte Frühstück &#8221;Blues&#8221;, welches mit &#8220;internationalen Wurstvariationen&#8221;<sup>[3]</sup>, frischem Obst, Konfitüre und einem kleinen Brotkorb daherkommt. Aus der weißen Gewinnpalette gab es – wegen des Ortsnamens – einen Milchreis mit Zucker und Zimt (zierliche 3,80 €). Abgerundet sollte das Mahl mit einen Latte macchiato für stolze 2,90 € in 0,25 l werden, auf der Rechnung – in weiser Voraussicht ja doppelt bestellt – nochmal 1,80 € Aufschlag für den Extra-Shot Espresso.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-194" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/zimt_und_zucker_blues.jpg" alt="Frühstück Blues" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Wurst. Das Frühstück &#8220;Blues&#8221; für 5,90 €. Rechts unten lukt der Milchreis (Preis: 3,80 €) ins Bild.</p>
</div>
<p>Die Bedienung, die sich in ihrer Verkleidung sichtlich unwohl und in den Stiefelettchen latent unsicher fühlte, kredenzte dann auch ein verblüffendes Zwitterwesen aus zwei leckeren Bäckerschrippen und einem seelenlosen Heißluftofenbrötchen, hauchzartem Schinken vom Biofleischer und Bierschinken, der genausogut auch hätte vom Spar kommen können, dazu Obstersatz. Der Milchreis sah reichlich aus, stellte sich aber als zu süß und eher verkocht-matschig heraus.</p>
<p>Frank wählte einer Laune folgend den &#8220;Quickstep&#8221;-Quark mit Früchten zu 3,90 €, kombiniert mit dem &#8220;Slowfox&#8221;, bestehend aus zwei Spiegeleiern auf Vollkornbrot für 3,60 €, dazu ein Kännchen Assam-Tee mit Honig. Lisa beließ es bei einem Milchkaffee für 2,90 €, es war wohl noch zu früh.</p>
<p>Der Früchtequark basierte zwar auf einem wohlschmeckenden Vanillequark, wurde jedoch ganz offensichtlich von jemandem konzipiert, der selbst nie Quark mit Früchten verzehrt. Das infernalische Dekofruchttrio Johannisbeeren am Stengel, Sternfruchtscheibe mit Schale und Physalis mit Blättern in den Quark gedrückt – ohne einen Gedanken an die Verzehrbarkeit der Komposition – schmälerte den portionsmäßig ohnehin eher übersichtlichen Genuß deutlich.</p>
<p>Die Slowfox-Spiegeleier waren wohlgeraten, das Brot lecker und die Eier korrekt gebraten. Der beiligende Grünkram war leider nicht wirklich abgewaschen und blieb deshalb vom Verzehr verschont.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-196" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/zimt_und_zucker_slowfox_quickstep.jpg" alt="Slowfox und Quickstep" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Links im Bild: Frühstück &#8220;Slow Fox&#8221; für 3,60 €, rechts &#8220;Quickstep&#8221;-Quark für 3,90 €</p>
</div>
<p>Die erste Meßgröße für die objektive Beurteilung eines Frühstücks – zu dem man sich ja meist hungrig, dekoffeiniert und leicht angeknurrt versammelt – ist die TTL (Time To Latte) bzw. TTT (Time To Tea). Erscheint die ersehnte Lebensenergieinfusion schnell, wohlschmeckend und heiß, hat der Tag Struktur und das Frühstück bekommt den richtigen Schwung. </p>
<p>Das Zimt und Zucker versagte hier leider mit grenzwertigen elf Minuten TTL und indiskutablen 18 Minuten TTT. Der gelieferte Tee war dann ein Ceylon statt des gewünschten Assam, aber das war dann auch schon egal. Immerhin wurde der begehrte Honig dazu nicht vergessen. Das Frühstück selbst traf erst dreißig Minuten nach der Bestellung ein, die Tester schlugen währenddessen in einem ausgiebigen Massaker Wespen und Zeit tot. Hinzu kamen handwerkliche und strukturelle Schwächen, die von sandigem Salat über Eierschalensplitter im Spiegelei bis zu Milchreis mit angebrannten Stückchen reichten. Auch Details, die man in Kaffeehäusern erwarten würde, wie z. B. ein Glas Wasser zum Kaffee oder auch nur ein Löffelchen für den Tee, blieben schmerzlich vermißt. Die Qualität des Kaffees wurde von Lisa mit einer nicht zitierfähigen Analogie beschrieben, die vornehm übersetzt einen dringenden Ratschlag zum sofortigen Wechsel der Kaffeesorte und einem Grundkurs in Espressomaschinenbedienung<sup>[4]</sup> enthielt.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-197" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/zimt_und_zucker_elfe.jpg" alt="Personal" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Umsonst: Bedienung in einer Show in Kleidchen, Stiefelchen und Tiefflug.</p>
</div>
<p>Die Tester waren insgesamt eher nicht besonders froh, und das trotz der eingangs erwähnten Bereitschaft zur Toleranz ob der kurzen Übungszeit für das Personal. Das Zimt und Zucker macht den Eindruck einer guten Idee, die leider derzeit an der Umsetzung deutlich scheitert. Wenn der in der Speisekarte manifestierte Anspruch tatsächlich realisiert würde, wäre das &#8220;Kaffeehaus&#8221; eine echte Bereicherung für die Gegend. Daher entschlossen sich die Tester in der Hoffnung, daß sich bis dahin die erheblichen Unschönheiten behoben haben, in angemessener Frist einen erneuten Versuch zu wagen. Das Kuchenangebot ist immerhin durchaus ansprechend und wohlschmeckend, und es wurde die Anwesenheit eines Gäste-Wlans detektiert. Das Personal war sichtlich bemüht und fragte mehrfach nach dem werten Befinden, war aber der Herausforderung offensichtlich (noch) nicht gewachsen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-198" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/zimt_und_zucker_ausblick.jpg" alt="Ausblick aus dem Zimt und Zucker" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Auch umsonst: Ausblick aus dem Innern des Zimt und Zucker über die Straße auf die Dampferanlegestelle.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle Menschen, die in dieser Gegend keine Frühstücksalternative finden können und bereit sind, einen hoffentlich stattfindenden Lernprozeß zu befördern. Wer nur beim Kuchen Dampfer gucken und Schiffsdieselschornsteingeruch schnuppern möchte, ist ebenfalls nicht schlecht bedient.</p>
<blockquote><p><strong>Zimt und Zucker</strong>, <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=Schiffbauerdamm+12,+Berlin&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=32.059939,79.101563&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.521522,13.384609&amp;spn=0.012012,0.038624&amp;t=h&amp;z=15&amp;iwloc=addr">Schiffbauerdamm 12</a><br />
Tel. 030 / 810 10 858<br />
<a href="http://www.zimtundzucker.com/zimtundzucker_kaffeehaus.html">Das Zimt und Zucker im Internet</a><br />
 </p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_192" class="footnote">Die Böse Buben Bar befindet sich in der Marienstraße 18.</li><li id="footnote_1_192" class="footnote">In kulinarischer Mission waren heute frank, lisa und erdgeist unterwegs.</li><li id="footnote_2_192" class="footnote">Und das in der Metropole des Weltwurstlands.</li><li id="footnote_3_192" class="footnote">Besser: komplette Barista-Ausbildung</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>MS Völkerfreundschaft</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/08/22/ms-volkerfreundschaft/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Aug 2008 21:55:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brunchbuffet]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Es muß nicht immer Kaviar sein. Man kann auch mal ein stinknormales Frühstück ohne viel Tamtam genießen. Dafür bietet sich das MS Völkerfreundschaft ungemein an. Der Name erinnert an Kinderferienlager, LPGs oder den bekannten Brunnen am Alexanderplatz, wenn da nicht das &#8220;MS&#8221; wär. Denn die MS Völkerfreundschaft war ein FDGB-Urlaubsschiff[1], das 1959 von der DDR [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muß nicht immer Kaviar sein. Man kann auch mal ein stinknormales Frühstück ohne viel Tamtam genießen. Dafür bietet sich das MS Völkerfreundschaft ungemein an. Der Name erinnert an Kinderferienlager, LPGs oder den bekannten Brunnen am Alexanderplatz, wenn da nicht das &#8220;MS&#8221; wär. Denn die <a title="Außenansicht voelkerfreundschaft" href="http://www.ddr-bild.de/details.php?image_id=339/">MS Völkerfreundschaft</a> war ein FDGB-Urlaubsschiff<sup>[1]</sup>, das 1959 von der DDR gekauft worden war. Wenn man also immer brav auf Linie war, gab es zur Belohnung Urlaub auf dem DDR-Traumschiff.</p>
<p>So ähnlich, wie man sich ein Frühstück auf See zu DDR-Zeiten vorstellt, ist auch das angebotene Brunchbuffet. Es gab etwas Käse und Wurst zur Auswahl, Rollmöpse, Grünzeug, Eier, etwas Obst, Joghurt und Cerealien. Dazu wurden die obligatorischen Brötchen und bisher noch nie bei einem Buffet entdecktes Toastbrot offeriert. Ja, so richtig Toastbrot! In Anlehnung an neue Sitten wurden zusätzlich Tomaten und Mozzarella angeboten, was 46halbe aus bekannten Gründen verschmähte.</p>
<p>Wir<sup>[2]</sup> bedienten uns also selbst. Jens, nach eigener Aussage &#8220;nicht so der Frühstücksmensch&#8221;, fand die Auswahl &#8220;okay&#8221; – mehr an Bewertung war aus ihm nicht rauszuholen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-180" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/ms-latte.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der obligate Latte macchiato.</p>
</div>
<p>Natürlich wurde zunächst der Begrüßungs-Latte bestellt, dessen Geschmack und äußere Ansicht befriedigend war. Auffallend war die gereichte Flüssigkeitsmenge: gefühlt ein Drittel mehr als sonst. Andrea hatte derweil entdeckt, daß es kostenloses Wlan gab, und war danach im Grunde nicht mehr ansprechbar. Sie guckte nur noch hoch, wenn der Teller leer war.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-180" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/ms-teller1.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Eine Auswahl vom Buffet.</p>
</div>
<p>Zugegeben: Nachdem man den zweiten Durchgang am Buffet vollführt hatte, wurde es etwas langweilig. Allerdings gibt es Momente, da paßt Angebot und Nachfrage einfach zusammen. Was braucht man schon mehr als ein bißchen Frischkäse mit Wurst und Grünzeug, zumindest an einem Tag wie diesem? Man könnte es fast ein frugales Mahl nennen, dem Wortsinn nach wäre das zwar nicht korrekt, es fühlte sich aber so an.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-180" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/ms-teller9.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Es gab auch Joghurt.</p>
</div>
<p>Mit dem Joghurt wurde dann langsam zum Desert übergeleitet. Die Kellnerin servierte derweil einen weiteren Latte macchiato – gleichbleibend schmackhaft und dazu freundlich überreicht. Gut gesättigt blieben wir noch eine Weile am offenen großen Fenster sitzen.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die einfach nur mal ein unprätentiöses Frühstück vom Buffet aussuchen möchten, morgens freundliche Menschen als Bedienung bevorzugen, danach nur ein paar Minuten zu Fuß die Mitte der Stadt besichtigen und zuvor noch so etwas wie &#8220;Szene&#8221; schnuppern wollen.</p>
<blockquote><p><strong>MS Völkerfreundschaft</strong>, <a title="stadtplan" href="http://maps.google.com/maps?hl=de&amp;lr=&amp;ie=UTF8&amp;daddr=Sch%C3%B6nhauser+Allee+20,+10435+Berlin,+Germany&amp;geocode=2615998080664572818,52.534114,13.412929&amp;f=d&amp;ll=52.534114,13.412929&amp;spn=0.002617,0.009034&amp;z=17">Schönhauser Allee 20, 10435 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 44 04 23 63<br />
<a title="website" href="http://www.ms-vf.de/">Webseite der MS Völkerfreundschaft</a><br />
<a title="Außenansicht voelkerfreundschaft" href="http://www.flickr.com/photos/90943367@N00/533660762/">Außenansicht</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_45" class="footnote">FDGB: Freier Deutscher Gewerkschaftsbund</li><li id="footnote_1_45" class="footnote">Heute erstmals 46halbe mit Jens und Andrea als neues Testteam.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>am to pm</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/08/11/am-to-pm/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 10:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erdgeist</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Frühstücken in touristisch konzipierten Gegenden ist ja immer so eine Sache. Von unserer Eigenschaft als auch-mal-Touristen in anderen Städten rührt die Erfahrung, daß man da beim Essen gerne schon mal einen Taler mehr läßt, als Vergnügungszuschlag sozusagen. Ferner scheint sich herumgesprochen zu haben, daß Touristen selten zu Stammgästen werden, sich die Qualität in Nahrung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Frühstücken in touristisch konzipierten Gegenden ist ja immer so eine Sache. Von unserer Eigenschaft als auch-mal-Touristen in anderen Städten rührt die Erfahrung, daß man da beim Essen gerne schon mal einen Taler mehr läßt, als Vergnügungszuschlag sozusagen. Ferner scheint sich herumgesprochen zu haben, daß Touristen selten zu Stammgästen werden, sich die Qualität in Nahrung und Bedienung also nicht in Wiederholungsbesuchen niederschlägt.</p>
<p>All dies wissend und auch  frühere Berichte nicht ignorierend, befanden wir<sup>[1]</sup> uns im teuren Kiez des Nikolaiviertels und damit in der Zwickmühle, schlimmen Frühstückshunger zu verspüren. Das Angebot im zuerst anvisierten  hätte unsere Brieftaschen gesprengt, wodurch wir uns gezwungen sahen, gen Hackescher Markt weiter nach realistischeren Locations zu suchen. Am Bahnhof – oder besser gesagt im Bahnhofsgebäude – wurden wir dann fündig: Das <em>am to pm</em> empfing uns mit der Drohung, &#8220;24hours breakfast&#8221; anzubieten, und hatte fieserweise Wippehängestühle ins Freie gestellt, die man auszuprobieren förmlich gezwungen war:</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-185" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/am_to_pm_stuehle.jpg" alt="Einladende Hängestühle" />        </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Einladendene Hängestühle im <em>am to pm</em>. Im Hintergrund die Audioinstallation: Ghettoblaster auf Stromkasten.</p>
</div>
<p>Daß das <em>am to pm</em> auch noch neben erdgeists Stamm-Kaffeedealer <em>Coffee Mamas</em> liegt und sich das eine oder andere Mal ins Unterbewußtsein gedrängt hat, half ebenfalls nicht dabei, daran vorbeizugehen.<sup>[2]</sup> Die Bedienung kam gepflegt daher und die Musik war… wie Musik, die man in einer Touri-Location eben so hört. Sie dudelte aus einer – weiter unten nochmal näher dokumentierten – &#8220;Ghettoblaster auf Stromkasten&#8221;-Installation auf dem Rasen hinterm Stuhl.</p>
<p>Frohen Mutes orderten wir unter den alles orange einfärbenden Sonnenschirmen unsere Frühstücke. ashnas Frühstücksgewohnheiten lassen sich leicht zu &#8220;Salamitoast und Kaffee&#8221; zusammenfassen, und ein wenig kreative Auslegung der Karte (Fußnote: &#8220;denn nehm wa das französische, lassen das Croissant weg, tun dafür zwei Brötchen drauf, lassen Marmelade und Honig weg, tun dafür Salami drauf und Kaffee ist eh bei&#8221;) führte zu einem maßgeschneiderten Frühstück für ashna zum Preis von 3,50 €: ein Schnäppchen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-189" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/am_to_pm_montage.jpg" alt="Montage \" />       </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Links ashnas Spezialanfertigung, rechts der Brotkorb mit süß, mittig Blick durch den Dschungel gen Bahnhof Hackescher Markt.</p>
</div>
<p>erdgeist orderte seinen Referenz-Latte macchiato für 3,20 € und dem, was einem Kleinen Gemischten am nächsten kommt: das &#8220;breakfast amtopm&#8221;, welches sich mit 7,50 € in der Brieftasche unerfreulich breitmachte. Für den Preis sollten sie aber gefäligst etwas auffahren – und in der Tat, auf den ersten Blick gab es nichts zu meckern: ein Weißbrotkorb mit warmen Brötchen, Scheibe Salami, Kochschinken, Obstgarnitur, Rührei satt, frischer (und guter) Kräuterquark (wahrscheinlich markbrandenburg) und Nutella, Erdbeermarmelade und Honig in der Assiette. Besonders lobend hervorzuheben: zum Brötchenschneiden geeignete Messer.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-190" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/am_to_pm_ebd.jpg" alt="Ebendies" />      </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">erdgeists Frühstück &#8220;am to pm&#8221; für 7,50 €</p>
</div>
<p>Beim Verzehr stellten wir jedoch schwerwiegende Defizite fest: Übereinstimmend befanden wir die Brötchen als schwer nach Chemie schmeckend, die Weißbrotscheibchen lieblos, die Wurst alt und – viel schlimmer – aus der &#8220;Lidl-Wursttheke, ganz hinten links&#8221;-Kategorie. Bei dem Preis hätte auch Fleischerware drin sein dürfen. Auch der dünne Latte macchiato reichte nicht zu nennenswerten Ehren – und das, wo keine zehn Meter entfernt der leckerste Kaffee der Stadt verkauft wird. Nach Auffüllen mit zehn Sekunden Zucker aus dem Streuer war er wenigstens als Kohlenhydratquelle zu gebrauchen.</p>
<p>Quelle für großen Spaß waren die paar dutzend wilden Tiere aus der Gattung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wespe">Vespula germanica</a>, die in diesem Jahr – mangels Konkurrenz der erstaunlich abwesenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stechmücken">Culicidae</a> – den Plagegeisterpokal erhalten. Zwei Exemplare lieferten sich in erdgeists Quark einen <a href="http://erdgeist.org/bb/am_to_pm/CIMG0326.MOV?no-inline">erbitterten Kampf</a>, der mit dem zuckenden Tod beider Tiere endete. Schön, daß sie wenigstens selber unter ihrem Gift leiden.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-191" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/am_to_pm_wespen.jpg" alt="Wespenkampf" />     </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Umsonst: Schlacht bis auf den Stachel.</p>
</div>
<p>Kurzum: Hingehen sollten alle, die sich zu jeder Tageszeit ein unaufregendes Frühstück zusammenverhandeln oder nach erlebnisreichem Nachtbummel auf der Oranienburger ihre Freunde mit Spätstück überraschen wollen. Nicht hingehen sollte, wem sein Sauerverdientes für was Unterdurchschnittliches zu schade ist – trotz Erlebnisparkbonus.</p>
<blockquote><p><strong>am to pm</strong>, <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=berlin,+Am+Zwirngraben+2&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=32.059939,79.101563&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.52395,13.403449&amp;spn=0.012011,0.038624&amp;t=h&amp;z=15&amp;iwloc=addr">Am Zwirngraben 2</a></p>
<p>Tel. (0 30) 24 08 53 01</p>
<p><a href="http://www.amtopm.de/">Webpräsenz des am to pm</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_184" class="footnote">Im unerschrockenen Selbstversuch waren diesmal erdgeist und ashna unterwegs.</li><li id="footnote_1_184" class="footnote">Daß einer der Gründe für die Aufnahme ins Unterbewußtsein die nächtens sehr schlechte Musik ist, fiel ihm leider erst später wieder ein.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Kuchenrausch</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/08/08/kuchenrausch/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 16:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erdgeist</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Besuch eines Frühstückslokals sollte wohlgeplant sein. Da sich nicht leugnen läßt, daß unsere[1] Laune vor dem Essen am unteren des Zivilisationslacks kratzt, sollten wir nicht mit der vollen Wucht des Zorns unseres grollenden Hungergottes einen Kiez aussuchen, dem man eh schon immer eins auswischen wollte. Auch ist es angezeigt, die ersten – noch auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Besuch eines Frühstückslokals sollte wohlgeplant sein. Da sich nicht leugnen läßt, daß unsere<sup>[1]</sup> Laune vor dem Essen am unteren des Zivilisationslacks kratzt, sollten wir nicht mit der vollen Wucht des Zorns unseres grollenden Hungergottes einen Kiez aussuchen, dem man eh schon immer eins auswischen wollte. Auch ist es angezeigt, die ersten – noch auf dem Zahnfleisch kriechend gewonnenen – Eindrücke zu unterdrücken und sich diesen später nochmal objektiv zu nähern.</p>
<p>Kuchenrausch also – im Friedrichshainer Südkiez.<sup>[2]</sup> Schmuck gemacht, mit schnieke verkleideten Kellnern, vornehm hintergründigem 70er-Jahre Britpunk, später durch Chill-Funk und Dixieland abgelöst. Minimalistisches Dekor mit Blick auf die Kreuzung Boxhagener/Simon-Dach, auf dem Vorplatz gut zwei dutzend Tische, die wir aber aufgrund eines verräterischen rheumatischen Juckens in Fannys Knie Draußen-Tische sein ließen und uns im Innern ans Fenster setzten.<sup>[3]</sup> Das Panorama – ganz unvoreingenommen für die werte Leserschaft zum Selbergucken:</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-180" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/kuchenrausch_innen.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Schickes Ambiente im Kuchenrausch.</p>
</div>
<p>Angenehm fällt auf, daß das Kuchenrausch sich dem überall sonst um sich greifenden Branding-Wahn entgegenstellt und Sonnenschirme, Streichholzschachteln, Aschenbecher und Außenreklame ohne Werbeaufdrucke exponiert.<sup>[4]</sup> Es gab Wlan auf Nachfrage für umsonst und genug Steckdosen für&#8217;s hungrige Notebook. Auch die Speisekarte kommt erfrischend edel daher, kein bewußt dilettantisch gestalteter, achtfach kopierter, in Word gesetzter Schülerzeitungsbogen, sondern Elefantenhaut mit Goldprägedruck. In dessen Innern ein Angebot abwechslungsreich wie ein Ostpaket: acht verschiedene Sorten heißer Schokolade, davon fünf alkoholisch, ein kurzer Abriß über die Geschichte Boxhagens und des Boxhagener-Straßen-Kiezes von der März- über die November- bis zur Yuppierevolution.</p>
<p>Erdgeist wählte – für Eingeweihte völlig überraschend – das Kleine Gemischte, welches hier für den läppischen Betrag von 4,10 € gereicht wurde. Zum Tunken orderte er sich einen &#8220;caffe latte&#8221;, der von der Bedienung keck als Milchkaffee interpretiert, glücklicherweise aber doch nicht mit der &#8220;Krönung&#8221; aus obig erwähntem Ostpaket gebrüht wurde.</p>
<p>Überhaupt ist die Kaffeekultur in Berlin immer wieder ein Quell für Überraschungen. Erdgeist ist ja dazu übergegangen, die von ihm benötigte Dröhnung meist als &#8220;Latte macchiato mit doppeltem Espresso drin&#8221; zu bestellen, nur um dann belehrt zu werden, daß sowas &#8220;caffe latte&#8221; hieße. An anderer Stelle bekam er durchaus auch Latte macchiato und einen doppelten Espresso extra, nur um wieder woanders – von einem augenscheinlich besserwisserischen Kellner – mit einem stinknormalen Latte abgespeist zu werden. Aber zurück zum Kuchenrausch, hier gab es – zumindest für erdgeist – ansprechenden Kaffee, der völlig selbstverständlich mit Wasser gereicht wurde. Ein Panoramablick auf erdgeists Frühstück:</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-181" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/kuchenrausch_kleines.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Kleines Gemischtes (ungesüßt) für 4,10 €, links oben im Bild der lütte Brotkorb.</p>
</div>
<p>Ja, ihr seht richtig: Das Kleine Gemischte kam im Kuchenrausch ohne den geringsten Hauch Süßes.<sup>[5]</sup> Auch wenn der nachträgliche Blick in die Kurzbeschreibung im Menü bestätigte, daß das wohl seine Richtigkeit hat, kam der Zuckermangel doch überraschend. Selbst das Deko-Obst konnte das Wurst-Käs&#8217;-Szenario auf dem Teller nicht auflockern. Am deprimierendsten war, nicht das geringste bißchen Material für einen fairen Tauschdeal für den vor Süßem nur so strotzenden Nachbarteller zu haben. Der Brotkorb wartete mit leckerem Walnußbrot konterkariert von zwei lapprigen Westbrötchen auf. Diese wiesen ein verräterisches Industriebackmuster an der Unterseite auf, sind wahrscheinlich nicht vom Biobäcker um die Ecke.<sup>[6]</sup></p>
<p>Fanny orderte – des Preisvergleichs mit anderen Lokalen wegen – einen Latte macchiato für 2,80 € und das Süße Frühstück zu 6,50 €. Gereicht wurde ihr ein lauwarmer Eierkuchen mit einer schmackhaften Vanillequarkcreme. Dazu ein Kelch voller Joghurtfruchtspeise (dem Geschmack nach mit frisch püriertem Obst). Auch auf dem Teller: Nutella, Honig und Erdbeermarmelade und eine Obstgarnitur. Die dezent über das Frühstück verstreuten Gummibärchen empfand Fanny als verstörend, fanden jedoch als Nachtisch in erdgeist eine neue Heimat.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-182" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/kuchenrausch_suess.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Süße Frühstück. Preis: happige 6,50 €.</p>
</div>
<p>Enttäuschend der Latte macchiato: Nach mehrmaligen Umrühren und einem Schluck war es geschehen. Sämtliche braune Essenz war aus dem Glas verschwunden und übrig blieb ein halbvolles Glas mit eierschalenfarbener Flüssigkeit. Mißtrauisch fing Fanny nun an, die Nachbartische mit Argwohn zu beobachten: Auch die Lattes der anderen Gäste schauten viel zu lasch aus. Wach macht sowas nicht.</p>
<p>Der Kurzbesuch zum Austreten führte Fanny vorbei an der Vitrine mit vielen köstlich anzuschauenden Torten und Kuchen. Diese mußten jedoch unberührt bleiben und werden an einem anderen Tag beim Kaffeekränzchen probiert. Die Toiletten sind geschmackvoll eingerichtet: Der dunkel gebeizte Dielenboden verbreitet angenehme Atmosphäre. Eine Einladung, sich gemeinsam mit der Freundin für den Tag aufzubretzeln und eine Besorgungsliste in den zahlreichen Bekleidungsgeschäften der nahegelegenen Wühlischstraße zu verfassen. Sollte jene unerwartet eher fertig sein, kann sie sich&#8217;s auf einem der Stühle im Vorraum gemütlich machen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-183" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/kuchenrausch_montage.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Gratis: Blick auf den <strong>noch</strong> trockenen Vorplatz, das edle Menü und ein Überbleibsel aus Schland<sup>[7]</sup>-Tagen: Beamer neben dem Kronleuchter.</p>
</div>
<p>Hingehen sollten alle die, denen der Südkiez noch nicht zum Halse raushängt, die ihre Schwiegermutter hübsch ausführen, dafür aber den Bezirk nicht verlassen wollen oder einen Laptoparbeitsplatz mit Strom und Wlan suchen.</p>
<p>Besser nicht hingehen sollte, wem nach günstig-üppigem Frühstück oder Wachmache-Latte verlangt und wer morgens eine bunte kulturelle Mischung braucht.</p>
<blockquote><p><strong>Kuchenrausch</strong>, <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=simon-dach-stra%C3%9Fe+1,+berlin&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=32.059939,79.101563&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.513583,13.457694&amp;spn=0.012014,0.038624&amp;z=15&amp;iwloc=addr">Simon-Dach-Straße 1 (Ecke Boxhagener Straße)</a><br />
Telefon: 030 / 55953855<br />
<a href="http://www.kuchenrausch.de/">Webpräsenz des Kuchenrauschs</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_179" class="footnote">Das Lokal wurde durch den Besuch von Fanny und erdgeist beehrt.</li><li id="footnote_1_179" class="footnote">Warum es im Nordkiez keine angemessene Frühstückslokation gibt, wird noch einmal Gegenstand länglicher Betrachtungen sein.</li><li id="footnote_2_179" class="footnote">Das Knie hat nicht gelogen, keine halbe Stunde später strömten die Volksmassen – in der Montage noch gut zu sehen – in hektischer Flucht vor dem Regen ins Innere des Etablissements.</li><li id="footnote_3_179" class="footnote">Einzige – erst post scriptum entdeckte – Ausnahme waren die Obstschorlengläser.</li><li id="footnote_4_179" class="footnote">Gefährlich vor allem in Anbetracht der Unterzuckerung, die Kundschaft doch erst zum Frühstücken treibt.</li><li id="footnote_5_179" class="footnote">Die Speisekarte enthält – im Gegensatz zu den den angeblich BIO-erzeugten Eiern – keine Hinweise zur Herkunft der Brötchen.</li><li id="footnote_6_179" class="footnote">Für den Uneingeweihten: Während der EM-Übertragung in fast allen Kneipen Berlins waren (Deut)&#8217;schland-Rufe an der Tagesordnung.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>The White Lion</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/07/31/the-white-lion/</link>
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		<pubDate>Thu, 31 Jul 2008 17:14:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erdgeist</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;White Lion&#8221; ist malerisch in der Fußgängerzone in der James Street gelegen und lädt mit seiner viktorianischen Fassade vorbeischlendernde Touristen zum Verbleib ein. Im Innern erwartete uns[1] eine klassische Pub-Atmosphäre und ein Wirt mit dem höflichen Hinweis, das Frühstück doch im Oberstübchen einzunehmen. Nach Erklimmen der Treppe und dem Aussuchen einer gemütlichen Ecke in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;White Lion&#8221; ist malerisch in der Fußgängerzone in der James Street gelegen und lädt mit seiner viktorianischen Fassade vorbeischlendernde Touristen zum Verbleib ein. Im Innern erwartete uns<sup>[1]</sup> eine klassische Pub-Atmosphäre und ein Wirt mit dem höflichen Hinweis, das Frühstück doch im Oberstübchen einzunehmen. Nach Erklimmen der Treppe und dem Aussuchen einer gemütlichen Ecke in dem doch deutlich kompakt eingerichteten Flair belohnte uns der folgende Anblick für die Mühen.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/white_lion_innen.jpg" alt="" class="alignnone size-medium wp-image-174" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der White Lion von innen.</p>
</div>
<p>Wer es anhand des Fotos noch nicht erraten hat: Wir sind also in London. Ja, natürlich, das hier ist ein Blog über Frühstücken in Berlin, aber die Zeiten ändern sich. Nicht etwa in der Hinsicht, daß man für einen Stundenlohn nach London fliegen kann. Das geht schon lange, ist wegen der Einreiseprozeduren jedoch kaum mehr erträglich. Da aber billiges Fliegen seinem Ende entgegensieht, ist das London-Frühstück eine Art Reminiszenz an Zeiten, die vorbei sind wie die vergilbten sepiafarbenen Erinnerungen an Zuckertüten und Schulranzen.</p>
<p>Fanny wählte sich aus dem erlesenen Speisenangebot die &#8220;eggs benedict&#8221; für £4,75. Voller Vorfreude erblickte sie mit staunenden Augen und wäßrigem Mund eine Augenweide von einem befüllten Teller, den ihr die freundliche, blonde und großgewachsene Kellnerin reichte. Ein Meer von Sauce Hollandaise oder auch Béchamelsauce – da ist sich die Frühstückerin uneins – ergoß sich über den Teller. Assoziationsreich zeichneten sich die pochierten Eier – zwei an der Zahl – unter der hauchzarten Pelle der Sauce ab.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/eggs_benedict.jpg" alt="Eggs Benedict" class="alignnone size-medium wp-image-175" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Eggs benedict für £4,75</p>
</div>
<p>Erwartungsgemäß dauerte das Abschöpfen der Sauce etwas, bis die ersten festen Bestandteile dieses Frühstücks zum Vorschein kamen. Die Eier lagen gebettet auf rosé gewelltem Schinken, der sich an englische Muffins anschmiegte, die wohl aus Zeitmangel nur kurz beim Toaster vorbeischauen konnten. Ein Gaumenfeuerwerk war der Haps von der perfekten Gabel, die alle Zutaten des Frühstücks enthielt. Nach ein paar Schlucken des &#8220;Pot of Tea&#8221; (£1,35) verschlang die unsterblich in die englische &#8220;Frühstückskultur&#8221; verliebte Fanny den Rest ihrer Eier und ließ es sich nicht nehmen, die übriggebliebenen Saucenreste mit dem schlabbrigen Toast (dazu später mehr) von erdgeist aufzunehmen und genüßlich in die Sauce zu tunken und zu warten, bis das Brot sich ganz und gar mit der Sauce aufsaugte. erdgeist hingegen probierte nur eine Gabelspitze der Sauce und verschmähte den Rest der &#8220;eggs benedict&#8221;.</p>
<p>Einem akuten Eiweißmangeln folgend orderte erdgeist zu seinem Latte Macchiato (£1,75) das &#8220;traditional breakfast&#8221; für £4,95, ergänzt mit kohlenhydratgeladenen Waffeln an Ahornsirup und Bananen (£2,95). Erstaunlicherweise interpretierte die Bedienkraft die Bestellung als eine Art &#8220;Englisches Frühstück&#8221;, und als dieses nach mehreren gefühlten Wochen des Hungers eintraf, war unsere ganze Phantasie vonnöten, eine Interpretation der Einzelteile zu finden:</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/tradition_breakfast.jpg" alt="Das Traditionelle Frühstück" class="alignnone size-medium wp-image-176" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Traditionelle Frühstück für £4,95 mit &#8220;waffles with maple syrup &amp; banana&#8221; für £2,95. Wahrscheinlich nur von unerfahrenen Touristen genommen.</p>
</div>
<p>Die größte Herausforderung bestand in der Zuordnung des schwarzen – an verrottende Meerestiere erinnernden – Krustengnubbels, der sich nach Konsultation mehrerer pflanzenkundlicher Lexika als verbratener Champignon herausstellte. Unauffällig wurde er auf Fannys Teller bugsiert. Fanny konnte trotz des heruntergekommenen Äußeren eine gewisse Saftigkeit feststellen.</p>
<p>Während die zu den &#8220;eggs benedict&#8221; gereichten Muffins wenigstens den Toaster noch aus der Ferne zu sehen bekamen, waren in erdgeists Frühstück die &#8220;Toasts&#8221; nur höflich als komplett wärmeunbehandelte Weißbrotschlabber zu bezeichnen. Der sich an den Würstchen abzeichnende tiefschwarze Rand setzte sich (wie auch bei der Tomate) um die ganze untere Seite fort, die Spiegeleier waren ungesalzen und nicht durchgebraten, die Schinkenscheibchen wohl nur für ein winziges Sekündchen in die Mikrowelle geworfen worden.</p>
<p>Da die Butter auf dem warmen Teller neben warmer Tomate und heißer Wurst kredenzt wurde, hätte erdgeist sie auch trinken können. Einzig die &#8220;baked beans&#8221; aus der Dose hielten, was Dosenbohnen eben so versprechen. Das Waffeldessert schließlich konnte den gepeinigten Gaumen kurzfristig immer wieder aus dem geschmacklichen Tiefdruckgebiet reißen. Alles in allem keine Empfehlung für kontinental verwöhnte Genießer.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die hungrig aus der &#8220;tube&#8221; stolpern und nicht aus Furcht den nächstbesten &#8220;McDonald&#8217;s&#8221; ansteuern wollen, sondern mit dem Enthusiasmus einer frisch gegründeten &#8220;Jugend forscht&#8221;-Gruppe etwas wahrlich Englisches erleben wollen, wovon noch Jahrzehnte später den Urenkeln im Ohrensessel berichtet werden kann.</p>
<p>Nicht hingehen sollten alle, die hoffen, in dem hier angebotenen &#8220;traditional breakfast&#8221; eine Englische Eßkultur zu entdecken – denen sei das <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/08/14/marx/">Marx am Spreewaldplatz</a> in Kreuzberg ans Herz gelegt.</p>
<blockquote><p><strong>The White Lion</strong>, <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=24+James+Street,+Strand,+WC2E+8NS,+London&amp;sll=37.0625,-95.677068&amp;sspn=32.059939,79.189453&amp;ie=UTF8&amp;ll=51.51363,-0.12394&amp;spn=0.012285,0.038667&amp;z=15&amp;iwloc=addr">24 James Street, Strand, London, WC2E 8NS</a><br />
Tel: +44 0872 148 2441</p>
<p><a href="http://www.pubsgalore.co.uk/pubs/53781/">Info mit Außenansicht</a>
</p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_173" class="footnote">Das Frühstückskorrespondententeam setzte sich diesmal aus erdgeist und Fanny zusammen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meze</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/07/27/meze/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/07/27/meze/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Jul 2008 09:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Kaffeeladen und Baretto war ich auf den Geschmack gekommen. Diese kleinen Läden, in denen es Sandwich, Kuchen, frischen Kaffee und frischgepressten Saft gibt, sind für manche Morgen einfach die beste Wahl. Vor allem, wenn man nicht nach einem Brunch ins Fresskoma fallen will. Was lag also näher, als mir während eines Kurzurlaubs im Prenzlauer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/11/15/kaffeeladen/">Kaffeeladen</a> und <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/02/12/baretto/">Baretto</a> war ich auf den Geschmack gekommen. Diese kleinen Läden, in denen es Sandwich, Kuchen, frischen Kaffee und frischgepressten Saft gibt, sind für manche Morgen einfach die beste Wahl. Vor allem, wenn man nicht nach einem <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/category/brunchbuffet/">Brunch</a> ins Fresskoma fallen will.</p>
<p>Was lag also näher, als mir während eines Kurzurlaubs im <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/category/prenzlauer-berg/">Prenzlauer Berg</a> von den einheimischen Gastgebern Horst und Frl. W. das lokale Angebot zeigen zu lassen. Sie brachten mich zu Meze – der sei besser als das gleich nebenan befindliche Toast.</p>
<p>Eigentlich ist der Prenzlauer Berg nicht weit von meiner <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/category/friedrichshain/">Heimstatt</a> entfernt, aber ich fühlte mich wie in einem fremden Land, dessen Sprache ich nicht beherrsche. Die Bestellung bei der leicht(?) verpeilten Kellnerin gestaltete sich in etwa so schwierig, wie das Gespräch mit einem schizophrenen Eichhörnchen auf Dope und in Slow Motion.</p>
<p>Nachdem Horst die Anwendung von Gewalt ausgeschlossen und es mehrfach mit geduldigem Erklären versucht hatte, bekamen wir endlich unser Frühstück.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-48" style="vertical-align: middle" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/07/meze-verpackt.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Einzelpreise unbekannt, insgesamt ca. 20 Euro</p>
</div>
<p>Im Gegensatz zu den anderen Kaffeeläden sind die Brote hier vorgefertigt und in Plastefolie verpackt. Geht, sieht aber nicht so schick aus. Die Kaffeebecher warten mit einer unerwarteten Zusatzfunktion: Der Stempel mit der Adresse färbt ab und sorgt für grüne Hände.</p>
<p>Immerhin war der Inhalt okay, meine Gastgeber waren mit dem Milchmädcheneiscafé sehr zufrieden. Ansonsten war die ganze Sache eine eher fade Angelegenheit. Nach Berichten von Frl. W. und Horst sind die Angestellten des Ladens oft damit beschäftigt, sich vor ihren Kunden darüber zu unterhalten, wie wenig Bock sie haben.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-49" style="vertical-align: middle" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/07/meze-ausgepackt.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Sah aber zumindest lecker aus…</p>
</div>
<p>Genauso unmotiviert schmeckte mein Milchfladen mit Chorizo und der Monster-Brownie von dem ich mir mehr Schokolade und weniger Quarkteig versprochen hätte. Frl. W. hatte einen Toast mit Serranoschinken und Tomate, der trocken und langweilig war, sich dafür aber sehr gesund anfühlte.</p>
<p>Die fehlende Dekoration des Toasts wurde auf dem Frischkäse-Lachs-Bagel von Horst durch ein gefühltes Kilo Sprossenhaufen kompensiert. Von den Frühstückern wurde dieser Versuch mit der Dekofunktion von Styropor verglichen, genauso schmeckte es auch.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-50" style="vertical-align: middle" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/07/meze-sprossen.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Sprossenalarm! Zum Größenvergleich: Normaler Kaffeebecher.</p>
</div>
<p>Das Meze ist geeignet für alle typischen Prenzlberger mit Schreibalg, die sowieso nicht mehr viel vom Leben erwarten. Außerdem ist der Laden für all jene Touristen, die eine gute Portion Attitüde zum Frühstück haben möchten. Aus diesem Grund eignet sich das Meze auch für Fallbeispielstudien zu Kommunikationsstörungen.</p>
<blockquote><p><strong>Meze</strong><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=berlin,+raumerstr.+7&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=9.626263,19.248047&amp;ie=UTF8&amp;t=h&amp;z=16&amp;iwloc=addr">Raumerstr. 7, 10437 Berlin</a><br />
030/417 15 147</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Uebereck</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/04/13/uebereck/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/04/13/uebereck/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Apr 2008 23:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Stadt so groß wie Berlin, mit über 12.000 Straßen, über 5.000 Cafés und zehntausenden Beschäftigten in der Gastronomie bleiben Namensraumkollisionen nicht aus. Und da fast jeder Ostberliner Kiez seine &#8220;Traditionskneipe&#8221; hat, um die herum sich im Zuge der Gentrifizierung andere Cafés ansiedeln, und da auch beide &#8220;Ueberecks&#8221; für ihre jeweiligen Kieze dazugehören, fällt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einer Stadt so groß wie Berlin, mit über 12.000 Straßen, über 5.000 Cafés und zehntausenden Beschäftigten in der Gastronomie bleiben Namensraumkollisionen nicht aus. Und da fast jeder Ostberliner Kiez seine &#8220;Traditionskneipe&#8221; hat, um die herum sich im Zuge der Gentrifizierung andere Cafés ansiedeln, und da auch beide &#8220;Ueberecks&#8221; für ihre jeweiligen Kieze dazugehören, fällt es schwer zu sagen, ob eines von beiden seinen Namen eher verdient hätte.<br />
Wir<sup>[1]</sup> waren nun im Uebereck am S-Bahnhof Ostkreuz frühstücken, um den direkten Vergleich zu dem im Prenzlauer Berg an der Prenzlauer Allee gelegenen Namensvetter zu erleben. Der Bericht über das Frühstück dort steht noch aus.<sup>[2]</sup></p>
<p>Jede Frühstückslokation, die es länger als zehn Jahre gibt, bringt naturgemäß Erinnerungen – man möchte fast Wahrnehmungsverzerrungen sagen – mit sich. Man ist hier mal mit einem beeindruckenden Partner weggegangen, dort mal unfreundlich behandelt worden. Sowas prägt. Das Uebereck brilliert im Gedächtnis nun mit der Tatsache, daß erdgeist noch während seiner Schulzeit von Stumpen, seines Zeichens Sänger – gut, sagen wir Shouter – von <a href="http://www.knorkator.de/">Knorkator</a> bedient wurde, der dort seine Schichten als Kaffee- und Milchmann schob.</p>
<p>46halbe war auch schon öfter mal dort und verbindet ebenfalls nette Begegnungen mit dem Uebereck, allerdings kann sie sich an keine dort gesichteten Nachrichtensprecher, Serienschauspieler oder Luder aus den Klatschspalten als Servicekräfte erinnern. Auch Frühstück hat sie dort bisher nicht verkostet. Da lohnt sich also ein Blick in die Speisekarte, der aber wenig Spannendes hervorbrachte. Naja, es war ohnehin eher so ein Tag für Standardmahlzeiten: Her mit dem Französischen Frühstück!</p>
<div><img src="http://46halbe.org/jeck/franzoesisch.jpg" alt="Franzoesisches Fruehstueck" width="458" height="258" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Französisches Frühstück: 4,50 Euro</p>
</div>
<p>Zuerst kam noch der begehrte Latte macchiato (2,80 Euro), allerdings in einem angeschlagenen Glas. Aber keine Sorge, es gab keine nennenswerten Mundhautabschürfungen. Also konnten die zwei frischen Croissants ungestört verspeist werden, dazu gab es Honig, Erdbeermarmelade und Nutella. 46halbe schätzte auch die dekorativen Obstbeilagen, die serviert wurden.</p>
<p>Wir hatten uns gemütlich ans Fenster mit schönem Blick auf eine kleine Grünfläche und die dahinterliegende Bahnhofsbaustelle gesetzt. Leider begannen Straßenbaumaßnahmen, just als wir drinnen das Frühstück in Empfang nahmen. Betonschneider können den Frühstücksgenuß erheblich schmälern. 46halbe verspürte aber glücklicherweise grade den Drang, erdgeist mal so richtig anzuschreien, da kamen die Bauarbeiter grade recht. :}</p>
<p>Da auch erdgeist ein Traditionstier ist und faire Vergleiche beim Frühstück ziehen will, gab es für ihn das Kleine Frühstück, zusammen mit einem Milchkaffee (2,20 Euro). Er konnte sich leider gar nicht für die Salami begeistern. Ist natürlich eine Geschmacksfrage, mehr als das Prädikat &#8220;minder lecker&#8221; war nicht zu vergeben, schöne Erinnerungen hin oder her.</p>
<div><img src="http://46halbe.org/jeck/kleines.jpg" alt="kleines Fruehstueck" width="458" height="258" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Kleines Frühstück: 4,40 Euro</p>
</div>
<p>Wir saßen nach dem Frühstück noch eine Weile bei weiteren genüßlichen Koffeinheißgetränken und unterhielten uns. Das Uebereck ist einfach ein entspannender Platz zum Verweilen. Die Straßenbauarbeiten legten eine Pause ein, und wir konnten in normaler Lautstärke weiterplaudern.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die aus angemessener Entfernung einen entspannten Blick auf die große Baustelle am Bahnhof Ostkreuz werfen möchten, freundlichen Service schätzen und schon immer mal in einem ehemaligen Bettenhaus frühstücken wollten.</p>
<blockquote><p><strong>Uebereck</strong><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=berlin,+lenbachstr.+8,+10245&amp;sll=52.501045,13.576355&amp;sspn=0.010241,0.036263&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.50627,13.466492&amp;spn=0.01024,0.036263&amp;z=15&amp;iwloc=addr"><br />
Lenbachstraße 8</a>, Ecke Sonntagstraße<br />
Telefon: 030 / 291 27 92<br />
<a href="http://flickr.com/photos/kleena/138316981/"><br />
Foto Innenraum Uebereck</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_44" class="footnote">46halbe und erdgeist bildeten wieder das Frühstückstraumpaar.</li><li id="footnote_1_44" class="footnote">Demnächst auf dieser Webseite :} </li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Esquina</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/02/24/esquina/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/02/24/esquina/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 24 Feb 2008 21:52:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Für viele Zugezogene hält Berlin seinen sehr eigenen Charme parat, der vordergründig als schroff oder gar unhöflich interpretiert werden kann. Der Alteingesessene hingegen erlebt die &#8220;neue westdeutsche Freundlichkeit&#8221; mit dem Ami-Lächeln, der man dank der ebenfalls zugezogenen Neu-Berliner Bedienungen nur allzuoft beim Frühstücken begegnet, als verstörend. Man wird also meistens hinreichend nett empfangen in Berlin, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Zugezogene hält Berlin seinen sehr eigenen Charme parat, der vordergründig als schroff oder gar unhöflich interpretiert werden kann. Der Alteingesessene hingegen erlebt die &#8220;neue westdeutsche Freundlichkeit&#8221; mit dem Ami-Lächeln, der man dank der ebenfalls zugezogenen Neu-Berliner Bedienungen nur allzuoft beim Frühstücken begegnet, als verstörend.</p>
<p>Man wird also meistens hinreichend nett empfangen in Berlin, zumindest wenn man sich nicht als meckernder, dauerschlechtgelaunter Gast outet. Freundliche Bedienung ist – entgegen anderslautender Vorurteile – durchaus Standard in der ehemaligen Mauerstadt. Was uns aber im Esquina entgegenschlug, war gradezu Herzenswärme und Frohsinn plus original Berliner Charme: &#8220;Lust uff Kaffe?&#8221;</p>
<p>Ein Blick auf die Speisekarte überraschte auch positiv: Es gibt ja so Frühstücke, die sich zwar prima auf der Karte lesen, aber niemals von jemandem bestellt werden, etwa ein &#8220;Bordsteinschwalbenfrühstück&#8221;, wo ein Whiskey und eine Zigarette<sup>[1]</sup> serviert werden. Oder Tomatenfrühstück. Solche neumodischen Karteileichen kamen uns<sup>[2]</sup> im Esquina<sup>[3]</sup> nicht unter die Augen. Und unter uns: Frühmorgens bleibt auch der leckerste Whiskey ein Ladenhüter.</p>
<p>Alten Traditionen folgend ordert 46halbe einen ausgesprochen gutschmeckenden und einladend aussehenden Latte macchiato (2,60 Euro). erdgeist ist eher einer von diesen Vieltrinkern, der immer möglichst große Abfüllungen an Flüssigem bestellt, diesmal eine Riesen-Apfelschorle (0,4 l für 2,90 Euro).</p>
<p>Es ist ja übrigens eine schlimme Krankheit, das mit dem Vieltrinken. Kann sich jemand erinnern, daß die Leute vor ein paar Jahren auch schon permanent mit Wasserflaschen oder sonstwie Trinkbarem am Hals durch die Gegend rannten? Wenn man heute mal an beliebigen Orten rumsitzt und Menschen beobachtet, so fällt auf, daß offenbar alle dem Trinkwahn verfallen sind. 46halbe glaubt ja fest, daß hier die Getränkemafia gemeinsam mit den Gesundheitsaposteln ganze Arbeit geleistet hat.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/broetchen.jpg" alt="Riesenbrotkorb" width="458" height="258" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Riesenbrotkorb: war dabei.</p>
</div>
<p>Da zur vollständigen Bewertung mindestens ein Standardfrühstück gehört, erdgeist aber doch eher Lust auf gesunde Eiweiße zur Abwehr der in Berlin umgehenden Influenza-Welle hatte, schlug 46halbe mit einem kleinen gemischten Frühstück zu. Keine Minute später landete ein Riesenbrotkorb auf unserem Tisch. Zwar waren die Brötchen geschmacklich nur so lala, dafür gab es aber mehrere Sorten zur Auswahl sowie ein paar echte Berliner Stullen. Nachdem wir kurz die Anzahl der Brötchen und Stullen durch die Anzahl der Frühstücker (2) dividiert hatten, mußten wir uns anstrengen, den Platz im Magen optimal auszunutzen.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/kleines.jpg" alt="Kleines gemischtes Frühstück" width="458" height="258" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Kleines gemischtes Frühstück (3,90 Euro)</p>
</div>
<p>Das kleine gemischte Frühstück war ganz schön groß. Es gab Obst, Käse, Marmelade, Salatdeko, Butter und Nutella. Der Camembert, den 46halbe nicht goutierte, blieb am Ende allein zurück. Die verschiedenen Wurstsorten hatten allerdings entlarvende Packungsmuster, die wir als Beweis für die Nachwelt hier dokumentieren.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/wurstdetails.jpg" alt="Packungsmuster" width="458" height="258" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Entlarvende Packungsmuster</p>
</div>
<p>Das Ergebnis der Diskussion, inwiefern der kredenzte Aufschnitt frisch sein muß, endete in folgendem Konsens: Wir sind nicht allzu pingelig, denn für 3,90 Euro erwartet man schließlich keine frisch servierten Hummerschwänzchen. erdgeist bekam das Rührei mit Speck und zeigte sich ebenfalls zufrieden. Er bemerkte ein Detail, das auf aufmerksame Küchenarbeit hinwies: Es war Zitrone auf die Äpfel geträufelt, damit sie nicht vor den Augen des Gastes braun werden. Solch Nettigkeit erfreut den geneigten Restauranttester doch immer.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/ruehreivon3.jpg" alt="Rührei" width="458" height="258" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Rührei mit Speck (3,50 Euro) plus 50 Cent für Extra-Speck</p>
</div>
<p>Zum Abschluß gab es noch zwei Espressi mit Leitungswasser (für je 1,50 Euro), die das Frühstück zu einer runden Sache machten. Da störte auch die seltsame Musik nicht mehr, die erdgeist an Absolventenjahrgangstreffen erinnerte, von denen er aber nicht sagen konnte, zu welchem Jahr sie gehören. Für zusammen nur 16.40 Euro waren wir pappesatt und froh.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die nichts Außergewöhnliches am Morgen erwarten, aber ein solides Berliner Lokal mit bemerkenswertem Preis-Leistungs-Verhältnis und ohne Zweifel freundlicher Bedienung mögen.</p>
<blockquote><p>Esquina<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Danziger+Straße+35&amp;sll=51.124213,10.546875&amp;sspn=11.815936,29.882813&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.540893,13.418899&amp;spn=0.011171,0.029182&amp;z=15"><br />
Danziger Straße 35</a>, Ecke Dunckerstraße<br />
Telefon: 030 / 442 71 26<a href="http://www.cafe-esquina.de/index2.php"><br />
www.cafe-esquina.de</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_38" class="footnote">Naja, Rauchen in Gaststätten ist ja ohnehin in Berlin mittlerweile nicht mehr erlaubt.</li><li id="footnote_1_38" class="footnote">Diesmal Expertenfrühstück mit erdgeist und 46halbe.</li><li id="footnote_2_38" class="footnote">Esquina: spanisch für Ecke.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Im Nu</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/02/23/im-nu/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/02/23/im-nu/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2008 00:17:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es morgens in einem Café keinen Tisch mehr gibt, ist das erstmal ein gutes Zeichen. Wir[1] hatten aber Glück: Als wir eintrafen, packte gerade eine freundliche Frau ihre Sachen zusammen. Wir ergatterten also einen der begehrten Tische vorn am Fenster. Hinten sitzt es sich im Café Im Nu immer etwas ungemütlicher, es ist irgendwie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es morgens in einem Café keinen Tisch mehr gibt, ist das erstmal ein gutes Zeichen. Wir<sup>[1]</sup> hatten aber Glück: Als wir eintrafen, packte gerade eine freundliche Frau ihre Sachen zusammen. Wir ergatterten also einen der begehrten Tische vorn am Fenster. Hinten sitzt es sich im Café Im Nu immer etwas ungemütlicher, es ist irgendwie zu dunkel für licht-affine Frühstückswillige, die gerade erst das Kuschelbett verlassen haben.</p>
<p>Wer es nicht weiß: &#8220;Im Nu&#8221; ist eine Kaffeesurrogatextraktmarke der DDR, deren Geschmack wohl nur mit &#8220;urst geil&#8221; gut beschrieben ist. Es gibt sie übrigens noch heute, mittlerweile auch in kapitalistischen Geschmacksrichtungen. Ich hab sie früher mit Vorliebe getrunken, heute neige ich nur noch dazu, wenn ich irgendwann am Tag das Gefühl habe, schon zuviel Koffein getrunken zu haben, aber dennoch Lust auf Kaffeeartiges verspüre. Definitiv war heute nicht so ein Tag, ich orderte den üblichen Latte Macchiato für 3,10 Euro.</p>
<p>Da ich den Preis in meiner morgendlichen Koffeingier zunächst nicht beachtete, kann ich nur im Nachhinein feststellen, daß dies zu teuer für das Gebotene war. Ein Blick in die Speisekarte zeigte eine breite Auswahl: Bagels, Rühreier verschiedener Art, Frühstücksteller. Martin entschied sich ohne viel Federlesen für ein Rührei mit Kräuter-Feta.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/ruehrei.jpg" alt="Rührei mit Kräuter-Feta" height="258" width="458" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Rührei mit Kräuter-Feta 4 €</p>
</div>
<p>Er zeigte sich angetan vom Geschmack und beschrieb das Rührei als &#8220;ganz hervorragend&#8221;, fand aber die Menge nicht angemessen, eher was für Halbstarke. Auch die beiliegende Tomatendeko war nach seiner Auskunft nicht allzu geschmacksintensiv. Da er aber mit einem ausgesprochenen Gutmenschen in Sachen Frühstück tafelte, mußte er nicht hungrig bleiben: Bei mir ist immer was übrig.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/obst.jpg" alt="Obst-Frühstück" height="258" width="458" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Obst-Frühstück: 4,20 €</p>
</div>
<p>Nicht etwa aß Martin mir mein Obst-Frühstück weg, wir konnten uns aber einen üppigen Brotkorb, der dazu serviert wurde, teilen. Die Brötchen und das Brot waren frisch, das Obst selbstverständlich auch. Etwas Joghurt war auch dabei: Ich war hochzufrieden.</p>
<p>Wir hatten uns eine Weile nicht gesehen, so saßen wir sicher noch ein Stündchen nach dem Essen beisammen und tauschten Neuigkeiten aus. Dabei wurde noch der eine oder andere Cappuccino (1,90 Euro) bestellt. Nach dem Genuß mehrerer Tassen bemerkte Martin, daß der Cappuccino zu milchig ist. Statt nur Milchschaum obendrauf, war nämlich die Milch bereits drin. Nunja, vielleicht war es auch einfach Zeit, sich ans Tageswerk zu machen.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die eine große Auswahl mögen, zuvorkommend und sehr freundlich bedient werden möchten, nicht eben den Riesenhunger haben und bequeme rote Sofas zu schätzen wissen.</p>
<blockquote><p>Im Nu<br />
<a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=Lychener+Stra%C3%9Fe+41,+Berlin&amp;sll=52.548781,13.423448&amp;sspn=0.003001,0.009656&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.544625,13.417568&amp;spn=0.012005,0.038624&amp;t=h&amp;z=15&amp;iwloc=addr">Lychener Straße 41, 10437 Berlin</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/9581250@N07/1147881613/" title="flickr">Die Bar des Im Nu</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_35" class="footnote">Erstmaliges Frühstücksbloggen von Martin und 46halbe. Das mit dem Fotos auch in scharf müssen wir noch üben, Verzeihung bitte.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cutie Pie</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/02/17/cutie-pie/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2008/02/17/cutie-pie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2008 13:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Frühstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich waren wir später noch zum Frühstück verabredet, aber als wir so durch die Lausitzer Straße flanierten, lachte uns ein kleiner Kaffeeladen an. Wir also rein &#8211; Zeit und Hunger waren noch genug da &#8211; und erst einmal die beiden Bedienungen ein bißchen verunsichert. Das Cutie Pie ist sehr nett eingerichtet, wirkt ein bißchen wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich waren wir später noch zum Frühstück verabredet, aber als wir so durch die Lausitzer Straße flanierten, lachte uns ein kleiner Kaffeeladen an.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/aussen.jpg" /></p>
<p>Wir also rein &#8211; Zeit und Hunger waren noch genug da &#8211; und erst einmal die beiden Bedienungen ein bißchen verunsichert. Das Cutie Pie ist sehr nett eingerichtet, wirkt ein bißchen wie ein heller, gemütlicher Leseclub und war total leer, als wir da waren. Allerdings läßt das haufenweise herumstehende Kinderspielzeug vermuten, daß es hier normalerweise nicht so gemütlich zugeht.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/innen.jpg" /></p>
<p>Das Angebot ist nicht wirklich groß, sieht aber sehr lecker aus. Es gibt die üblichen Kaffeevariationen und Kuchen, der teilweise selbstgebacken ist. Die folgende Zusammenstellung hat ungefähr 6,30 Euro gekostet, genaue Preise konnte ich mir leider nicht merken &#8211; es war einfach noch zu früh.</p>
<p><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/essen.jpg" /></p>
<p>Der Kuchen war sehr lecker, die Heißgetränke auch, vor allem die Mini-Brownies dazu. Normalerweise gibt es hier frische Minze, die heute leider aus war, aber das restliche Teeangebot kann sich sehen lassen.<sup>[1]</sup></p>
<p>Kein Ort also um lange und ausführlich zu frühstücken, aber genau richtig für das kleine Frühstück zwischendurch. Aperitif sozusagen, und der muß nicht süß sein, es gibt hier auch Bagel, Croissants und belegte Toasts<sup>[2]</sup>. Glauben wir zumindest. Auf jeden Fall auch was anderes als Kuchen.</p>
<p>Geht am besten mal selber hin und probiert das aus, das Cutie Pie ist nämlich sehr sympathisch, liegt aber ein bisschen ab vom Schuß und wirkt deswegen ein bißchen unausgelastet.</p>
<blockquote><p><strong>Cutie Pie</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;time=&amp;date=&amp;ttype=&amp;q=Boxhagener+Stra%C3%9Fe+107,+10245+Berlin&amp;sll=51.124213,10.546875&amp;sspn=11.096948,34.848633&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.513714,13.458767&amp;spn=0.010499,0.034032&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Lausitzer Str. 8, 10999 Berlin</a><sup>[3]</sup><br />
0163-201 37 68<br />
<a href="http://www.locations-berlin.net/Kreuzberg/Cutiepie.htm">&#8230;mehr Infos</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_31" class="footnote">Obwohl es natürlich auch hier was zu meckern gibt: Einzeln in Plaste verpackte Teebeutel sind halt nicht wirklich Bio.</li><li id="footnote_1_31" class="footnote">Outsider meint, das muß Sandwich heißen. Zugeklapptes Toast mit was drin halt. Warm. Für ab &#8216;nen Euro.</li><li id="footnote_2_31" class="footnote">Die im Netz angegebene Adresse, die Erinnerung der anwesenden Frühstücker und Google Maps passen nicht so richtig zusammen. Das Cutie Pie ist auf der Lausitzer, wenn man von der Wiener zur Reichenberger läuft auf der rechten Seite.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Baretto</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2008 10:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Baretto ist einer von diesen kleinen unscheinbaren Läden, in die man kaum zufällig reinkommt. Es wirkt nicht wie ein Restaurant, sondern eher wie eine Mischung aus öffentlichem Gemeinschaftseßraum und Kaffeebar. Jecks leckeres Essen Und das ist es irgendwie auch. &#8220;Baretto&#8221; bedeutet Happen.[1] Also schnell rein, einen Kaffee bestellen und eines der gar nicht unleckeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Baretto ist einer von diesen kleinen unscheinbaren Läden, in die man kaum zufällig reinkommt. Es wirkt nicht wie ein Restaurant, sondern eher wie eine Mischung aus öffentlichem Gemeinschaftseßraum und  Kaffeebar.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/pixelbreisessen.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Jecks leckeres Essen</p>
</div>
<p>Und das ist es irgendwie auch. &#8220;Baretto&#8221; bedeutet Happen.<sup>[1]</sup> Also schnell rein, einen Kaffee bestellen und eines der gar nicht unleckeren Brote<sup>[2]</sup>. Dann weiter, länger zu verweilen geht nicht. Nicht weil es unangenehm ist, sondern weil es nach  Essen, Kaffee und der Zeitung einfach besser ist weiterzugehen.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/schragsessen.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Schrags leckeres Essen</p>
</div>
<p>Es sei denn man holt sich den Besitzer Claudio Canale an den Tisch und läßt sich die Geschichte der Entstehung des Kaffees erzählen, ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie machtlos man gegen bürokratischen Beamtensumpf sein kann. Die Kaffeemarke Trinci, die hier ausgeschenkt wird und etwas ganz besonderes sein soll &#8211; ich kann das nicht beurteilen, aber lecker war er auf jeden Fall &#8211; spielt dabei auch eine wichtige Rolle.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/kaffee.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Leckerer Kaffee</p>
</div>
<p>Viel mehr will ich jetzt nicht verraten, geht einfach mal vorbei und probiert den Kuchen aus.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/kuchen.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Leckerer Kuchen</p>
</div>
<p>Der wird selbstgemacht und wird gern am Gast ausprobiert. Als wir<sup>[3]</sup> da waren, ist das Experiment auf jeden Fall geglückt. Hingehen sollten alle, die eine gute Geschichte schätzen können und die keinen Platz zum Verweilen suchen, sondern sich einen Energieschub für den Tag abholen wollen.</p>
<blockquote><p><strong>Baretto</strong><a href="http://maps.google.com/">Wrangelstraße</a>, 10997 Berlin</p></blockquote>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/02/baretto.jpg" alt="Innenansicht Baretto" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Baretto von Innen</p>
</div>
<p>Im Podcast erfahrt ihr etwas mehr über das Baretto, seine Herkunft und den Kaffee. Außerdem gibt es einen philosophischen Kurs in die Gefilde der Knirscherschienen und des Nah-Kneipen-Besuches. Im Podcast behauptet jemand, man könne da lange sitzen. Das stimmt auch irgendwie. Noch ein Grund, warum ihr vorbei gehen solltet.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_25" class="footnote">Wenn ich mir das richtig gemerkt habe.</li><li id="footnote_1_25" class="footnote">Die bestimmt irgendwie anders heißen.</li><li id="footnote_2_25" class="footnote">Der <a href="http://meinfritz.de/Christoph_FRITZ">Schrag</a> und <a href="http://nureinhobby.org/jeck">Jeck</a>.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<itunes:summary>Das Baretto ist einer von diesen kleinen unscheinbaren Läden, in die man kaum zufällig reinkommt. Es wirkt nicht wie ein Restaurant, sondern eher wie eine Mischung aus öffentlichem Gemeinschaftseßraum und  Kaffeebar.

Jecks leckeres Essen


Und das ist es irgendwie auch. "Baretto" bedeutet Happen. ((Wenn ich mir das richtig gemerkt habe.)) Also schnell rein, einen Kaffee bestellen und eines der gar nicht unleckeren Brote ((Die bestimmt irgendwie anders heißen.)). Dann weiter, länger zu verweilen geht nicht. Nicht weil es unangenehm ist, sondern weil es nach  Essen, Kaffee und der Zeitung einfach besser ist weiterzugehen.

Schrags leckeres Essen


Es sei denn man holt sich den Besitzer Claudio Canale an den Tisch und läßt sich die Geschichte der Entstehung des Kaffees erzählen, ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie machtlos man gegen bürokratischen Beamtensumpf sein kann. Die Kaffeemarke Trinci, die hier ausgeschenkt wird und etwas ganz besonderes sein soll - ich kann das nicht beurteilen, aber lecker war er auf jeden Fall - spielt dabei auch eine wichtige Rolle.

Leckerer Kaffee


Viel mehr will ich jetzt nicht verraten, geht einfach mal vorbei und probiert den Kuchen aus.

Leckerer Kuchen


Der wird selbstgemacht und wird gern am Gast ausprobiert. Als wir ((Der Schrag und Jeck.)) da waren, ist das Experiment auf jeden Fall geglückt. Hingehen sollten alle, die eine gute Geschichte schätzen können und die keinen Platz zum Verweilen suchen, sondern sich einen Energieschub für den Tag abholen wollen.
BarettoWrangelstraße, 10997 Berlin

Das Baretto von Innen


Im Podcast erfahrt ihr etwas mehr über das Baretto, seine Herkunft und den Kaffee. Außerdem gibt es einen philosophischen Kurs in die Gefilde der Knirscherschienen und des Nah-Kneipen-Besuches. Im Podcast behauptet jemand, man könne da lange sitzen. Das stimmt auch irgendwie. Noch ein Grund, warum ihr vorbei gehen solltet.</itunes:summary>
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		<title>Kaffeeladen</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Nov 2007 12:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Artikel gibt es noch nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Artikel gibt es noch nicht.</p>
<p><br />
<a href="http://podster.de/claim/7dJ3dendF4dF8dC"></a></p>
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		<itunes:subtitle>Artikel gibt es noch nicht.


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		<itunes:summary>Artikel gibt es noch nicht.


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		<title>Intimes</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/11/02/intimes/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Nov 2007 00:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Intimes war ich schon ewige Zeiten nicht mehr. Im Sommer kann man gut dort draußen sitzen, obgleich es immer etwas zu laut ist wegen der vielen Autos in der Boxhagener Straße. Jetzt, wenn es draußen schon zugig ist, kann man es sich drinnen gemütlich machen mit jeweils nicht störender Musik in angenehmer Lautstärke, netter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Intimes war ich schon ewige Zeiten nicht mehr. Im Sommer kann man gut dort draußen sitzen, obgleich es immer etwas zu laut ist wegen der vielen Autos in der Boxhagener Straße. Jetzt, wenn es draußen schon zugig ist, kann man es sich drinnen gemütlich machen mit jeweils nicht störender Musik in angenehmer Lautstärke, netter Bedienung sowie Filmplakaten und attraktiven Wandbemalungen.</p>
<p>Ich hatte eine Berliner Morgenpost unterm Arm, die einer dieser bedauernswerten Aboverkäufer unbedingt loswerden wollte. Naja, nicht gerade die bevorzugte Morgenlektüre, aber man muß sich ja zuweilen auch über die sonst nicht goutierte Presse informieren. Aber erstmal die Zeitung weglegen und die Karte studieren..</p>
<p>Nur Leute, die früher zu oft mit einem <a title="Bonanzarad" href="http://www.bonanzarad.de/Neckermann.html">Bonanzarad </a>unterwegs waren, bestellen normalerweise Sektfrühstück. Da frank aber unverdächtig ist, je eines besessen zu haben, da er als Ossi kaum als Besitzer in Frage kommt und zudem sicher keiner dieser Brits war, muß er wohl in seltener Sektlaune gewesen sein. Er entschied sich jedenfalls für das Frühstück Metropolis mit perlendem Sekt.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-177" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/641.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück Metropolis: 7,50 Euro</p>
</div>
<p>Um es gleich zu sagen: frank war nach dem Verzehr &#8220;zufrieden und faul&#8221;. Entsprechend müssen die Menge ausreichend und die Zutaten wohlschmeckend gewesen sein. Nach seiner Auskunft war das Brot frisch und besonders die gereichten Birnenstückchen schmackhaft. Das Ei allerdings muß ein wenig bekrittelt werden, frank empfiehlt, das Abschrecken nochmal zu üben. Nach dem Abpellen wurde es aber als hartgekocht und zweifelsohne nicht aus der Legebatterie gelobt.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-178" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/651.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück Point Neuf: 5,50 Euro</p>
</div>
<p>Das Frühstück Point Neuf bestand aus zuckersüßen Bananen- und Melonenstückchen, Erdbeermarmelade, etwas Orange, dunklen, aber etwas trockenen Croissants, Blaubeerquark, Nutella, Honig und Apfelmus. Alles in allem eine gute Sache, mengenmäßig aber an diesem Morgen kaum zu schaffen.</p>
<p>Der schon erwähnte Blaubeerquark, der zu beiden Frühstücken serviert wurde, hat zu einigen Diskussionen bei der Bewertung geführt. Zunächst war unsere einhellige Meinung, daß hier die bekannte Mindener Aromafabrik ihre Hände im Spiel hatte, aber beim zweiten Löffel waren wir nicht mehr sicher. Er schmeckte eben doch wie selbstgemacht, mit reichlich Zimt zwar, aber die Schälchen wurden ausgekratzt.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die vom Kellner nicht übermäßig belästigt werden wollen, eine chillige Atmosphäre zum Frühstück vorziehen, einfach mal eine Bürgerinitiative gründen wollen und idealerweise einen cineastischen Hang haben.</p>
<blockquote><p><strong>Intimes, </strong><a title="Boxhagener" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;time=&amp;date=&amp;ttype=&amp;q=Boxhagener+Stra%C3%9Fe+107,+10245+Berlin&amp;sll=51.124213,10.546875&amp;sspn=11.096948,34.848633&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.513714,13.458767&amp;spn=0.010499,0.034032&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Boxhagener Str. 107</a>, 10245 Berlin<br />
Telefon: 030 / 29 66 64 57<br />
<a title="Außenansicht Intimes" href="http://flickr.com/photos/okaitis/986439830/">Außenansicht Intimes</a></p></blockquote>
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		<title>Cafe V</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/10/28/cafe-v/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Oct 2007 16:55:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Fleischesser in einem Frühstückslokal mit ausschließlich vegetarischen Spezialitäten – kann das gutgehen? Klar! Wir[1] trafen uns mit etwas asymmetrischer Ausgangslage: bert war schon ziemlich oft im Cafe V, da er in der Nähe arbeitet, 46halbe aber noch nie. Erfreut darf jedoch konstatiert werden, daß es noch kein “Stammtisch”-Schild auf dem Tisch gab, wo bert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Fleischesser in einem Frühstückslokal mit ausschließlich vegetarischen Spezialitäten – kann das gutgehen? Klar! Wir<sup>[1]</sup> trafen uns mit etwas asymmetrischer Ausgangslage: bert war schon ziemlich oft im Cafe V, da er in der Nähe arbeitet, 46halbe aber noch nie. Erfreut darf jedoch konstatiert werden, daß es noch kein “Stammtisch”-Schild auf dem Tisch gab, wo bert saß.</p>
<p>Wir waren die ersten Gäste des Tages, weswegen die Kellnerin ein paar Minütchen brauchte, den Laden hochzufahren. Die schlichte Frage: “Brauchst Du nen Kaffee?” hat bert beeindruckt, nicht etwa wegen der netten Art des Vortrags, sondern wegen des Verbes “brauchen”. Positiv muß mal wieder hervorgehoben werden, daß die zuerst bestellten koffeinhaltigen Heißgetränke mit stillem Wasser serviert werden (Latte macchiato 2,30 Euro und großer Kaffee 2,40 Euro). Man kann es nicht oft genug betonen: Es macht einfach einen Unterschied. Sogar bert, der koffeinabhängig im letzten Stadium ist, weiß dies zu würdigen.</p>
<p>Aus einer momentan nicht mehr rekonstruierbaren Laune heraus löste das Lesen des Wortes “Tofuwurst” bei 46halbe den Pawlowschen Reflex inklusive Salivieren aus. Obgleich sie ausweislich dieses Blogs so gut wie nie eine Art von gebratener Wurst oder auch nur irgendwie Gebratenes zur frühen Morgenstunde ordert, hörte sie sich selbst das Tofuwurst-Frühstück bestellen. Im Nachhinein kann man sich natürlich auch fragen, ob es schlicht an der Tatsache lag, daß das Tofu-Frühstück an neunter Stelle der Frühstückskarte zu finden war.<sup>[2]</sup></p>
<p>Vielleicht ist es generell eine gute Idee, die Testesser vorab darauf festzunageln, daß sie etwa das sechste (oder eben neunte) Frühstück der Karte aufessen müssen. Das wär allemal neutraler für die Bewertung. 46halbe fürchtet nur, sie hat dann bald keine Freunde mehr, die mit ihr frühstücken wollen. Außerdem könnte es sie ja selber treffen – was für ein Grauen, wenn die Nummer sechs dann das Tomatenfrühstück wär!</p>
<div><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/62.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-119" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/62.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Tofu-Frühstück: 5,90 Euro</p>
</div>
<p>Aber mal zurück zum Frühstück: Es gab lecker Tofuwurst, die einfach dermaßen nach Fleisch schmeckt, daß man anfängt, am vegetarischen Versprechen des Ladens zu zweifeln. Dazu wurden Bohnen und etwas Rührei serviert, die zusammen mit dem Schafskäse eine ausgesprochen wohlschmeckende Kombination bildeten. Ein bißchen Obst und Grünzeug rundeten das Frühstück ab. Hatte sich 46halbe anfangs noch entsetzt über die eigene Bestellung gegruselt, stellte sich nun sehr schnell das Gefühl ein, das absolut perfekte Frühstück für diesen Morgen gewählt zu haben.</p>
<div><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/63.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-120" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/63.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Rührei mit Schafskäse: 3,90 €</p>
</div>
<p>berts Frühstück war ein schlichtes Rührei an Schafskäse. Da er ein erfahrener Rühreiesser ist und gerade im Cafe V das liebevoll zubereitete Hühnergedeck schon oft genossen hat, ist es auch diesmal offenbar die richtige Wahl. bert betont, daß er satt geworden ist und genau nichts zu kritisieren hat.</p>
<p>Es war ein im Vergleich eher kurzes Frühstück, da wir beide ordentlich Arbeit am Hals haben, die uns am längeren Verweilen hinderte. Aber daß wir als Fleischverzehrer im vegetarischen Spezialitätenlokal vollauf glücklich waren, ist doch mal eine Aussage.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die anständigen Kaffee und fleischlose Kost in vielen Varianten möchten, vielleicht auch mal auf den obligatorischen Speck und damit vielleicht in Zukunft die nach ihm benannten Ringe am Leib verzichten wollen oder zwischen 10 und 2 Uhr grad ohne rechtes Ziel am Lausitzer Platz rumstehen.</p>
<blockquote><p><strong>Cafe V</strong>,<br />
<a title="Adresse" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;time=&amp;date=&amp;ttype=&amp;q=Lausitzer+Platz+12,+10997+Berlin&amp;sll=51.124213,10.546875&amp;sspn=11.42876,37.485352&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.501071,13.431301&amp;spn=0.010816,0.036607&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Lausitzer Platz 12, 10997 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 612 45 05<br />
<a title="flickr" href="http://flickr.com/photos/vegetarian/253150838/">Außenansicht Cafe V</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_24" class="footnote">46halbe frühstückte diesmal mit bert. Die Bilder sind mit seiner Handykamera gemacht, da ich die Kamera leider vergessen hatte.</li><li id="footnote_1_24" class="footnote">Auf die Auswirkungen von 46halbes Zwangsneurose um die Zahl neun wird später irgendwann eingegangen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sowohl Als Auch</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/10/06/sowohl-als-auch/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Oct 2007 20:04:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Das “Sowohl als auch” ist eines der Lokale im Prenzlauer Berg, das zum recht beliebten Klassiker geworden ist. Auch in der nun angebrochenen kühleren Jahreszeit lädt es zum gemütlichen Frühstücken ein. Da man dort problemlos zu jeder Tageszeit, auch schon mal um ein Uhr nachts, allerhand Leckereien bekommt, darf es natürlich in unserem kleinen Blog nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das “Sowohl als auch” ist eines der Lokale im Prenzlauer Berg, das zum recht beliebten Klassiker geworden ist. Auch in der nun angebrochenen kühleren Jahreszeit lädt es zum gemütlichen Frühstücken ein. Da man dort problemlos zu jeder Tageszeit, auch schon mal um ein Uhr nachts, allerhand Leckereien bekommt, darf es natürlich in unserem kleinen Blog nicht fehlen. Ausweislich der Karte kann man von acht bis zwei Uhr morgens frühstücken.</p>
<p>Wir<sup>[1]</sup> trafen uns diesmal zu einem späten Frühstück so gegen 20 Uhr. Offenbar war das kein gutes Omen, denn ganz im Gegensatz zu früheren Erfahrungen war das gastronomische Erlebnis diesmal eher unterdurchschnittlich. Obwohl wir einen kuschligen, unbeobachtbaren Platz ganz hinten in der Ecke ergattern konnten, sieht ein perfektes spätes Frühstück leider etwas anders aus.</p>
<p>Der obligatorische Lackmustest von starbug mußte diesmal entfallen. Er besteht darin, daß ein Eiskaffee bestellt wird, um die Güte des Kaffeeangebotes anhand der nach oben offenen Eiskaffeeskala zu messen. Es war aber schlicht zu kühl für Eiskaffee, befand starbug. Doch wir wußten ohnehin schon, daß es überaus guten Kaffee im “Sowohl als auch” gibt.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/59.jpg" alt="Roma" width="458" height="258" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Roma: 7,60 €</p>
</div>
<p>Das Frühstück Roma war starbugs Wahl – ein gemischter Teller mit Wurst, Salat und Obst, alles nett arrangiert. Vielleicht lag es an der Uhrzeit, aber so richtiges Frühstücksfeeling wollte bei ihm dennoch nicht aufkommen. Natürlich können wir die dunkle Tageszeit nicht dem Lokal anlasten, die zwei verfaulten Trauben auf dem Teller allerdings schon. Er war nicht begeistert.</p>
<p>Sill hatte nach langem Überlegen und dann plötzlicher Spontanentscheidung das Frühstück Mykonos gewählt. Bevor es eintraf, vergaß die Kellnerin allerdings den bestellten Cappuccino (2,20 Euro). So saß sill eine Viertelstunde auf dem Trockenen – nicht nur hungrig, sondern auch durstig. Der mit dem Cappuccino mitgelieferte Keks konnte aber den Lapsus wieder etwas wettmachen.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/60.jpg" alt="Mykonos" width="458" height="258" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Mykonos: 4,60 €</p>
</div>
<p>Das Frühstück bestand aus Rührei an Salat. Sill konnte keine wirkliche Aussage zum Geschmack machen, sie war derart hungrig, daß es innerhalb weniger Sekunden bereits verzehrt war. Sie lobte aber ausgiebig das zugehörige Brot: “Hat gerockt.” Die Brötchen erhielten hingegen einen Daumen nach unten. Im Kompressionstest fielen sie aufgrund zu hoher Entropie durch.</p>
<p>46halbe hatte sich für das deftige Frühstück St. Georgen entschieden. Es war geschmacklich nichts besonderes, vor allem aber war es praktisch kaum zu essen.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/61.jpg" alt="St. Georgen" width="458" height="258" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">St. Georgen: 6,20 €</p>
</div>
<p>Es bestand aus mit Schinken und Gewürzgurken belegtem Brot, überbacken mit Käse. Anbei gab es noch viel mehr der leider nur wenig schmackhaften Gurken – und natürlich die offenbar unvermeidlichen Tomaten. Da das unscharfe Messer für die Konsistenz des Essens leider unbrauchbar war, entfaltete sich zudem ein regelrechter Kampf mit den Zutaten. Es mag ein Frühstück für Liebhaber geschmacksarmer Gurken sein, die sich ihr Essen auch noch gern archaisch erobern wollen. Für mich war es ein Erlebnis, das ich nicht wiederholen möchte.</p>
<p>Hingehen sollten also alle, die guten Kaffee mögen, überaus leckeren frischen Kuchen von der angeschlossenen Bäckerei verzehren möchten, aber nicht unbedingt ein Frühstück im Sinn haben – schon gar keins mit massig Gurken.</p>
<blockquote><p><strong>Sowohl Als Auch</strong></p>
<p><a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=kollwitzstra%C3%9Fe+88,+Berlin,+Deutschland&amp;sll=52.501097,13.423576&amp;sspn=0.012043,0.039911&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.538309,13.420229&amp;spn=0.012033,0.039911&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Kollwitzstraße 88 (Ecke Sredzkistraße), 10435 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 442 93 11<br />
<a href="http://www.tortenundkuchen.de/">www.tortenundkuchen.de</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_42" class="footnote">46halbe wollte diesmal mit sill und starbug schlemmen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hüftengold</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2007 01:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir waren an einem Ort, den es eigentlich nicht gibt! Zumindest was den Namen angeht. Denn laut Wikipedia handelt es sich bei dem Wort &#8220;Hüftengold&#8221; um eine &#8220;private Wortbildung&#8221;. Trotzdem war der Ort sehr sympathisch. Aber der Reihe nach. Das Motto von Hüftengold ist &#8220;Mit Liebe gemacht&#8221;, und das meinen die auch so. Das beginnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir waren an einem Ort, den es eigentlich nicht gibt! Zumindest was den Namen angeht. Denn laut Wikipedia handelt es sich bei dem Wort &#8220;Hüftengold&#8221; um eine &#8220;private Wortbildung&#8221;. Trotzdem war der Ort sehr sympathisch. Aber der Reihe nach.</p>
<p>Das Motto von Hüftengold ist &#8220;Mit Liebe gemacht&#8221;, und das meinen die auch so. Das beginnt schon bei den Tischen, die draußen auf der Strasse inmitten von Grünzeug stehen und den Charme von Großelterngartenmöbeln haben<sup>[1]</sup>. Außer einigen kaum störenden, ab und an vorbeifahrenden Dosentreibern und einem Feuerwehrauto sitzt man dort in der Oderberger Straße ruhig und gemütlich.</p>
<p>Auf dem Tisch stand ein leicht beschädigtes altertümliches Zuckerdöschen, das man so nur noch bei Oma findet. Da wünscht man sich doch glatt den imaginären Datenhandschuh zurück, damit der geneigte Leser ihn virtuell ergreifen könnte. Dazu lag eine schrill-pinkfarbene Hello-Kitty-Karte auf dem Tisch.</p>
<p>Es gab nur eine Kellnerin<sup>[2]</sup>, die ausgesprochen nett und zuvorkommend war. Der Latte macchiato stand schon noch zwei Minuten auf dem Tisch – wie es sich gehört mit einem Leitungswasser dazu.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/01/hueftengold-toast.jpg" alt="" width="450" height="250" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">&#8220;Von allem Etwas&#8221; (8,70 €)</p>
</div>
<p>46halbe entschied sich für das Frühstück &#8220;Von allem Etwas&#8221; mit einer unnachahmlichen &#8220;Power-Energie-Fruchtschorle&#8221;, die nicht nur Energie und Sexappeal für den ganzen Tag gab, sondern auch noch im Preis inklusive war. Das Frühstück war ein bißchen langweilig, ob wohl Minze auf den Toastscheiben lag &#8211; 46halbe war nicht unzufrieden.</p>
<p>Vermutlich war es die familiäre Atmosphäre, die Jeck dazu bewog, nach Jahren der Abstinenz mal wieder eine Ovomaltine zu versuchen. Die war sehr lecker<sup>[3]</sup>, aber da kann man ja auch kaum was falsch machen.</p>
<p>Zur Ovomaltine bestellte sich Jeck ein &#8220;Ipanema in the Morning&#8221;. Wie die Besitzerin des Hüftengold auf die Namen für die Frühstücke kam, konnten wir auch nach längerer Debatte nicht nachvollziehen. Aber es klingt allemal besser als &#8220;Gemischtes Frühstück&#8221;.</p>
<div><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/01/hueftengold-ipanema.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">&#8220;Ipanema in the Morning&#8221; (5,00 €)</p>
</div>
<p><a href="http://flickr.com/photos/richardarchbold/936384219/">Ipanema</a> ist übrigens ein Ort der Reichen und Schönen in Rio, entsprechend als Frühstück für Jeck vollkommen angemessen. Allerdings korrespondierte die Butterarmut, die wir nun schon mehrfach beklagt haben, nicht mit dem Image des Frühstücks.</p>
<p>Später, als wir schon satt und zufrieden waren, sind wir wegen aufziehender Kälte in das Innere des Hüftengold<sup>[4]</sup> umgezogen. Und während wir noch rätselten, mit welchem Heißgetränk wir uns wieder aufwärmen könnten, passierte das Unglaubliche.</p>
<p>Mit den Worten &#8220;Damit euch wieder warm wird&#8221;, wurde uns frischer Pfefferminztee<sup>[5]</sup> serviert. Daran haben wir uns dann noch ein gutes Stündchen festgehalten. Der Tee war nicht nur lecker, sondern machte sich auf der Rechnung positiv durch Abwesenheit bemerkbar.</p>
<p>Verschwörungstheoretiker aufgepaßt: Wir haben uns natürlich schon gefragt, ob uns entweder Drogen verabreicht wurden oder uns vielleicht unser Ruf als Gourmetkritiker vorausgeeilt ist und der Tee unser erstes Bestechungsgetränk war. Der FiB-Ausschuss zur Wahrung der Wahrheit ist allerdings zu dem Schluß gekommen, daß es sich dabei um einen Akt der Nächstenliebe handelte, für den wir sehr dankbar sind.</p>
<p>In das kleine gemütliche Lokal sollten alle gehen, die Zeit für einen gemütlichen Morgen und natürlich keine Angst vor Hüftengold haben.</p>
<blockquote><p><strong>Hüftengold,</strong> <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;time=&amp;date=&amp;ttype=&amp;q=oderberger+str.+27+Berlin,+Berlin,+Berlin,+Deutschland&amp;sll=52.503788,13.395724&amp;sspn=0.010658,0.037851&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.540476,13.405638&amp;spn=0.010649,0.037851&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Oderberger Str. 27</a>, <a href="http://www.berliner-stadtplan.com/adresse/karte/berlin/pos/5682,4655/plz/10435/stadt/Berlin-Prenzlauer+Berg/strasse/H%FCftengold.html">10435 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 41 71 45 00</p></blockquote>
<div><a href="http://flickr.com/photos/besides/15863001/"><img src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/01/hueftengold-c-besides.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small"> Hüftengold</a> (C) <a href="http://www.flickr.com/photos/besides/">Besides</a></p>
</div>
<p>Im Podcast erfahrt ihr etwas über eine der elementarsten Weisheiten der Welt und den Musikgeschmack von Herrn Pixelbrei.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_6" class="footnote">Ja, das ist als Kompliment gemeint</li><li id="footnote_1_6" class="footnote">Es schien, sie hatte auch das Frühstück gemacht und wirkte entgegen den Gepflogenheiten in Berlin wie eine Festangestellte. Oder war es sogar die Besitzerin?</li><li id="footnote_2_6" class="footnote">Genau wie früher!</li><li id="footnote_3_6" class="footnote">Pictures in your Head!</li><li id="footnote_4_6" class="footnote">Frisch, wie in &#8220;frische Blätter&#8221;.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<itunes:summary>Wir waren an einem Ort, den es eigentlich nicht gibt! Zumindest was den Namen angeht. Denn laut Wikipedia handelt es sich bei dem Wort "Hüftengold" um eine "private Wortbildung". Trotzdem war der Ort sehr sympathisch. Aber der Reihe nach.

Das Motto von Hüftengold ist "Mit Liebe gemacht", und das meinen die auch so. Das beginnt schon bei den Tischen, die draußen auf der Strasse inmitten von Grünzeug stehen und den Charme von Großelterngartenmöbeln haben ((Ja, das ist als Kompliment gemeint)). Außer einigen kaum störenden, ab und an vorbeifahrenden Dosentreibern und einem Feuerwehrauto sitzt man dort in der Oderberger Straße ruhig und gemütlich.

Auf dem Tisch stand ein leicht beschädigtes altertümliches Zuckerdöschen, das man so nur noch bei Oma findet. Da wünscht man sich doch glatt den imaginären Datenhandschuh zurück, damit der geneigte Leser ihn virtuell ergreifen könnte. Dazu lag eine schrill-pinkfarbene Hello-Kitty-Karte auf dem Tisch.

Es gab nur eine Kellnerin ((Es schien, sie hatte auch das Frühstück gemacht und wirkte entgegen den Gepflogenheiten in Berlin wie eine Festangestellte. Oder war es sogar die Besitzerin?)), die ausgesprochen nett und zuvorkommend war. Der Latte macchiato stand schon noch zwei Minuten auf dem Tisch – wie es sich gehört mit einem Leitungswasser dazu.

"Von allem Etwas" (8,70 €)

46halbe entschied sich für das Frühstück "Von allem Etwas" mit einer unnachahmlichen "Power-Energie-Fruchtschorle", die nicht nur Energie und Sexappeal für den ganzen Tag gab, sondern auch noch im Preis inklusive war. Das Frühstück war ein bißchen langweilig, ob wohl Minze auf den Toastscheiben lag - 46halbe war nicht unzufrieden.

Vermutlich war es die familiäre Atmosphäre, die Jeck dazu bewog, nach Jahren der Abstinenz mal wieder eine Ovomaltine zu versuchen. Die war sehr lecker ((Genau wie früher!)), aber da kann man ja auch kaum was falsch machen.

Zur Ovomaltine bestellte sich Jeck ein "Ipanema in the Morning". Wie die Besitzerin des Hüftengold auf die Namen für die Frühstücke kam, konnten wir auch nach längerer Debatte nicht nachvollziehen. Aber es klingt allemal besser als "Gemischtes Frühstück".

"Ipanema in the Morning" (5,00 €)

Ipanema ist übrigens ein Ort der Reichen und Schönen in Rio, entsprechend als Frühstück für Jeck vollkommen angemessen. Allerdings korrespondierte die Butterarmut, die wir nun schon mehrfach beklagt haben, nicht mit dem Image des Frühstücks.

Später, als wir schon satt und zufrieden waren, sind wir wegen aufziehender Kälte in das Innere des Hüftengold ((Pictures in your Head!)) umgezogen. Und während wir noch rätselten, mit welchem Heißgetränk wir uns wieder aufwärmen könnten, passierte das Unglaubliche.

Mit den Worten "Damit euch wieder warm wird", wurde uns frischer Pfefferminztee ((Frisch, wie in "frische Blätter".)) serviert. Daran haben wir uns dann noch ein gutes Stündchen festgehalten. Der Tee war nicht nur lecker, sondern machte sich auf der Rechnung positiv durch Abwesenheit bemerkbar.

Verschwörungstheoretiker aufgepaßt: Wir haben uns natürlich schon gefragt, ob uns entweder Drogen verabreicht wurden oder uns vielleicht unser Ruf als Gourmetkritiker vorausgeeilt ist und der Tee unser erstes Bestechungsgetränk war. Der FiB-Ausschuss zur Wahrung der Wahrheit ist allerdings zu dem Schluß gekommen, daß es sich dabei um einen Akt der Nächstenliebe handelte, für den wir sehr dankbar sind.

In das kleine gemütliche Lokal sollten alle gehen, die Zeit für einen gemütlichen Morgen und natürlich keine Angst vor Hüftengold haben.
Hüftengold, Oderberger Str. 27, 10435 Berlin
Telefon: 030 / 41 71 45 00

 Hüftengold (C) Besides

Im Podcast erfahrt ihr etwas über eine der elementarsten Weisheiten der Welt und den Musikgeschmack von Herrn Pixelbrei.</itunes:summary>
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		<itunes:author>jeck.pixelbrei@gmail.com</itunes:author>
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		<title>Eckstein</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Sep 2007 21:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Klassiker, bei denen kommt man gar nicht darauf, noch extra Worte zu verlieren: Frühstück in der eigenen Küche zum Beispiel oder Picknick im Park. Das Eckstein im Prenzlauer Berg ist so ein Stück Frühstücksgeschichte. Seit das ehemalige Kolonialwarengeschäft vor fast fünfzehn Jahren zur Bar umgebaut wurde, hat es viele Morgen vor dem gefährlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Klassiker, bei denen kommt man gar nicht darauf, noch extra Worte zu verlieren: Frühstück in der eigenen Küche zum Beispiel oder Picknick im Park. Das Eckstein im Prenzlauer Berg ist so ein Stück Frühstücksgeschichte. Seit das ehemalige Kolonialwarengeschäft vor fast fünfzehn Jahren zur Bar umgebaut wurde, hat es viele Morgen vor dem gefährlichen Vakuum im Kühlschrank gerettet. Dieses Mal jedoch muß es sich der kritischen Betrachtung (und gerade wegen des Heimvorteils einer besonders kritischen Betrachtung) unterziehen lassen.</p>
<p>Das Eckstein befindet sich an der Ecke Raumerstraße/Pappelallee. Draußen gibt es Klapptische mit Bierbänken, aber auch eine Hollywoodschaukel – die Verkehrsgeräusche sind erträglich, dank aufgemotzten Mopeds sogar eher dörflich. Im Inneren gibt es ein paar nicht zu dicht gestellte Tische vor der Bar und zwei betischte Emporen – eine davon jedoch wegen der dort befindlichen Küche eher zugig. Besonderes Feature des Ecksteins sind Rühreier, Smoothies und Pancakes.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-121" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/55.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Innenansicht mit Empore: kostenlos</p>
</div>
<p>An dem sonnigen Morgen war das Restaurant gut gefüllt und unser Tisch füllte sich etappenweise. Die daraus resultierende asynchrone Bestellweise verkraftete das zuvorkommende und gutgelaunte Personal mit Latte-Zubereitungszeiten von bis zu unter zwei Minuten<sup>[1]</sup> ausreichend gut – ähnlich wie die zugegeben blöden Witze eines der Tester. Die Meßgruppe war mit zwei verkaterten Fleischessern und zwei nicht-verkaterten Vegetariern gut gestreut – eine Placebo-Kontrollgruppe gab es jedoch nicht. Der große Latte macchiato kostete 2,60 Euro, ein extra-Shot Espresso fünfzig Cent. Zur preislichen Orientierung: Französisches Frühstück kostet 4,20 Euro, und als besonderes Extra für den Schmierfaulen gibt es zwei fertig belegte Bemmen als &#8220;Berliner Frühstück&#8221;.</p>
<p>Der Latte macchiato war durchschnittlich lecker, für den Kaffee konnte hannes – Koffeinjunky und ausgewiesener Kaffeeexperte – jedoch nur das vernichtende Urteil &#8220;man braucht Zucker&#8221; vergeben. Sill genehmigte sich einen Himbeersmoothie mit Apfelsaft für 3,20 Euro und war sichtlich angetan. franks Wahl fiel auf das Skandinavische Frühstück, hannes und sill wählten beide das Kanadische Frühstück, während erdgeist seiner Tradition treu ein gemischtes Frühstück – hier &#8220;Allerweltsfrühstück&#8221; – bestellte.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-122" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/56.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Skandinavisches Frühstück: 6,50 €</p>
</div>
<p>Das Skandinavische Frühstück hielt einen laut frank &#8220;amtlichen Haufen&#8221; Lachs bereit und kam mit Shrimpsrührei, Gemüse, Salat, Butter sowie in je einem Töpfchen Avocadocreme, Dijonsenf und Meerrettich. Während frank vom Rührei durchweg begeistert war, lockte ihm die lasche Avocadocreme nur ein Gähnen hervor, das von der in vegetarischen Ausbildungslagern trainierten sill auch bestätigt wurde.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-123" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/57.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Kanadisches Frühstück: 5,50 €</p>
</div>
<p>Ein Kanadisches Frühstück besteht im Eckstein aus zwei Pancakes. Hannes wählte der Abwechslung wegen neben dem üblichen Blaubeer- ein Bananenpancake. Dazu gibt es Ahornsirup und Dekorobst. Die Blaubeerpancakes sind nach sills Aussage die Referenzdarreichung in Berlin. hannes hätte quantitativ ein wenig mehr für den Preis und seinen Hunger begrüßt – mußte aber nach dem Verzehr zugeben, daß diese nur scheinbar unscheinbar aussahen, es aber doch ganz schön in sich hatten.</p>
<p>Da wir aus früheren Fehlern gelernt und die erste sich bietende Wespe frühzeitig kalt- und zur Warnung im Fenster ausgestellt hatten, stellte das Essen der Pancakes keine entomologische Herausforderung dar. Es soll lobend erwähnt werden, daß sich die Speisekarte zum Wespenjagen eignet.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-124" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/58.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Allerweltsfrühstück: 5,60 €</p>
</div>
<p>Das Allerweltsfrühstück wartete mit vier frischen Wurstsorten, zwei Lagen Lachs, Gorgonzola, Camembert, Käsescheiben in drei Sorten, Marmelade satt, einem Ei, Obstsalat, selbstgemachtem Kräuterquark, Dekorobst und Tomaten auf. Kurzum: Sehr reichlich und nichts aus der Packung. Da es keinen Eierlöffel gab, mußte das offensichtlich nicht korrekt abgeschreckte Ei händisch geöffnet werden und lief prompt über unseren Notizen aus. Den Grund für das wäßrige Ei vermuten wir irgendwo um das Konzept &#8220;Vorkochen&#8221;.</p>
<p>Der zu den Selberschmier-Frühstücken gereichte Brotkorb beinhaltete sehr leckere, frische Ostschrippen und delikates Vollkornbrot. Alles in allem ist das Allerweltsfrühstück eines der bestausgestattetsten gemischten Frühstücke in der Gegend. Der Teller war spannend, aber leider nicht zu schaffen. Auch Salatkopf-Care-Pakete an den noch nicht vollständig gesättigten hannes führten nicht zur erhofften Abnahme des Essensbergs.</p>
<p>Hingehen sollten alle mit und ohne Kater, die Frühstück satt und dabei von 14 Jahren Erfahrung am Kunden profitieren wollen, keine Mittepack-Allergie haben und kein Internet beim Frühstück brauchen.</p>
<blockquote><p>Eckstein<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=10437+berlin,+Pappelallee+73&amp;sll=51.124213,10.546875&amp;sspn=11.207547,29.882813&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.545617,13.415465&amp;spn=0.010596,0.029182&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1"><br />
Pappelallee 73</a>, 10437 Berlin<br />
Telefon: 030 / 441 99 60<br />
<a href="http://erdgeist.org/Eckstein/geschichte.jpg"><br />
Eckstein</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_43" class="footnote">Da sein erster Kaffee &#8220;gefühlte zehn Minuten gedauert&#8221; hat, besteht hannes darauf, die Durchschnittszeit mit fünf Minuten anzugeben.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Rote Harfe</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/08/23/rote-harfe/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Aug 2007 18:16:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Nähe des SO36 in der Oranienstraße befindet sich die Rote Harfe, ein Lokal mit langer Tradition. Heute firmiert es als “Orient-Lounge” mit neuem Besitzer, aber verändertem Konzept. Das konnten wir[1] nicht ahnen, als wir uns dort zum Frühstück trafen. Da es trotz Sonnenscheins etwas zu kühl zum Draußensitzen war, entschieden wir uns für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Nähe des SO36 in der Oranienstraße befindet sich die Rote Harfe, ein Lokal mit langer Tradition. Heute firmiert es als “Orient-Lounge” mit neuem Besitzer, aber verändertem Konzept. Das konnten wir<sup>[1]</sup> nicht ahnen, als wir uns dort zum Frühstück trafen. Da es trotz Sonnenscheins etwas zu kühl zum Draußensitzen war, entschieden wir uns für einen kleinen Tisch drinnen am Fenster.</p>
<p>Beim Eintritt empfing uns an der großen Kreidetafel der Hinweis auf das Wochen-Special: Baby-Steinbutt in Nußbutter mit Fenchel. Ui, das klang erstmal einladend, allerdings nicht zum Frühstück. Wenig später hatten wir die Speisekarten und den obligatorischen Latte macchiato (für 2,60 Euro) auf dem Tisch, der zu unserer Freude mit Wasser serviert wurde. Während wir wie immer unschlüssig die Wahl der Frühstücke diskutierten und uns das Wasser bereits im Munde zusammenlief, warteten wir darauf, bestellen zu können.</p>
<p>Wir warteten und warteten. erdgeist hatte sich längst für das Kleine Gemischte Frühstück entschieden, 46halbe hatte aufgrund unterdurchschnittlichen Hungers das Französische Frühstück gewählt. Irgendwann hatten wir bereits Schwächeanfälle wegen Unterzuckerung und fragten verzweifelt, aber höflich nach, ob wir bestellen dürften.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-125" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/51.jpg" alt="" /> </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Kleines Gemischtes Frühstück: 5,40 €</p>
</div>
<p>Das Kleine Gemischte Frühstück kam nur wenige Minuten nach der erfolgreichen Bestellung und bestand aus Cervelatwurst, Schinken und Käse, sämtlich aus der Packung, sowie Camembert, Marmelade und Ei. Die unliebsame optische Zusammenstellung ohne Obstgarnitur, aber mit etwas Salat zauberte kein Lächeln auf erdgeists Gesicht. Auch der sofortige Ei-Verzehr änderte seine Stimmung nicht zum Besseren, denn dieses hatte offenbar nur sehr kurzen Kontakt mit heißem Wasser gehabt, war entsprechend weich, sehr weich.</p>
<p>Obwohl hungrig, fand erdgeist das Frühstück insgesamt fad und trocken. Die in Kreuzberg irgendwie deplazierte R’n’B-Musik, die uns die ganze Zeit etwas zu laut um die Ohren wehte, senkte die Stimmung zusätzlich. Nicht einmal die sekundären Geschlechtsmerkmale, welche die Kellnerin offenbar in aufmunternder Absicht deutlich exponierte, konnten erdgeist erfreuen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-126" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/50.jpg" alt="Französisches Frühstück" /> </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Französisches Frühstück: 4,10 €</p>
</div>
<p>46halbes Französisches Frühstück, das mit einem Milchkaffee serviert wurde, war übersichtlich, aber nett arrangiert. Das Croissant schmeckte zwar frisch, war aber recht mickrig. Das Preis-Leistung-Verhältnis war dennoch insgesamt angemessen.</p>
<p>Ein bereits aus einem anderen Lokal bekanntes Johannisbeeren-Problem soll hier nicht unerwähnt bleiben und mal grundsätzlich diskutiert werden. Ja, Johannisbeeren sind als saisonales Obst eine vorzügliche Idee als Garnitur und Farbtüpfelchen auf einem liebevoll dekorierten Teller. Sie schmecken nicht nur süß, sondern beerig-frisch und haben sogar das Potential, beim geneigten Gast gute Laune zu erzeugen und zugleich unbewußt mehr Trinkgeld aus ihm herauszukitzeln. Denn ist das Frühstück beispielsweise als Anbahnung intimer Beziehungen geplant, kann man die roten Beeren hingebungsvoll bis erotisch von der Rispe knabbern. Auch wenn der Frühstückspartner eher langweilig palavert, eignen sich die Johannisbeeren zum kreativen Zeitvertreib.</p>
<p>Ungewaschen werden sie jedoch zur Frühstücksbewertungsfalle! Denn sind sie nicht gewaschen, wird der Schmutz auf den Früchtchen zum Hingucker und offenbart lieblose Behandlung der zu verzehrenden Speisen vor dem Servieren. Und wie wir nicht nur aus diesem Blog, sondern auch aus hochwissenschaftlichen Forschungen wissen, reden die Gäste viel häufiger über Störendes, seien es auch Kleinigkeiten, als über Erfreuliches, das wie selbstverständlich hingenommen wird.</p>
<p>Hingehen sollten also alle, die sich in Kreuzberg sowieso etwas deplaziert fühlen, vom Fenster aus aber ein gutes Stück der Oranienstraße beobachten möchten, sich nicht daran stören, wenn das Abräumen ein Viertelstündchen dauert und deren Erwartungen ein Durchschnittsfrühstück nicht übersteigen.</p>
<blockquote><p><strong>Rote Harfe</strong><br />
Oranienstraße 13, 10999 Berlin<br />
Telefon: 030 / 618 44 46<br />
<a href="http://webarchiv.bundestag.de/archive/2006/0202/blickpunkt/bilderInhalte/0507/500px/0507013b.jpg">Rote Harfe</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_109" class="footnote">46halbe war wieder mit erdgeist frühstücken.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vivolo</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/08/21/vivolo/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/08/21/vivolo/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 19:41:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>

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		<description><![CDATA[Am zentral gelegenen Hackeschen Markt geht man ja als Berliner eigentlich nicht frühstücken, denn sich als Einheimischer unter die Touristen zu mischen, kommt normalerweise aus Prestigegründen nicht in Frage. Auch erwartet man überzogene Preise, unfreundliche Kellner, herumirrende Passanten und übervolle Lokale. Aus Zeitgründen mußte allerdings diesmal eine Ausnahme gemacht werden. Wenn man zum Frühstücken nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am zentral gelegenen Hackeschen Markt geht man ja als Berliner eigentlich nicht frühstücken, denn sich als Einheimischer unter die Touristen zu mischen, kommt normalerweise aus Prestigegründen nicht in Frage. Auch erwartet man überzogene Preise, unfreundliche Kellner, herumirrende Passanten und übervolle Lokale.</p>
<p>Aus Zeitgründen mußte allerdings diesmal eine Ausnahme gemacht werden. Wenn man zum Frühstücken nur etwa eine Stunde übrig hat und sich gerade in Mitte befindet, gilt das wohl als valide Ausrede, in eines der Restaurants in den S-Bahn-Bögen am von manchen Berlinern etwas liebkosend Hackmarkt genannten Platz zu gehen. Wir<sup>[1]</sup> kehrten recht wahllos in das erstbeste Lokal ein, das Vivolo. Gemütlich setzten wir uns unter die breiten Sonnenschirme, es waren nur wenige andere Tische besetzt, also keine Spur von Touri-Schnellversorgungsgastronomie.</p>
<p>Nach kurzer Lektüre und Analyse der zehn verschiedene Frühstücke umfassenden Speisekarte, entschied sich 46halbe für “Sevilla”, fh wählte “Deportivo”. Wie die Namen schon vermuten lassen, bietet das Vivolo spanische Küche.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-128" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/54.jpg" alt="Sevilla" />       </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Sevilla: 7,50 €</p>
</div>
<p>Sevilla und Deportivo wurden inklusive Heißgetränken serviert, womit die stolzen Preise einigermaßen zu rechtfertigen sind. Da wir beide bereits vor dem Durchsehen der Karte gierigerweise einen Latte macchiato (für je 3 Euro) geordert hatten, waren wir nun dem doppelten Koffeineinfluß ausgesetzt. Wir sahen dies jedoch nicht als Schaden an – im Gegenteil.</p>
<p>Zu dem Sevilla-Frühstück gehörten drei Crepes, die mit Pistazienkrümeln und Puderzucker bestreut und mit Erdbeerstückchen garniert waren. Dazu gab es Honig und zwei Marmeladen sowie einen Obstsalat. Insgesamt eine wohlschmeckende Kombination, die 46halbe jederzeit nochmal bestellen würde.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-129" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/53.jpg" alt="Deportivo" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Deportivo: 5,90 €</p>
</div>
<p>Zum Frühstück Deportivo gehörte außer dem schon erwähnten Heißgetränk noch ein kleiner frischgepreßter Orangensaft. Auf die Frage, wie es denn schmeckt, antwortete fh nur mit einem wohligen Knurren. Denn mit vollem Mund redet man nicht, wie wir aus unserer guten Kinderstube alle wissen. Später merkte er an, daß etwas Honig als Beigabe zu den Corn Flakes, dem Joghurt und dem Obstsalat noch besser gewesen wäre.</p>
<p>Das Frühstück hätte ein unerwartet angenehmes Erlebnis werden können, allerdings gab es zwei weniger erfreuliche Einschränkungen. Die eine sei durch das folgende Bild illustriert:</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-130" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/52.jpg" alt="Wespen" /> </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Wespen: kostenlos, viele</p>
</div>
<p>Es wurde zunehmend schwieriger, das leckere Frühstück zu genießen, denn die überaus schnelle interne Kommunikationsstruktur der ansässigen Wespen führte ein ganzes Heer dieser einzeln kaum störenden Zick-Zack-Flieger an unseren Tisch. Wir mußten letzten Endes kapitulieren und haben den Rest des nicht vollständig verzehrten Essens vordergründig den surrenden, sich darin suhlenden Viechern überlassen.</p>
<p>Hintenrum haben wir aber die Kellnerin gerufen, die uns nur wissend und etwas mitleidig anguckte und dann die Teller mitnahm. Nachdem das Essen abgeräumt war, ließ die Wespenplage zwar etwas nach, aber offenbar wollten die nun ungehaltenen Insekten ihrem Unmut über unsere mangelnde Kooperation beim Aufteilen der süßen Nahrung weiterhin deutlich machen.</p>
<p>Hingehen sollten also im Sommer nur Nicht-Wespen-Allergiker, die nicht auf den Pfennig, ähm Cent achten müssen, aber sympathisch und nett bedient werden möchten, vielleicht danach noch auf einen Sprung zur nahegelegenen Museumsinsel gehen und beim Frühstück ein paar Touris begucken wollen.</p>
<blockquote><p><strong>Vivolo</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Am+Zwirngraben+11,+Mitte+10178+Berlin,+Deutschland&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.523768,13.402634&amp;spn=0.010418,0.03695&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Am Zwirngraben 11-12, 10178 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 246 31 933<br />
<a href="http://www.vivolo.de/">Vivolo</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_127" class="footnote">46halbe hat mit fh gefrühstückt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Marx</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/08/14/marx/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 23:12:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen malerischen Blick auf das tiefste Kreuzberg 36 bieten die unauffälligen vier Tische, die am Spreewaldplatz vor dem Marx[1] die beiden Frühstückstester[2] einluden. Es sollte eigentlich ein Geburtstagsfrühstück werden, nur der Jubilar hatte kurzfristig absagen müssen. Da das natürlich kein Grund ist, ein Frühstück gänzlich abzusagen, hatten wir uns entschlossen, das Marx allein zu testen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen malerischen Blick auf das tiefste Kreuzberg 36 bieten die unauffälligen vier Tische, die am Spreewaldplatz vor dem Marx<sup>[1]</sup> die beiden Frühstückstester<sup>[2]</sup> einluden. Es sollte eigentlich ein Geburtstagsfrühstück werden, nur der Jubilar hatte kurzfristig absagen müssen. Da das natürlich kein Grund ist, ein Frühstück gänzlich abzusagen, hatten wir uns entschlossen, das Marx allein zu testen.</p>
<p>Nach einem leckeren Milchkaffee (2,40 Euro) an der frischen Luft zogen uns Socializing-Umstände ins Innere des geräumig eingerichteten Restaurants. Dort wurden wir von einer über den Köpfen thronenden Marx-Büste empfangen, die an die große Statue früher in der Innenstadt von Karl-Marx-Stadt<sup>[3]</sup> erinnerte.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-92" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/49.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Marx: kostenlos</p>
</div>
<p>Was als erstes auffiel: Der Kellner war dermaßen freundlich, ja gradezu herzlich, daß man unverzüglich gute Laune bekommen mußte. Hinzu kam, daß er über die gesamte Zeit aufmerksam alle Wünsche quasi von unseren Augen ablas – und einfach sexy war. Da das Marx nicht nur Frühstück serviert, sondern auch Bar und Cafe ist, werden wir nicht umhin kommen, diesen überdurchschnittlich guten Service demnächst mal nachts zu testen.</p>
<p>Als wir den ersten Blick in die Karte wagen wollten, fiel uns am Nebentisch ein äußerst delikat aussehendes Frühstück ins Auge. Nachfragen ergaben, daß es sich um das “Bauernfrühstück” handelte, was für 6,50 Euro zu haben ist. Das Bauernfrühstück beinhaltete eine wirklich große Portion Rührei mit Kartoffeln und Salat. Nur aufgrund der im Sommer üblichen knappen Bekleidung und der damit einhergehenden Offenlegung menschlicher Problemzonen entschieden wir uns dagegen. Es fiel schwer.</p>
<p>Die Karte zeugte von tiefem Verständnis für das Bedürfnis, auch am frühen Morgen die Wahl zwischen dem bürgerlichen Konzept eines ausgewogenen Frühstücks, dem Öko-Vegan-Politisch-Korrekt-Essen und deftigen Mahlzeiten zu haben – wir konnten den Tischnachbarn beim Mittag zuschauen, und hätten bis 19 Uhr die Option gehabt. Schließlich entschied sich erdgeist für ein Kleines Frühstück.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-90" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/47.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Kleines Frühstück: 4,80 €</p>
</div>
<p>Wir mußten nicht lange warten: Das Kleine Frühstück bestand aus einem Ei, Schinken, Wurst und etwas Obst, dazu zwei Käsesorten, Kräuterquark, Gurkenscheiben, etwas Salat und Marmelade. Es war nicht nur lecker, sondern auch angenehm sättigend (im Gegensatz zu Kreationen, die man im Laufe des Verzehrs wegen “zu trocken” oder “Gemüse alle” gelangweilt liegenläßt), so daß die verdauungsfördernden späteren Latte macchiato (2,50 Euro) mit euphorischer Freude geordert wurden. Der selbstgemachte Quark harmonierte mit allen anderen Komponenten, die Apfelsinen hielten prima Schalenmaterial zum Aschenbecherverstopfen bereit, und ganz besonders Kleinigkeiten wie die Alfafasprossen rundeten das Ganze ab. Einzig die Oliven störten den Gesamteindruck, konnten aber rechtzeitig auf dem Teller eines unaufmerksamen Speisenden am Nebentisch entsorgt werden.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-91" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/48.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Das Natürliche Frühstück: 6,00 €</p>
</div>
<p>Das Natürliche Frühstück beinhaltete einen Bourbon-Vanille-Joghurt mit Obst, der positiv auffiel, da er nicht so süß war, wie man es bei den typischen Plastebecher-Joghurts gewöhnt ist. Ansonsten gab es neben dem Brot und den Baguettescheiben Gurkenstückchen, Guacamole, Alfafasprossen, eine süßliche, zart gewürzte Paprikapaste sowie einen etwas spartanischen Rohkostsalat. 46halbe will da nicht meckern, sie hatte ja das “Natürliche” geordert, da brauch sie kein großes Dressing oder anderen Bohei erwarten – das Frühstück war auch so genau das, was zu diesem Morgen paßte. Der frischgepreßte, leicht bittere Orangensaft rundete das Frühstück ab.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die einen individuellen Start in den Tag suchen und sich dabei nicht von Konventionen aufhalten lassen möchten, oder jene, die eh noch in Kreuzberg auf der Piste sind, und die berühmten langen Nächte mit einem stilvollen und entspannten Snack beschließen wollen. Eigentlich ist das schon fast ein Hingehen-Befehl, wir können unsere vordergründige Sympathie für das Marx nicht verhehlen.</p>
<blockquote><p><strong>Marx</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Spreewaldplatz+6,+10999+Berlin&amp;sll=52.500523,13.431988&amp;sspn=0.012827,0.029225&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.499099,13.431344&amp;spn=0.006414,0.014613&amp;z=16&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Spreewaldplatz 6, 10999 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 611 41 47</p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_52" class="footnote">Spreewald und Marx in West-Berlin!</li><li id="footnote_1_52" class="footnote">erdgeist und 46halbe haben die Frühstücke genossen.</li><li id="footnote_2_52" class="footnote">für die Wessis: Chemnitz.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>100wasser</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/07/31/100wasser/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/07/31/100wasser/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Jul 2007 12:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollten wir[1] an jenem Morgen in die Tempobox. Aber die haben die Sache mit der Cocktailbar so ernst genommen, daß sie gar nicht offen hatten. Da gibt es anscheinend also nur noch Brunch zum Wochenende. Oder haben die Urlaub? Dem Jeck hatte irgendwann mal jemand vom 100 Wasser erzählt. Da soll es ganz okay [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollten wir<sup>[1]</sup> an jenem Morgen in die <a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/10/22/tempobox/">Tempobox</a>. Aber die haben die Sache mit der Cocktailbar so ernst genommen, daß sie gar nicht offen hatten. Da gibt es anscheinend also nur noch Brunch zum Wochenende. Oder haben die Urlaub?</p>
<p>Dem Jeck hatte irgendwann mal jemand vom 100 Wasser erzählt. Da soll es ganz okay sein, nur ein paar Schritte die Simon-Dach-Straße runter. Und so ein bißchen künstlerisches Flair am Morgen kann ja auch nicht schaden, denn der Name des Restaurants geht auf den Künstler Friedensreich Hundertwasser zurück. 46halbe kennt das Lokal übrigens auch abends und kann durchaus eine Empfehlung für die dort servierten Steaks geben. Außerdem gibt es morgens dieses verlockende Angebot:</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-131" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/46.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana,geneva;font-size: xx-small">Ein verlockendes Angebot. Dafür schlafen wir aber zu lange.</p>
</div>
<p>Wir waren natürlich zu spät – aber egal. Also reingegangen, Platz gesucht, hingepflanzt. Wir sitzen noch keine Minute an unserem Platz, da stellt ein vordergründig flinker Kellner wortlos einen Brotkorb auf unseren Tisch. Und zwar so schnell, daß wir schon an einen Gedankenleser glaubten. Dann passierte erstmal nichts mehr. Es dauerte einige Minuten, bis er den Brotkorb ebenso wortlos wieder von unserem Tisch nahm, leider aber keine Speisekarte bei uns zurückließ. Wir warteten – das können wir mittlerweile echt gut.</p>
<p>Der Kellner erwies sich danach leider generell als wortkarg und gehetzt. Immerhin gab es dann doch irgendwann Speisekarten, die uns vor das übliche Problem stellten: Was soll denn jetzt gegessen werden? Bei immerhin fast dreißig Frühstücken mit und ohne Ei fiel die Entscheidung nicht eben leicht.</p>
<p>Aber in heldenhaftem Entscheidungswahn wurde auch diese Hürde gemeistert. 46halbe hatte das Frühstück California gewählt, Jeck nach langem Hin und Her das Kleine 100-Wasser-Frühstück. Die Getränke ließen dann erstmal eine Weile auf sich warten. Doch was ist eine Viertelstunde, wenn man sich viel zu erzählen hat? Und schon nach vierzig Minuten, die uns endlich ausgedehnt Gelegenheit gaben, uns mal wieder so richtig ausführlich auszusprechen, – wann hat man dazu heutzutage schon noch Gelegenheit? – kam das Frühstück.</p>
<p>Und sah irgendwie komisch aus. Lag wahrscheinlich an den Glastellern, darauf sahen die Zutaten irgendwie, ähm, abstrakt aus.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-132" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/44.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana,geneva;font-size: xx-small">California 7,80 (Milchkaffee und frischgepreßter Orangensaft dabei)</p>
</div>
<p>Serviert werden sollten beim California zwei vegetarische Pasten, von denen leider nur eine auf dem Teller zu finden war. Es sei denn, man zählt die leckere Konfitüre als vegetarische Paste mit. Die stand nämlich nicht auf der Karte. Ansonsten war aber alles dabei: als Tsatsiki getarnter Kräuterquark, Avocadocreme, Erdnußbutter (!), etwas Obst und ein Spiegelei, das Jeck abgegriffen hat. Dazu war der Milchkaffee und der frischgepreßte Orangensaft im Preis inbegriffen. Die Brotscheiben und die Brötchen waren frisch und wohlschmeckend.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-133" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/45.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana,geneva;font-size: xx-small">Kleines 100-Wasser-Mix 7,50, Milchkaffee war dabei</p>
</div>
<p>Der Kleine 100-Wasser-Mix war okay, wirkte aber so, als hätte jemand einfach drei Scheiben von jedem Zeug auf den Teller gelegt. Und es gab zu wenig Butter. Mit anderen Worten: ein Frühstück, daß man auch zuhause schnell hinbekommt. Aber da kann man wenigstens ordentlich Butter auf die Brote schmieren und muß keine Dreiviertelstunde warten.</p>
<p>Hingehen sollten alle, die viel Zeit zum Quatschen brauchen und leicht genervte Kellner aushalten oder wirklich früh am Morgen im Friedrichshain auf der Suche nach einem käuflichen Frühstück sind. <a href="http://berlinbrunching.blogspot.com/2006/03/100-wasser.html">Der Brunch soll übrigens wirklich gut sein.</a> Wir werden bei Gelegenheit nochmal am Wochenende vorbeischauen und das nachprüfen.</p>
<blockquote><p><strong>100Wasser</strong><br />
<a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Krossener+Str.+14,+10245+Berlin&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=9.224481,19.248047&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.510815,13.456879&amp;spn=0.017473,0.037594&amp;t=h&amp;z=15">Krossener Str. 14, 10245 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 29 00 13 56</p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_46" class="footnote">Diesmal die Klassiker-Frühstücksrunde: Jeck und 46halbe.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nola’s am Weinberg</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/07/26/nola%e2%80%99s-am-weinberg/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/07/26/nola%e2%80%99s-am-weinberg/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jul 2007 01:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Mitte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweizer sind bekannt für ihr etwas langsameres Herangehen an die Dinge des Lebens. Das Nola’s in der Nähe der Veteranenstraße zeigt sich, ausweislich der Speisekarte, als Berliner Refugium schweizerischer Lebensart und Küche. Entsprechend dauerte es eine Viertelstunde, ehe ich mein bestelltes koffeinhaltiges Heißgetränk bekommen habe. Die Wartezeit hat mich aber in keiner Weise bekümmert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizer sind bekannt für ihr etwas langsameres Herangehen an die Dinge des Lebens. Das Nola’s in der Nähe der Veteranenstraße zeigt sich, ausweislich der Speisekarte, als Berliner Refugium schweizerischer Lebensart und Küche. Entsprechend dauerte es eine Viertelstunde, ehe ich mein bestelltes koffeinhaltiges Heißgetränk bekommen habe.</p>
<p>Die Wartezeit hat mich aber in keiner Weise bekümmert, denn das Nola’s am Weinberg ist einmalig günstig gelegen. Von der großen Terrasse blickt man auf einen Seerosenteich, der ehedem ein Goldfischteich gewesen ist. Obwohl es sich zentral in Berlin-Mitte befindet, bietet der Weinbergpark die Illusion des Mitten-im-Grünen-Sitzens. Man hört nicht mal mehr viel vom Verkehr auf der Brunnenstraße, gedämpfte Stadtatmosphäre also.</p>
<p>Als dann mein Frühstücksgast eintraf<sup>[1]</sup>, dem ich übrigens den Tip für das Nola’s verdanke, wechselten wir<sup>[2]</sup> auf der riesigen Terrasse zu einem schattigeren Tisch, denn es drohte ein veritabler Sonnenbrand. Dann wurde die nicht eben lange Frühstückskarte inspiziert. Ich habe das “Gmischte Frühstück” gewählt.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-135" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/41.jpg" alt="Gmischtes Frühstück" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Gmischtes Frühstück: 6,50 €</p>
</div>
<p>Es war eine gute Wahl, schon weil keine einzige Tomate als Deko auf dem Teller lag. Yeah! Der Quark mit Paprika und Kräutern konnte uneingeschränkt überzeugen, aber so richtig großartig war die Erbeermarmelade. Köstlich! Dazu gab es verschiedene Brotsorten und Brötchen, Wurst, Käse, etwas Obst. Alles frisch oder zumindest eben erst aus der Packung genommen.</p>
<p>Die Kellner blieben weiterhin zwar freundlich, aber ausgesprochen lahm. Nur das interessante Bestell-Eingabe-Gadget, das an ihnen befestigt war, erregte unsere Aufmerksamkeit. Wir hielten es zunächst für irgendein DECT-Dingens, spätere Recherche ergab aber, daß eine Firma aus Österreich die Geräte fabriziert und RF-Technologie mit SMS-Integration verwendet wird.<sup>[3]</sup></p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-136" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/42.jpg" alt="Amerikanisches Frühstück" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Amerikanisches Frühstück: 8,50 €</p>
</div>
<p>Ach ja, mal Gadgets beiseite, erdgeist hatte das Amerikanische Frühstück geordert. Er war lange nicht so begeistert wie ich. Das lieblose Rührei war offenbar nichts besonderes, ohne nennenswerte Gewürze oder Kräuter. Der Bagel war lapprig und mit zuviel Quark bestrichen. Auch die Pancakes haben ihn nicht froh gemacht, und die Obstelemente waren zu rar. Alles in allem konnte die Leistung nicht mit dem Preis mithalten, wie mir erdgeist versicherte.</p>
<p>Wir waren übrigens nicht die einzigen hungrigen Gäste. Um uns herum rotteten sich unablässig Spatzen zusammen, die schon mal bis auf den Tisch flogen. Die Wespen hat mein heldenhafter Begleiter hingegen todesmutig abgewehrt. Bei der Menge an Spatzen war das eher aussichtslos.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-137" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/43.jpg" alt="Umsonstspatzen" />  </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Spatzen: kostenlos</p>
</div>
<p>Wer also im Grünen auf einer großen Terrasse sitzen möchte, den ehemaligen, 1740 aufgrund des strengen Winters liquidierten Weinberg begucken und genießen will, dabei keine Insektenallergie hat und vielleicht ein paar Dealer im Park beobachten möchte, ist im Nola’s richtig.</p>
<blockquote><p><strong>Nola’s am Weinberg</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=Veteranenstra%C3%9Fe+9,+10119+Berlin&amp;sll=52.54071,13.41435&amp;sspn=0.012346,0.038452&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.539458,13.413105&amp;spn=0.012346,0.038452&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Veteranenstraße 9, 10119 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 440 40 766<br />
<a href="http://www.nola.de/">www.nola.de</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_134" class="footnote">Ich war mal wieder überpünktlich. Jaha, Herr Pixelbrei, auch wenn es Ihnen unrealistisch erscheinen mag.</li><li id="footnote_1_134" class="footnote">Die Frühstücke haben 46halbe und erdgeist bewertet.</li><li id="footnote_2_134" class="footnote">Wir bleiben dran!</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Entwederoder</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/07/20/entwederoder/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/07/20/entwederoder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 00:31:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn es schon vormittags so richtig warm ist in Berlin, möchte man zum Frühstück gern unter schattigen Bäumen sitzen. Natürlich bietet unsere Hauptstadt auch hier Gelegenheiten. Das Entwederoder in der Oderberger Str. bietet die kühle Luft unter Bäumen und dazu eine angenehm kuschlige Atmosphäre. Kaum daß wir[1] uns draußen an einen der Tische mit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es schon vormittags so richtig warm ist in Berlin, möchte man zum Frühstück gern unter schattigen Bäumen sitzen. Natürlich bietet unsere Hauptstadt auch hier Gelegenheiten. Das Entwederoder in der Oderberger Str. bietet die kühle Luft unter Bäumen und dazu eine angenehm kuschlige Atmosphäre.</p>
<p>Kaum daß wir<sup>[1]</sup> uns draußen an einen der Tische mit den spartanischen Holzbänken gesetzt hatten, wurde ich auf das Frühstücks-Mörderfeature hingewiesen: das “Oderberger Spezial” für 11,90 Euro. Das würde für mindestens drei Menschen ausreichen, sofern die Personen nicht komplett ausgehungert seien. Leider waren wir nur zu zweit und zudem grade nicht übermäßig hungrig. Ich möchte die Empfehlung aber dennoch gern weitergeben.</p>
<p>Auch das komplette Gegenteil als Frühstücksauswahl hat die Karte zu bieten. Wer die Fesseln der Normalsterblichen schon abgelegt hat, sich morgens so richtig elend fühlt und diesen Zustand beibehalten möchte, der kann sich das “Italienische Frühstück” für zwei Euro ordern. Man bekommt einen Espresso mit Wasser und einer Zigarette. Naja, wir entschieden uns beide unterdessen doch lieber für je ein “Gemischtes Frühstück”.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-139" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/39.jpg" alt="Gemischtes Frühstück" />   </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Gemischtes Frühstück: 6,60 €</p>
</div>
<p>Man bekommt was draufsteht: gemischte Käse- und Wurstsorten mit etwas Obst. Dazu Kräuterquark, ohne den ein Frühstückslokal eigentlich meistens schon verloren hat. Für umgerechnet 13 Mark steht ein reichliches, nett arrangiertes, vielleicht etwas gewöhnliches Frühstück auf dem Tisch. Ach damn, ich wollte endlich aufhören mit der Mark-Umrechnung..</p>
<p>Ich vermute, ich habe hier schon mehrfach erwähnt, daß ich keine Tomaten mag. Da ich im Laufe der Jahre verschiedene Strategien getestet habe, die alle das Ziel verfolgen, die Tomatendeko auf meinem Teller loszuwerden, versuchte ich diesmal die meist erfolgreiche Taktik der direkten Ansprache. Dem sehr bemühten, auf eine ausgesprochen sympathische Weise verpeilten Kellner<sup>[2]</sup> erklärte ich also geradeheraus, daß ich keinerlei Tomaten möchte.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-140" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/40.jpg" alt="Tomatenhaufen" />   </p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Obligatorischer Tomatenhaufen: gratis dabei</p>
</div>
<p>Auf dem Weg von meiner Bestellung zur Küche muß eine Art Reality Distortion Field aufgepoppt sein, denn ich erhielt einen extragroßen Tomatenhaufen. Entsprechend hatte erdgeist nun ein Tomatenfrühstück, denn ich konnte ihn zum Tausch überreden.</p>
<p>Während der erste von später weiteren Akkordeonspielern aufspielte und wir unsere Frühstücke verzehrten, unterhielten wir uns über die ein wenig punkige Einrichtung des Lokals inmitten der versnobbenden Stadtteilverottung und stellten uns vor, wie beispielsweise Element of Crime hier sitzen und über den Sinn des Lebens diskutieren würden.</p>
<p>Wer also an einem warmen Sommertag ein schattiges Lokal sucht, das Erdnußbutter serviert, dabei ein ordentliches Preis-Leistung-Verhältnis hat und wer nichts gegen Akkordeonspieler mit Sammelbüchsen hat, ist im Entwederoder richtig.</p>
<blockquote><p><strong>Entwederoder</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=oderbergerstr.+15,+10435+Berlin&amp;sll=52.54071,13.41435&amp;sspn=0.011432,0.036864&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.53917,13.408127&amp;spn=0.011433,0.036864&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Oderberger Straße 15, 10435 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 44 81 382</p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_138" class="footnote">Die Frühstücke haben 46halbe und erdgeist verzehrt.</li><li id="footnote_1_138" class="footnote">Auf der Rechnung stand: “Es bediente Sie: Morgensonne”. <strong>harhar</strong></li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Mathes &amp; Lautz</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/06/24/mathes-lautz/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Jun 2007 12:30:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brunchbuffet]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Damals, vor langer Zeit, als Blogs noch eine Nebenbeschäftigung für Nerds waren, war ein Besuch bei Mathes &#38; Lautz der Auslöser für unsere Bemühungen hier. Es war der schnöselige Kellner und die vergammelten Johannisbeeren, die uns zu Web2.0-Spacken werden ließen. (Den alten Artikel gibt es im Archiv.) Nun also der zweite Versuch. (Wie genau es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damals, vor langer Zeit, als Blogs noch eine Nebenbeschäftigung für Nerds waren, war ein Besuch bei Mathes &amp; Lautz der Auslöser für unsere Bemühungen hier. Es war der schnöselige Kellner und die vergammelten Johannisbeeren, die uns zu Web2.0-Spacken werden ließen. (Den alten Artikel gibt es im <a href="http://berlin.breakfast.nureinhobby.org/category/Archiv/">Archiv</a>.)</p>
<p>Nun also der zweite Versuch. (Wie genau es dazu kommen konnte, erfahrt ihr in aller Ausführlichkeit im Podcast am Ende des Artikels.)</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-141" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/36.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">1. Gang vom Buffet, links Filterkaffee, rechts Beuteltee. Alles inklusive: 9,20 €</p>
</div>
<p>Als kompetente Fachjury sind diesmal <a href="http://nureinhobby.org/squee/">Squee</a>, <a href="http://46halbe.org/auchblog18.html">46halbe</a>, <a href="http://nureinhobby.org/redeemer/">Redeemer</a> und <a href="http://nureinhobby.org/jeck/">Jeck Pixelbrei</a> am Start. Die Jury ist nicht nur zu gleichen Teilen mit männlichen und weiblichen Teilnehmern besetzt, sondern auch zur Hälfte mit unvorbelasteten Essern, die noch nie hier waren.</p>
<p>Das Frühstücksangebot ist stark eingeschränkt. Werktags ist kein<br />
Frühstück mehr erhältlich, nur am Wochenende gibt es für sagenhafte 9,20 Euro ein Brunchbuffet. Der Preis ist deftig, allerdings sind Filterkaffee, verschiedene Teesorten, Milch und Kakao dabei.</p>
<p>Redeemer möchte an dieser Stelle betonen, daß kein einziges Ei oder eiähnliches Produkt am Buffet erhältlich war. <del>Das kann man zwar nachkaufen, aber für den Preis hätten wir wenigstens ein kleines Frühstücksei erwartet.</del> Da wir bis jetzt nur die Regel kannten “Enthalten ist, was auf dem Tisch steht”, sind wir davon ausgegangen, daß es Ei nur für Extra-Geld gibt.</p>
<p>Aber Herr Mathes hat uns nochmal eine Mail geschickt und darauf hingewiesen, daß alle Eispeisen im Preis enthalten sind, aber extra geordert werden müssen. Das hätte ja mal jemand sagen können. Jetzt ist nur noch die Frage, ob hier Ei-Sparerei betrieben wird oder die Eier extra-frisch auf den Tisch kommen sollen…</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-142" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/37.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">2. Gang, rechts sieht man die Wraps.</p>
</div>
<p>Einziger Höhepunkt waren die frischen Erdbeeren mit Vanillesoße und die sehr leckere Creméspeise mit wahrscheinlich echter Bourbonvanille.</p>
<p>Ansonsten war das Buffet okay. Alles, was aufgetischt wurde, war von guter Qualität: Schweinefleisch mit Zwiebelsoßenschmonz; geschnittene Wraps mit Schinken und Salat; eingelegte, etwas vermanschte Garnelen und gebratene Speckstreifen haben wir gerne gegessen, auch wenn sie nicht überragend waren.</p>
<p>Und genau das ist der Punkt, warum wir keine bedingungslose Empfehlung für das Frühstücksbuffet bei Mathes &amp; Lautz aussprechen können. <del>Bei einem Preis, der deutlich über dem Berliner Standard liegt, erwarten wir mehr.</del> Das Buffet ist wie gesagt in Ordnung – aber das war es dann auch. Kein dunkles Brot, fast keine Zutaten, nach denen man sich wirklich die Finger leckt, irgendwie vermissen wir das besondere Flair.</p>
<p>Klar, letztlich kommt man billiger weg, wenn man keine zusätzlichen Getränke ordert. Aber Filterkaffee und Beuteltee (Jacobs und Meßmer) sind schon lange tot und nicht wirklich jedermanns Sache.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-143" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/38.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der Beweis: Die Beeren sind gut!</p>
</div>
<p>Was uns sehr gefreut hat, ist, daß die Kellnerinnen im Gegensatz zum letzten Besuch sehr freundlich, zuvorkommend und aufmerksam waren. Und: Die Johannisbeeren waren dieses Mal sauber.</p>
<p>Also: Hingehen sollten alle, die für unter zehn Euro gutes Frühstück <del>ohne Ei aber</del> mit Filterkaffee möchten, daß wirklich satt macht und sich unter handtaschentragenden Hochsteckfrisurenträgerinnen wohlfühlen.</p>
<blockquote><p><strong>Mathes &amp; Lautz</strong>, Kollwitzstraße 87, 10435 Berlin<br />
Telefon: 030 / 44 32 83 20<br />
<a href="http://www.matheslautz.de/">www.matheslautz.de</a></p></blockquote>
<p>Und jetzt gibt es noch den versprochenen Podcast:</p>
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		<itunes:summary>Damals, vor langer Zeit, als Blogs noch eine Nebenbeschäftigung für Nerds waren, war ein Besuch bei Mathes &#38; Lautz der Auslöser für unsere Bemühungen hier. Es war der schnöselige Kellner und die vergammelten Johannisbeeren, die uns zu Web2.0-Spacken werden ließen. (Den alten Artikel gibt es im Archiv.)

Nun also der zweite Versuch. (Wie genau es dazu kommen konnte, erfahrt ihr in aller Ausführlichkeit im Podcast am Ende des Artikels.)

1. Gang vom Buffet, links Filterkaffee, rechts Beuteltee. Alles inklusive: 9,20 €

Als kompetente Fachjury sind diesmal Squee, 46halbe, Redeemer und Jeck Pixelbrei am Start. Die Jury ist nicht nur zu gleichen Teilen mit männlichen und weiblichen Teilnehmern besetzt, sondern auch zur Hälfte mit unvorbelasteten Essern, die noch nie hier waren.

Das Frühstücksangebot ist stark eingeschränkt. Werktags ist kein
Frühstück mehr erhältlich, nur am Wochenende gibt es für sagenhafte 9,20 Euro ein Brunchbuffet. Der Preis ist deftig, allerdings sind Filterkaffee, verschiedene Teesorten, Milch und Kakao dabei.

Redeemer möchte an dieser Stelle betonen, daß kein einziges Ei oder eiähnliches Produkt am Buffet erhältlich war. Das kann man zwar nachkaufen, aber für den Preis hätten wir wenigstens ein kleines Frühstücksei erwartet. Da wir bis jetzt nur die Regel kannten “Enthalten ist, was auf dem Tisch steht”, sind wir davon ausgegangen, daß es Ei nur für Extra-Geld gibt.

Aber Herr Mathes hat uns nochmal eine Mail geschickt und darauf hingewiesen, daß alle Eispeisen im Preis enthalten sind, aber extra geordert werden müssen. Das hätte ja mal jemand sagen können. Jetzt ist nur noch die Frage, ob hier Ei-Sparerei betrieben wird oder die Eier extra-frisch auf den Tisch kommen sollen…


2. Gang, rechts sieht man die Wraps.

Einziger Höhepunkt waren die frischen Erdbeeren mit Vanillesoße und die sehr leckere Creméspeise mit wahrscheinlich echter Bourbonvanille.

Ansonsten war das Buffet okay. Alles, was aufgetischt wurde, war von guter Qualität: Schweinefleisch mit Zwiebelsoßenschmonz; geschnittene Wraps mit Schinken und Salat; eingelegte, etwas vermanschte Garnelen und gebratene Speckstreifen haben wir gerne gegessen, auch wenn sie nicht überragend waren.

Und genau das ist der Punkt, warum wir keine bedingungslose Empfehlung für das Frühstücksbuffet bei Mathes &#38; Lautz aussprechen können. Bei einem Preis, der deutlich über dem Berliner Standard liegt, erwarten wir mehr. Das Buffet ist wie gesagt in Ordnung – aber das war es dann auch. Kein dunkles Brot, fast keine Zutaten, nach denen man sich wirklich die Finger leckt, irgendwie vermissen wir das besondere Flair.

Klar, letztlich kommt man billiger weg, wenn man keine zusätzlichen Getränke ordert. Aber Filterkaffee und Beuteltee (Jacobs und Meßmer) sind schon lange tot und nicht wirklich jedermanns Sache.

Der Beweis: Die Beeren sind gut!

Was uns sehr gefreut hat, ist, daß die Kellnerinnen im Gegensatz zum letzten Besuch sehr freundlich, zuvorkommend und aufmerksam waren. Und: Die Johannisbeeren waren dieses Mal sauber.

Also: Hingehen sollten alle, die für unter zehn Euro gutes Frühstück ohne Ei aber mit Filterkaffee möchten, daß wirklich satt macht und sich unter handtaschentragenden Hochsteckfrisurenträgerinnen wohlfühlen.
Mathes &#38; Lautz, Kollwitzstraße 87, 10435 Berlin
Telefon: 030 / 44 32 83 20
www.matheslautz.de
Und jetzt gibt es noch den versprochenen Podcast:</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Brunchbuffet, Podcast</itunes:keywords>
		<itunes:author>jeck.pixelbrei@gmail.com</itunes:author>
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		<title>Malzcafe</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/06/20/malzcafe/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jun 2007 00:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Kostet]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Setzt man sich für ein entspanntes Frühstück ins Malzcafe, gleich an der Kulturbrauerei gelegen, empfängt einen die Speisekarte mit einem etwas bizarren Disclaimer: Bitte auf herabtropfendes Wachs achten! Unwillkürlich richtet sich der Blick nach oben. Tatsächlich hängen da ein paar Kerzen über dem Tresen, jedoch weit entfernt von unseren[1] Köpfen. Nochmal Glück gehabt. Wochenends gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Setzt man sich für ein entspanntes Frühstück ins Malzcafe, gleich an der Kulturbrauerei gelegen, empfängt einen die Speisekarte mit einem etwas bizarren Disclaimer: Bitte auf herabtropfendes Wachs achten! Unwillkürlich richtet sich der Blick nach oben. Tatsächlich hängen da ein paar Kerzen über dem Tresen, jedoch weit entfernt von unseren<sup>[1]</sup> Köpfen. Nochmal Glück gehabt.</p>
<p>Wochenends gibt es hier ein mittelprächtiges Buffet, am heutigen Dienstag nur einige Frühstücke zur Auswahl aus der Karte. Da ich generell zu Überpünktlichkeit neige und daher etwas früh dran bin, bestelle ich zum Wachwerden einen Latte macchiato für 2,30 Euro und studiere erstmal eingehend die Karte. Das Getränk wird mit einem Strohhalm serviert, den ich aber geflissentlich ignoriere.</p>
<p>Meine kurz nach mir eintreffende Begleiterin hat heute einen mutigen Tag und bestellt bei dem ausgesprochen kooperativen Kellner Acerola mit Wasser. Acerola? Es ist trotz der irreführenden Farbe irgendwie von und mit Kirschen und schmeckt nach ihrer Auskunft beeindruckend fruchtig. Der Hersteller beteuert die antioxidative Wirkung des Getränks. Ich werde daher bei nächster Gelegenheit in diesem Blog berichten, ob meine Begleiterin nun weniger schnell schlecht wird oder vielleicht langsamer rostet.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-145" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/33.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Acerola mit Wasser: 3 €</p>
</div>
<p>Genug der Vorrede. Ich bestelle ein Studentenfrühstück und hoffe, nicht nach meinem Studentenausweis gefragt zu werden. Ich habe nämlich keinen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-146" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/34.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Studentenfrühstück: 4,40 €</p>
</div>
<p>Serviert werden zwei Arten von Schinken, Käse, Butter, etwas Obst und grüner Salat, dazu ein Eierkuchen. Außerdem gibt es Brötchen und Vollkornstullen mit etwas Honig, den ich über den Eierkuchen gieße. Sieht alles sehr verlockend aus. Störend sind nur die in Deutschland offenbar unvermeidlichen Tomaten.</p>
<p>Meine tierlosem Essen zuneigende Begleiterin bestellt das Vegetarische Frühstück. Dem Vernehmen nach ist auch sie zufrieden. Im Gegensatz zu mir hat sie kaum Mühe, die üppigen Mengen an verschiedenen Käsesorten zu verspeisen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-147" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/35.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Vegetarisches Frühstück: 5,50 €</p>
</div>
<p>Wir haben einen guten Tisch gewählt, denn wir sitzen etwa einen Meter erhöht an der offenen Seite des Lokals, mit wunderbarem Blick auf die vorbeigehenden Passanten. Es ist zwar etwas laut wegen des Verkehrs auf der Danziger Straße, aber dafür kann man dekadent von oben herab die Radfahrer und Fußgänger beobachten und darüber reden, wie man die Welt rettet, warum Fuzzing Unsinn ist – oder was man eben so bespricht beim Frühstück.</p>
<p>Wer also gern in einem Wochentags ab 10 Uhr geöffneten, eher leeren Lokal angenehm entgegenkommend bedient wird und vielleicht aus mir immer unerklärlich gebliebenen Gründen eine AOL Internet Station braucht, ist im Malzcafe richtig.</p>
<blockquote><p><strong>Malzcafe</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;q=Knaackstra%C3%9Fe+99,+10435+Berlin&amp;sll=51.124214,10.546875&amp;sspn=12.282528,39.375&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.54071,13.41435&amp;spn=0.011615,0.038452&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Knaackstraße 99, 10435 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 44 04 72 27<br />
<a href="http://www.malzcafe.de/">www.malzcafe.de</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_144" class="footnote">Die Frühstücke haben 46halbe und sill verspeist.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fellas</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/05/27/fellas/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/05/27/fellas/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 May 2007 23:22:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Stargarder Straße fährt man ja im Grunde dauernd. Sie liegt irgendwie immer auf halbem Weg, gleich bei der Schönhauser. So war es auch an diesem Tag, als wir[1] unentschlossen und hungrig am Potsdamer Platz rumstanden, wo man ja schon aufgrund der baulichen Gegebenheiten immer schnell wieder wegfahren möchte. Da das Fellas eben genau zwischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Stargarder Straße fährt man ja im Grunde dauernd. Sie liegt irgendwie immer auf halbem Weg, gleich bei der Schönhauser. So war es auch an diesem Tag, als wir<sup>[1]</sup> unentschlossen und hungrig am Potsdamer Platz rumstanden, wo man ja schon aufgrund der baulichen Gegebenheiten immer schnell wieder wegfahren möchte.</p>
<p>Da das Fellas eben genau zwischen Wedding und Adlershof liegt, sind wir kurzentschlossen dort eingekehrt. Es empfing uns ein überaus freundlicher Kellner und angenehm chillige Musik, nicht zu laut, aber doch den dichten Straßenverkehr übertönend.</p>
<p>Bevor wir uns die Karte überhaupt angesehen haben, hat mein Begleiter einen Eiskaffee, der hier Cafe Frappé heißt, bestellt. Ich kenne die Prozedur schon, es ist für ihn eine Art Lackmustest für gute gastronomische Einrichtungen. Ist der Eiskaffee gut, kann der Rest nicht so schlecht sein.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-149" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/31.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Cafe Frappé: 2,50 €</p>
</div>
<p>Der Eiskaffee war nach seinem Bekunden durchaus lecker, kommt sogar ins obere Drittel der nach oben offenen Eiskaffeeskala. Da dieses Frühstücksblog aber nichts für Sockenbügler ist, muß auch Kritik sein: Es war eigentlich kein Eiskaffee, denn es fehlte Vanilleeis. Das wäre noch das i-Tüpfelchen gewesen. Ich bestellte einen Latte macchiato.</p>
<p>Wir haben nicht lange in der Karte gesucht, sondern uns gemeinschaftlich dafür entschieden, ein Französisches Frühstück zu bestellen. Jeder seins, versteht sich.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-150" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/32.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Französisches Frühstück: 4,20 €</p>
</div>
<p>Zu dem köstlichen Eierkuchen mit Obst, Quark und Ahornsirup gab es noch Brötchen und Croissants mit Nutella und Marmelade in kleinen Päckchen. Die Brötchen waren leider nicht so der Bringer, auch die Croissants waren wohl von gestern. Der leckere Eierkuchen konnte uns aber dennoch zufriedenstellen.</p>
<p>Wer also gern ausgesprochen freundlich bedient wird und nicht die Unsummen ausgeben möchte, ist im Fellas genau richtig. Kostenloses Internet gehört selbstverständlich dazu. Für zusammen nur 13,20 € waren wir satt und entspannt und konnten in einen guten Tag starten.</p>
<blockquote><p><strong>Fellas</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&#38;hl=de&#38;q=stargarder+str.+3+berlin&#38;sll=52.548592,13.414435&#38;sspn=0.011221,0.039568&#38;ie=UTF8&#38;ll=52.549323,13.414435&#38;spn=0.011221,0.039568&#38;z=15&#38;om=1">Stargarder Straße 3, 10437 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 46 79 63 14<br />
<a href="http://www.fellas-berlin.de/htdocs/location.html">www.fellas-berlin.de</a></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_148" class="footnote">Dieses Frühstück haben 46halbe und starbug eingenommen.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Monsieur Vuong</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/05/13/monsieur-vuong/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/05/13/monsieur-vuong/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 May 2007 20:16:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>46halbe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Frühstück]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch in Mitte gibt es Lokale, die immer voll sind und wo man gerne zweimal hingeht. Dazu gehört das Monsieur Vuong in der Alten Schönhauser Straße definitiv. Ein, zwei Mitte-Penner sind zwar zu sehen, sie fallen aber wegen der Mehrheit der normalen Berliner kaum auf. Es gibt zwar eine nur ganz wenige Gerichte umfassende Karte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in Mitte gibt es Lokale, die immer voll sind und wo man gerne zweimal hingeht. Dazu gehört das Monsieur Vuong in der Alten Schönhauser Straße definitiv. Ein, zwei Mitte-Penner sind zwar zu sehen, sie fallen aber wegen der Mehrheit der normalen Berliner kaum auf.</p>
<p>Es gibt zwar eine nur ganz wenige Gerichte umfassende Karte, dafür aber jeden Tag zwei neue Tagesgerichte zur Auswahl. Man kann angenehm chillig draußen sitzen, ein großer Ficus Benjamin spendet Schatten, leise Musik säuselt um die Ohren.</p>
<p>Wer gerne freundlich, flink, aber ohne Hast bedient wird und vietnamesische und südostasiatische Küche mag, ist hier genau richtig. Nicht unbedingt nur zum Frühstück, aber man muß ja auch sonst mal was essen am Tag. Wer nicht draußen sitzen möchte, den lädt ein schön gestalteter Innenraum mit geschwungenem Tresen zum Verweilen ein.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-151" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/28.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Huhn mit Reis: 6,90 € / Bananenshake: 3,40 €</p>
</div>
<p>Das Huhn mit Reis und verschiedenen Gemüsen, Kräutern, Salat und Nüssen ist ein solides Gericht und erfüllt die Erwartungen, die man an die südostasiatische Küche stellt, zu einhundert Prozent. Positiv fiel auf, daß das Essen nicht heiß, sondern quasi eßwarm serviert wurde. Jetzt kann man natürlich sagen: “Naja, hat vermutlich ewig in der Küche rumgestanden.” Das glauben wir allerdings nicht, und wenn doch, hat es der Sache keinen Abbruch getan.</p>
<p>Der Bananenshake war spitze und schmeckte nicht nach künstlichem Bananenaroma. Die Mixer machen allerdings Krach ohne Ende, der untrügliche Beweis für die zeitnahe Herstellung.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-152" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/29.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Schweinefleisch mit Nudeln: 6,90 € / Frischgepreßter Orangensaft: 3,40 €</p>
</div>
<p>Das andere Tagesgericht war Schweinefleisch mit Nudeln und Gemüsen, viel Sellerie, Sesam und Grünkram. 46halbe mag leider Sellerie nicht so doll. Naja, es war trotzdem ziemlich gut. Allein schon die Tatsache, daß sie keineswegs hungrig bei Monsieur Vuong ankam und dennoch so gut wie den ganzen Inhalt der Eßschüssel verspeiste, spricht für das Gericht.</p>
<p>Apropos Eßschalen: hier vereinte sich ansprechendes und praktisches Design. Auf den Bildern sieht man nicht so gut, daß die Schalen leicht nach vorn geneigt waren, was neidische Blicke abhält und die Nahrungsentnahme vereinfacht. Man kann die Schale und damit die angesprochenen Effekte übrigens auch umdrehen <strong>harhar</strong>.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-153" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/30.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Bia Saigon 0,3 l: 2,90 €</p>
</div>
<p>Zum Nachtisch gab es heute kein Süßzeug, sondern Cappuccino und ein Bia Saigon. Bereits in der Karte wird darauf verwiesen, daß ”Bia” kein Schreibfehler, sondern das vietnamesische Wort für Bier ist. Es ist ein klares, pilsartiges, leicht säuerliches, solides Biergetränk, das man aber nicht süffig nennen kann und den Preis auch nicht rechtfertigt.</p>
<p>Der Cappuccino für 2,10 €, serviert in lustigem, rundlichem Glas, hat dagegen gut geschmeckt. Gezuckert und gerührt wird mit einem Holzlöffel. Beim Genießen des Heißgetränks schaukelte die nächste Straßenbahn vorbei und das gesamte Lokal vibrierte in der Nachmittagssonne. Das Leben ist schön.</p>
<blockquote><p><strong>Monsieur Vuong</strong>, <a href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;hl=de&amp;q=Alte+Sch%C3%B6nhauser+Str.+46+berlin&amp;sll=50.092393,10.195313&amp;sspn=24.714343,81.035156&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.52758,13.407784&amp;spn=0.01141,0.039568&amp;z=15&amp;iwloc=addr&amp;om=1">Alte Schönhauser Str. 46, 10119 Berlin-Mitte</a></p>
<p>Telefon: 030 / 24 63 87 60</p>
<p><a href="http://monsieurvuong.de/">www.monsieurvuong.de</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/05/13/monsieur-vuong/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Cafe Morena</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/04/18/morena/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/04/18/morena/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2007 14:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Morena in Kreuzberg war uns[1] eigentlich nur als verrauchte Kneipe bekannt, vorzugsweise für Abende während der Fußball-WM. Die Burger sind recht mächtig und groß, an den Geschmack kann sich Jeck aber nicht mehr erinnern. Kommen wir aber zu dem, weswegen wir eigentlich hier sind: Frühstück. Der Tageszeit angemessen (12 Uhr), war unsere Kellnerin leicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Morena in Kreuzberg war uns<sup>[1]</sup> eigentlich nur als verrauchte Kneipe bekannt, vorzugsweise für Abende während der Fußball-WM. Die Burger sind recht mächtig und groß, an den Geschmack kann sich Jeck aber nicht mehr erinnern.</p>
<p>Kommen wir aber zu dem, weswegen wir eigentlich hier sind: Frühstück. Der Tageszeit angemessen (12 Uhr), war unsere Kellnerin leicht verpeilt – genau wie 46halbe auch. Bei der Kellnerin drückte sich das so aus, daß sie schlicht nicht die Schnellste war, bei 46halbe anders. Nachdem wir alle aufgewacht waren, konnten wir aber bestellen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-154" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/25.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Spanisches Frühstück: 6,10 € / Sencha Lemon: 2,50 €</p>
</div>
<p>Die Auswahl an Frühstücken ist nicht sooo groß, aber so gut, daß wir Mühe hatten, uns zu entscheiden. Wir versuchten daher diesmal experimentell, zwei Frühstücke zu ordern, die wir hernach gemeinschaftlich verzehren wollten. 46halbe wußte schon, daß das nicht gutgehen würde. Glücklicherweise gewann sie aber bei “Schere, Stein, Papier” und konnte die von ihr hoch präferierten Unterhälften der Brötchen abgreifen.</p>
<p>Eine Einzelnote können wir nicht vergeben, in der Kombination der Frühstücke aber waren wir ausgesprochen zufrieden. Und satt. Der Eierkuchen (neudeutsch: Pancake) war lecker, fluffig und mit frischem Obst gefüllt. Das kontinentale Frühstück hatte die richtige Zusammenstellung von Zutaten: Käse, Wurst, Frischkäse, Grünkram und ein paar Accessoires.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-155" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/24.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück Continental Groß: 7,60 €</p>
</div>
<p>Die Abteilung “Kritteln auf hohem Niveau” hat uns lediglich zugetragen, daß der Orangensaft (eigentlich Orangenfruchtsaftgetränk) nicht frisch, sondern aus dem Tetrapack war, der Joghurt zu dünnflüssig und das Ei zu hart gekocht war. Positiv erwähnt werden muß jedoch die Teekarte, die ein reichhaltiges Angebot offerierte. Jeck probierte Grüntee der Sorte “Sencha Lemon” und grinst noch immer. Kann aber auch an dem nach dem Essen bestellten Espresso liegen, der halb/halb mit Zucker genossen wurde. Der Tee war übrigens deutlich besser als der nur durchschnittlich schmeckende Latte macchiato (2,50 Euro).</p>
<p>Hingehen sollten alle, die gerne TAZ lesen, live vorgetragene, fast kostenlose Herzschmerzsongs mögen, morgens etwas Zeit und viel Hunger haben, beim Frühstück gerne surfen und eben nicht zu den Mitte-Pennern gehören.</p>
<blockquote><p><strong>Cafe Morena</strong>, <a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;hl=en&amp;q=Wiener+Str.+60+berlin&amp;sll=52.511691,13.457247&amp;sspn=0.008593,0.020084&amp;layer=&amp;ie=UTF8&amp;z=16&amp;om=1&amp;iwloc=addr">Wiener Str. 60, 10999 Berlin</a><br />
Telefon: 030 / 24 37 53 31<br />
<a href="http://morena-berlin.de/">www.morena-berlin.de</a></p></blockquote>
<p>Als besonderen Service gibt es heute noch etwas auf die Ohren. Eigentlich war es als Hintergrundmusik geplant, aber das ist dann doch schief gegangen. Aber hört selbst:</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_3" class="footnote">46halbe und Jeck haben wieder gemeinsam gefrühstückt.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<itunes:summary>Das Morena in Kreuzberg war uns ((46halbe und Jeck haben wieder gemeinsam gefrühstückt.)) eigentlich nur als verrauchte Kneipe bekannt, vorzugsweise für Abende während der Fußball-WM. Die Burger sind recht mächtig und groß, an den Geschmack kann sich Jeck aber nicht mehr erinnern.

Kommen wir aber zu dem, weswegen wir eigentlich hier sind: Frühstück. Der Tageszeit angemessen (12 Uhr), war unsere Kellnerin leicht verpeilt – genau wie 46halbe auch. Bei der Kellnerin drückte sich das so aus, daß sie schlicht nicht die Schnellste war, bei 46halbe anders. Nachdem wir alle aufgewacht waren, konnten wir aber bestellen.

Spanisches Frühstück: 6,10 € / Sencha Lemon: 2,50 €

Die Auswahl an Frühstücken ist nicht sooo groß, aber so gut, daß wir Mühe hatten, uns zu entscheiden. Wir versuchten daher diesmal experimentell, zwei Frühstücke zu ordern, die wir hernach gemeinschaftlich verzehren wollten. 46halbe wußte schon, daß das nicht gutgehen würde. Glücklicherweise gewann sie aber bei “Schere, Stein, Papier” und konnte die von ihr hoch präferierten Unterhälften der Brötchen abgreifen.

Eine Einzelnote können wir nicht vergeben, in der Kombination der Frühstücke aber waren wir ausgesprochen zufrieden. Und satt. Der Eierkuchen (neudeutsch: Pancake) war lecker, fluffig und mit frischem Obst gefüllt. Das kontinentale Frühstück hatte die richtige Zusammenstellung von Zutaten: Käse, Wurst, Frischkäse, Grünkram und ein paar Accessoires.

Frühstück Continental Groß: 7,60 €

Die Abteilung “Kritteln auf hohem Niveau” hat uns lediglich zugetragen, daß der Orangensaft (eigentlich Orangenfruchtsaftgetränk) nicht frisch, sondern aus dem Tetrapack war, der Joghurt zu dünnflüssig und das Ei zu hart gekocht war. Positiv erwähnt werden muß jedoch die Teekarte, die ein reichhaltiges Angebot offerierte. Jeck probierte Grüntee der Sorte “Sencha Lemon” und grinst noch immer. Kann aber auch an dem nach dem Essen bestellten Espresso liegen, der halb/halb mit Zucker genossen wurde. Der Tee war übrigens deutlich besser als der nur durchschnittlich schmeckende Latte macchiato (2,50 Euro).

Hingehen sollten alle, die gerne TAZ lesen, live vorgetragene, fast kostenlose Herzschmerzsongs mögen, morgens etwas Zeit und viel Hunger haben, beim Frühstück gerne surfen und eben nicht zu den Mitte-Pennern gehören.
Cafe Morena, Wiener Str. 60, 10999 Berlin
Telefon: 030 / 24 37 53 31
www.morena-berlin.de
Als besonderen Service gibt es heute noch etwas auf die Ohren. Eigentlich war es als Hintergrundmusik geplant, aber das ist dann doch schief gegangen. Aber hört selbst:</itunes:summary>
		<itunes:keywords>Kreuzberg, Podcast</itunes:keywords>
		<itunes:author>jeck.pixelbrei@gmail.com</itunes:author>
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		<title>±0 ( Plus Minus Null )</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2007 12:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Gratis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Begrüßung war äußerst freundlich. Während wir unschlüssig im Etablissement herumstreunten, wurde uns mit forsch-freundlicher Stimme ein Platz an der Sonne angeboten. Gut gelaunt begab ich mich an den angepriesenen Tisch. Herr C. aus S., der ob des frühen Morgens noch nicht so recht lächeln wollte, folgte mir wie ein treues Schaf an den Tisch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Begrüßung war äußerst freundlich. Während wir unschlüssig im Etablissement herumstreunten, wurde uns mit forsch-freundlicher Stimme ein Platz an der Sonne angeboten.</p>
<p>Gut gelaunt begab ich mich an den angepriesenen Tisch. Herr C. aus S., der ob des frühen Morgens noch nicht so recht lächeln wollte, folgte mir wie ein treues Schaf an den Tisch. Gemeinsam warteten wir darauf, dass die junge Frau unsere Bestellung aufnehmen würde.</p>
<p>Doch es sollte anders kommen.</p>
<p>Eine nordisch unterkühlte Blondine (mit Pullover! Herr C. will Décolleté!) wollte bald unsere Bestellung aufnehmen. Wir schauten zwar noch in die Karte, aber davon ließ sich die Kellnerin nicht abschrecken. So schickten wir sie mit unseren Getränkewünschen davon und entschieden uns wenig später für einen “Fruchttopf” und ein “Amerika”.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-156" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/26.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Amerika Frühstück: 7,80 € / Tee: 2,00 €</p>
</div>
<p>Das Frühstück machte seinem Namensvetter alle Ehre: Es war zu fettig und schmeckte nach nichts. Die einzelnen Zutaten erweckten außerdem den Eindruck, als ob sie schon zu lange darauf gewartet hätten, auf einem Teller zu landen. Nach kaltem lapprigem Bacon bestand der Höhepunkt aus einem Stück ausgetrockneter Orange. Am besten war der Sirup, aber da kann man ja auch nicht viel falsch machen.</p>
<p>Der Fruchttopf hatte hingegen ein Weihnachtsproblem. Unter der nicht zu aufregenden Fruchtmischung aus Honigmelonen und Orangen verbarg sich eine Trend-Quark-Mischung, die offensichtlich noch vom Winterschlussverkauf übrig geblieben war. Die weihnachtliche Zimtnote wollte nicht so recht zu unserem Platz an der Sonne passen.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-157" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/27.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Früchtetopf: 4,70 € / Milchkaffee: 5,40 €</p>
</div>
<p>Unter der Woche lohnt sich ein Besuch also nicht wirklich. Sehr zu empfehlen ist aber der Brunch, den es hier am Sonntag immer gibt. Außerdem erwähnenswert: Wer nicht viel isst, aber zum Kaffee seine E-Mails checken will, kann auch unter der Woche hier aufschlagen. Das Heißgetränk ist in Ordnung und das WLAN kostenlos. Besonders erwähnenswert findet Herr C. aus S., dass es auf Nachfrage krebserzeugenden Süßstoff gibt.</p>
<blockquote><p><strong>±0,</strong> Grünberger Str. 61, 10245 Berlin<br />
Telefon: 030 / 21 23 96 24</p></blockquote>
<p>PS: Falls jemand die Seite des Ladens kennt, bitte Bescheid sagen, ich habe sie auf jeden Fall nicht gefunden.</p>
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		<title>Zebrano</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2007/01/26/zebrano/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jan 2007 11:55:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>
		<category><![CDATA[Netz: Kostet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Zebrano zu besuchen, weckt auf jeden Fall nostalgische Gefühle, weil hier größere Teile unserer[1] Studienarbeit entstanden sind. Der Laden ist nach wie vor sehr gemütlich, was man ja nicht von allen Einrichtungen sagen kann, die sich dem hippen Retro-Berlin-Chic verschrieben haben. Einziger Wermutstropfen: Die Heizung kommt nicht so recht gegen die große Tür an, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zebrano zu besuchen, weckt auf jeden Fall nostalgische Gefühle, weil hier größere Teile unserer<sup>[1]</sup> Studienarbeit entstanden sind. Der Laden ist nach wie vor sehr gemütlich, was man ja nicht von allen Einrichtungen sagen kann, die sich dem hippen Retro-Berlin-Chic verschrieben haben.</p>
<p>Einziger Wermutstropfen: Die Heizung kommt nicht so recht gegen die große Tür an, obwohl sie durch eine lustige Decke abgedichtet ist, für die bestimmt das ein oder andere Polyester sein Leben lassen mußte.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-158" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/21.jpg" alt="" /></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Danny Devito: 4,60 € / Chai Latte: 2,10 € / Der Brotkorb war für beide.</p>
</div>
<p>Apropos Hippness: Die macht auch vor den Getränken nicht halt, ich habe hier zum ersten Mal einen “Chai Latte” probiert. Ein Vergnügen, daß scheinbar eher selten in Anspruch genommen wird, da die Kellnerin durch die Bestellung leicht verwirrt wurde – offensichtlich hatte sie nicht damit gerechnet.</p>
<p>Zu unrecht, denn wie sich herausstellte, ist das genau der richtige Weg, um lecker im Milchschaum herumzustochern, ohne sich einen Koffeinschock zu holen. Der Tee ist hier überhaupt sehr gut und wird in angemessener Art und Weise präsentiert, von Meßmer-Beuteln weit und breit keine Spur.</p>
<p>Das Frühstück ist … solide. Keine großen Überraschungen, keine Spielereien, aber genau die richtige Menge in guter Qualität. Den Vorsprung, den sich das Zebrano durch die Teeauswahl erarbeitet hat, geht hier aber schon wieder flöten.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-159" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/22.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Little Joe: 4,10 € / Latte Macchiato mit Bonus-Wasser: 2,50 €</p>
</div>
<p>Marmelade und Nutella kommen abgepackt in kleinen Plastikdöschen, die Wurst ist aus der Packung. Das erkennt man daran, daß bei den letzten Scheiben lustige Muster eingeprägt sind. Hat man Glück, erwischt man Scheiben aus der Mitte, und die Frische-Illusion ist perfekt.</p>
<p>Das tut der guten Qualität aber keinen wirklichen Abbruch. Nachdem der Teller leer ist, stellt sich genau das richtige Sättigungsgefühl ein. Nicht soviel, daß man sich nicht mehr bewegen kann, aber genug, um eine ausgefeilte Frühstückskritik zu schreiben.</p>
<p>Interessant ist die Namensgebung der Mahlzeiten. Während der Studienarbeit standen bei uns oft die Herren Gandhi (vegetarisch)<sup>[2]</sup> und Graf Esterházy (Salami) auf dem Tisch. Neben den heute verspeisten Italo-Amerikanern gibt es außerdem noch Spezialitäten wie Muhammad Ali, J.F.K. und Dolly Buster<sup>[3]</sup>.<br />
Negativ ist uns noch aufgefallen, daß das Zebrano zwar einen WLAN-Hotspot hat, dieser aber von der Telekom betrieben wird. Bezahl-WLAN ist nach wie vor rotten! Das sollten auch die hippen Berlin-Ostkreuz-Bars langsam begreifen.</p>
<p>Ein Besuch lohnt sich für alle, die bei entspannter Lounge-Mucke neben bunten 70er-Jahre-Retro-Lampen chillig frühstücken wollen. Mal ehrlich: Was hier kritisiert wurde, ist meckern auf hohem Niveau. Wenn ihr in der Gegend und hungrig seid, ist das Zebrano die richtige Wahl. Zum Verfassen einer weiteren Arbeit würden wir aber raten, bis zum Sommer zu warten, auf Dauer wird es ganz schön kühl um die Hüfte.</p>
<blockquote><p><strong>Zebrano, </strong>Sonntagsstr. 8, 10245 Berlin<br />
Telefon: 030 / 296 365 874<br />
<a href="http://www.zebranobar.de">www.zebranobar.de</a></p></blockquote>
<p>Kleines Goodie fürs Auge: Einer der besten Kneipen-Flyer, der jemals in Berlin veröffentlicht wurde, kommt aus dem Zebrano:</p>
<p><a href="http://berlin.breakfast.nureinhobby.org/images/23.jpg"></a><a href="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/23.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-160" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/23.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Der Flyer ist schon ein paar Jahre alt, jetzt also nicht hingehen und dann wundern, wo Bruce bleibt!</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_21" class="footnote">Dieser Artikel wurde nach besagtem Frühstück von <a href="http://46halbe.org/auchblog18.html">46halbe</a> und <a href="http://nureinhobby.org/jeck">Jeck Pixelbrei</a> verfasst.</li><li id="footnote_1_21" class="footnote">Die vegetarische Auswahl ist nicht groß, aber alleine dieses Frühstück rechtfertigt den Besuch.</li><li id="footnote_2_21" class="footnote">Iß meine Melonen, Baby!</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Tempobox</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/10/22/tempobox/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/10/22/tempobox/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Oct 2006 11:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brunchbuffet]]></category>
		<category><![CDATA[Friedrichshain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/10/22/tempobox/</guid>
		<description><![CDATA[Frühstücksbuffet: 6,90 € / Tee 1,60 € Am Sonntag auf der Simon-Dach-Straße ein Café zu finden, dass statt Brunch eine normale Frühstückskarte anbietet, ist nicht einfach und wir sind an diesem Auftrag auch gescheitert. Nach einem Blick auf das Buffet wollten wir es schließlich im Tempobox versuchen. Eines war von Anfang an klar: Das Tempobox [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignnone size-medium wp-image-161" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/18.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstücksbuffet: 6,90 € / Tee 1,60 €</p>
</div>
<p>Am Sonntag auf der Simon-Dach-Straße ein Café zu finden, dass statt Brunch eine normale Frühstückskarte anbietet, ist nicht einfach und wir sind an diesem Auftrag auch gescheitert. Nach einem Blick auf das Buffet wollten wir es schließlich im Tempobox versuchen.</p>
<p>Eines war von Anfang an klar: Das Tempobox hat einen guten Ruf. Wir mussten zu unserem Entsetzen feststellen, dass auf allen guten Tischen ein “reserviert”-Schild von Foster stand. Glücklicherweise kam Hilfe in Gestalt einer sehr netten Kellnerin, die unsere ratlose Entschlusslosigkeit auflöste, indem sie kurzerhand einen reservierten Tisch mit bequemen Sofa für uns freimachte.</p>
<p>Der Tee war leider nicht so besonders, wie so oft gab es nur einen Beutel einer bekannten Marke, die ich auch im Supermarkt kaufen kann. Dafür war das Buffet sehr lecker. Wie immer habe ich mich nicht gross mit Brot oder anderen platzfressenden Beilagen aufgehalten. Doch damit nicht genug: Das Tempobox bietet so viel warmes Essen, dass man damit einen ganzen Teller fühlen kann, auch wenn man von jedem Gericht nur einen Löffel nimmt.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-162" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/19.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Im Preis inbegriffen: Der zweite Gang. So oft man will.</p>
</div>
<p>Während der herzhafte Teil in “gehobene Mittelklasse” eingeordnet werden kann, ist der süße Bereich ein Traum. Frisches Obst, Pudding, Süßspeisen und zwei verschiedene Kuchen. Da ich auch hier von allem kosten musste, konnte ich mich danach kaum bewegen. Doch das Beste hatten wir uns zum Abschluß aufgehoben:</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-163" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/20.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Einfach, aber gut: Selbstgemachte Waffeln.</p>
</div>
<p>Nach den selbstgemachten Waffeln – lecker! – wollte ich nur noch raus, da ich fürchtete eine weitere Portion nicht mehr zu überleben. Doch die Kellnerinnen waren in dem mittlerweile gefüllten Lokal so viel zu tun, dass ich mich bis an die Kasse schleppen musste. Anscheinend sind drei Leute für eine bis an den Rand gefüllte Kneipe dieser Größe doch zu wenig. Nicht dass hier ein falscher Eindruck entsteht: Die Kellnerinnen gehören zu den nettesten, die mir bis jetzt begegnet sind.</p>
<p>Glücklicherweise habe ich diesen Vormittag trotzdem überstanden, da mich ein Verdauungsspaziergang vor dem plötzlichen Explosionstod rettete. Sehr zu empfehlen ist für diese Zwecke der ganz in der Nähe befindliche Boxhagener Platz, auf dem am Sonntag ein Flohmarkt stattfindet.</p>
<blockquote><p><strong>Tempobox,</strong> Simon-Dach-Str. 15, 10245 Berlin<br />
Telefon: 030 / 740 788 61<br />
<a href="http://www.tempo-box.de">www.tempo-box.de</a></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Xion</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/08/19/xion/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/08/19/xion/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2006 13:35:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Prenzlauer Berg]]></category>

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		<description><![CDATA[“Vitales Frühstück”: 6,60 € / Gegenüber: “Englisches Frühstück”: 6,90 € / Grapefruitschorle: 1,90 € Nicht so der Bringer[1]. Das ist das Fazit, dass nach einem Besuch im Xion übrig bleibt. Wir sind dort gelandet, weil es denselben Nahmen trägt wie eines der Hauptartefakte in einer fantastischen Geschichte, die wir uns einmal ausgedacht haben. Eigentlich nett [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignnone size-medium wp-image-164" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/17.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">“Vitales Frühstück”: 6,60 € / Gegenüber: “Englisches Frühstück”: 6,90 € / Grapefruitschorle: 1,90 €</p>
</div>
<p>Nicht so der Bringer<sup>[1]</sup>. Das ist das Fazit, dass nach einem Besuch im Xion übrig bleibt. Wir sind dort gelandet, weil es denselben Nahmen trägt wie eines der Hauptartefakte in einer fantastischen Geschichte, die wir uns einmal ausgedacht haben. Eigentlich nett gelegen und mit freundlichen Bedienungen sammelten sich viele kleine Fehltritte an, die für sich nicht schlimm wären, aber einen Gesamteindruck hinterlassen, der nicht so schmeichelhaft ist.</p>
<p>Alles begann damit, dass wir für meinen Geschmack etwas zu lange auf die Bedienung warten mussten. Als das Frühstück dann endlich kam, fehlte Brot. Als ich nachfragte, ob wir noch Toast bekommen könnten – schließlich ist es ein englisches Frühstück – bekamen wir prompt noch zwei Vollkornbrötchen. Das Müsli war zu pappig und unspannend. Eine meiner Weintrauben war schimmlig und beim englischen Frühstück waren die Tomaten nicht wie angegeben gegrillt sondern roh.</p>
<p>Ehrlich gesagt ist das alles kein Grund zur Panik. Es ist nicht schlimm, wenn Fehler passieren. Die Frage ist, was man daraus macht. Als wir uns also über die Mängel beklagten, wurde uns erklärt, dass es heute sehr stressig sei<sup>[2]</sup>. Das war’s. Kein Gratisgetränk, kein Extra-Keks, kein Preisnachlass. Lediglich die Apfelschorle, die wir nicht bestellt hatten, die aber trotzdem auf unserem Zettel gelandet war, wurde freundlicherweise gestrichen.</p>
<p>Hingehen sollten: Alle, die Lust auf Abenteuerfrühstück haben. Die Detektivarbeit die benötigt wird, um die Frage “Was stimmt an diesem Frühstück nicht?”, ist zwar fordernd, wird aber häufig mit interessanten Fundstücken belohnt. Außerdem all jene, die mir davon berichten wollen, dass mein Besuch tatsächlich die Ausnahme war und es dort eigentlich ganz toll ist.</p>
<blockquote><p><strong>Xion, </strong>Pappelallee 56, 10437 Berlin<br />
Telefon: 030 / 44 03 66 88<br />
<a href="http://www.xion-berlin.de">www.xion-berlin.de</a><sup>[3]</sup></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_19" class="footnote">Das gilt leider auch für das Foto. Entschuldigt die schlechte Qualität. Ich habe nur mein Handy dabei gehabt. Meine Empfehlung für alle Frühstücks-Fotografen: Nehmt einen Apparat mit Weitwinkelobjektiv. Erst als ich ihn mal nicht dabei hatte, musste ich erkennen, wie praktisch Weitwinkel gegenüber 08/15-Brennweite ist.</li><li id="footnote_1_19" class="footnote">Die Kneipe war halbvoll und ich habe drei-vier Kellnerinnen und einen Barkeeper gezählt. Wenn es dann immer noch stressig ist, stimmt vielleicht etwas mit der Organisation nicht. Oder war der Koch verliebt?</li><li id="footnote_2_19" class="footnote">Für Informationszwecke viel zu verspieltes Flash-Only-Design.</li></ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Westin Grand (nicht wirklich)</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/07/08/8/</link>
		<comments>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/07/08/8/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2006 11:51:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht wirklich Frühstück]]></category>

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		<description><![CDATA[“Surf &#38; Turf”: 0 € (Aber man braucht eine Eintrittskarte zum ZDF-Sommerfest.) Das ZDF-Sommerfest ist, wenn man von der Platzverteilung ausgeht, vor allem eine große Sponsorenveranstaltung. Verschiedene Firmen bieten etwas Essen und/oder Getränke in einem Zelt an, in dem auch die eigenen Produkte präsentiert werden. Im Microsoft-Zelt gab es zum Beispiel Caipirinha mit zuviel Rum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignnone size-medium wp-image-166" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/13.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">“Surf &amp; Turf”: 0 € (Aber man braucht eine Eintrittskarte zum ZDF-Sommerfest.)</p>
</div>
<p>Das ZDF-Sommerfest ist, wenn man von der Platzverteilung ausgeht, vor allem eine große Sponsorenveranstaltung. Verschiedene Firmen bieten etwas Essen und/oder Getränke in einem Zelt an, in dem auch die eigenen Produkte präsentiert werden. Im Microsoft-Zelt gab es zum Beispiel Caipirinha mit zuviel Rum und man konnte Tischtennis an einer XBox 360<sup>[1]</sup> spielen. Kulinarischer Höhepunkt war für mich aber das Essen, dass vom Westin Grand aufgetragen wurde.</p>
<p>Die Garnele fand ich zwar unpassend, aber das Fleisch war sehr zart und der Salat hatte ein superleckeres scharfes aber unaufdringliches Dressing. Durch das Essen hat sich bei mir der Verdacht erhärtet, dass es sich lohnen könnte, beim Kochen mit hochqualitativen Zutaten zu arbeiten. Danach schmeckte das Büffet der ZDF-Kantine einfach nur noch fade, obwohl es ordentlich gemacht war.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-167" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/14.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Nicht nur Wasser: 0 € (Aber Eintrittskarte.)</p>
</div>
<p>Ich habe mich gefragt, wer auf einer Party, bei der es kostenlosen Alkohol und Kakao- und Fruchtsaft-Cocktails gibt, Wasser trinken will. Aus mir unerklärlichen Gründen war der Stand aber immer gut besucht. Auch ich musste zu später Stunde dort aufschlagen, da ich mir den Tequila verdünnen wollte, der das Einzige gewesen war, was in der Microsoft-Bar noch übrig geblieben war.</p>
<p>Mir konnte geholfen werden. Mit “Jolt”. Schmeckt wie die gute alte Club Cola (klebrig, süß und total künstlich), soll aber doppelt soviel Koffein haben.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-168" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/15.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva"><span style="font-size: xx-small">Verschiedene Zigaretten: 0 € (Auch nur mit Eintrittskarte. Evtl. Langzeitschäden.)</p>
</div>
<p>Großartig fand ich den Bauchladen des VDC. Warum waren die auf der Party? Ein letztes Aufbäumen, bevor Rauchen in Deutschland verboten wird? Die beiden jungen Damen schienen sich jedenfalls auch nicht wirklich sicher zu sein, ob es eine gute Idee ist, Zigaretten zu verteilen. Das Photo durfte ich nur machen, nachdem sie sichergestellt hatten, dass es nur für den privaten Gebrauch ist – deshalb der detailgenaue Bildausschnitt.</p>
<p>Ich empfehle den Besuch des ZDF-Sommerfestes jedem, der mal gut, billig und viel Essen möchte. Allerdings hilft es, wenn man Bier oder Wein mag, die Cocktails waren alle eher mäßig. Eine Einladung kann Gerüchten zufolge fast jeder bekommen, der in Berlin irgendwie beim Fernsehen arbeitet oder über die Sponsoren an Karten kommt.</p>
<blockquote><p><strong>ZDF-Sommerfest</strong> auf dem Gelände der Neuen Nationalgalerie am Potsdamer Platz.</p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_8" class="footnote">Außerdem ein Rennspiel, was ich nicht ausprobiert habe und FIFA WM 2006. Deutschland hat 0:1 gegen England verloren.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Tomasa</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Jul 2006 15:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Schöneberg]]></category>

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		<description><![CDATA[“Rustikaler Brunch ”: 8,50 € / Malzmilchkaffee: 2,55 € / Ginger Ale: 2,15 € / Wasser: 0 € Der Besuch im Tomasa begann sehr seltsam. Weil wir zu viert verabredet waren, setzte ich mich an eine 6er-Sutzgruppe, die aus einem Tisch für vier und einem für zwei Personen bestand. An dem 4er-Tisch saß schon eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignnone size-medium wp-image-165" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/16.jpg" alt="" /></a></p>
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">“Rustikaler Brunch ”: 8,50 € / Malzmilchkaffee: 2,55 € / Ginger Ale: 2,15 € / Wasser: 0 €</p>
</div>
<p>Der Besuch im Tomasa begann sehr seltsam. Weil wir zu viert verabredet waren, setzte ich mich an eine 6er-Sutzgruppe, die aus einem Tisch für vier und einem für zwei Personen bestand. An dem 4er-Tisch saß schon eine Frau, die in ihrem Eisbecher löffelte und ein Telefonat führte.</p>
<p>Von der Kellnerin wurde ich daraufhin begrüßt mit: “Gehören Sie zusammen?” Als ich dies verneinen musste, meinte sie, dass das ja schon fast frech wäre. Ob ich mich nicht umsetzen wolle? Die Welt zu Gast bei Freunden? Aber nur solange man die inoffiziellen Tischabgrenzungen beachtet! Ansonsten heißt es: Willkommen in Deutschland! Ich habe mich dann auf Drängen der Servicekraft in eine 6er-Sitzgelegenheit gesetzt, an der schon zwei Leute saßen. Allerdings am 2er-Tisch. Der Vierer gehörte dann also ganz uns, wie es sich gehört.</p>
<p>Im weiteren Verlauf war die Kellnerin – laut Rechnung Kellner #2 – aber sehr freundlich und zuvorkommend, vielleicht auch um den Fauxpas wieder wettzumachen. Ginger Ale gab es leider nur in den kleinen Flaschen, was auf mich immer wie der sprichwörtliche Tropfen auf den heißen Stein wirkt, dafür war Leitungswasser umsonst.</p>
<p>In der Karte wirken die Angebote alle sehr umfangreich und teuer. Nachdem ich wieder einmal mit Entscheidungsproblemen zu kämpfen hatte, schloß ich mich der Wahl eines Mitessers an und bestellte ein “Rustikaler Brunch”. Mit 8,50 Euro sicherlich in der oberen Preiskategorie, aber dennoch lohnenswert. Das Essen war lecker, die Brötchen fast überflüssig und die Teile gut aufeinander abgestimmt.</p>
<p>Einzig der Schinken war mir zu salzig und ich hätte statt Sahne- lieber scharfen Meerrettich gehabt. Dem Padawan schmeckte Roastbeef und Bouletten am Besten, aber er kritisierte die magere Goudascheibe, die sich auf den Teller verirrt hatte. “Es gibt doch so viel leckerere Käsesorten. Zumindest hätte es reifer Gouda und nicht dieses junge Zeug sein können.” Recht hat er.</p>
<p>Hingehen sollten: Alle, die gern des Platzes verwiesen werden, viel Essen wollen und kein Problem damit haben, nur leidlich bequeme Gartenstühle<sup>[1]</sup> zu bekommen, wenn sie draußen sitzen wollen.</p>
<blockquote><p><strong>Tomasa</strong>, Motzstr. 60, 10777 Berlin<br />
Telefon: 030 / 213 23 45<br />
<a href="http://www.tomasa.de/">www.tomasa.de</a><sup>[2]</sup></p></blockquote>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_22" class="footnote">Zumindest draußen. Stühle aus Rohrgestell und Wäscheleine. Ich fühl mich darin immer wie Quasimodo in einer Hängematte. Kann aber an meinen 1,90 Metern liegen.</li><li id="footnote_1_22" class="footnote">“Tomasa” scheint eine Kette zu sein, auf der Website lässt sich diese Filiale aber nicht finden.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Milagro</title>
		<link>http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/2006/07/02/milagro/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Jul 2006 17:41:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jeck</dc:creator>
				<category><![CDATA[À la carte]]></category>
		<category><![CDATA[Kreuzberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Sommerfrühstück &#38; Ei: 9,20 € / Gr. Apfelschorle: 2,80 € / Malzmilchkaffee: 2,10 € Ich gehe immer wieder ins Milagro in der Bergmannstraße, obwohl ich ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu dem Laden habe. Die Bedienung ist nett, das Angebot okay und die Preise erträglich, aber immer wenn ich die Karte aufschlage, weiß ich nicht wirklich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><img class="alignnone size-medium wp-image-169" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/91.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Sommerfrühstück &amp; Ei: 9,20 € / Gr. Apfelschorle: 2,80 € / Malzmilchkaffee: 2,10 €</p>
</div>
<p>Ich gehe immer wieder ins <a href="http://www.milagro.de/">Milagro</a> in der Bergmannstraße, obwohl ich ein sehr zwiespältiges Verhältnis zu dem Laden habe. Die Bedienung ist nett, das Angebot okay und die Preise erträglich, aber immer wenn ich die Karte aufschlage, weiß ich nicht wirklich, was ich nehmen soll. Ich habe mich dieses Mal für das Monats-Frühstück “Sommer” plus Extra-Ei entschieden.</p>
<p>Das Frühstück war gut, aber nicht wirklich hervorragend. Das ist vielleicht auch der Eindruck, den das Milagro insgesamt bei mir hinterlässt: Im Prinzip alles klar, aber das Essen wirkt ein bisschen wie Dienst nach Vorschrift. Insbesondere der Schinken schmeckte wie frisch aus der Plus-Plastepackung, der Rest war aber in Ordnung. Richtig lecker war einzig das kleine Schälchen mit Mascarpone und Rhabarber-Vanille-Marmelade.</p>
<div><img class="alignnone size-medium wp-image-170" src="http://nureinhobby.org/berlinbreakfastblog/files/2008/08/10.jpg" alt="" />
<p style="font-family: verdana, geneva;font-size: xx-small">Frühstück New York: 7,50 € / Grapefruitschorle 0,2l: 1,70 € / Milchkaffee: 2,10 €</p>
</div>
<p>Als Co-Tester war dieses Mal <a href="http://g-blog.net/user/squee">Squee</a> mit dabei. Sie hatte sich das “New York”-Frühstück ausgewählt, weil sie – ebenfalls nach einer langen und schwierigen Entscheidungsfindung – “mehr als ein gewöhnliches Käsefrühstück wollte”. Als sich auch noch herrausstellte, dass sich hinter “Hash Browns” Rösti-Ecken aus geraspelte Kartoffeln verbergen, gab es kein zurück mehr.</p>
<p>Squee fand das Frühstück lecker aber zu teuer: “Genau die Mischung, die ich haben wollte. Mit Frischkäse, Schinken und Obst und ich habe keine Banane bekommen!” Nur das Rührei sei zu ungewürzt gewesen, aber dafür gebe es ja die schöne große Pfeffermühle. Insgesamt sei das Preisverhältnis etwas aus den Fugen geraten, da der Unterschied zwischen einfachen Angeboten und Frühstück mit kleinen Extras zu groß sei.</p>
<p>Besonders lobend soll noch die Kellnerin erwähnt werden, die sofort mit einem frischen Messer kam, als mir meins vom Tisch viel. Das fand ich – gerade zu Zeiten der WM-gestressten Servicekräfte – sehr aufmerksam. Schön wäre gewesen, wenn das Verhältnis zwischen Kellnern und Gästen besser als 1:alle gewesen wäre.</p>
<blockquote><p><strong>Milagro</strong>, Bergmannstr. 12, 10999 Berlin<br />
Telefon: 030 / 692 23 03<br />
<a href="http://www.milagro.de/">www.milagro.de</a></p></blockquote>
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